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Fahrtziel Natur – Jahresbroschüre 2018 erschienen – den Harz und andere Naturschätze entspannt und umweltfreundlich erleben – ganz ohne Auto

Fahrtziel Natur 2018

Fahrtziel Natur 2018 / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Fahrtziel Natur, die Kooperation der drei großen Umweltverbände BUND, NABU und VCD sowie der Deutschen Bahn, setzt sich seit 2001 für umweltfreundliche Mobilität und nachhaltigen Naturtourismus ein. Partner der Kooperation sind Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in 23 Fahrtziel Natur-Gebieten in Deutschland, der Schweiz und Österreich – eines davon ist der Nationalpark Harz.

Jetzt ist die Fahrtziel Natur-Jahresbroschüre 2018 erschienen, die mit detaillierten Informationen zur An- und Abreise mit der Bahn, Mobilität vor Ort sowie attraktiven Reiseangeboten in allen DB-Reisezentren ausliegt. Eine große, ausfaltbare Karte mit allen vergleichbaren Angeboten in ganz Deutschland befindet sich im Inneren der Broschüre.

Auch der Harz ist für viele Reisen viel besser mit Bus und Bahn zu erreichen als oft angenommen wird. Eine Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr bietet sich daher an.

Gemeinsam mit dem Partner HATIX fördert der Nationalpark Harz vor Ort die Verknüpfung attraktiver Tourismusangebote mit klimafreundlichen

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Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten im Landkreis Harz – 26 Millionen Überstunden in Sachsen-Anhalt

26 Millionen Überstunden in Sachsen-Anhalt – 35 Prozent unbezahlt Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten im Landkreis Harz

Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: Im Landkreis Harz ist das für die rund 4.200 Beschäftigten des Gastgewerbes alles andere als ungewöhnlich. Ebenso wenig für die 1.370 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor. Genau darum fürchtet nun die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die zuständige NGG Süd-Ost-Niedersachsen warnt mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD davor, dass es zu einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes „durch die Hintertür“ kommen könnte – mit erheblichen Folgen für Tausende Beschäftigte in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

„Flexibilität im Job kann nicht einseitig auf Kosten der Beschäftigten gehen“, macht NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann deutlich. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei hier längst etwas aus der Balance geraten: So leisteten Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt im vorletzten Jahr 26,2 Millionen Überstunden

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Schoko-Hunger – Landkreis Harz isst 2.110 Tonnen Schokolade pro Jahr

88 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Harz pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 2.110 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 5.420 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 230.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 1.370 Arbeitsplätze hängen im Kreis Harz laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. So seien Hersteller

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Altersarmut – 1.300 Menschen im Landkreis Harz auf „Alters-Hartz-IV“ angewiesen

Altersarmut

Altersarmut / Foto: NGG

Altersarmut auf dem Vormarsch: 1.292 Menschen im Landkreis Harz sind neben ihrer Rente auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung („Alters-Hartz-IV“) angewiesen. Das teilt die für den Kreis zuständige NGG Süd-Ost-Niedersachsen mit. Die Gewerkschaft bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistischen Landesamts. NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

„Zwar ist die Rentenkasse so gut gefüllt wie lange nicht, aber Geringverdiener profitieren kaum von der nächsten Erhöhung“, so Tessmann. Gerade Frauen und Alleinerziehenden bleibe trotz vieler Arbeitsjahre der Gang zum Sozialamt häufig nicht erspart. Verschärfen dürfte sich die Lage in den nächsten zwei Jahrzehnten: Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung wird das Armutsrisiko besonders für die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre ansteigen – von aktuell 15 auf 20 Prozent im Jahr 2036. Als armutsgefährdet gilt ein Rentner, dessen Netto-Einkommen unter 958 Euro monatlich liegt.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen

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Entlassungen aufgrund schlechten Wetters sind Schnee von gestern – Saison-Kurzarbeitergeld ermöglicht Unternehmen Planungssicherheit

Um zu verhindern, dass Arbeitnehmer witterungsabhängiger Branchen im Winter arbeitslos werden, können Betriebe des Baugewerbes, des Dachdeckerhandwerks und des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus vom 1. Dezember bis zum 31. März Saison-Kurzarbeitergeld beziehen und ihre Mitarbeiter in der Schlechtwetterzeit sichern. Für Betriebe des Gerüstbaugewerbes begann die Schlechtwetterzeit bereits am 1. November.

