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Langzeitarbeitslosigkeit bleibt eine der größten Herausforderungen für den Arbeitsmarkt − Halberstädter Arbeitsagentur setzt weiter auf Qualifizierungsangebote

Die Gründe für lange Arbeitslosigkeit sind vielfältig. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist auf dem Harzer Arbeitsmarkt derzeit groß. „Wer eine Ausbildung hat, der ist meist nur kurz ohne Job. Je länger man ohne Arbeit bleibt, desto schwerer wird es, wieder in einem neuen Job Fuß zu fassen“, weiß die Halberstädter Agenturchefin. So gibt es im Landkreis Harz zwar immer weniger Arbeitslose, aber darunter immer mehr Menschen, die ein Jahr oder länger ohne Arbeit sind. Im vergangenen Jahr waren landkreisweit über ein Drittel aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos.

Langzeitarbeitslosigkeit geht deutlich langsamer zurück Der Rückgang bei den langzeitarbeitslosen Menschen fällt deutlich geringer als der bei allen Arbeitslosen aus. Dadurch stieg der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen innerhalb der letzten fünf Jahre von 31 auf aktuell 35 Prozent. Nach Rechtskreisen betrachtet wird der überwiegende Teil der Langzeitarbeitslosen (92 Prozent1) durch die KoBa Jobcenter Landkreis Harz betreut. So werden im Rechtskreis SGB III

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Berufliche Bildung zur Fachkräftesicherung auch im kommenden Jahr ein wichtiges Ziel

bt-konferenz 2014

Monika Wilke (stehend) begrüßt gemeinsam mit Heike Schittko (rechts) und Dirk Heinemann (links) die regionalen Bildungsträger in Halberstadt / Foto: Agentur für Arbeit

Arbeitsagentur und Jobcenter stellten ihre Qualifizierungsschwerpunkte 2015 auf gemeinsamer Bildungsträgerkonferenz vor Halberstadt: Über 30 regionale Bildungsträger nutzten Anfang Dezember die Gelegenheit, sich über die Fortbildungs- und Umschulungsergebnisse des Jahres 2014 sowie die Schwerpunkte der Bildungsförderung im kommenden Jahr auf der mittlerweile vierten gemeinsamen Bildungsträgerkonferenz der Arbeitsagentur und des Jobcenters (KoBa) zu informieren.

Agenturchefin Heike Schittko gab einen kurzen Überblick zur aktuellen Arbeitsmarktsituation und Prognose für das kommende Jahr und informierte über die geschäftspolitischen Schwerpunkte der Arbeitsagentur im Jahr 2015. Anschließend stellten Monika Wilke, KoBa-Fachbereichsleiterin Arbeitsmarktpolitik und Dirk Heinemann, Koordinator der Arbeitsagentur für Qualifizierungsangebote, die aktuellen Ergebnisse vor und informierten über die Bildungszielplanungen beider Häuser für das kommende Jahr.

„In den kommenden Jahren werden sich die demografischen Effekte noch deutlicher auf den Fachkräftebedarf der heimischen Unternehmen auswirken. Immer

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