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Unser Harz Januar 2017 – Der Oderteich – Eine 300 Jahre alte Talsperre und ihre Reparatur; Die Konradsburg, Stammburg der Falkensteiner; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 2

oderteich

Oderteich / Foto von Walter Wimmer

Clausthal-Zellerfeld. Für 175 Jahre war der 1721 fertiggestellte Oderteich Deutschlands größte Talsperre. Fast 200 Jahre lang diente er der Versorgung des Sankt Andreasberger Bergbaus mit Aufschlagwasser, seit der Stilllegung des Bergbaus 1913 erzeugt sein immer noch durch den Rehberger Graben geleitetes Wasser Strom. Im letzten Jahr wurden die langwierigen Reparaturarbeiten an der Striegelanlage des zum Welterbe gehörenden Oderteichs beendet. Schon lange war bekannt, dass es Undichtigkeiten gab und immense Mengen Wasser am Striegel vorbeiflossen. Als klar wurde, dass sie in den Dammkörper drangen, war rasches Handeln gefragt. Was sich nun abspielte, wird in unserem Artikel über die Sanierung des Oderteichs detailliert beschrieben.

Südlich von Ermsleben, am Ende des Selketals, liegt die Konradsburg. Ihrer möglichen Gründung und wechselvollen Geschichte, vor allem als Benediktinerkloster, spürt der nächstfolgende Beitrag nach.

Der Inhalt wird ergänzt durch den zweiten Teil der Mitteilungen, was vor 100 Jahren im Harz die

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11. Falkensteiner Minneturnier “Der Sang der alten Mauern” am 9. und 10. Juli 2016 mit Rahmenprogramm

Minneturnier 2016

Plakat Minneturnier 2016 / Foto: Veranstalter

Am zweiten Juliwochenende findet das Falkensteiner Minneturnier statt. Jeder der Sänger wird in Wort und Ton mittelalterliche Bauwerke aus Sachsen-Anhalt vorstellen, darunter die Neuenburg, die Eckartsburg, Schloss Goseck, die Dome in Magdeburg, Halle und Merseburg, Kloster Michaelstein sowie die Konradsburg und Burg Falkenstein, wo die Veranstaltungen stattfinden.

Sa 9.7., 19.30 Uhr Burg Falkenstein/Harz Veranstalter: Dingo Musik und Theater e.V., unterstützt durch die Stiftung “Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt”

Sänger im Wettbewerb: Knud Seckel (Alsbach), Thomas Schallaböck (Salzburg), Frank Wunderlich (Lützelbach), Robert Schuchardt (Leipzig), Olaf Casalich (Hamburg)

Ehrengäste: Hans Hegner (Berlin), Sieger 2014) und Holger Schäfer, Adelebsen (Sieger 2013)

Moderation: Meister Frauenlob (Peter Will) und Henker Stempfel (Bernd Bonnet)

Spielleute: Musiktheater Dingo (Kassel), Irregang (Jena)

Rahmenprogramm: Sa 9.7., 16 Uhr Einführung “Ach, wie romantisch”, Burg Falkenstein;

So 10.7., 11 Uhr Matinée “Spruchgesang und Sachsenspiegel”, Konradsburg Ermsleben

Künstlerische Leitung: Dr. Lothar Jahn (Hofgeismar)

Tickets: 18

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Mit Eichendorff auf der Suche nach der alten Zeit – 11. Falkensteiner Minneturnier erinnert an Ludwig von der Asseburg

Holger Schaefer und Burg Falkenstein / Foto: Veranstalter

Vor 200 Jahren übernahm Ludwig von der Asseburg die Burg Falkenstein. Es war das Zeitalter der Romantik: Doch der junge Ludwig fand erst einmal gar nichts romantisches vor, sondern ein altes, verfallenes Gemäuer, heruntergekommen und wesentlich weniger interessant als das von allen geschätzte, in der Nähe mit seiner tatkräftigen Hilfe neu entstandene Schloss Meisdorf. Doch irgend etwas muss Ludwig angetrieben haben, die verfallene Burg wieder zur Pracht und Ansehen zu führen.