Die Halberstädter Arbeitsagentur hält eine Vielzahl von Leistungen für die von der Schlechtwetterzeit betroffenen Betriebe bereit. “Je nach Gewerk und Tarifvertrag stehen den anspruchsberechtigten Betrieben auch Zuschüsse zur Abgeltung von Überstunden aus der Gutwettersaison, Zuschüsse für ab dem 15. Dezember geleistete Arbeitszeit und die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge zur Verfügung. Diese Leistungen müssen binnen einer Frist von drei Monaten nach Ende des Entstehungsmonats geltend gemacht werden”, wirbt Alexandra Hahne, Teamleiterin des Arbeitgeber-Services der Halberstädter Arbeitsagentur. Aktuell sind im Landkreis Harz in knapp 330 Bau-, Zimmerer- und Dachdeckerbetriebe sowie 110 Gerüstbau- und Gartenlandschaftsbauunternehmen rund 2.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte angestellt und können von

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“Turbo-Bauen”: Gewerkschaft warnt vor steigendem Unfallrisiko im Kreis Harz

Baustelle

Baustelle / Foto: IG BAU

Kreis Harz baute 420 Wohnungen im letzten Jahr – plus 14 Prozent „Turbo-Bauen“: Gewerkschaft warnt vor steigendem Unfallrisiko

Bauarbeiter aus dem Harz haben alle Hände voll zu tun: Die Branche brummt. Allein im vergangenen Jahr wurden im Landkreis 420 neue Wohnungen gebaut – 14 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nach Beobachtung der Gewerkschaft steigt mit der Zahl der Aufträge aber häufig auch die Unfallgefahr. „Gerade jetzt zum Winteranfang müssen viele Projekte fertig werden. Dieses ,Turbo-Bauen‘ führt zu enormem Stress für die Beschäftigten“, berichtet Gewerkschafterin Elke Bobles. Allzu oft drohe der Arbeitsschutz dem Termindruck zum Opfer zu fallen.

Die IG BAU Altmark-Börde-Harz fordert die heimischen Bauunternehmen auf, die Arbeitssicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wer in einer Höhe von fünf Metern oder mehr auf einer Leiter arbeitet,

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Positive Prognose für Harzer Arbeitsmarkt: 700 neue Jobs und vier Prozent weniger Arbeitslose im kommenden Jahr möglich

Wissenschaftler des Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) rechnen in ihrer neuen Prognose für den Harzer Arbeitsmarkt 2018 mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das Beschäftigungswachstum bleibt jedoch weiter unter dem Landes- und Bundesschnitt.

Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die aktuelle Arbeitsmarktprognose für die Bundesländer und Landkreise in 2018 vorgelegt.

700 neue Jobs in 2018 möglich Für die Berechnung der Beschäftigungsentwicklung unterstellen die Forscher für das Jahr 2018 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent für Gesamtdeutschland. Dabei könnte die Zahl der Beschäftigten im Landkreis Harz um 700 auf durchschnittlich 74.200 Frauen und Männer (Mittelwert) steigen. Dies entspricht einem Anstieg um 1,0 Prozent, der leicht unter dem Landes- und Bundesschnitt liegt (Sachsen-Anhalt: +1,2 Prozent, Ostdeutschland: 1,9 Prozent, Gesamtdeutschland: 1,9 Prozent).

Arbeitslosigkeit sinkt auch 2018 weiter spürbar Das IAB geht für den Landkreis Harz zudem von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit aus. Demnach soll die Zahl

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Wirtschaftsminister Willingmann überreicht Gütesiegel für höchste Service-Qualität in Quedlinburg

Tourismusanbieter in Sachsen-Anhalt setzen zunehmend auf Service-Qualität: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann konnte heute in Quedlinburg (Landkreis Harz) ein weiteres Unternehmen mit dem Gütesiegel „Service-Qualität Deutschland“ in der höchsten Stufe III auszeichnen. Das Hotel Schlossmühle hatte sich der Überprüfung nach deutschlandweit einheitlichen Qualitätsstandards im Rahmen des Projektes „Service Qualität Deutschland“ gestellt und wurde nun entsprechend zertifiziert.

