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Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinos

Offizierscasino

Das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal von Prof. Georg Fürstenberg im Jahre 2016 nach Freistellung vom Baumbewuchs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst / Foto von Uwe Epping

Goslar. Die Petition des Geschichtsvereins Goslar zum Erhalt des Offizierscasinos auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Goslar blieb erfolglos: Der Wortlaut der Empfehlung ist bisher nur in Rudimenten durch die Presse und eine Email des örtlichen MdL Dr. Saipa an den Geschichtsverein Goslar bekannt. Danach folgte der Landtag der Empfehlung des Petitionsausschusses in dessen klosterkammerfreundlichen Auslegung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Nach § 10 Absatz 5 des Gesetzes bedürfen genehmigungspflichtige Maßnahmen an Kulturdenkmalen, die sich im Eigentum oder Besitz einer von der Klosterkammer Hannover verwalteten Stiftung befinden, zwar keiner Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Dass sich die Kammer aber wie jeder andere an die materiellen Vorschriften des Gesetzes zu halten hat, so an die Pflicht zur Erhaltung (§ 6), wird beiseite geschoben. Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz: ein lex Biallas.

Das Denkmalschutzgesetz verfolgt

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Unser Harz im Januar 2016 – Karl Reinecke-Altenau, der Goslarer Stadtteil Jürgenohl und mehr

Reinecke Karl Altenau

Karl Reinecke-Altenau / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Januar 2016: Rückreise in die verschwindende „Harzheimat“ – Heimatsuche und Heimatpflege in den Büchern und Bildern von Karl Reinecke-Altenau – Jürgenohl – Ein neuer Stadtteil entsteht – Kunstwerke aus Hirschhorn – Handgefertigte Schmuckstücke

Clausthal-Zellerfeld. Karl Reinecke-Altenau – noch immer setzen sich viele mit seinem Leben und Werk auseinander. Prof. Dr. Horst Denkler hat sehr sorgfältig die Zeitströmungen analysiert, in denen Reineckes Schaffen entstanden ist, und in diesem Kontext lassen sich einzelne Aspekte seines Wirkens auch sehr genau bewerten – an einigen Stellen vom Verdacht der Treue zu den Nationalsozialisten befreien, an anderen dem Urteil des nicht-originären Kitsches zuordnen. Trotzdem bleiben die braunen Flecken auf der Weste von Karl Reinecke-Altenau. Eine hochinteressante Abhandlung über den Harzer Heimatschriftsteller, Maler und Brauchtumsbegründer. Und es macht auch nachdenklich, wenn schon damals aufkommender Massentourismus, unaufhaltsame Zivilisationstechnik und Bewirtschaftung aller natürlichen Ressourcen in Reinecke Angst um Verschandelung und Zerstörung

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