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Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

rammelsberg

Rammelsberg / Foto von Siegfried Wielert

Erz für Hitlers Wahn – Aspekte der nationalsozialistischen Industriepolitik in den Besucherführungen am Weltkulturerbe Rammelsberg; Zur Erinnerung an den Heimatforscher Heinrich Spier; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 9; Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

Clausthal-Zellerfeld. Von der ehemaligen Betreiberin des Erzbergwerks Rammelsberg, der PREUSSAG, nicht als Museum vorgesehen, nach Einschätzung des Direktors des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und lt. Gutachten des Deutschen Museums in München jedoch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in Deutschland, erhielt schließlich das Museum am Rammelsberg 1992 als erstes deutsches Industriemuseum den Status des Weltkulturerbes. Doch sollen die technischen Superlative des Rammelsberges nicht außer Acht lassen, in welcher Zeit und zu welchem Zweck der größte Teil der Übertageanlagen gebaut wurde. Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten im Hinblick auf den 2. Weltkrieg ließen ein millionenschweres Investitionsprogramm in das Erzbergwerk Rammelsberg, besonders die Erzaufbereitung nach dem neuen Flotationsverfahren, fließen. Diese nationalsozialistischen Spuren sollen nun stärker museal

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Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix am 6. November 2016 in Goslar-Hahndorf

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf - hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf – hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

6. November 2016, 14:30 Uhr, Friedhof Goslar-Hahndorf mit Gang zur Sandgrube Försterberg – Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix in Goslar

Goslar. Am 6. November 2016 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist. Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix

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Vortrag “Kuckuckslichtnelke & Co.” bei NABU und BUND Goslar am 27. Oktober 2016

kuckucks-lichtnelke

Kuckucks-Lichtnelke / Foto von Susen Schiedewitz

Artenreiches Grünland in Niedersachsen – Situation, Gefährdung, Schutz – Zu diesem Themen laden der NABU und BUND Goslar zu einem Vortrag ein am Donnerstag, 27. Oktober ab 19 Uhr bis ca. 21 Uhr im Verbändebüro Petersilienstr. 23, Goslar.

Goslar: Artenreiche Grünlandflächen haben eine herausragende Bedeutung für den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz. Zudem sind sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben etwa 40 % ihren Verbreitungsschwerpunkt im Grünland. In den letzten Jahren ist es zu einem dramatischen Rückgang von artenreichen Grünlandflächen gekommen.

Neben dem Verlust von Grünlandflächen an sich ist zusätzlich von einer massiven Qualitätsverschlechterung der bestehenden Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Biodiversität auszugehen. Der NABU hilft bei der Etablierung von artenreichem Grünland.

Das von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung geförderte Projekt Kuckucks-Lichtnelke und Co. ermöglicht es NABU Gruppen, ihre bereits vorhandenen Grünlandflächen zu optimieren und

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UNSER HARZ Oktober 2016 – Jägerdenkmal Goslar, Stasi-Abhörzentrale auf dem Brocken und vieles mehr

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Die Titelseite des Oktoberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Oktober 2016: Das Jägerdenkmal in Goslar; Bergahorn – der Baum des Jahres 2009; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 8 – Goslar; Nationalparkforum: 25 Jahre Brockenhaus – Grenzgeschichte und Nationalpark im Blick

Clausthal-Zellerfeld. Am 19. September 2016 wurde der 90. Geburtstag des Goslarer Jägerdenkmals gefeiert. Anlass für Dr. Donald Giesecke, sich Gedanken über die Bedeutung von Mahn- und Gedenkstätten im Allgemeinen und zum Goslarer Jägerdenkmal im Besonderen zu machen. Den deutlichsten Ausdruck findet der über die Jahrhunderte stattgefundene Sinneswandel bezüglich der Kriegerehrung in dem an der Kaiserpfalz aufgestellten Werk „Goslar Warrior“ des ersten Kaiserringträgers Henry Moore.

