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After-Work-Naturerlebnisse im Nationalpark Harz – Die Ranger des Nationalparks Harz laden zum Sonderprogramm 2015 ein

Braunes Langohr

Braunes Langohr / Foto von Marko König

Nach dem Feierabend die Natur erleben, am Lagerfeuer Interessantes erfahren oder in der Dämmerung den Stimmen der Natur lauschen? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks haben im Sonderprogramm 2015 spannende After-Work-Naturerlebnisse zusammengestellt.

Den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe bildet am 22. Mai die Dämmerungswanderung zum „Europäischen Tag der Parke“. Treffpunkt ist um 20 Uhr der Wandertreff auf dem Parkplatz in Drei Annen Hohne (Anmeldung erforderlich unter Tel. 039455 / 8640). Zahlreiche weitere Veranstaltungen folgen bis in den September hinein. Interessierte können bei Lagerfeuerromantik den Erzählungen der Ranger lauschen oder bei einer spätsommerliche Wanderung um den Oderteich die Abendstimmung genießen. Außerdem kann man sich auf die Suche nach den Nachtgestalten der Dämmerung, den Fledermäusen, begeben oder bei einem besonderen Hörerlebnis die Hirschbrunft verfolgen.

Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe sind im Internet unter www.nationalpark-harz.de unter der Rubrik Veranstaltungen (www.nationalpark-harz.de/de/veranstaltungen/sonderreihe), in den Nationalparkhäusern oder bei der Nationalparkverwaltung (Tel.

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Nationalpark zählt Luchse – Bislang größtes Wildtierkameraprojekt des Harzes steht kurz vor dem Abschluss

Fuchs

Fuchs in der “Fotofalle” / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. „Wie viele Luchse gibt es im Harz?“ Diese Frage hören die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung beinahe täglich. Eine einfache und nachvollziehbare Frage. Allerdings ist deren Beantwortung mehr als anspruchsvoll. Die dämmerungs- und nachaktiven Katzen entziehen sich durch ihre relative Seltenheit und die versteckte Lebensweise fast allen klassischen Zähl- und Schätzverfahren, die bei anderen Arten angewendet werden.

In der Diskussion um den Luchs im Harz hilft es nicht weiter, am Schreibtisch vage Bestandesschätzungen zu erstellen, sinnvoll sind nur klare Fakten. Seit September 2014 standen daher insgesamt 120 Wildtierkameras, auch Fotofallen genannt, an ausgesuchten Harzstandorten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus beiden Bundesländern unterstützt. Das Untersuchungsgebiet von rund 800 Quadratkilometern sollte zunächst zu gleichen Teilen östlich und westlich der Landesgrenze liegen. Datenschutzbedenken aus dem Land Sachsen-Anhalt führten dann jedoch zu einer deutlichen Verschiebung nach Westen, so dass im Ostharz nur

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Ausflugstipp: Ein Besuch im Tierpark Thale auf dem Hexentanzplatz

Eingang zum Tierpark auf dem Hexentanzplatz

Noch vor dem Eingang zum Tierpark auf dem Hexentanzplatz werden Sie lautstark von Elster und Rabe begrüßt.

Ein Besuch im Tierpark ist vor allem für Familien stets eine lohnenswerte Angelegenheit. Viele einheimische Tierarten können Sie im Tierpark Thale auf dem Hexentanzplatz beobachten. Hier sehen Sie neben Hirschen, Rehen, Wildschweinen und Mufflons auch Wölfe, Bären und Luchse. Hinzu kommen noch zahlreiche weitere große und kleine Tierarten.

Eine Besucherbrücke ermöglicht einen ungestörten Blick auf das 3.200 Quadratmeter große Wolfsgehege. Den meisten Platz haben die beiden Bären in ihrem mehr als einen halben Hektar umfassenden Bärenwald zur Verfügung. Dieser bietet natürlich auch genügend Raum, um sich vor den Blicken der Besucher zu verstecken. Noch relativ neu ist der im Herbst 2010 fertiggestellte “Luchshügel”. Eine Glaswand ermöglicht es, die “Pinselohren” aus nächster Nähe zu betrachten.

Die frechen Waschbären mögen vor allem Kinder sehr gern. Für diese jüngsten Besucher gibt es hier außerdem

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Rothirsche und Hirschbrunft-Erlebnis im Nationalpark Harz

Viele Menschen warten schon ungeduldig auf die Brunftzeit des mächtigen Rotwildes im Harz. Denn wer einmal einen kapitalen Hirsch zu Gesicht und dabei eine Gänsehaut vom lauten Röhren der Tiere im dunklen Wald bekam, wird dieses Naturschauspiel nicht wieder vergessen. Doch die Tiere brauchen Ruhezonen, um ihr eindrucksvolles Verhalten entwickeln zu können. Jede Störung ist dabei Tierquälerei und führt zur Veränderung des natürlichen Verhaltens der Tiere bis hin zum Rückzug der Tiere. Daher bittet die Nationalparkverwaltung Harz um Verständnis, wenn auch in diesem Herbst kleine Waldbereiche für den normalen Wanderverkehr befristet gesperrt werden. Die Hirsche werden es uns mit unvergesslichen Hirschbrunft-Abenden danken.

Zu diesem Zweck führen Nationalpark-Ranger vom 15. bis 25. September Gruppen zur Hirschbrunft im Bereich des Clausthaler Flutgrabens. Start ist jeweils um 18 Uhr der Wandertreff am Biathlonstadion in Sonnenberg bei Sankt Andreasberg. Details zu diesen und zahlreichen weiteren geführten Wanderungen sind unserem digitalen Terminkalender auf

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