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Urlaubsgeld-Check für Beschäftigte im Landkreis Harz

NGG: Minijobber und Azubis gehen häufig leer aus Beschäftigte im Landkreis Harz sollen Urlaubsgeld-Check machen

Augen auf beim Urlaubsgeld: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rät Beschäftigten im Landkreis Harz, sich über ihr Recht auf die Extra-Zahlung zu informieren. Zwar gebe es keinen gesetzlichen Anspruch auf ein zusätzliches Urlaubsgeld, erklärt Geschäftsführer Manfred Tessmann: „Aber in vielen Tarifverträgen ist die Sonderzahlung klar geregelt. Und auch Arbeitsverträge haben oftmals Klauseln, die einen Anspruch auf Urlaubsgeld begründen.“

Nach Einschätzung der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Kreis Harz zuständig ist, könnten trotzdem Tausende Beschäftigte in der Region beim Urlaubsgeld leer ausgehen. „Und zwar vor allem diejenigen, die jeden zusätzlichen Euro besonders gut gebrauchen können – Azubis, Minijobber und Teilzeit-Kräfte“, so Tessmann. Sie sollten daher ganz genau hinschauen: Wenn den Vollzeit-Beschäftigten im Betrieb ein Urlaubsgeld gezahlt wird, müssen auch Minijobber und Teilzeit-Arbeitnehmer ein solches bekommen. Dieses wird je nach Arbeitszeit anteilig gezahlt, so die NGG.

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Mehr Aus- als Einpendler im Landkreis Harz

Rund jeder vierte Beschäftigte verlässt für die Arbeit täglich den Landkreis – Niedersachsen bleibt Hauptziel der meisten Auspendler Von den 84.322 im Landkreis Harz lebenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten1 verlassen 22.221 Männer und Frauen1 täglich die Region für ihren Job. Allein 3.775 bzw. 17 Prozent der Auspendler fahren dafür in den Landkreis Goslar.

Pendlerquote nahezu konstant

Die Zahl der Auspendler aus dem Landkreis Harz hat sich im Vorjahresvergleich kaum verändert. Etwa jeder vierte Beschäftigte verlässt seine Heimat für eine Job außerhalb des Landkreises Harz. Das zeigen die neusten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Juni 2016 verließen 22.221 Pendler den Landkreis Harz. Ein Jahr zuvor waren es 22.174 Männer und Frauen. Auch die Pendlerquote ist in den vergangenen Jahren nahezu konstant geblieben. 26,4 Prozent aller im Landkreis wohnenden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendelten im Juni 2016 in einen anderen Landkreis oder in ein anderes Bundesland. Im Juni 2015 lag die Quote bei 26,3

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NGG kritisiert Tarifflucht im Landkreis Harz

NGG: Große Einkommensunterschiede im Landkreis Harz

Beschäftigte mit Tarifvertrag verdienen im Schnitt sechs Euro mehr pro Stunde

Gut sechs Euro pro Stunde – so groß ist der statistische Unterschied bei der Bezahlung zwischen Betrieben mit und ohne Tarifvertrag. Im Landkreis Harz macht das je nach Betrieb und Branche für einen Großteil der Beschäftigten ein Einkommensgefälle von monatlich mehreren Hundert Euro aus. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „In tarifgebundenen Unternehmen verdienen Beschäftigte in Sachsen-Anhalt laut Statistischem Landesamt im Schnitt 16,61 Euro pro Stunde. In Betrieben ohne Tarifbindung sind es nur 10,23 Euro“, so Manfred Tessmann.

Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Harz zuständig ist, beklagt eine zunehmende „Tarifflucht“ vieler Unternehmen. Bundesweit verdienten zwar immerhin noch 57 Prozent aller Arbeitnehmer nach Tarif, die Quote drohe aber weiter zu sinken. „Auch im Landkreis haben wir viele Arbeitgeber, die sich um Branchenverträge drücken wollen“, kritisiert Tessmann.

Die NGG macht

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Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? – Berufsberatung der Arbeitsagentur hilft

Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? Die Halberstädter Arbeitsagentur berät Jugendliche zu Ausbildungschancen und zeigt Umwege zum Berufsabschluss Wenn Jugendliche die Schule abbrechen oder ihre Schulzeit ohne Abschluss beenden, sieht ihre Zukunft düster aus. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind meist sehr gering. Doch die Berufsberatung der Halberstädter Arbeitsagentur lässt keinen Bewerber bei der Suche allein. Sie kümmert sich mit ihren Partnern der Region um die Jugendlichen ohne Abschluss. „Dabei setzen meine Berufsberater auf eine intensive Beratung und individuelle Betreuung“, informiert Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung.