Hier setzt beim diesjährigen Minneturnier auf Burg Falkenstein die Fantasie ein: Dr. Lothar Jahn, der künstlerische Leiter der Veranstalter, bringt Joseph von Eichendorff ins Spiel. Mit Gedichten und Liedern öffnet er dem eher nüchternen Ludwig den Blick für die Schönheiten mittelalterlicher Bauwerke und Geschichte. Holger Schäfer, Sieger beim Falkensteiner Minneturnier 2014, übernimmt die Rolle des bekanntesten deutschen Dichters der Romantik. “Ein Bild aus der Romantik, das im Besitz der Burg ist,

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Musikalischer Blick auf Sachsen-Anhalts Bauwerke

Knud Seckel mit der Neuenburg / Foto: Archiv Minnesang.com

Der Sang der Alten Mauern – Bedeutende Bauwerke werden beim Falkensteiner Minneturnier vorgestellt Beim Falkensteiner Minneturnier am 9. Juli auf Burg Falkenstein im Ostharz werden die Sänger bedeutende Bauwerke aus Sachsen-Anhalt vorstellen, die Stiftung “Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt” unterstützt die Veranstaltung. Ein Dutzend großartiger Denkmäler des Mittelalters spielen eine Rolle im Programm “Der Sang der alten Mauern”. Die Sänger stellen die Geschichte der Bauten vor und suchen dazu passende Lieder.

Frank Wunderlich aus dem Odenwald präsentiert den Magedeburger Dom. Der Dom ist mit seinem Baubeginn im Jahre 1209 der erste nach gotischem Grundrisssystem angelegte Dombau auf deutschem Boden und hat internationalen Rang. Frank Wunderlich singt ein geistliches Lied der Begine Mechthild von Magdeburg, einer großen Mystikerin, die Sprachbilder des Minnesangs mit ihrer ganz eigenen erotisch aufgeladenen religiösen Poesie verband.

Knud Seckel aus Alsbach präsentiert die Neuenburg, diesen Prachtbau aus der

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Robert Schuchardt aus Leipzig gewann den Wettbewerb zum Minneturnier 2016

Fünfter Sänger für Falkenstein gefunden – Robert Schuchardt aus Leipzig ist dabei

Am 9. Juli geht auf Burg Falkenstein im Ostharz das 11. Falkensteiner Minneturnier über die Bühne. Diesmal wurde ein Sänger in einem Vorab-Wettbewerb gesucht: Es gab 20 Berwerber, die bei der Veranstaltung “Der Sang der alter Mauern” mittelalterliche Lieder zur Vorstellung von Burgen und Schlössern, Klöstern und Domen in Sachsen-Anhalt singen wollten. Drei kamen in die engere Auswahl, nun wurde der Sieger gekürt: Es ist Robert Schuchardt aus Leipzig. Die Jury bestand aus Joachim Schymalla, Leiter des Museums Burg Falkenstein, Peter Will und Bernd Bonnet von Musiktheater Dingo, die als Moderatorenduo Meister Frauenlob und Henker Stempfel bislang alle Minneturnier begleiteten. Robert Schuchardt wurde 1976 in Gotha geboren. Der neue Mitstreiter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit mittelalterlicher Musik, den dazugehörigen Quellen und historischer Aufführungspraxis. Er ist dabei als Musiker in den Ensembles Nimmersêlich und Spellbound zu hören.

Seine

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Minneturnier 2016 zurück auf Burg Falkenstein – Ein Sänger wird durch Wettbewerb gesucht

minneturnier 2016

Minneturnier 2016 – Vorankündigung / Foto: www.minnesang.com

Das Falkensteiner Minneturnier findet am 9. 7. 2016 bereits zum 11. Mal statt. Austragungsort ist nun wieder die Burg Falkenstein selbst, nicht wie im Vorjahr die Konradsburg. Als Thema wurde “Der Sang der alten Mauern – Burgen und Klöster, Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt” festgelegt. Alle beteiligten Sänger sind in diesem Jahr aufgerufen, von den Schönheiten und der Geschichte der Baudenkmäler zu singen und zu erzählen. Natürlich wird wieder ein Sieger gekürt.

