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Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser – Umweltgeschichten der Harzregion – Exkursion am 7. Oktober 2017 von Braunschweig in den Harz

BWG Exkursion

Exkursion der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft / Foto: Veranstalter

Braunschweig – Goslar. Zum Abschluss der „Braunschweiger Wasser-Reihe 2017“ findet am 7. Oktober 2017 von 8 bis 18 Uhr eine ganztägige geführte Exkursion zum Thema “Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser” statt. Dabei geht es um nichts weniger als ein brisantes Thema des Landkreises mit der höchsten Altlastendichte in ganz Niedersachsen – Goslar. Über 1000 belastete Flächen weist der Kreis Goslar auf. Und diese bergbaulichen und anderen Altlasten im Harz machen immer wieder auch überregional Schlagzeilen.

Nach über 3500 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis in unsere Zeit gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Böden und auch die Flusslandschaften des Harzes sind mit Schwermetallen belastet. Sie wirkt sich über Innerste und Oker sogar bis in die Nordsee aus! Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung

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Schwebendes Dach des Striegelhäuschens am Oderteich im Nationalpark Harz

schwebendes dach oderteich

Schwebendes Dach am Oderteich / Foto von Thomas Appel (NABU, Nationalparkhaus Sankt Andreasberg)

Sankt Andreasberg: Schwebendes Dach am Oderteich

Sankt Andreasberg. Einige Autofahrer, die am Freitag, den 27. November 2015 morgens über den Damm des Oderteiches fahren wollten, wurden Zeuge eines besonderen Schauspiels: Das kleine Dach, das für die Instandhaltungsarbeiten am Damm des Oderteiches schon vor einiger Zeit von den Harzwasserwerken komplett vom Striegelhaus abgenommen und in der Nähe zwischengelagert worden war, schwebte nun – am Haken eines kleinen Krans – über die Dammkrone, um wieder an seinen angestammten Platz montiert zu werden. Dort wird es zukünftig, wie schon in der Vergangenheit, diese wichtige wasserwirtschaftliche Einrichtung, die Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, vor den Einflüssen des wechselhaften Oberharzwetters schützen.

Ein solches Unterfangen hat in der langen Geschichte des Oderteiches vermutlich noch nie stattgefunden und vielleicht wird es das auch nie wieder geben. Das Ereignis fand in winterlicher Pracht statt – die

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Gewässer im Nationalpark Harz – Band 10 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz erschienen

Titel des neuen Bandes

Titel des neuen Bandes “Zur Situation der Gewässer im Nationalpark Harz”

Wernigerode. Jüngst erschien der Band 10 der Schriftenreihe des Nationalparks Harz, der sich mit den Gewässern des Großschutzgebiets beschäftigt.

Das Wasser formt in der reichen Landschaft des Harzes mit den Mooren, den Bächen und Flüssen die „Lebensadern“ in der Natur. Das Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den Gewässern und den anderen beteiligten Kompartimenten ist zu vertiefen, zumal mit dem Klimawandel bzw. dem „Global Change“ insgesamt noch viele Unwägbarkeiten verbunden sind. Wasser ist aber auch ein verbindendes Element zwischen dem Nationalpark Harz als wasserreichem Gebiet rund um den Brocken und den Harzwasserwerken, die für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung Verantwortung tragen. Nationalpark und Harzwasserwerke sind nicht nur territorial, auf zumindest großen Teilen, im gleichen Gebiet tätig, sondern auch ihre Ziele lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dieser heißt: sauberes Wasser in einer ökologisch intakten Umwelt. Der Nationalpark leistet dazu

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