Gerade im Oktober ist das kräftig gefärbte Laub des Bergahorns bei uns vielerorts zu bewundern. Nicht nur über sein besonderes Holz, das in vielerlei Bereichen Verwendung findet, wird hier berichtet, auch auf botanische Besonderheiten wird hingewiesen und die besondere Geschichte dieses Baumes hier im Harz gestreift, wo er

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Drei Krimis, drei Lesungen, drei Stimmungen – Anna Grue, James Carol, Eric Berg und Dietmar Wunder bei Mordsharz in Goslar

eric berg

Bei Eric Berg wurde es humorvoll. / Foto: Veranstalter

Er hat es gesagt, er hat es wirklich gesagt. Dietmar Wunder war zu Gast bei Mordsharz und zitierte auf besonderen Wunsch natürlich auch den wohl berühmtesten Satz seiner Karriere: „Mein Name ist Bond… James Bond.“ Eigentlich war die deutsche Stimme von Daniel Craig allerdings in Goslar, um dort aus den Büchern von Anna Grue und James Carol zu lesen, deren Hörbücher er auch spricht. Auch das machte der Synchronsprecher und -regisseur mit Bravour.

Das lag natürlich auch an den hervorragenden literarischen Vorlagen, zwei echte Perlen des europäischen Krimis, einer aus Großbritannien und einer aus Dänemark. James Carols Thriller „Prey“ beginnt mit einer Szene in einem Diner, bei dem der Profiler Jefferson Winter Zeuge eines scheinbar völlig grundlosen brutalen Mordes wird.

Dabei ist James Carol gar nicht so böse, wie seine Bücher den Anschein haben. Eigentlich wollte er immer Rockstar

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Geräusche aus Rocky Beach – Die drei ???-Lesung mit Live-Sound beim Mordsharz-Festival

christoph dittert

Jugendbuchautor Christoph Dittert / Foto: Veranstalter

Die drei ??? sind die erfolgreichste Hörspielproduktion der Welt. Das liegt zum einen an den bis heute spannenden Fällen um Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, aber auch an der liebevollen Vertonung, bei der vieles noch handgemacht ist. Wie genau das funktioniert konnten kleine und große Fans der drei Detektive im vergangenen Jahr beim Mordsharz-Festival erleben.

Der Jugendbuchautor Christoph Dittert und der professionelle Geräuschemacher Jörg Klinkenberg waren zu Gast und brachten gemeinsam sozusagen ein Live-Hörspiel auf die Bühne. Das kam nicht nur beim Publikum gut an, sondern machte auch den beiden so viel Spaß, dass sie sich für dieses Jahr gleich wieder verpflichten ließen. So sind Dittert und Klinkenberg am Freitag in Wernigerode und am Samstag in Bad Lauterberg auch diesmal wieder bei Mordsharz dabei.

Christoph Dittert wird dann einige Passagen aus „Der gefiederte Schrecken“ lesen und Jörg Klinkenberg synchron dazu

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Kühler Krimi, der Abgründe zutage treten lässt – Anna Grue: „Das falsche Gesicht“ – Am 15. September in Goslar

Das falsche Gesicht

Buchtitel: Das falsche Gesicht / Foto: Veranstalter

Krimis aus dem Norden Europas stehen seit einigen Jahren für eine gelungene Mischung aus kühler Spannung und literarischer Qualität. Warum das so ist, zeigt sich beispielsweise an dem neuen Buch der dänischen Bestsellerautorin Anna Grue. Zum Mordsharz-Festival wird sie in Goslar gemeinsam mit der deutschen Stimme von James Bond, Dietmar Wunder, aus „Das falsche Gesicht“ lesen, doch selbst ohne diesen prominenten Vorleser ist ihr Roman eine Bereicherung der nordischen Krimilandschaft.

