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Auch in Torfhaus zieht der Frühling ein – WaldWandelWeg wieder bestückt

WaldWandelWeg

Nationalpark-Revierförster Ulrich Schulze vor den wieder installierten Tafeln des Pfades. Foto: Friedhart Knolle, Nationalpark Harz

Frühling im Hochharz: Der WaldWandelWeg bei Torfhaus ist einen Besuch wert In diesen Tage wurden auch die informativen Tafeln des WaldWandelWeges bei Torfhaus wieder Installiert und der Pfad erwartet wieder zahlreiche Besucher. Was kann man hier erleben?

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen, z.B. Orkane oder Sommertrockenheit, auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich da immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer noch einen Tipp für einen schönen Rundgang benötigt, der ist herzlich eingeladen, sich im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus zu informieren. Der Weg ist ausgehend vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am Großparkplatz Torfhaus schnell erreichbar, und die Besucher können im Zuge eines Spaziergangs auf dem

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Saisonende im Brockengarten – letzte Führung des Jahres am Freitag, 14. Oktober 2016

letzte blueten

Letzte Blüten im Brockengarten / Foto von Gunter Karste

Am Freitag, den 14.10.2016 findet um 14 Uhr die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Garten nicht komplett vom Schnee bedeckt ist, was aber derzeit unwahrscheinlich ist.

Der 1890 gegründete Brockengarten ist Mitglied im Verband der Botanischen Gärten Deutschlands und der Arbeitsgruppe der arktisch-alpinen Gärten Europas, die in diesem Jahr in Pont-de-Nant in der Schweiz ihre 6. Konferenz durchführte. Es trafen sich Vertreter arktisch-alpiner Gärten aus Norwegen, Schottland, Italien, Frankreich, Estland, Georgien, der Schweiz und Deutschland, um über die Aufgaben der Gärten u.a. bei der Erfüllung von Naturschutzaufgaben zu diskutieren.

Von den fünf arktisch-alpinen Gärten in Deutschland waren der Schachengarten, der dem Botanischen Garten Nymphenburg in München angegliedert ist, und der Brockengarten, für den der Nationalpark Harz zuständig ist, vertreten.

Arktisch-alpine Gärten stehen für den Erhalt einer einzigartigen Hochgebirgsflora. Die meisten Gärten dieser Art wurden daher

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Waldführer-Plakettenübergabe im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2016

Waldführer 2016 – Plakettenübergabe / Foto von Katja John

(Sankt Andreasberg) Wie in jedem Jahr erhielten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre Jahresplaketten aus der Hand des Nationalparkleiters Andreas Pusch, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2016 im Park starten.

41 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2016 vorgestellt. Es enthält vielfältige Veranstaltungen, z.B. zum Klimawandel in der Harzregion, zu Fledermäusen, zu den Fließgewässern im Nationalpark, zu den

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Umfrageergebnis sagt aus: Es war richtig, das Wintersportgebiet am Wurmberg auszubauen

  Wintersportler am Wurmberg  

Der Winter ist inzwischen auch im Harz dem Frühling gewichen, doch das Thema Wintersport meldet sich mit dem Ergebnis einer Umfrage des Webportals harzlife.de nochmals zurück. Auch wenn für Viele der Harz und Wintersport zusammengehören, sehen das längst nicht alle so. Dementsprechend scheiden sich die Meinungen am Erhalt, der Modernisierung und der Erweiterung von Wintersportgebieten.

“War es richtig, das Wintersportgebiet am Wurmberg auszubauen?” – so lautete die Fragestellung der o.g. (nicht repräsentativen) Umfrage. Eine klare Mehrheit fand, das dies eine richtige Entscheidung war. Wohl auch in Anbetracht des prognostizierten Klimawandels gab es allerdings auch zahlreiche skeptische Stimmen bis hin zur völligen Ablehnung.

Rund ein Drittel der Umfrageteilnehmer stand dem Ausbau des Wintersportgebietes am Wurmberg negativ gegenüber. Ob sich die Zahl der Gegner in Zukunft mehr zu Gunsten oder eher zu Ungunsten der Anlagenbetreiber entwickeln wird, hängt vermutlich auch sehr stark vom

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„Natürlich.Schierke“ – Steffi Lemke besucht umstrittenes Skigebiet im Harz

Auf Einladung der grünen Stadträtin in Wernigerode Sabine Wetzel besuchte Steffi Lemke am Mittwoch den 11.März Schierke, einen Ortsteil der Stadt Wernigerode im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. In Schierke will die Stadt Wernigerode ein 36 Millionen Euro teures Ski- und Tourismusprojekt verwirklichen. Dieses Projekt steht sowohl aus ökologischen, als auch aus ökonomischen Gründen in der Kritik.