Willingmann betonte: „Ich freue mich, erstmals einem Unternehmen im Landkreis Harz das Gütesiegel dieser besonderen Stufe übergeben zu können. Das ist schon deshalb außergewöhnlich, weil bislang landesweit erst zwei weitere Hotels dieses Siegel erhalten haben. Der Einsatz für noch mehr qualitätsbewusste Gastlichkeit im Hotel Schlossmühle wird angemessen gewürdigt und weitere Früchte tragen.“

Der Tourismus in Sachsen-Anhalt bleibt auch im Jahr 2017 in der Erfolgsspur: Die Gästeankünfte stiegen von Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent; die Zahl der Übernachtungen legte um sechs Prozent zu, damit liegt Sachsen-Anhalt deutschlandweit an der Spitze.

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“Straße der Romanik”: Wirtschaftsminister Willingmann übergibt Schilder für zwei neue Baudenkmäler im Landkreis Harz

Kloster Wendhusen Thale und Johanniskirche Wernigerode aufgenommen / „Straße der Romanik“ wächst / Willingmann: Dank und Respekt für ehrenamtlichen Einsatz

Bedeutende Zeitzeugen der Romanik: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute die Schilder für zwei neue Baudenkmäler der „Straße der Romanik“ im Landkreis Harz übergeben: Damit gehören die Kirche St. Johannis in Wernigerode und das Kloster Wendhusen in Thale nun auch offiziell zur historischen Tourismus-Route. Die Landesregierung hatte Mitte Mai beschlossen, die 1993 aus der Taufe gehobene „Straße der Romanik“ mit Blick auf das 2018 anstehende 25-jährige Jubiläum um insgesamt zehn Bauwerke zu erweitern. Dadurch umfasst die Route künftig 88 Bauwerke an 73 Orten im Land. Im Landkreis Harz sind es nun 15 Bauwerke an 12 Orten.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann würdigte bei der Übergabe der Schilder vor allem das ehrenamtliche Engagement: „Viele Menschen setzen sich unermüdlich dafür ein, die Kirchen und Klöster für Besucher zugänglich zu machen.

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2.000 Besucher erkundeten die Berufs- und Studienwelt auf der 6. [BeSt]² in der Halberstädter Arbeitsagentur

Volle Flure und dichtes Gedränge herrschten am heutigen Samstag wieder an den 110 Ausstellerständen, in den 15 Vorträgen sowie den beiden Trucks. Schüler der 7. bis 12. Klassen, Eltern und Lehrer aus dem Harzkreis und darüber hinaus nutzen von 10 bis 14 Uhr die größte Berufsfindungs- und Studienmesse im Landkreis, um sich über berufliche Zukunftschancen zu informieren. Unternehmen und Studieneinrichtungen warben um Nachwuchs.

Auch in diesem Jahr kann Agenturchefin Heike Schittko am Samstag um 14 Uhr zum Messeende gemeinsam mit ihrer Mannschaft wieder zufrieden Bilanz ziehen. Knapp 2.000 Besucher fanden den Weg in die Schwanebecker Straße 14, um sich vor Ort einen Überblick über die Studien- und Berufsausbildungsangebote der Region und darüber hinaus zu verschaffen. „Unsere kombinierte Messe Anfang September ist mittlerweile bei den Jugendlichen, deren Eltern und den Ausstellern fest etabliert. Es scheint so, dass für viele ein Messebesuch am Samstag im Rahmen der Berufsorientierung bzw. Nachwuchsgewinnung dazu gehört.

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Nachwuchssicherung in Halberstadt − Chancen für unsere Region! Erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit Unternehmen und Schulen im Burchardikloster. Fortsetzung folgt …

Nachwuchssicherung in Halberstadt − Chancen für unsere Region! Erfolgreicher Auftakt mit Halberstädter Unternehmen und Schulen im Burchardikloster zum Ausbau der Zusammenarbeit bei der Berufsorientierung und Nachwuchssicherung mittels Praktika.

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben sich für junge Menschen in den letzten Jahren deutlich erhöht. Trotzdem ist es eine zunehmende Herausforderung, vorhandene Ausbildungsplätze und ausbildungswillige Jugendliche zusammen zu bringen. Das gilt auch für die Stadt Halberstadt.

