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Heinrich-Heine-Weg im Nationalpark Harz bei Ilsenburg wieder begehbar – Hochwasserschäden beseitigt

Heinrich Heine-Weg 2017 nach Sanierung

Der Heinrich-Heine-Weg im Herbst 2017 nach der Sanierung. / Foto: Nationalpark Harz

Ilsenburg. Jüngst konnte die Reparatur des durch die Hochwasserschäden örtlich weggebrochenen Heinrich Heine-Wegs im Wandergebiet des Ilsetals abgeschlossen werden. Der abgerutschte Wanderweg musste aufgrund seiner schlechten Erreichbarkeit ausschließlich in Handarbeit neu aufgebaut werden.

Die Sperrung der Weges ist nunmehr aufgehoben und der beliebte Weg – einer der schönsten, der auf den Brocken führt – kann wieder bewandert werden. Der Namensgeber Heinrich Heine wanderte auf ihm im Zuge seiner Harzreise 1824 übrigens nicht AUF den Brocken, wie man hin und wieder liest und hört, sondern nach einer Übernachtung HERUNTER nach Ilsenburg.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 12. Oktober 2017 in Goslar von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Goslar. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Goslar am Donnerstag, 12. Oktober 2017 im Saal des Restaurants Platon, Bäringer Straße 6, um 19 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz, Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Seesen und andere Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von drei Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor. Auch Goslar muss sich wappnen – übrigens gerade Goslar,

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Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 13. September 2017 in Bad Harzburg von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Oberes Gelmketal Dr. Donald Giesecke

Hochwasserschäden im Oberen Gelmketal / Foto von Dr. Donald Giesecke

Bad Harzburg. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Bad Harzburg am kommenden Mittwoch in Bad Harzburg, Wandelhalle um 18 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz – Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Straßenzüge von Seesen und anderen Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von 3 Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor.

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Kurzarbeitergeld hilft Unternehmen bei Hochwasserschäden oder Baustellenbeeinträchtigungen

Wenn Hochwasserschäden oder Baustellen Firmen beeinträchtigen Kurzarbeit der Arbeitsagentur hilft betroffenen Unternehmen Die Regenmengen in den vergangenen Wochen haben auch im Landkreis Harz in etlichen Regionen zu Überschwemmungen geführt. Unternehmen, die vom Hochwasser bzw. Folgeschäden betroffen sind können das Kurzarbeitergeld nutzen, um Produktionsausfälle und notwendige Reparaturzeiten zu überbrücken. So können die Beschäftigten weiterhin in der Firma gehalten werden. Auch Baustellen, können zu drastischen Umsatz- oder Produktionseinbrüchen führen. Auch hierfür steht das Kurzarbeitergeld zur weiteren Beschäftigung der Mitarbeiter zur Verfügung.

Mit dem Kurzarbeitergeld (Kug) kann die Arbeitsagentur unter bestimmten Voraussetzungen Betriebe finanziell unterstützen und so helfen Arbeitsplätze zu sichern. Viele Unternehmen können trotz des Abbaus von Überstunden oder durch Urlaub die Ausfälle während der Betriebsbeeinträchtigung nicht vollständig überbrücken. Hier greift das Kurzarbeitergeld ein. Für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit bekommen die Mitarbeiter ihre Vergütung, für die arbeitsfreien Zeiten Kurzarbeitergeld. Die Höhe des Kug ist in etwa vergleichbar mit dem Arbeitslosengeld, wird aber

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Aktuelle Forderungen der anerkannten Naturschutzverbände des Landkreises Harz 2014

Blick in das Naturschutzgebiet Bodetal bei Thale

Blick in das Naturschutzgebiet Bodetal bei Thale – Foto von Wolfgang Schilling.

Wernigerode. Die anerkannten Naturschutzverbände NABU, BUND und BNU appellieren an den Landkreis Harz, das Landesverwaltungsamt und alle anderen verantwortlichen Behörden und Politiker in Sachsen-Anhalt, sich mehr als bisher für den Erhalt der einzigartigen Naturraumausstattung im Landkreis Harz und darüber hinaus im ganzen Harz einzusetzen. Dabei sehen die Verbände für das Jahr 2014 folgende Schwerpunkte mit aktuellem Handlungsbedarf, die sie anlässlich ihrer jüngsten gemeinsamen Tagung in Wernigerode einstimmig beschlossen haben:

1. Die Verbände des Landkreises Harz setzen sich für den Erhalt und die Weiterführung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz ein.

2. Bis 2020 sollen entsprechend der 2007 beschlossenen “Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ 10 % der öffentlichen Waldflächen nicht mehr forstlich genutzt und somit der Eigendynamik der Natur zurückgegeben werden. Die Verbände des Landkreises Harz fordern daher die Ausweisung von Waldschutzgebieten in den FFH-Gebieten des Harzes und des Harzvorlandes, so

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BUND und NABU: Rückhaltebecken Bornhausen bei Seesen ist Hochwasserschutz von gestern!

Talabschnitt der Schildau

Blick in den Talabschnitt der Schildau, der dem Rückhaltebecken geopfert werden soll. Foto von Sven Ladwig.

Seesen. Die großen Naturschutzverbände des Kreises Goslar, BUND und NABU, kritisieren das geplante Hochwasserrückhaltebecken vor Bornhausen. Bei der Anlage handelt es um eine mit ca. 8 Millionen € kalkulierte Baumaßnahme, die kaum etwas bewirken wird, dafür aber in erheblichem Umfang Natur zerstört und in das schutzwürdige Fließgewässer der Schildau eingreift.