In jedem Jahr beenden im Landkreis Harz leider einige Jugendliche die Schule ohne Abschluss. „Kein Zeugnis, keine Lehrstelle − der Weg in die Abhängigkeit von Sozialleistungen scheint vorgezeichnet. Aber auch für diese Jugendlichen ist noch nicht alles verloren“, betont Lange. Die Arbeitsagentur kann ihnen helfen doch noch einen Abschluss zu schaffen und dann einen Beruf zu lernen, sofern sie sich frühzeitig bei

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NGG kritisiert Ramsch-Angebote beim Bier im Landkreis Harz

Sonderangebot Bier

Bier im Sonderangebot / Foto: NGG

Landkreis Harz trank im letzten Jahr 230.000 Hektoliter Bier NGG: Bier ist keine Ramschware

230.000 Hektoliter – so viel Bier wurde im Landkreis Harz bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 104 Litern (Bundesschnitt) allein im letzten Jahr rein statistisch getrunken. Doch ein Großteil davon ging als Ramschware über die Ladentheke, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Acht Euro für einen Kasten Markenbier sind im Supermarkt mittlerweile gang und gäbe. Damit wird Bier weit unter Wert verkauft“, sagt Manfred Tessmann von der zuständigen NGG Süd-Ost-Niedersachsen. Solche Preise brächten viele Brauereien in ernsthafte Schwierigkeiten und gefährdeten Arbeitsplätze auch in der Region – etwa bei der Hasseröder-Brauerei.

Insbesondere der Einzelhandel solle bei dem Dumping-Wettbewerb nicht mehr länger mitmachen, fordert die Gewerkschaft „Mit Sonderangeboten beim Bier wollen Supermarkt-Ketten Kunden zum Wochenend-Einkauf locken. Damit wird die Kiste Pils zum bloßen Köder“, beklagt Tessmann. Merkwürdig sei, dass sich das Kartellamt um den

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Schulzeitende – Wie geht’s mit dem Kindergeld weiter?

Wenn die Schulzeit endet und die Ausbildung startet, läuft dann das Kindergeld weiter? Arbeitslosmeldung meist nicht notwendig. Kindergeld gibt es auch nach dem Abitur.

Bald endet für viele Schüler die Schulzeit. Oft sind die Eltern verunsichert, wie es mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Gerade Eltern von Abiturienten fragen sich, ob sich ihr Kind eventuell sogar arbeitslos melden muss, bis es mit seiner Ausbildung oder seinem Studium beginnt?

Erfreulicherweise werden auch dieses Jahr wieder fast alle Schulabgänger des Landkreises Harz zum 1. August oder in den darauffolgenden Wochen mit ihrer Berufsausbildung beginnen oder zum Wintersemester im Oktober ihr Studium aufnehmen. Da dieser Übergang von Schule in den Beruf viele Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen beinhaltet, klärt die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf: Eine Arbeitslosmeldung bei der örtlich zuständigen Arbeitsagentur ist nur in Einzelfällen notwendig. Sie ist zum Beispiel nicht erforderlich, wenn der nächste Ausbildungsabschnitt (Berufsausbildung/Studium) innerhalb von vier

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Am 12. Mai ist Tag der Pflege – Erfolgreiches Praktikum zeigt Chancen in der Pflegebranche

Am 12. Mai ist Tag der Pflege Halberstädter Arbeitsagentur informiert über Chancen in der Pflegebranche. Dank ihres Besuches auf der Berufsmesse der Diakonie im Halberstädter BiZ absolviert Claudia Risse erfolgreich ein Praktikum.

Attraktive Berufe mit Perspektive

„Gesundheits- und Pflegeberufe sind nicht nur gefragt, sie bieten auch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und sichere Arbeitsplätze in der Region“, weiß Heike Schittko, Chefin der Halberstädter Arbeitsagentur, und verweist damit auf den aktuellen Chancenatlas für Sachsen-Anhalt. Dass Berufe in der Gesundheits- und Pflegebranche attraktiv sind, haben auch viele Berufstätige schon erkannt, denn die Zahl der dort Beschäftigten steigt. Von 2014 bis 2016 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Altenpflege im Landkreis um fünf Prozent. Dabei gibt es viele Wege in eine solche Beschäftigung: Ob über Ausbildung, Studium oder Weiterbildung – die Angebotspalette zum Berufseinstieg ist breit.