Schon im Vorfeld gibt es einen kleinen Sängerstreit, der auch ein neues Gesicht zur Burg bringen soll. Bis zum 4. März können sich Sänger bewerben, die bereit sind, am 9. 7. gegen so bekannte Interpreten wie Knud Seckel, Frank Wunderlich und Olaf Casalich stimmlich anzutreten. Wegen des Konzeptes in diesem Jahr sind ausschließlich Männer gefragt. Interessenten bewerben sich mit einer Kurzbiografie und zwei Videolinks, bei denen sie Lieder des Minnesangs vortragen,

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Rückblick auf das Minneturnier 2015 auf der Konradsburg

Preisverleihung Minneturnier

Hans Hegner, Hauptpreisträger aus Berlin, bekommt von der Burgherrin Christa Wycisk (Förderkreis Konradsburg e.V.) den Preis überreicht.

Doppeljubiläum stand unter gutem Stern – Sänger aus Berlin und Österreich gewinnen Minneturnier

Am lauen Spätsommerabend nach dem bislang sonnigsten Septembertag fand auf der Konradsburg in Ermsleben das 10. Falkensteiner Minneturnier statt. Sänger aus ganz Deutschland und Österreich traten am vergangenen Samstag in einem Sängerstreit gegeneinander an: Der Hauptpreis ging an Hans Hegner aus Berlin, der Publikumspreis an Manfred Hartl aus der Nähe von Wien.

Das Minneturnier stand diesmal ganz im Zeichen des Tannhäuser: Der sagenumwobene Sänger hatte in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts Lieder geschrieben, die den Frühling und die Frauen feierten, aber auch die Mühsal des mittelalterlichen Lebens realitätsnah beschrieben. Alle Sänger boten Tannhäuser-Lieder zur Begleitung historischer Instrumente in Melodien, die unter seinem Namen überliefert sind.

Hans Hegner, der den Preis der Burgherrin entgegen nehmen durfte, gab zunächst eine

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Hochkarätige Sänger im Wettbewerb – Interpreten von nah und fern huldigen dem Tannhäuser

minneturnier 2015 alle saenger

Die Akteure von Falkenstein: v.l. oben: Holger Schäfer (Tannhäuser), Hans Hegner, Olaf Casalich, Künstl. Leiter Dr. Lothar Jahn, unten: Frank Wunderlich, Manfred Hartl, Nairolf Liederbolt, Ehrengast Christine Zienc / Foto: Veranstalter

Beim 10. Falkensteiner Minneturnier, das am Samstag, dem 12. September, anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderkreises Konradsburg e.V. ausnahmsweise auf der Konradsburg in Falkenstein stattfindet, kommen bekannte Sänger und Musikanten der deutschen und österreichischen Mittelaltermusikszene. Sie alle singen Lieder des Minnesängers Tannhäuser, der Anfang des 13. Jahrhunderts lebte und später zur sagenhaften Gestalt wurde.

Der Tannhäuser persönlich wird verkörpert von einem der bekanntesten Interpreten des Minnesangs: Holger Schäfer aus Adelebsen, vielfach preisgekrönter Sänger und Vorjahressieger beim Minneturnier auf Burg Falkenstein.

Folgende fünf Sänger stehen in diesem Jahr im Wettbewerb: HANS HEGNER Hans Hegner aus Berlin tritt schon seit 30 Jahren als Sänger und Instrumentalist mit mittelalterlicher Lyrik auf, solistisch oder in den Ensembles “Fundevogel”, “Vinkoop” und “Kleine Sekunde”. Seit

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10 Jahre Falkensteiner Minneturnier – Jubiläum auf der Konradsburg

