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10 gute Vorsätze für einen naturfreundlichen Garten für Rotkehlchen, Igel und Co für 2015 – NABU gibt Tipps

Tagpfauenauge Erdhummel

Tagpfauenauge und Erdhummel gehören zu den dankbaren Gästen auf der Blumenwiese / Foto: Walter Wimmer

In der kalten Jahreszeit ruft der NABU alle Gartenbesitzer auf, das kommende Jahr zu nutzen, um ihren Garten – ganz gleich, wie groß, ganz gleich, ob er ein halber Park oder nur ein Hof von wenigen Quadratmetern ist – in eine Zuflucht für Wildtiere des Siedlungsraums zu verwandeln. Walter Wimmer, Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg, sagte: „Jeder noch so kleine Garten kann viel mehr Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten, als Gartenbesitzer gemeinhin annehmen.“ Deshalb stellt er 10 gute Vorsätze für einen naturgerechten Garten vor, die er allen Hobbygärtnern ans Herz legt:

Vorsatz 1: Bau und Anbringung von Nistkästen für Höhlenbrüter wie Kohl- und Blaumeise, Sumpf-, Weiden- und Haubenmeise, Trauerschnäpper, Star, Zaunkönig, Kleiber; für Halbhöhlenbrüter wie Grauschnäpper, Bachstelze und Rotschwänzchen. Vorsatz 2: Bau und Anbringung von Nistbrettchen für Mehl- und Rauchschwalben an Gebäuden, von besonderen

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Ostern naturfreundlich feiern und auch feuern

Magdeburg. Jedes Jahr freuen sich Jung und Alt wieder auf das Osterfeuer, aber mit dem Abbrennen des Schnittgutes sind auch viele negative Seiten verbunden, denn zu Ostern wird in zahlreichen Städten und Gemeinden in Sachsen-Anhalt das Brauchtum des Osterfeuers gepflegt, was nicht immer so naturfreundlich abläuft, wie es oft aussieht.

Schon bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, daß die Rauchentwicklungen nicht die Anwohner belasten. Auch Horstschutzzonen, die im Naturschutzgesetz in Sachsen-Anhalt seit 2010 verankert sind, müssen beachtet werden. Brut und Aufzucht störende Handlungen sind in einem Umkreis von 300 m zu unterlassen!

„Seitens der Genehmigungsbehörden in den Landkreisen und Verwaltungsgemeinden sollte vor der Genehmigung darauf geachtet werden und auch Kontrollen durchgeführt werden, selbst wenn die Genehmigung des Osterfeuers schon alle Jahre wieder fast automatisch erteilt wird, aber die Umstände können sich ja ändern“, rät Annette Leipelt vom NABU Sachsen-Anhalt.

Oft beginnen Gartenbesitzer, Vereine und Gemeinden schon lange vor Ostern

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