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Arsen und Schwermetalle als Umweltsünden des Bergbaus im Harz und in der Oker – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora – Vortrag am 20. Februar 2018 in Braunschweig

Armeria m. ssp. halleri

Die schöne Seite der Altlasten – Hallersche Grasnelke auf einer Schlackenhalde. Foto von Hans-Ulrich Kison

Goslar – Braunschweig. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach über 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind weit über Braunschweig hinaus bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet.

Die Ursachen sind klar: Im Zuge der der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert – im Altkreis Osterode am Harz kommt noch Arsen hinzu. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie über die Harzer Flüsse bis in die Nordsee.

Viele Schwermetalle reichern sich in Tieren und Pflanzen an, wirken

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Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser – Umweltgeschichten der Harzregion – Exkursion am 7. Oktober 2017 von Braunschweig in den Harz

BWG Exkursion

Exkursion der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft / Foto: Veranstalter

Braunschweig – Goslar. Zum Abschluss der „Braunschweiger Wasser-Reihe 2017“ findet am 7. Oktober 2017 von 8 bis 18 Uhr eine ganztägige geführte Exkursion zum Thema „Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser“ statt. Dabei geht es um nichts weniger als ein brisantes Thema des Landkreises mit der höchsten Altlastendichte in ganz Niedersachsen – Goslar. Über 1000 belastete Flächen weist der Kreis Goslar auf. Und diese bergbaulichen und anderen Altlasten im Harz machen immer wieder auch überregional Schlagzeilen.

Nach über 3500 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis in unsere Zeit gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Böden und auch die Flusslandschaften des Harzes sind mit Schwermetallen belastet. Sie wirkt sich über Innerste und Oker sogar bis in die Nordsee aus! Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung

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Umweltsünden des Harzer Bergbaus – Vortrag in Woffleben am 4. Februar 2016

Frankenscharrnhütte um 1840

Die Frankenscharrnhütte bei Clausthal-Zellerfeld um 1840 – eine der gravierendsten Schwermetallquellen im Oberharz. Kolorierte Lithographie nach einer Zeichnung von Wilhelm Ripe.

Umweltsünden des Bergbaus im Harz – Über die Flüsse bis in die Nordsee – Arsen und Schwermetalle im Harz – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Woffleben. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert – im Landkreis Osterode am Harz kommt noch Arsen hinzu. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf

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