So sollen beispielsweise mehr als 36 Hektar Wald in einem Naturschutzgebiet gerodet werden. Dies gefährdet, wie die Oberbürgermeisterkandidatin Sabine Wetzel den Teilnehmenden berichtete, nicht nur die einheimischen Vogel- und Tierarten, es ist auch ein massiver Eingriff in die geschützte und unberührte Natur. Wandergruppen und Touristen kommen im Sommer in den Harz um die einzigartige Naturlandschaft zu genießen und sich zu erholen. Ist die Natur einmal zerstört, wird es kein Naturerlebnis mehr geben und die Gegend wenig attraktiv für Sommerbesucher sein.

Der Klimawandel macht auch vor dem Harz nicht halt. Die Durchschnittstemperaturen auf dem Brocken

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Dem Borkenkäfer auf der Spur – Frühlingsbeginn im Hochharz – WaldWandelWeg Torfhaus ist wieder beschildert

Waldwandelweg

Auf dem WaldWandelWeg – Foto von Ingrid Nörenberg

Wernigerode – Torfhaus. Das Wetter macht es schon lange deutlich: der Frühling kommt mit Macht. Und so stellt sich auch der Nationalpark Harz immer mehr auf die bevorstehende Wander- und Freiluftsaison ein. Nun sind auch die hölzernen Infotafeln am WaldWandelWeg nahe Torfhaus wieder aus dem Winterquartier hervorgeholt und an ihrem angestammten Platz aufgestellt worden. Die Besucher können sich bei ihrem Gang rund um das Große Torfhausmoor oder zum Goetheweg wieder über den Wandel der Wälder informieren.

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen wie Orkane oder Sommertrockenheit auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich nachher immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer vorher noch einen Tipp für einen schönen Rundgang

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Earth Hour – Wernigerode schaltet Samstagabend für eine Stunde das Licht aus

WR Rathaus nachts

Für eine Stunde versinken am nächsten Samstag, den 29. März 2014, die Wahrzeichen der Stadt im Dunkeln – Foto von Winnie Zagrodnik

Die WWF Earth Hour ist eine einfache Idee, die rasend schnell zu einem weltweiten Ereignis wurde: Millionen von Menschen schalten am Samstag, 29.03.2014 um 20:30 Uhr zum achten Mal für eine Stunde ihr Licht aus – überall auf dem Planeten.

Auch Wernigerode ist in diesem Jahr erstmals dabei, setzt sich ein und schaltet ab. Ob Rathaus, Schloss oder Westerntor: Für eine Stunde versinken um punkt 20:30 Uhr die Wahrzeichen der Bunten Stadt im Dunkeln. „Wir möchten ein Zeichen setzen und alle Bürger, Institutionen und Unternehmen dazu aufrufen, sich an dieser weltweiten Aktion zu beteiligen – gemeinsam für unser Klima und unsere Zukunft.“ sagt Oberbürgermeister Peter Gaffert.

Gleichzeitig ist ein jeder eingeladen, um 20:30 Uhr auf den Marktplatz zu kommen um die dunkle Stunde gemeinsam im Kerzenlicht oder mit

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Der Wintersport im Harz hat eine positive Zukunft

Winter im Harz

Winter im Harz – Trockene Kälte, Sonnenschein und gespurte Loipen im Schnee

Dass die Darstellungen bestimmter Sachverhalte oder Ereignisse in den Medien und von Interessengruppen nicht immer der Meinung der Mehrheit der Bevölkerung entsprechen, ist keine allzu neue und überraschende Erkenntnis. Ein weiteres Beispiel dafür stellt die Umfrage des Portals harzlife.de dar, welche in den Monaten November und Dezember 2013 durchgeführt wurde.

“Hat der Wintersport im Harz eine Zukunft?” lautete die Frage – und rund 62 Prozent antworteten mit “Ja”. Doch auch die Pessimisten geben die sportliche Betätigung auf Schnee und Eis in den Harzer Bergen noch nicht völlig auf. Lediglich 8 Prozent waren der Meinung, daß man sich im Harz auf Grund der veränderten Klimabedingungen vom Wintersport generell verabschieden sollte.