„Damit die Branche weiter an Attraktivität gewinnt, haben aber auch Unternehmen eine große Verantwortung“, appelliert Schittko an

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Die eigenen vier Wände im Landkreis Harz: 25- bis 40-Jährige sind “Verlierer-Generation”

Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung – im Landkreis Harz gibt es rund 51.500 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. Die Wohneigentumsquote im Kreis Harz liegt damit bei rund 47 Prozent. Nur die Stadt Halberstadt betrachtet, sind dies rund 31 Prozent (Wernigerode: 32 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Regional-Untersuchung zum Wohneigentum hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Eigentumsquote bei knapp 45 Prozent. Damit sei Deutschland weit weg von einem „Wohneigentümer-Land“ und lande im Europa-Vergleich lediglich auf dem drittletzten Platz.

Auch vor diesem Hintergrund sieht das Pestel-Institut beim Wohneigentum im Landkreis Harz „noch Luft nach oben“. Denn es gebe eine neue „Verlierer-Generation“: „Insbesondere die 25- bis 40-Jährigen können sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Immer mehr von ihnen sind gezwungen, zur Miete zu wohnen.

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Immer mehr Teilzeit-Jobs im Landkreis Harz

Vater mit Kind

Vater mit Kind / Foto: NGG

NGG will Rückkehrrecht in Vollzeit | Gesetz noch vor Sommer möglich

Kreis Harz: 20 Prozent mehr Teilzeit-Jobs seit 2012

Immer mehr Halbtagsjobs: Rund 20.500 Beschäftigte im Landkreis Harz haben derzeit eine Teilzeit-Stelle. Das sind 20 Prozent mehr als noch vor vier Jahren, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zum Vergleich: Im selben Zeitraum stieg die Zahl aller sozialversicherungspflichtigen Jobs im Kreis um sechs Prozent. Vor dem Hintergrund der Debatte um prekäre Arbeit fordert die Gewerkschaft ein verbrieftes Rückkehrrecht auf Vollzeit.

„Die Zunahme der Teilzeit ist beunruhigend“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. 20- oder 30-Stunden-Jobs würden immer mehr zur Regel – und häufig zur Falle. „Gerade Frauen bleibt etwa nach einer Familien-Pause der Wunsch, in Vollzeit zurückzukehren, oft verwehrt“, so der Gewerkschafter. Dies erschwere nicht nur die Karriere, sondern

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NGG gegen längere Arbeitszeiten im Landkreis Harz

NGG lehnt längere Arbeitszeiten im Gastgewerbe ab – Landkreis Harz kam 2016 auf 2,5 Millionen Übernachtungen Der Harz bleibt bei Urlaubern sehr beliebt. Auf rund 2,5 Millionen Gäste-Übernachtungen kam der Landkreis im vergangenen Jahr (minus 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr). Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitgeteilt. Die NGG bezieht sich dabei auf Beherbergungszahlen des Statistischen Landesamts.

Der Kreis Harz verzeichnete demnach erneut die weitaus meisten Übernachtungen aller Landkreise und Städte Sachsen-Anhalts. „An der guten Bilanz haben die Beschäftigten in Hotels, Pensionen und Gaststätten einen enormen Anteil“, betont NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Angesichts schon jetzt großer Belastungen seien Forderungen nach immer längeren Arbeitszeiten daher „vollkommen fehl am Platz“.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte wiederholt gefordert, die tägliche Höchstarbeitszeit durch ein maximales Wochen-Pensum zu ersetzen. Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Kreis Harz zuständig ist, spricht von einem „Irrweg“: „Jeder, der im Gastgewerbe arbeitet, weiß, dass Überstunden gerade in der Hochsaison

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Chancenatlas für Sachsen-Anhalt erschienen – Ausbildungsberufe mit guten Perspektiven im Harz werden vorgestellt

Druckfrisch erschienen ist die neue Ausgabe des “Chancenatlas Sachsen-Anhalt” der Arbeitsagenturen. Darin werden die Ausbildungsberufe vorgestellt, die in den einzelnen Regionen gute Ausbildungschancen und spätere Verdienstmöglichkeiten bieten. Die Broschüre bildet für Jugendliche, die gerade in der Berufsfindungsphase sind eine gute Informationsmöglichkeit. Übersichtlich sind die einzelnen Regionen in Sachsen-Anhalt aufgelistet. Gezeigt wird, welche Berufe in der jeweiligen Kreisen oder Städten besonders gefragt sind.