Eine junge Lehrerin wird blutüberströmt in ihrem Haus aufgefunden, offenbar mit großer Wut erschlagen. Dabei war sie an ihrer Schule ebenso engagiert wie bei Schülern und Kollegen beliebt, so dass schon bald ihre Lebensgefährtin, die Polizistin Pia Waage ins Visier der Ermittler gerät. Als sich herausstellt, dass das Opfer schwanger war und Pia nichts davon wusste, scheint der Fall zunächst klar.

Doch Pia engagiert den Detektiv Dan Sommerdahl, der das Umfeld

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Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten – Workshop in Goslar über naturnahes Gärtnern am 25. August 2016

Am 25. August 2016 lädt der BUND Niedersachsen gemeinsam mit der NABU-Gruppe Goslar zu einem Workshop zur Herstellung von Terra Preta ein. Nach einer Einführung zu den Grundlagen des naturnahen Gärtnern geht es an die Arbeit: Gemeinsam wird in der Werkstatt Terra Preta, also schwarze Erde hergestellt. Beim Mischen und Grubbern vermitteln Dr. Mona Gharib und Günter Beier Wissenswertes über die Inhaltstoffe Kompost, Dung, Pflanzenkohle und effektive Mikroorganismen und stellen Ergebnisse des BUND-Projektes vor, bei dem der Gemüseanbau auf verschiedenen Böden erprobt wird. Die hergestellte Erde kann nach der Veranstaltung mit nach Hause genommen werden. Alle Inhaltsstoffe werden bereitgestellt. Wer eigenen Kompost, Dung oder selbst angesetzte Pflanzenjauche verwenden möchte, kann diese gerne mitbringen. Mengenangaben können beim BUND angefragt werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des landesweiten Projektes „Terra Preta in Niedersachsen“ des BUND Niedersachsen statt, ein Förderprojekt der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. Treffpunkt ist das Verbändebüro NABU/BUND Goslar.

PM: Terra

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Das Brusttuch – eines der berühmtesten Häuser von Goslar: Renaissance in Holz

Buch-Cover / Foto: Herausgeber

Renaissance in Holz – Das Brusttuch in Goslar

Goslar. Wer kennt nicht die “Butterhanne” am Brusttuch in Goslar – fast ist sie schon eines der inoffiziellen Wahrzeichen der alten Kaiserstadt geworden…. Und in der Tat ist das „Brusttuch“ eines der interessantesten Häuser in der Altstadt von Goslar. Der wohlhabende Patrizier Magister Johannes Thiling ließ es 1526 errichten. Seine Bildung, seine Geisteshaltung und seinen Reichtum präsentierte er im sowohl derb gewitzten als auch hoch gelehrten Bildprogramm seines Hauses. Darunter auch die “Butterhanne”, die dem Teufel ihr Hinterteil beim Buttermachen präsentiert. Das außergewöhnlich aufwändig beschnitzte Fachwerk über dem steinernen Erdgeschoss ist ein einzigartiges Dokument vom Übergang des Mittelalters in die Neuzeit. Vergleiche lassen sich zum Huneborstelschen Haus in Braunschweig und zu anderen Fachwerkgebäuden in Norddeutschland herstellen. Die Schnitzereien des Brusttuches, aber auch tragende Teile seiner Konstruktion wurden seit 2009 mit Hilfe des Bundesförderprogramms für Welterbestätten saniert.

