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Das Harzgebiet – ein weißer Fleck im Domain-Atlas

Die Denic hat aktuelle Zahlen zur regionalen Verteilung der .de-Domains veröffentlicht. In diesem „Domain-Atlas“ wird die registrierte Anzahl der .de-Domains je 1.000 Einwohner nach Städten und Landkreisen aufgeschlüsselt. Je dunkler darin der jeweilige Landkreis eingefärbt ist, desto höher sind die Domainzahlen. Das Harzgebiet erkennen Sie an einem zentralen weißen Fleck auf der Deutschlandkarte.

Im Landkreis Harz, im Salzlandkreis, im Landkreis Mansfeld-Südharz sowie im Landkreis Nordhausen sind weniger als 76 .de-Domains pro 1.000 Einwohner registriert. Lediglich in den niedersächsischen Landkreisen Goslar und Osterode liegen die Zahlen im deutschlandweiten unteren Mittelfeld im Bereich zwischen 101 und 125 .de-Domains. Auch in absoluten Zahlen schneidet das Harzgebiet folglich deutlich unterdurchschnittlich ab. Im Landkreis Goslar, im Landkreis Harz und im Salzlandkreis sind zwischen 5.001 und 10.000 .de-Domains registriert. In den drei anderen Landkreisen – Mansfeld-Südharz, Nordhausen und Osterode liegt dieser Wert sogar noch darunter. Insgesamt waren zum Jahresende 2013 rund 15,6 Millionen .de-Domains registriert.

Doch

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Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz – Das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr bezog zu den Planungen Stellung

Die nördlich bzw. nordwestlich von Nordhausen gelegene Rüdigsdorfer Schweiz stellt das letzte zusammenhängende Gipskarstgebiet in Thüringen dar, welches nicht von Steinbrüchen beeinträchtigt ist. Doch die malerische Landschaft ist akut bedroht (harznews berichtete).

Das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat zu den Planungen Stellung bezogen. In einer Medieninformation heißt es u.a.: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Gipsabbau möglichst auf die bereits ausgewiesenen Bergbauflächen zu begrenzen. Wir wollen die Naturschönheiten der Südharzer Gipskarstlandschaft erhalten und als Freiräume für Tourismus und Erholung sichern“, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, nach einem Gespräch mit Vertretern der Regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen in Heilbad Heiligenstadt.

Des Weiteren wird die Kritik des Landkreises Nordhausen zurückgewiesen: „Ein einseitiger Vorrang für die Rohstoffsicherung ist dem neuen Landesentwicklungsprogramm (LEP) 2025 nicht zu entnehmen. Hier besteht kein Unterschied zum bisher gültigen Landesentwicklungsplan 2004. Vielmehr bietet das LEP 2025 neue Instrumente, die der Landkreis

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Schweizer Forschungsunternehmen sieht für den Harz düstere Zukunft voraus

Stereotypische dystopische Szenerie in „Ostdeutschland“ (Symbolbild)

Die Schweizer Prognos AG mit Sitz in Basel gehört zu den ältesten Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen in Europa. Mit dem jüngst veröffentlichten „Prognos Zukunftsatlas 2013“ wird versucht, einen Blick in die Zukunft der zur Zeit 402 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland zu werfen.

Dabei sollen die Zukunftsperspektiven der einzelnen Regionen an Hand der Themenbereiche Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und Soziale Lage bestimmt werden. In vielerlei Hinsicht stellen die Ergebnisse nur einen Teilaspekt der Gesamtsituation dar. Die Herangehensweise ist recht einseitig und geldzentriert. So gibt es z.B. keinerlei Aussagen über schwer in Zahlen zu fassende Themen wie Zufriedenheit und Lebensqualität sowie über die subjektive Einschätzung der Lage durch die Menschen vor Ort. Des Weiteren erscheinen manche Punkte etwas sonderbar, so z.B., wenn bei einer Arbeitslosenrate von vier Prozent oder weniger bereits von Vollbeschäftigung gesprochen wird. Auch die Verortung der

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Böse Überraschung im Harz: Der Landkreis Nordhausen plant den Ausstieg aus der Harzer Schmalspurbahnen GmbH

Völlig unerwartet kam am Freitag, den 12. April 2013, eine schlechte Nachricht aus dem Thüringer Verkehrsministerium: Auf Vorschlag der Landrätin von Nordhausen will der Landkreis Nordhausen seine Anteile an der Harzer Schmalspurbahnen GmbH abgeben. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1.500.000 Euro. Der Landkreis Nordhausen ist mit 20 Prozent an der Harzer Schmalspurbahnen GmbH beteiligt und damit neben dem Landkreis Harz der größte Anteilseigner.

Kritik an diesem Vorstoß kam umgehend von diversen anderen Gesellschaftern, aber auch vom Thüringer Verkehrsministerium selbst. Die Harzquerbahn stellt nämlich einen wichtigen Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen der Kreisstadt Nordhausen und dem Ort Ilfeld am Ausgang des Beehretals im Harz dar. Darüber hinaus sind die Harzer Schmalspurbahnen bekanntlich eine der größten Touristenattraktionen im Harz überhaupt. Die möglichen Konsequenzen einer Einstellung des Bahnbetriebes sind momentan überhaupt nicht absehbar.

Die Harzer Schmalspurbahnen befördern pro Jahr etwa 1,1 Millionen Fahrgäste. Dabei ist die Auslastung der einzelnen Streckenabschnitte sehr

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