Gegliedert sind die Regionen nach den Zuständigkeitsbereichen der einzelnen Arbeitsagenturen. So werden die Chancenberufe für den Landkreis Harz auf einer Seite zusammengefasst. In dieser Region sind besonders gute Chancen in der Metall- und Elektrobranche, dem Baugewerbe sowie in der Kranken- und Altenpflege. Darüber hinaus gibt es weitere Branchen, in denen die beruflichen Perspektiven für Jugendliche sehr gut sind. Das sind u. a. die Hotellerie und Gastronomie, Lager, Verkehr und Logistik sowie die Kunststoff-, Kautschukherstellung und -verarbeitung.

Auf weiteren Seiten werden die Übernahmechancen in Sachsen-Anhalt in den einzelnen Branchen

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10. Tag der Berufe im Landkreis Harz: über 300 Schüler nutzen die Angebote der 54 Unternehmen

300 Schüler nutzen den 10. Tag der Berufe und informierten sich über die Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Harz Landesweiter Aktionstag der Arbeitsagenturen ist mittlerweile ein fester Termin für die Berufsorientierung. Interesse der Harzer Schüler und Eltern könnte jedoch größer sein. 54 Unternehmen der Region gewährten Einblicke hinter die Kulissen und warben für ihre Ausbildungen.

Rund 300 Schüler aus dem Landkreis Harz beteiligten sich am gestrigen Tag der Berufe. Sie wollten den Job-Alltag in den Betrieben und Behörden der Region kennenlernen. Das waren 120 Jugendliche mehr zum Aktionstag als vor einem Jahr. “Es freut uns, dass sich dieses Jahr mehr Schüler, oftmals mit ihren Eltern, für ihre berufliche Zukunft im Landkreis auf den Weg gemacht haben und viele der insgesamt 54 teilnehmenden Unternehmen aufgesucht haben”, freut sich Konstanze Kube, Geschäftsführerin Operativ der Halberstädter Arbeitsagentur. Dennoch waren leider wieder einige Firmen darunter, bei denen sich kein einziger Schüler angemeldet hat. “Schade, dass das

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Lohn-Check für Minijobber im Landkreis Harz

Mindestlohn Taschenrechner 8,84

Mindestlohn 8,84 / Foto: NGG

Höherer Mindestlohn: Tipp für Minijobber im Kreis Harz

450-Euro-Jobber müssen zwei Stunden weniger arbeiten

Augen auf beim Mindestlohn: Wer im Landkreis Harz einen Minijob hat und dabei den Mindestlohn bekommt, soll die letzte Lohnabrechnung besonders genau prüfen. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Grund: Zum Januar ist der gesetzliche Mindestlohn um 34 Cent auf jetzt 8,84 Euro gestiegen. „Für geringfügig Beschäftigte heißt das: entweder weniger arbeiten – oder mehr verdienen“, erklärt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Eine 450-Euro-Kraft müsse zwei Stunden pro Monat weniger arbeiten, um auf den gleichen Verdienst zu kommen, so Tessmann. Mindestlohn-Verdienern mit zehn Wochenstunden stünden am Monatsende knapp 14 Euro mehr zu.

Nach Angaben der Arbeitsagentur gab es im Landkreis Harz zuletzt rund 10.700 geringfügig Beschäftigte – 1.940 davon allein im Gastgewerbe. „Dabei müssen viele Gastro-Beschäftigte mehr als die gesetzlichen 8,84 Euro pro Stunde bekommen. Arbeitet eine Servicekraft in einem Betrieb mit

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Chance nutzen und für den Tag der Berufe am 15. März 2017 anmelden

Tag der Berufe am 15. März 2017 Letzte Chance zum Talent entdecken

Die Winterferien sind vorüber, der Schulalltag hat wieder begonnen. Einen besonderen Tag sollten sich alle Schüler ab der 7. Klasse sowie deren Eltern und Lehrer dick im Kalender markieren. Den 10. Tag der Berufe am 15. März.