Deshalb sich die Arbeitsagentur zusammen mit einem Träger der praxisorientierten Berufsorientierung sowie Vertretern der Stadt Halberstadt, der Rolandinitiative, der Kreishandwerkerschaft Harz-Bode im Rahmen des Bündnisses Schule > Beruf im Landkreis Harz intensiv zu Unterstützungsmöglichkeiten austauscht. Dabei wurde ein Informationsdefizit, sowohl bei den Betrieben, als auch bei den Schulen, zu den vorhandenen Angeboten und den Bedarfen festgestellt. Es entstand die Idee, Unternehmen und Schulen praxisnah die Angebote und Möglichkeiten vor Ort vorzustellen und einen Blick über den Tellerrand in andere Regionen zu werfen, die ähnliche Herausforderungen

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6.[BeSt]² am 9. September in der Halberstädter Arbeitsagentur mit über 110 Ausstellern und zahlreichen Hightlights

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Eröffnung der [BeSt]² 2016 durch den Landrat Martin Skiebe / Foto: Agentur für Arbeit

6.[BeSt]² am 9. September 2017. In der Halberstädter Arbeitsagentur gibt es alle Infos, die Schüler für die Berufs- & Studienwahl brauchen! Über 110 Aussteller, 15 Vorträge, ein Inno- & ein Bundeswehr-Truck sowie weitere Highlights warten von 10 bis 14 Uhr auf der größten Berufsfindungs- & Studienmesse im Landkreis Harz auf interessierte Besucher.

Nach den erfolgreichen Messen der vergangenen Jahre organisiert die Halberstädter Arbeitsagentur auch in diesem Jahr wieder die [BeSt]². Am 9. September informieren über 110 Aussteller – angefangen von namhaften Industrie- und Handwerksunternehmen der Region, über Hochschulen, Akademien und Universitäten aus nah und fern, bis hin zu Behörden und bekannten Institutionen – alle Besucher rund um das Thema Berufswahl, Ausbildung, Studium und Überbrückungsmöglichkeiten live vor Ort. Fünfzehn interessante Vorträge sowie der InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Infotruck der Bundeswehr und weitere

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Kurzarbeitergeld hilft Unternehmen bei Hochwasserschäden oder Baustellenbeeinträchtigungen

Wenn Hochwasserschäden oder Baustellen Firmen beeinträchtigen Kurzarbeit der Arbeitsagentur hilft betroffenen Unternehmen Die Regenmengen in den vergangenen Wochen haben auch im Landkreis Harz in etlichen Regionen zu Überschwemmungen geführt. Unternehmen, die vom Hochwasser bzw. Folgeschäden betroffen sind können das Kurzarbeitergeld nutzen, um Produktionsausfälle und notwendige Reparaturzeiten zu überbrücken. So können die Beschäftigten weiterhin in der Firma gehalten werden. Auch Baustellen, können zu drastischen Umsatz- oder Produktionseinbrüchen führen. Auch hierfür steht das Kurzarbeitergeld zur weiteren Beschäftigung der Mitarbeiter zur Verfügung.

Mit dem Kurzarbeitergeld (Kug) kann die Arbeitsagentur unter bestimmten Voraussetzungen Betriebe finanziell unterstützen und so helfen Arbeitsplätze zu sichern. Viele Unternehmen können trotz des Abbaus von Überstunden oder durch Urlaub die Ausfälle während der Betriebsbeeinträchtigung nicht vollständig überbrücken. Hier greift das Kurzarbeitergeld ein. Für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit bekommen die Mitarbeiter ihre Vergütung, für die arbeitsfreien Zeiten Kurzarbeitergeld. Die Höhe des Kug ist in etwa vergleichbar mit dem Arbeitslosengeld, wird aber

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NGG lehnt längere Arbeitszeiten im Gastgewerbe im Landkreis Harz ab

Nachtarbeit in der Gastronomie

Nachtarbeit in der Gastronomie / Foto: NGG

In der Region Magdeburg arbeiten 63.000 Menschen regelmäßig sonntags Gastgewerbe: NGG gegen längere Arbeitszeiten im Kreis Harz

13 Stunden täglich arbeiten an bis zu sechs Tagen pro Woche? Wenn es nach dem Willen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) geht, könnte das im Landkreis Harz für rund 6.300 Beschäftigte der Branche bald Alltag werden. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Schon heute arbeiten in der Region Magdeburg rund 63.000 Menschen an Sonntagen – 51.000 sogar nachts. Und 96.000 Beschäftigte sind zwischen 18 und 23 Uhr im Job aktiv. Das geht aus dem aktuellen Mikrozensus hervor.