Die Umfrage erfolgte in einem Umfeld mit recht milder Wetterlage, welche kaum Gedanken an Ski und Rodel aufkommen ließ. Sowohl der November als auch der Dezember

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Der Brocken – beliebte Irrtümer und Fehler 2013

Der Brocken

Der Brocken

Wernigerode. Immer wieder wird in der Heimatliteratur und im Internet – entgegen allen Regeln der sorgfältigen und kritischen Arbeitsweise – abgeschrieben und übernommen, ohne dass man sich die Mühe macht, die Originalquellen zu lesen oder richtig zu zitieren. Auf diese Weise schleppen sich Fehler und falsche, längst widerlegte Ansichten manchmal über Jahrzehnte und länger durch zahllose Veröffentlichungen. An dieser Stelle seien einmal einige „Klassiker“ dargestellt.

Erstbesteigung Sicherlich haben die ersten Menschen schon in der Steinzeit die Brockenkuppe betreten – mit wieviel Firneis sie teilweise in den Eiszeiten auch bedeckt gewesen sein mag. Es wird immer noch verbreitet, der Nordhäuser Arzt Johannes Thal sei im Zuge seiner botanischen Untersuchungen vor 1572 der erste bekannte Gipfelstürmer gewesen. Doch schon vor ihm war der Gelehrte Tilemann Stella zu kartographischen Zwecken auf dem Gipfel und Dr. Friedrich Dennert hat in seiner umfassenden historischen Arbeit zum Brocken (Geschichte des Brockens und

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Gewässer im Nationalpark Harz – Band 10 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz erschienen

Titel des neuen Bandes

Titel des neuen Bandes “Zur Situation der Gewässer im Nationalpark Harz”

Wernigerode. Jüngst erschien der Band 10 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz, der sich mit den Gewässern des Großschutzgebiets beschäftigt.

Das Wasser formt in der reichen Landschaft des Harzes mit den Mooren, den Bächen und Flüssen die „Lebensadern“ in der Natur. Das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den Gewässern und den anderen beteiligten Kompartimenten ist zu vertiefen, zumal mit dem Klimawandel bzw. dem „Global Change“ insgesamt noch viele Unwägbarkeiten verbunden sind. Wasser ist aber auch ein verbindendes Element zwischen dem Nationalpark Harz als wasserreichem Gebiet rund um den Brocken und den Harzwasserwerken, die für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung Verantwortung tragen. Nationalpark und Harzwasserwerke sind nicht nur territorial, auf zumindest großen Teilen, im gleichen Gebiet tätig, sondern auch ihre Ziele lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dieser heißt: sauberes Wasser in einer ökologisch intakten Umwelt. Der Nationalpark leistet dazu

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Forschungsergebnis: Fehlender “Winterschlaf” kann Wachstum bremsen

Viele Menschen glauben noch immer, daß die Sonne einen großen Einfluß auf das Klima der Erde hat.

Bisher glaubte man, Sonnenlicht sei ursächlich für das Pflanzenwachstum verantwortlich. Ein Forscherteam einer bedeutenden süddeutschen Technischen Universität kam nun zu einem ganz anderen Ergebnis.

In einem sechswöchigen Laborversuch in der Klimakammer führten die Wissenschaftler an Zweigen von zahlreichen verschiedenen Bäumen und Sträuchern Experimente mit Kälte und Licht durch. So gelangten sie zu der neuen Erkenntnis, daß – je kälter es war, im Anschluß um so eher das Wachstum der Pflanze begann.

Das weist darauf hin, daß Bäume und Sträucher im Winter eine Art “Kälteschlaf” durchleben und sich so vor dem Erfrieren schützen. Der Effekt dieses “Winterschlafes” ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Folge ist, daß bei manchen Bäumen nach einem milden Winter das Wachstum vergleichsweise spät einsetzt. Dieses Verhalten kann gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem haben.

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UNSER HARZ Juni 2013: Der Brocken im Klimawandel, Pochsand bei Clausthal und vieles mehr…

UNSER HARZ Juni 2013: Der Brocken im Klimawandel und vieles mehr… Unsere Themen im Juni 2013: Schwermetallflora, Pochsand und Haldensanierung – zur Umweltgeschichte des Zellbachtals und der Bleihütte Clausthal; Seltene Bärlappe und Farne im Nationalpark Harz; Erlebnis Harzer Klosterwanderweg; Vom alten Forsthaus in Todtenrode über die „Alkoholfreie Erfrischungsstation“ zu einem Waldgasthof mit Pension; Kriegsgefangene des 1. Weltkriegs im Harzer Bergbau; Kinderlandverschickung im Harz – Serie Teil 6.