Minneturnier Burghof Falkenstein

Minneturnier auf dem Burghof Falkenstein / Foto: Veranstalter

Das Falkensteiner Minneturnier begeht am 12. September 2015 sein Jubiläum. In diesem Jahr findet die Veranstaltung, bei der sich bekannte Minnesänger und mittelalterliche Instrumentalisten im Ostharz zu einem Sängerwettstreit treffen, bereits zum 10. Mal statt. Ort ist in diesem Jahr nicht wie sonst die Burg Falkenstein, sondern die ebenfalls in der Gemeinde Falkenstein gelegene Konradsburg (Ermsleben). Mit der einmaligen Verlegung wird auf ein zweites Jubiläum hingewiesen: Seit 25 Jahren gibt es den Förderverein der Konradsburg, der in diesem Jahr Mitveranstalter ist.

Die Mitwirkenden an 10 Jahren Minneturnier kamen aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar Italien. Bei der Debütveranstaltung wurde der legendäre Sängerkrieg auf der Wartburg ins Gedächtnis gerufen, in den Folgejahren gab es immer wieder spannende Schwerpunkte wie “Walther von der Vogelweide” (2007), “Ich zog mir einen Falken” (2008), “Spruchgesang und Sachsenspiegel” (2009). Ein besonderes Glanzlicht war 2010, als man

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Der historische Tannhäuser auf der Konradsburg – 10. Falkensteiner Minneturnier am 12. September 2015

plakat 10. falkensteiner minneturnier 2015

Plakat des 10. Falkensteiner Minneturniers / Foto: Veranstalter

Der Tannhäuser kommt – Minneturnier diesmal auf der Konradsburg

Der Tannhäuser kommt zur Konradsburg nach Ermsleben. Nachdem er auf der Wartburg erfolglos nach einem Sängerkrieg suchte, wurde er zum 10. Falkensteiner Minneturnier geschickt. Und das findet in diesem Jahr auf der Konradsburg statt, und zwar am 12. September um 19.30 Uhr. Dargestellt wird der legendäre Minnesänger durch Holger Schäfer, der im letzten Jahr das Falkensteiner Minneturnier gewann.

“Der Tannhäuser hat leider einen schlechten Ruf: Bei Richard Wagner muss sich eine Heilige opfern, um den Sünder vor der Verdammnis zu retten. In skandalösen Fernsehfilmen wird er als mittelalterlicher Playboy verunglimpft,” so Dr. Lothar Jahn, künstlerischer Leiter des Minneturniers. “Wir wollen einen Beitrag zur Rehabilitation des vielseitigen Sängers und Dichters leisten!”

Denn der Sänger, der Mitte des 13. Jahrhunderts lebte, hat weit mehr zu bieten als Lieder über die Lust. Mit realistischer Deutlichkeit beschrieb

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Falkensteiner Minneturnier 2015: Zwei Jubiläen werden gefeiert

plakat falkenstein 2015

Plakat Minneturnier 2015 / Foto: Veranstalter

Zwei Jubiläen werden gefeiert – 10. Falkensteiner Minneturnier ausnahmsweise auf der Konradsburg

Am 12. September 2015 feiert man gleich zwei Jubiläen auf einmal: Der Förderkreis Konradsburg e.V. wird 25 Jahre alt, das Falkensteiner Minneturnier geht zum 10. Mal über die Bühne. Die doppelte Feier war ein Grund, die Sänger, Schauspieler und Musiker aus Deutschland und Österreich ausnahmsweise auf der Konradsburg aufspielen zu lassen statt wie gewohnt auf Burg Falkenstein.

Der große Sängerstreit in bester mittelalterlicher Tradition steht in diesem Jahr unter dem Motto „Tannhäuser und KEIN Sängerkrieg auf der Wartburg“. Alle Sänger – darunter so bekannte Interpreten wie Olaf Casalich (Hamburg), Frank Wunderlich (Lützelbach) und Hans Hegner (Berlin)– werden Lieder aus der Feder des echten Tannhäuser singen. Dieser wird selbst erscheinen, um zu lauschen und zu singen, Vorjahressieger Holger Schäfer (Göttingen) ist für die Rolle gebucht. Dabei soll das falsche Bild, das Richard

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