„Die Zahlen zeigen, dass Arbeitszeitgesetz und Tarifverträge den Arbeitnehmern bereits jetzt eine hohe Flexibilität abverlangen. Den Betrieben geben sie die Freiheit, ihre Beschäftigten weitgehend so einzusetzen, wie sie es brauchen“, sagt Manfred Tessmann. Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen hält jede Aufweichung dieser Regeln für unnötig. Insbesondere der

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Landkreis Harz: 137 offene Ausbildungsplätze im Gastgewerbe – Azubis für die Industrie 4.0 fit machen

Industrie 4.0

Industrie 4.0 / Foto: NGG

Nachwuchs gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf offene Lehrstellen im Kreis Harz aufmerksam. Im Gastgewerbe sind noch 137 Plätze frei – vom Oberkellner bis zur Restaurantfachfrau. Auch die Ernährungsbranche im Landkreis zählt noch 16 offene Stellen für angehende Chemielaboranten oder Lebensmitteltechniker.

Für den Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, Manfred Tessmann, steht fest: „Eine Ausbildung in der Lebensmittelbranche hat Zukunft. Ohne gelernte Fachleute funktioniert die Zucker- oder Getränkeherstellung genauso wenig wie ein Hotel oder Wirtshaus.“ Allerdings hätten viele Betriebe mittlerweile Schwierigkeiten, genügend Nachwuchs zu finden. Arbeitgeber dürften jedoch nicht nur auf Bewerber mit Abitur oder guten Noten schielen. Sie sollten zudem Flüchtlingen eine Chance geben, so Tessmann. Klar sei auch: „Je attraktiver die Ausbildungsbedingungen von der Bezahlung bis zu den Arbeitszeiten im Betrieb sind, desto leichter fällt die Nachwuchs-Suche.“

Viel zu tun gebe es zudem in Sachen „Industrie 4.0“: „Im Kreis

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Spatenstich für Hotelneubau in Thale

Hotelneubau in Thale gestartet / Land investiert 2,4 Millionen Euro Ude: „Wichtiges Signal für weitere touristische Entwicklung“

In Thale (Landkreis Harz) wurde heute ein neues Bauprojekt gestartet. Staatssekretär Dr. Jürgen Ude setzte den ersten Spatenstich für ein 4-Sterne-Hotel, das in den kommenden zwei Jahren an markanter Stelle in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof und zum Bodetal errichtet wird.

Auf mehr als 6.000 Quadratmeter Grundstücksfläche entsteht eine Hotelanlage mit 60 barrierefreien Doppelzimmern im gehobenen Standard. Der Neubau soll den Namen „Mythenresort Heimdall“ tragen und wird zahlreiche Sport- und Freizeitangebote unter seinem Dach vereinen, darunter Schwarzlicht-Minigolf, Bowling und Squash sowie ein Wellnessbereich mit Sauna. Die Investition von mehr als 6,9 Millionen Euro wird vom Land Sachsen-Anhalt mit rund 2,4 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert.

Ude: „Thale und das Bodetal mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft zählen zu den beliebtesten Reisezielen im Harz. Der Hotelneubau ist ein wichtiges

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Urlaubsgeld-Check für Beschäftigte im Landkreis Harz

NGG: Minijobber und Azubis gehen häufig leer aus Beschäftigte im Landkreis Harz sollen Urlaubsgeld-Check machen

Augen auf beim Urlaubsgeld: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rät Beschäftigten im Landkreis Harz, sich über ihr Recht auf die Extra-Zahlung zu informieren. Zwar gebe es keinen gesetzlichen Anspruch auf ein zusätzliches Urlaubsgeld, erklärt Geschäftsführer Manfred Tessmann: „Aber in vielen Tarifverträgen ist die Sonderzahlung klar geregelt. Und auch Arbeitsverträge haben oftmals Klauseln, die einen Anspruch auf Urlaubsgeld begründen.“

Nach Einschätzung der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Kreis Harz zuständig ist, könnten trotzdem Tausende Beschäftigte in der Region beim Urlaubsgeld leer ausgehen. „Und zwar vor allem diejenigen, die jeden zusätzlichen Euro besonders gut gebrauchen können – Azubis, Minijobber und Teilzeit-Kräfte“, so Tessmann. Sie sollten daher ganz genau hinschauen: Wenn den Vollzeit-Beschäftigten im Betrieb ein Urlaubsgeld gezahlt wird, müssen auch Minijobber und Teilzeit-Arbeitnehmer ein solches bekommen. Dieses wird je nach Arbeitszeit anteilig gezahlt, so die NGG.

