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Starkregenschäden im Nationalpark Harz – eine Zwischenbilanz

Hasselbachtal

Wegeschaden im Hasselbachtal im Nationalpark Harz / Foto von Sabine Bauling

Wernigerode. Die Starkregenfälle im Juli 2017 haben im Nationalpark Harz größere Schäden insbesondere am Wegenetz hinterlassen als zunächst angenommen. Besonders betroffen sind die nördlichen Nationalparkreviere des Schutzgebiets.

Auf dem Brocken ist besonders viel Regen gefallen. Der Abfluss über Holtemme, Ilse und die zahlreichen Nebenbäche und Gräben war deshalb sehr stark. Innerhalb von 72 Stunden fielen auf dem Brocken 256 mm Regen, das sind über 25 Wassereimer pro Quadratmeter. Diese Wassermassen konnten die Bäche nicht fassen. Das Wasser suchte sich eigene Wege und riss dabei Geröll, Äste usw. auf seinem Weg mit. Bergab schwollen die Wassermassen kurzzeitig dermaßen an, dass ganze Wegebereiche verschwunden sind.

Nach gründlicher Bestandsaufnahme auf der gesamten Nationalparkfläche wird das ganze Ausmaß der Schäden deutlich. Neben den Forstwegen und- straßen sind auch viele Wanderpfade betroffen. Es kam zu Abbrüchen an Straßen- und Wegekörpern zu den Gräben hin,

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Das Blumentopfmoor – Erfolgreiche Renaturierung im Nationalpark Harz

Am Blumentopfmoor

Der Nationalparkmitarbeiter Mike Wagner, Katja Osterloh von der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg und Ralph Walter von der Firma „Walter Abwassertechnik“ überzeugen sich vor Ort von der Wirksamkeit der neuesten Renaturierungsmaßnahme.

Wernigerode. Deutschlandweit sind die intakten Moorflächen durch Nutzungsdruck auf etwa 1 % ihrer ehemaligen Ausdehnung zurückgedrängt worden. Moore gehören daher zu den am stärksten gefährdeten Lebensräumen. Intakte Moore können Wasser- und Kohlenstoff speichern und sind deshalb wichtig für die natürlichen Stoffkreisläufe auf der Erde. Außerdem sind Moore Lebensraum für hoch spezialisierte und seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Nationalpark Harz besitzt noch einen hohen Anteil an vom Menschen wenig beeinflussten Mittelgebirgsmooren, was in dieser Ausdehnung europaweit einzigartig ist. Allerdings wurde in der Vergangenheit auch im Harz eine Reihe von Mooren durch Torfgewinnung und forstwirtschaftlich bedingte Entwässerungsmaßnahmen stark beeinträchtigt.

Die Voraussetzungen für Torf- und damit Moorbildung sind sauerstoffarme Bedingungen, die insbesondere durch oberflächennahe Wasserstände erzeugt werden. Unter Sauerstoffarmut finden Umsetzungs-

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Gewässer im Nationalpark Harz – Band 10 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz erschienen

Titel des neuen Bandes

Titel des neuen Bandes “Zur Situation der Gewässer im Nationalpark Harz”

Wernigerode. Jüngst erschien der Band 10 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz, der sich mit den Gewässern des Großschutzgebiets beschäftigt.

Das Wasser formt in der reichen Landschaft des Harzes mit den Mooren, den Bächen und Flüssen die „Lebensadern“ in der Natur. Das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den Gewässern und den anderen beteiligten Kompartimenten ist zu vertiefen, zumal mit dem Klimawandel bzw. dem „Global Change“ insgesamt noch viele Unwägbarkeiten verbunden sind. Wasser ist aber auch ein verbindendes Element zwischen dem Nationalpark Harz als wasserreichem Gebiet rund um den Brocken und den Harzwasserwerken, die für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung Verantwortung tragen. Nationalpark und Harzwasserwerke sind nicht nur territorial, auf zumindest großen Teilen, im gleichen Gebiet tätig, sondern auch ihre Ziele lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dieser heißt: sauberes Wasser in einer ökologisch intakten Umwelt. Der Nationalpark leistet dazu

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