Die Sanierung

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“Keiner kommt durch” – als Grenzer auf dem Brocken – Beamerpräsentation am 21. Juli 2016 in Goslar

Schultke Dietmar mit Hund Nena vom Brockenblick

Der Autor seinerzeit mit seinem Grenz-Schäferhund “Nena vom Brockenblick” im Dienst auf dem Brocken. / Foto: Herausgeber

„Keiner kommt durch“ – Dietmar Schultke liest in Goslar aus seinem Buch. Erlebnisse eines DDR-Grenzsoldaten auf dem Brocken – Beamerpräsentation mit zahlreichen historischen Fotos am 21. 7. 2016 um 20 Uhr in der Jugendherberge Goslar Goslar. „Keiner kommt durch – Die Geschichte der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer“ erschien bereits in der 4. Auflage beim Aufbau-Verlag Berlin. In dem spannend zu lesenden Buch berichtet der Autor Dietmar Schultke u.a. über seinen Einsatz als Hundeführer in den Jahren 1987/88 am Brocken im heutigen Nationalpark Harz. In seinem mit Fotos illustrierten Vortrag am 21. Juli 2016 um 20 Uhr in der Jugendherberge Goslar, Rammelsberger Str. 25, 38644 Goslar

schildert er seine persönlichen Erlebnisse als Grenzer. Dazu dürfen wir Sie herzlich einladen. Der Eintritt ist frei.

Dietmar Schultke ist Autor und DDR-Zeitzeuge zur Geschichte der Deutschen

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Drei plus Eins – Arne Dahl liest beim diesjährigen Mordsharz-Festival

Arne Dahl - Sieben minus eins

Arne Dahl – Sieben minus Eins / Foto: Veranstalter

Mit der Zusage von Arne Dahl hatte das Mordsharz-Team selbst kaum gerechnet. Immerhin ist der schwedische Autor einer der Stars der internationalen Krimiszene und sein neues Buch „Sieben minus eins“, das im September erscheint, wird mit Spannung erwartet. Doch Dahl will beim kleinen Literaturfestival im Harz mit dabei sein und sorgte damit selbst für einen nervenaufreibenden Krimi.

Er könne nur am Mittwoch, 14. September, kommen, hieß es seitens seines Managements. Allerdings war das diesjährige Mordsharz schon auf den 15. bis 17. September, also Donnerstag bis Samstag terminiert. Christoph Lampert, Roland Lange und Susanne Kinne setzten sich zusammen, diskutierten und kamen schon bald zu einem Ergebnis: Ein Superstar wie Arne Dahl hat auch einen zusätzlichen Veranstaltungstag verdient.

So wurden aus den traditionellen drei Tagen Mordsharz diesmal vier und wo die Veranstalter ohnehin schon beim Klotzen statt Kleckern waren, entschieden sie

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Umweltbildung für Geflüchtete am Integrationszentrum Goslar

Umweltbildung Menschen - Foto Mareike Islar

Umweltbildung für geflüchtete Menschen / Foto von Mareike Islar

Was krabbelt denn da? Nationalpark Harz führt Umweltbildungsveranstaltung am Integrationszentrum Goslar durch

Goslar – Wernigerode. „Spinne!“, ruft Shakib voller Begeisterung. Wieder hat er ein deutsches Wort gelernt. Gemeinsam mit anderen Kindern macht sich der 12-jährige Junge auf dem Gelände des Integrationszentrums Goslar auf die Suche nach Bodentieren. Ausgestattet mit Pinsel und Becherlupen gehen schließlich sowohl Kinder als auch Eltern zwischen den Laubblättern auf Entdeckungstour. Sie staunen, wie viele unterschiedliche Tiere dieser Lebensraum beheimatet. Durchgeführt wird die Aktion vom Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Nationalpark Harz, einer bei vielen Schulen im Landkreis bekannten Umweltbildungseinrichtung.

Im Inneren eines der Gebäude ein ähnliches Bild: Bewohner, egal welchen Alters, untersuchen mit Hilfe von verschiedenen Mikroskopen Wasserlebewesen. RUZ-Lehrer Norbert Rinke hat zuvor eine Art „Mini-Labor“ aufgebaut, in dem in Ruhe beobachtet werden kann. Auch hier steht der vorsichtige Umgang mit den Wassertieren im Vordergrund.