Im Landkreis Harz nehmen 30 Unternehmen am Aktionstag teil und öffnen ihre Türen für Interessierte. Bisher haben sich leider erst 42 junge Menschen angemeldet. Wer die Chance nutzen und sich zum Tag der Berufe anmelden möchte, sollte jetzt die Gelegenheit ergreifen. “Noch ist kein Unternehmen ausgebucht” informiert Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung und appelliert an alle, die Angebote zu nutzen. Die Anmeldung ist zudem bis zum 10. März möglich. “Der Tag der Berufe ist auch für Gymnasiasten eine gute Chance, einen Einblick in die Berufswelt zu bekommen”, ergänzt Lange.

Derzeit gibt es noch etliche freie Plätze in den Unternehmen. Eine komplette

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Vorbildliche Ausbildung bei der THALETEC GmbH gewürdigt

Ausbildungzertifikat

Überreichung des Ausbildungszertifikats / Foto: Agentur für Arbeit

Halberstädter Arbeitsagentur verlieh Unternehmen das Ausbildungszertifikat für besonderes Engagement und jahrelang gute Ausbildung Das Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit (BA), eine Auszeichnung für kontinuierliche und qualitativ sehr gute Nachwuchsförderung, verleiht die Halberstädter Arbeitsagentur mittlerweile seit zwölf Jahren an besonders engagierte Unternehmen aus dem Landkreis Harz. Jedes Jahr ehrt sie insgesamt drei Betriebe, einen je Altlandkreis. Als drittes Unternehmen im Jahr 2016 wurde nun die THALETEC GmbH in Thale ausgezeichnet. Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Jürgen Reinemuth, Personalleiterin Heike Meyer sowie die beiden Ausbilder für Büro, Stefan Schulze, und Produktion, Thomas Pohl, erhielten aus den Händen von Heike Schittko, Chefin der Halberstädter Arbeitsagentur, die Urkunde.

Die THALETEC GmbH engagiert sich in besonderer Weise für ihren Nachwuchs. “Ihr Unternehmen investiert in das Beste was wir haben: die Jugend, unsere Zukunft. Ihre engagierten Ausbilder stärken das Selbstbewusstsein der Azubis und helfen, ggf. vorhandene Defizite abzuarbeiten. Durch die

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Landkreis Harz: NGG warnt vor Zucker-Steuer

Zucker-Euro

Zucker-Euro / Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Kreis Harz: 1.400 Beschäftigte in der Ernährungsindustrie Zucker-Steuer lässt keine Pfunde purzeln

Bewusste Ernährung statt neuer Steuern: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat vor einer höheren Besteuerung von zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln gewarnt. „Neue Abgaben würden im Landkreis Harz einen Großteil der rund 1.400 Beschäftigten in der Ernährungsindustrie treffen“, sagt Manfred Tessmann.

Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen spricht angesichts neuer Forderungen aus der Politik von einem „falschen Weg“: „Eine ,Genuss-Strafsteuer‘ lässt keine Pfunde purzeln. Kein Übergewichtiger wird durch Steuern schlanker, kein Diabetiker gesünder.“ Es komme vielmehr auf genug Bewegung und den richtigen Ernährungs-Mix an. Und dies könne man den Menschen vermitteln – „schon in der Schule“.

Eine Steuer auf besonders zucker- oder fetthaltige Produkte belaste einseitig Geringverdiener – und die Beschäftigten in der Lebensmittelbranche, so der Gewerkschafter. Wichtiger als neue Abgaben sei ein „Genuss in Maßen, nicht in Massen“. Auch die Krankenkassen stünden einer Zucker-Steuer mehrheitlich

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Wirtschaftsminister Willingmann überreicht Förderbescheid für Millioneninvestition an Pharma Wernigerode GmbH

Minister überreicht Förderbescheid für Millioneninvestition / 15 neue Jobs Pharma Wernigerode GmbH erweitert Standort / Willingmann: “Weichen gestellt für Wachstum”

Gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Wernigerode (Landkreis Harz): Die Pharma Wernigerode GmbH investiert sieben Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte zur Herstellung von vor allem pflanzlichen Lösungen, Tropfen, Salben und Cremes. Bund und Land unterstützen den Neubau einer Halle sowie die Anschaffung neuer Maschinen mit einer Million Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW). Den Förderbescheid hat Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann heute an Geschäftsführerin Dr. Sabine Brand überreicht. Durch die Investition werden mindestens 15 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Pharma Wernigerode produziert mit derzeit rund 165 Beschäftigten am 1903 gegründeten Standort vor allem Arzneimittel wie Kamillan und Imidin sowie Kosmetika, Medizinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel.