„Rückhaltebecken sind technischer Hochwasserschutz im Stil der 1970er Jahre und überholt“, so die einhellige Einschätzung der Vorstände des BUND-Regionalverbands Westharz, Knut Haverkamp und Dr. Friedhart Knolle, sowie Mathias Kumitz von der NABU-Kreisgruppe Goslar. Viel wichtiger sei die Renaturierung der Fließgewässer, das Freihalten der Flussauen von Bebauung und die Ausweisung von weiteren Retentionsflächen im Bereich der Nette und ihrer Nebenflüsse.

Wie wenig Rückhaltebecken nützen, zeigt das Beispiel Rhüden sehr eindrucksvoll. Seit 1998 gab es in Rhüden vier Hochwasserereignisse. Das erste Hochwasser ereignete sich 1998 und

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Sonderzüge der Selketalbahn als Ersatz für ausgefallene Kindertagsfahrten

Das Selkehochwasser vor rund zwei Wochen hat auch die Planungen der Selketalbahn und des Freundeskreises Selketalbahn e.​V. durcheinander gebracht. Für den 1. und 2. Juni waren die beliebten “Teddybärfahrten” von Gernrode zum Waldhof Silberhütte geplant (harznews.de berichtete). Diese Fahrten mußten auf Grund der Hochwassersituation kurzfristig abgesagt werden.

Zwischenzeitlich hat sich die Lage verändert. Durch den Ausfall der eigentlich für den 7. Juli geplanten Abendfahrt zum Brocken (mangels Interesse) kann dieser Termin anderweitig genutzt werden. Aus diesem Grund finden am 6. und 7. Juni die für das Kindertagswochenende vorgesehenen Teddybärfahrten statt. Die Abfahrtszeiten, der Programmablauf sowie die Preisgestaltung entsprechen denen der ursprünglichen Planung.

Weitere Informationen finden Sie im Bericht “Dampfsonderzüge der Selketalbahn zum Kindertag” sowie auf der Webseite des Freundeskreises Selketalbahn e.V..

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Hochwasser am Salzigen See

Weite Teile Sachsen-Anhalts haben derzeit mit dem Hochwasser der großen Flüsse zu kämpfen. Mancherorts haben bereits die Aufräumarbeiten begonnen. Mit Sicherheit kann man davon ausgehen, daß diese Naturkatastrophe im Nachhinein noch umfassend ausgewertet werden wird. Positiv hervorzuheben ist bereits jetzt die Welle der Hilfsbereitschaft und der unermüdliche Einsatz unzähliger freiwilliger Helfer, welche noch gravierendere Auswirkungen der Flut verhindert haben.

Welche Wassermassen das Land momentan zu bewältigen hat, können Sie auch sehr gut abseits von Saale, Elbe und den anderen bedeutenden Strömen sehen. Selbst die Restflächen des Salzigen Sees östlich von Eisleben sind über ihre Ufer getreten und haben die Straße von Aseleben nach Röblingen unpassierbar gemacht. Das Wasser steht ungefähr einen Meter über der Asphaltdecke. Die Region rund um die Mansfelder Seen ist eine der trockensten in Deutschland – und doch hat sie zur Zeit Wasser im Überfluß.

Zum Glück richtet dieses auf dem Foto zu

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Anschläge auf Elbdeiche in Sachsen-Anhalt?

Sachsen-Anhalt kämpft derzeit gegen das Hochwasser – a.u. an Saale und Elbe. Einige Deiche sind bereits gebrochen und zahlreiche Orte überflutet. Im Internet (http://de.indymedia.org/2013/06/345834.shtml) kursiert ein Bekennerschreiben einer militanten Gruppe, welche sich “germanophobe Flut-Brigade” nennt. Sie brüstet sich damit, bereits zwei Elbdeiche in Sachsen-Anhalt zerstört zu haben. Weitere Anschläge auf Deiche werden angedroht. Alle Deiche werden nun vom Boden und aus der Luft überwacht. Diese Maßnahme bindet Personal, welches an anderer Stelle dringend gebraucht würde. Sollten Sie verdächtige Personen im Umfeld der Deichanlagen beobachten, melden Sie dies bitte umgehend den zuständigen Behörden.

Weitere Informationen: Das Bekennerschreiben Anschlagsdrohung auf Deiche

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Die Talsperren im Harz sind randvoll gefüllt

Nach den heftigen Niederschlägen der vergangenen Wochen und Tage sind die Talsperren im Harz bis zum Rand gefüllt. Das obere Bild zeigt die kurz vor dem Überlaufen stehende Rappbodetalsperre. Es fehlen hierfür nur noch etwa 1,50 Meter. Ein derartiger Wasserstand hat Seltenheitswert. Allein hinter der 106 Meter hohen Staumauer der Rappbodetalsperre werden derzeit mehr als 100 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten.

Ebenfalls beinahe randvoll gefüllt präsentiert sich die am Fuße der Rappbodetalsperre befindliche Talsperre Wendefurth, welche die Bode anstaut. Auf dem unteren Bild sehen Sie, daß der Stausee scheinbar über die Ufer getreten ist. Einzelne Bäume stehen bereits tief im Wasser. Dennoch könnte der Wasserstand noch um maximal vier Meter steigen.

Ohne die Talsperren hätten die Orte an den Harzer Flußläufen dieser Tage ein Hochwasserproblem – und das noch bis weit in das Harzvorland hinein. Es ist ein glücklicher Umstand, daß diese Bauwerke errichtet werden konnten, bevor die

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