Clausthal-Zellerfeld. Nach all den unqualifizierten Unkenrufen zum Thema Klimawandel nach dem „langen“ Winter selbst von renommierten Redakteuren freut sich UNSER HARZ, einen fachlich fundierten Bericht zu diesem Thema im Nationalparkforum vorstellen zu können. Im Zellbachtal bei Clausthal-Zellerfeld liegt – wie auch an vielen anderen Orten im Harz – eine starke Schwermetallbelastung der Böden durch die historischen Pochsandhalden vor. Ganz eigene Pflanzen entwickeln sich hier, doch werden Gifte auch ausgewaschen und durch Flüsse auf Acker- und Weideland getragen. So ist es immer eine schwierige

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Trotz der derzeitigen Kälte – es wird immer wärmer auf dem Brocken – Durchschnittstemperatur 4 Grad

Trotz der derzeitigen Kälte – es wird immer wärmer auf dem Brocken – Der Harz im Klimawandel – Durchschnittstemperatur auf dem höchsten Berg Norddeutschlands bereits bei 4 Grad Celsius Brocken. 1896 wurde die erste Walpurgisnachtfeier auf dem Brocken veranstaltet. Im gleichen Jahr schrieb der schwedische Physiker Arrhenius, dass Treibhausgase, speziell CO2, das Klima der Erde verändern können – das bei der massenhaften Verfeuerung von Kohle und Öl freigesetzte Kohlendioxid werde die Temperaturen weltweit um bis zu 6 °C ansteigen lassen.

Wir wissen also schon sehr lange, wo das Problem des Klimawandels liegt. Die Brockhaus-Enzyklopädie vermerkte 1970 unter dem Stichwort „Kohlendioxid“: „Die Zunahme des Kohlendioxidgehaltes der Luft, etwa 13% in den letzten 100 Jahren, führt wegen verstärkter Absorption der von der Erdoberfläche abgestrahlten Infrarotstrahlung zu einer allmählichen Erhöhung der Durchschnittstemperatur der Lufthülle (etwa 0,5 °C in den letzten 100 Jahren)”. Wir nennen es heute den Treibhauseffekt.

Bau der Wetterwarte Der Bau

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Der März 2013 war der wärmste März aller Zeiten

Nachdem es im März 2013 noch ein paar “kühlere” Tage gab, werden es vor allem die faktenresistenten Klimawandelleugner wieder versuchen abzustreiten: Der März 2013 war der wärmste März seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen in Deutschland! Auch im globalen Durchschnitt war die Temperatur extrem warm und lag weit über dem langjährigen Mittelwert, vermelden unisono die seriösen Klimaforschungsinstitute der Welt. Interessant ist dabei, daß die Temperaturen der nördlichen Hemisphäre in den vergangenen Jahren stark angestiegen sind, obwohl einige wenige Regionen gefühlte kalte Winter zu verzeichnen hatten.

Für das angebliche “Winterwetter” zeichnet allerdings die sukzessive Gewöhnung der Menschen an höhere Temperaturen verantwortlich. Schon ein leichter Rückgang der Gradzahlen wird heutzutage von vielen als Kälte empfunden. Außerdem spielt das Verhalten der Troposphäre sowie der Ozeane eine Rolle. Die von den Menschen gefühlte Kälte ist einerseits positiv zu bewerten, zeigt sie doch, daß sich zumindest die Spezies homo sapiens an die Erhitzung der Atmosphäre anpassen

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Kunstschnee am ​Wurmberg – Öffentlic​her Vortrag von Prof. de J​ong an der Leibniz-​Uni Hannover​ zum Klimawandel

Frau Prof. Carmen de Jong von der Université de Savoie (Frankreich) wird am kommenden Mittwoch, den 9. Januar in der Zeit von 14 bis 16 Uhr einen Vortrag zum Thema “Fehlanpassung an den Klimawandel im norddeutschen Mittelgebirge am Beispiel von Skientwicklung und Kunstschneeausbau am Wurmberg in Braunlage” halten. Die Veranstaltung ist für Gäste offen und findet statt in der Bibliothek des Instituts für Umweltplanung, Herrenhäuser Straße 2, 30149 Hannover, Raum D010.

Eine Anfahrtbeschreibung zum Institut finden Sie unter http://www.umwelt.uni-hannover.de.

Presse-Information: Institut für Umweltplanung Hannover

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