“Investitionen sind das Schmiermittel für eine starke Wirtschaft. Unternehmen müssen investieren, um bei Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit mithalten zu können. Durch die Erweiterung stellt die

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Langzeitarbeitslosigkeit bleibt eine der größten Herausforderungen für den Arbeitsmarkt − Halberstädter Arbeitsagentur setzt weiter auf Qualifizierungsangebote

Die Gründe für lange Arbeitslosigkeit sind vielfältig. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist auf dem Harzer Arbeitsmarkt derzeit groß. „Wer eine Ausbildung hat, der ist meist nur kurz ohne Job. Je länger man ohne Arbeit bleibt, desto schwerer wird es, wieder in einem neuen Job Fuß zu fassen“, weiß die Halberstädter Agenturchefin. So gibt es im Landkreis Harz zwar immer weniger Arbeitslose, aber darunter immer mehr Menschen, die ein Jahr oder länger ohne Arbeit sind. Im vergangenen Jahr waren landkreisweit über ein Drittel aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos.

Langzeitarbeitslosigkeit geht deutlich langsamer zurück Der Rückgang bei den langzeitarbeitslosen Menschen fällt deutlich geringer als der bei allen Arbeitslosen aus. Dadurch stieg der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen innerhalb der letzten fünf Jahre von 31 auf aktuell 35 Prozent. Nach Rechtskreisen betrachtet wird der überwiegende Teil der Langzeitarbeitslosen (92 Prozent1) durch die KoBa Jobcenter Landkreis Harz betreut. So werden im Rechtskreis SGB III

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Zwei Jahre Mindestlohn – NGG rät zu Lohn-Check im Landkreis Harz

Mindestlohn

Mindestlohn: 8,84-Euro-Schein / Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

2 Jahre Mindestlohn: 5 Prozent mehr Gastro-Jobs im Kreis Harz Unter 8,84 Euro geht nichts mehr – „Januar-Lohn-Check“ lohnt sich Keine „Null-Tarif-Überstunden“: NGG warnt vor Lohn-Tricksereien durch Chefs

Ein „Cent-Lohn-Plus“ quer durch alle Jobs und Branchen, das einer Vollzeitkraft unterm Strich aber weit über 50 Euro pro Monat bringt. Egal, ob Küchenhilfe oder Verkäuferin im Backshop: Wer im Landkreis Harz vom Chef nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommt, verdient im Januar mehr Geld – und zwar 34 Cent pro Stunde. „Genau zwei Jahre gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Und jetzt ist er zum ersten Mal geklettert – auf 8,84 Euro“, sagt Manfred Tessmann von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen ruft alle Mindestlohn-Beschäftigten im Kreis Harz auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen

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Halberstädter BiZ war auch 2016 sehr beliebt

Halberstädter BiZ war auch 2016 sehr beliebt Fast 14.000 Schüler und Erwachsene nutzten im vergangenen Jahr die umfangreichen Informationsangebote des BiZ

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Halberstädter Arbeitsagentur ist im Landkreis Harz eine feste Größe, wenn es um die Themen Berufs- und Studienwahl, Bewerbungstraining und Online-Stellensuche geht. Auch im vergangenen Jahr konnte das BiZ wieder einen regen Besucherzustrom verzeichnen. Rund 14.000 Besucher zählten die beiden BiZ-Mitarbeiter Marion Ahrens und Andreas Unger von Januar bis Dezember. Damit lag die Zahl der Nutzer sogar mit fast 500 Besuchern über dem Niveau von 2015. “Der große Zuspruch zeigt, dass die umfangreichen Informationsangebote unseres modernen BiZ im Harzkreis mittlerweile bekannt und von der Bevölkerung, egal ob jung oder älter, geschätzt werden. Unsere unterschiedlichen Medien sind klar strukturiert und für die Besucher intuitiv nutzbar”, stellen Ahrens und Unger erfreut fest.

Das BiZ ist in vier Themenbereiche gegliedert, die auf den ersten Blick für jeden Besucher sofort

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