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Bürger wehren sich gegen den Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz und organisieren Widerstand

Gipsfelsen in einem historischen Steinbruch

Ein von Menschenhand geformter Gipsfelsen in einem historischen Steinbruch in der Rüdigsdorfer Schweiz.

Die in ihrer Form einzigartige Gipskarstlandschaft des Südharzes ist nach wie vor bedroht. Derzeit gibt es wieder einmal Pläne zum Gipsabbau – dieses Mal in der Rüdigsdorfer Schweiz.

Teile der Rüdigsdorfer Schweiz stehen bereits als Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz. Außerhalb dieser Schutzzone plant eine Firma aus Ellrich an einem neuen Standort den Abbau von Gips. Die Bürger vor Ort wehren sich – u.a. mit dem vermutlich längsten Protestbanner Deutschlands. Dieses erreichte Ende November 2013 eine Länge von rund 600 Metern. Des Weiteren starteten sie eine Online-Petition, welche an den Petitionsausschuß des Thüringer Landtages gerichtet ist.

Die Rüdigsdorfer Schweiz gehört zu den kleinsten „Schweizen“ der Welt. Dennoch stellt sie einen besonderen und auch sehr sensiblen Bereich der Südharzer Gipskarstregion dar. Eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten ist hier heimisch. Es handelt sich außerdem um ein touristisch

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Karst-und-Kirchen-Wanderung sowie Mountainbike-Tour am 13. Oktober 2013

Die Arbeitsgemeinschaft „Drei Länder – Ein Weg Karstwanderweg Südharz“ organisiert in Kooperation mit dem Harzklub, dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz in Roßla sowie dem Naturpark Südharz am 13. Oktober 2013 letztmalig in diesem Jahr eine geführte Sonntagswanderung zum Thema „Karst & Kirchen“. Des Weiteren findet an diesem Tag eine Mountainbike-Tour durch Teile der Südharzer Gipskarstlandschaft statt.

Die Wanderung beginnt um 9:30 Uhr an der Kirche „St. Annen und Marien“ in Dittichenrode. Von dort aus geht es durch das Karstgebiet zu den Kirchen in Questenberg und Wickerode und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Im Programm inbegriffen sind ein Besuch des Gottesdienstes, die Besichtigung der Kirchen sowie ein Kaffeetrinken. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 9 Kilometer.

Gegen 14 Uhr startet vom Bahnhof der Harzquerbahn in Krimderode eine rund 20 Kilometer lange Mountainbike-Tour bis Gudersleben. Während der etwa zweistündigen Fahrt treffen Sie auf zahlreiche eigentümliche Karsterscheinungen. Entlang der Wegstrecke liegen u.a. der Salzaspring, der

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