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Mehr Aus- als Einpendler im Landkreis Harz

Rund jeder vierte Beschäftigte verlässt für die Arbeit täglich den Landkreis – Niedersachsen bleibt Hauptziel der meisten Auspendler Von den 84.322 im Landkreis Harz lebenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten1 verlassen 22.221 Männer und Frauen1 täglich die Region für ihren Job. Allein 3.775 bzw. 17 Prozent der Auspendler fahren dafür in den Landkreis Goslar.

Pendlerquote nahezu konstant

Die Zahl der Auspendler aus dem Landkreis Harz hat sich im Vorjahresvergleich kaum verändert. Etwa jeder vierte Beschäftigte verlässt seine Heimat für eine Job außerhalb des Landkreises Harz. Das zeigen die neusten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Juni 2016 verließen 22.221 Pendler den Landkreis Harz. Ein Jahr zuvor waren es 22.174 Männer und Frauen. Auch die Pendlerquote ist in den vergangenen Jahren nahezu konstant geblieben. 26,4 Prozent aller im Landkreis wohnenden sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendelten im Juni 2016 in einen anderen Landkreis oder in ein anderes Bundesland. Im Juni 2015 lag die Quote bei 26,3

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NGG kritisiert Tarifflucht im Landkreis Harz

NGG: Große Einkommensunterschiede im Landkreis Harz

Beschäftigte mit Tarifvertrag verdienen im Schnitt sechs Euro mehr pro Stunde

Gut sechs Euro pro Stunde – so groß ist der statistische Unterschied bei der Bezahlung zwischen Betrieben mit und ohne Tarifvertrag. Im Landkreis Harz macht das je nach Betrieb und Branche für einen Großteil der Beschäftigten ein Einkommensgefälle von monatlich mehreren Hundert Euro aus. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „In tarifgebundenen Unternehmen verdienen Beschäftigte in Sachsen-Anhalt laut Statistischem Landesamt im Schnitt 16,61 Euro pro Stunde. In Betrieben ohne Tarifbindung sind es nur 10,23 Euro“, so Manfred Tessmann.

Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Harz zuständig ist, beklagt eine zunehmende „Tarifflucht“ vieler Unternehmen. Bundesweit verdienten zwar immerhin noch 57 Prozent aller Arbeitnehmer nach Tarif, die Quote drohe aber weiter zu sinken. „Auch im Landkreis haben wir viele Arbeitgeber, die sich um Branchenverträge drücken wollen“, kritisiert Tessmann.

Die NGG macht

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Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? – Berufsberatung der Arbeitsagentur hilft

Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? Die Halberstädter Arbeitsagentur berät Jugendliche zu Ausbildungschancen und zeigt Umwege zum Berufsabschluss Wenn Jugendliche die Schule abbrechen oder ihre Schulzeit ohne Abschluss beenden, sieht ihre Zukunft düster aus. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind meist sehr gering. Doch die Berufsberatung der Halberstädter Arbeitsagentur lässt keinen Bewerber bei der Suche allein. Sie kümmert sich mit ihren Partnern der Region um die Jugendlichen ohne Abschluss. „Dabei setzen meine Berufsberater auf eine intensive Beratung und individuelle Betreuung“, informiert Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung.

In jedem Jahr beenden im Landkreis Harz leider einige Jugendliche die Schule ohne Abschluss. „Kein Zeugnis, keine Lehrstelle − der Weg in die Abhängigkeit von Sozialleistungen scheint vorgezeichnet. Aber auch für diese Jugendlichen ist noch nicht alles verloren“, betont Lange. Die Arbeitsagentur kann ihnen helfen doch noch einen Abschluss zu schaffen und dann einen Beruf zu lernen, sofern sie sich frühzeitig bei

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