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Das Brusttuch – eines der berühmtesten Häuser von Goslar: Renaissance in Holz

Buch-Cover / Foto: Herausgeber

Renaissance in Holz – Das Brusttuch in Goslar

Goslar. Wer kennt nicht die “Butterhanne” am Brusttuch in Goslar – fast ist sie schon eines der inoffiziellen Wahrzeichen der alten Kaiserstadt geworden…. Und in der Tat ist das „Brusttuch“ eines der interessantesten Häuser in der Altstadt von Goslar. Der wohlhabende Patrizier Magister Johannes Thiling ließ es 1526 errichten. Seine Bildung, seine Geisteshaltung und seinen Reichtum präsentierte er im sowohl derb gewitzten als auch hoch gelehrten Bildprogramm seines Hauses. Darunter auch die “Butterhanne”, die dem Teufel ihr Hinterteil beim Buttermachen präsentiert. Das außergewöhnlich aufwändig beschnitzte Fachwerk über dem steinernen Erdgeschoss ist ein einzigartiges Dokument vom Übergang des Mittelalters in die Neuzeit. Vergleiche lassen sich zum Huneborstelschen Haus in Braunschweig und zu anderen Fachwerkgebäuden in Norddeutschland herstellen. Die Schnitzereien des Brusttuches, aber auch tragende Teile seiner Konstruktion wurden seit 2009 mit Hilfe des Bundesförderprogramms für Welterbestätten saniert.

Die Sanierung

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Buchneuerscheinung „Der verschenkte Himmel – Ein Abriss der Raketenentwicklung bis 1945 – der Harz als Keimzelle”

Der verschenkte Himmel

Titelseite des Buches “Der verschenkte Himmel” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Die ersten Ideen und Visionen zu künstlichen, fliegenden Objekten stammen bereits aus der Antike. Schon das Alte Testament und seine Vorgängerschriften geben uns konkrete Hinweise auf derartige Flugkörper, die wir heute als Raketen bezeichnen. Zu allen Zeiten haben sich „Techniker“, die wir heute Ingenieure nennen, mit diesem Traum vom Fliegen beschäftigt – sie wollten in den Himmel vordringen. Doch über die Jahrtausende und Jahrhunderte hinweg blieb es ein Traum, von einigen wenigen einfachen Versuchen abgesehen. Es fehlten den Menschen einfach die technischen und naturwissenschaftlichen Voraussetzungen, um die Ideen in der Praxis umsetzen zu können.

Erst im 20. Jahrhundert – nach dem Ersten Weltkrieg – konnte begonnen werden, neben der Theorie sich diesem Menschheitstraum auch in der Praxis zu zuwenden. Allen voran waren es deutsche Wissenschaftler und Ingenieure, die bis 1945 den „Raketentraum“ vorantrieben. Leider wurden jedoch das technische Potential und

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