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Tag des Geotops im und auf dem Iberg am 17. September 2017

Am Sonntag, dem 17. September 2017, dem Tag des Geotops, bietet das HöhlenErlebnisZentrum um 11 Uhr wieder eine Geologische Wanderung im und auf dem Iberg unter dem Motto „Ein Riff auf Reisen“ an.

Über Bad Grund erhebt sich auf einer Fläche von etwa 1,5 km² ein imposantes Korallenriff. Als Massiv aus reinem Kalk erstreckt es sich mit einigen markanten Steilklippen über den Iberg und den heutigen Steinbruch Winterberg. Es entstand im Devon südlich des Äquators.

Wie sah die Erde damals überhaupt aus? Wie gelangte das Riff hierher und erhob sich als Berg? Und was haben die Höhlen im Iberg mit dem Eisenerz zu tun, das sich in ihm gebildet hatte? In der geologischen Sonderführung wird erfahrbar, wie der Iberg zu seinen Fossilien, seiner derzeitigen Lage auf der Nordhalbkugel, zum Erz und zu seinen Höhlen kam und hier später schließlich Bergbau betrieben wurde.

Dauer ca. 2,5 Stunden

Treffpunkt Kasse des HöhlenErlebnisZentrums

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Gedenken an die Harzer Todesmärsche 1945 am 14. April 2015 im HöhlenErlebnisZentrum Iberg

Der Iberg – eine Station auf den Harzer Todesmärschen 1945 Gedenkveranstaltung mit Einweihung einer Gedenktafel im Iberg am 14. April 2015 um 18 Uhr im HöhlenErlebnisZentrum

Im April 1945 wurden allein aus dem KZ Mittelbau-Dora und seinen Außenlagern über 40.000 KZ-Häftlinge in Marsch gesetzt. Vier Wochen später, bei Kriegsende, waren gut ein Viertel davon tot: verhungert, verdurstet, erstickt, erschlagen, erschossen, bei lebendigem Leibe verbrannt oder an Krankheiten gestorben.

Auf dem Todesmarsch von ca. 3500 Häftlingen von Osterode nach Oker konnten drei russische Häftlinge fliehen. Sie kamen bis zum Iberg und versteckten sich in einer Höhle. Am Morgen des 10.4.1945 entdeckte sie ein Bergmann aus Bad Grund und machte dem Ortsgendarmen Meldung. Der schickte drei Volkssturmmänner los, die sie gefangen nahmen und aus nächster Nähe erschossen. Die Mörder wurden nicht ermittelt, das Gerichtsverfahren 1948 eingestellt.

Für die drei Russen und stellvertretend für alle Opfer wird im Iberg eine Gedenktafel eingeweiht

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