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Wipperliese – ein Tod auf Raten?

Eigentlich sollte am 12. April 2015 Schluß sein. Das Aus für die Wipperliese war im August 2014 beschlossen worden. Proteste aus der Region schienen an den Verantwortlichen abzuprallen.

Doch dieser Anschein war wohl trügerisch. Angesichts andernorts ausufernder Ausgaben und der vor Ort hohen Ablehnungsrate der Schließungspläne wollte vermutlich niemand wegen „peanuts“ die traditionsreiche Strecke endgültig stilllegen – jedenfalls vorerst.

An Wochenenden, bestimmten Feiertagen und zu touristisch bedeutsamen Anlässen soll die Wipperliese auch weiterhin über ihr 20 Kilometer langes Gleis rollen. Eine Rettung ist dies allerdings noch lange nicht. Dieser sogenannte „Gelegenheitsverkehr“ soll zunächst bis zum Jahre 2016 fortgeführt werden. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin ein tragbares Konzept erarbeitet wird und die derzeitige Lösung keinen Tod auf Raten darstellt.

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Gibt es eine letzte Chance für die Wipperliese?

Mehr Züge, möglichst mit Dampflok, und Vergünstigungen bei Vorlage der Bahntickets beim Besuch anderen Attraktionen der Region – so könnte man ganz knapp das Ergebnis einer Umfrage zum Thema „Wie könnte die Attraktivität der Wipperliese gesteigert werden?“ zusammenfassen. Das Webportal „harzlife.de“ befragte in den Monaten November und Dezember 2014 seine Besucher und forderte sie auf, Möglichkeiten zu benennen bzw. auszuwählen, welche geeignet wären, die von der Einstellung bedrohte Wippertalbahn populärer zu machen (mehr dazu hier).

Auch wenn die Stillegung der rund 20 Kilometer langen und beinahe 100 Jahre alten Bahnstrecke alles andere als „alternativlos“ ist, sollte man sich keinen Illusionen hingeben, was die Zukunft dieser Verkehrsverbindung in einer der strukturschwächsten Regionen dieses Landes angeht. Die Wipperliese stellt ein Stück deutscher Industriekultur dar und hilft den Menschen vor Ort, dieses Stück Erde als ihre Heimat anzusehen. Dabei handelt es sich um Werte, welche von der heutigen politischen Klasse

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Geschichten hinter vergessenen Mauern – Ein Dokumentarfilm von Enno Seifried

geschichten hinter vergessenen mauern

Filmplakat / Foto: Herausgeber

Die Trilogie von Lost Place Filmen „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ ist in den letzten drei Jahren von dem Leipziger Filmemacher Enno Seifried geschaffen worden. In der beeindruckenden Dokumentation einer Vielzahl von Unternehmen in und um Leipzig kommen sowohl ehemalige Mitarbeiter der Betriebe zu Wort, es werden derzeitige Nutzer dieser Lost Place auf ihren Erkundungen begleitet und Investoren entwickeln ihre Visionen für eine weitere Verwendung der Bauwerke. So ist ein einmaliges Dokument der Industrie- und Architekturgeschichte im Leipziger Raum entstanden. Weiterhin hatte zur Eröffnungsveranstaltung des diesjährigen Tages der Industriekultur in der Leipziger Alten Handelsbörse der 20 minütigen Kurzfilm „Industriekultur LE“ von Enno Seifried Premiere, der nun frei abrufbar im Internet (www.youtube.com/watch?v=1KSYmK5JiOU) zur Verfügung steht.

Enno Seifried: Geschichten hinter vergessenen Mauern Teil 1+2, je 90min, je 15€, Teil 3 180min, 20€

PM: overlight Film- und Videoproduktion www.lostplace-dokfilm.de

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Buch zur Eisenerzgrube Büchenberg im Harz wurde präsentiert

Dancing in The Dark – das Bergwerk Büchenberg im Schlaglicht Buch zur Eisenerzgrube Büchenberg im Harz wurde präsentiert Elbingerode. Wenn sich unter eine Schar von Besuchern des Schaubergwerks ein echter Bergmann im Gummizeug mischt und dieser mit seinem Geleucht den Weg weist, ist dies seit über 40 Jahren nicht mehr alltäglich im Büchenberg. Der Bergmann Gerd Hintze hatte an diesem Tag ein strahlendes Lächeln parat. Alle Mühen waren passe. Nach drei Jahren Vorbereitungszeit war es endlich soweit: Zum größten Eisenerzlager des Harzes ist ein erstes umfassendes Sach- und Fotobuch entstanden, das den eisernen Berg in seinen vielfältigen Facetten zeigt. „Grube Büchenberg – eiserner Schatz im Harz“ – 1,8 kg geballte Montanhistorik, ein Schwergewicht in jeder Beziehung ist entstanden.

Am Pfingstfreitag lud das Buchteam zur Präsentation in das Schaubergwerk Büchenberg bei Elbingerode an einen authentischen Ort ein. Wie der Redaktionsleiter Wolfgang Schilling in seiner Laudatio auf das Buch sagte, ist „dies

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Monographie zur Eise​nzergrube Büchenberg​ bei Elbingerode ers​cheint Ende Mai 2013​

Wernigerode – Elbingerode. Harte Arbeit im Erzbergbau und Romantik, dunkle, dreckige Stollen und Ästhetik, sachliche Berichterstattung über ein Kapitel Montangeschichte und lebensbedrohliche Erlebnisse im Berg – wie geht das zusammen? Ganz einfach – im neuen Buch über den Büchenberg. Bergbau hat wenig mit Romantik zu tun, sondern ist knochenharte Arbeit, ein Kapitel Wirtschaftsentwicklung, ein erheblicher Umwelteingriff und hat in Form von Schaubergwerken auch touristische Bedeutung. Alles das finden Sie im neuen „Büchen-Berg-Buch“, das nach drei Jahren Autorenarbeit ab Ende Mai 2013 auf dem Markt sein wird.

Eine Arbeit von 17 profunden Kennern dieses Bergwerkes auf 304 Seiten im Format 23 x 30 cm mit über 500 faszinierende Fotos, die Schlaglichter auf eine verlassene Bergbaulandschaft werfen – ein Schwergewicht in jeder Beziehung (fast 2 kg) ist entstanden.

Das Metall Eisen hat die Menschheitsentwicklung stark beflügelt. Zu allen Zeiten war deshalb der Harz von höchstem strategischem Interesse. Im Büchenberger Revier geht seit

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