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Schoko-Hunger – Landkreis Harz isst 2.110 Tonnen Schokolade pro Jahr

88 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Harz pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 2.110 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 5.420 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 230.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 1.370 Arbeitsplätze hängen im Kreis Harz laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. So seien Hersteller

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NGG: „Azubi-Endspurt läuft“ – Im Landkreis Harz warten noch 393 Ausbildungsplätze auf Bewerber

Der „Azubi-Endspurt“ läuft: Noch sind 393 Ausbildungsplätze im Landkreis Harz unbesetzt. Umgekehrt registriert die Arbeitsagentur 261 junge Menschen, die noch einen Ausbildungsbetrieb suchen, um in ihren Wunsch-Job starten zu können. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die Nachwuchssuche gehe quer durch die Berufswelt. Einige Branchen müssten sich beim „Kampf um gute Köpfe“ allerdings etwas mehr anstrengen: Dazu gehöre das Bäckerhandwerk, ebenso die Hotel- und Gastronomie-Branche. Diese suche noch 88 Nachwuchskräfte.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen verwundert das nicht: „Jugendliche wissen, dass sie hier keine Standard-Arbeitszeit, keinen ‘Nine-to-Five-Job‘ bekommen. Die Brötchen werden nun mal früh gebacken. Und in der Gastronomie wird es abends spät. Trotzdem bieten beide Branchen eine gute Ausbildung und tolle Jobs. Es kommt deshalb darauf an, Jugendliche durch deutlich attraktivere Arbeitsbedingungen vom Bäckerhandwerk und von der Gastronomie zu überzeugen“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Die Gewerkschaft lasse hier nicht locker und trete mit Nachdruck für ein besseres Image der Branchen

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