„Tiere sind immer wieder

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Sonder-Edition Tourismus von Das Örtliche – Unterwegs in Goslar und Umgebung

Pocket Harz 2016

Das Örtliche – Sonder-Edition Tourismus – Unterwegs in Goslar und Umgebung / Foto: Herausgeber

Wissenswertes und Nützliches für Ihre Urlaubsregion: Die neue Auflage der Sonder-Edition Tourismus “Unterwegs in Goslar und Umgebung” ist ab sofort erhältlich. Neben Tipps zu Sehenswürdigkeiten oder Sport- und Freizeitangeboten finden sich im kostenlosen Reiseführer auch wichtige Kontaktadressen von Ärzten, Apotheken, Restaurants und Unterkünften. “Das Örtliche – Unterwegs in Goslar und Umgebung” wird in Hotels zur Mitnahme ausliegen und ist an folgenden Abholstellen erhältlich:

· Restaurant Landgasthaus Eckerkrug, Blankenburgstraße 2b, Bad Harzburg · Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg GmbH, Nordhäuser Str. 4, Bad Harzburg · Rats-Apotheke, Adolph-Roemer-Str. 23, Clausthal-Zellerfeld · Harz Grill Clausthal-Zellerfeld, Goslarsche Str. 66, Clausthal-Zellerfeld · Hotel Goldene Krone, Kronenplatz 3, Clausthal-Zellerfeld · GOSLAR marketing gmbh, Markt 7, Goslar · Maltermeister Turm, Rammelsbergstr. 99, Goslar · Tourist-Info Hohegeiß, Kirchstr. 15a, Hohegeiß · Grube Samson, Am Samson 2, Sankt Andreasberg · 19-Lachter-Stollen, Im

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Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co. – Vortrag von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 in Goslar

rufender Laubfrosch

Rufender Laubfrosch / Foto von Frank Körner

Der NABU Goslar lädt zu einem Vortrag mit dem Titel „Das Projekt LIFE Auenamphibien – Schutzmaßnahmen des NABU Niedersachsen für Unke und Co.“ von Dr. Markus Richter am 14. Juni 2016 19:00 Uhr in das NABU-Büro Petersilienstraße 23, in Goslar ein.

Amphibien zählen zu den am stärksten im Bestand gefährdeten Arten weltweit. In Mitteleuropa dafür vor allem der Rückgang geeigneter Lebensräume verantwortlich. Der Landesverband Niedersachsen des NABU führt verschiedene Großprojekte durch, um diesem negativen Trend entgegenzuwirken. Eines dieser Projekte ist das sein Anfang des Jahres laufende LIFE-Projekt „Auenamphibien“. Im Vortrag stellt der Projektleiter Dr. Markus Richter Hintergründe, Konzeption und geplante Maßnahmen des Projektes vor. Daneben wird auch auf abgeschlossene, laufende und für die Zukunft geplante Projekte, auch in unserem Landkreis, eingegangen.

Der Schutz der heimischen Amphibienarten hat beim NABU Niedersachsen einen besonderen Stellenwert. Jetzt nimmt sich der NABU auch dem Schutz der seltensten

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Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen

Wildkatzen Thomas Stephan

Wildkatzen / Foto von Thomas Stephan, BUND

Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen – Ein Vortrag mit Andrea Krug vom BUND-LV Niedersachsen e.V. am Donnerstag, den 26. Mai 2016 ab 19:00 Uhr in Goslar im Verbändebüro NABU/BUND, Petersilienstr. 23

Goslar. Die Europäische Wildkatze (lat. Felis silvestris), eine der meist gefährdeten heimischen Wildtierarten, erobert sich heimlich ihre alten Lebensräume zurück.

Bis vor kurzer Zeit war das Vorkommen von Wildkatzen nur im Harz und im Solling bekannt. Mittlerweile scheint die Anzahl der Tiere zu wachsen und immer mehr Wildkatzen sind in Wäldern, die nördlich dieser beiden Waldgebiete liegen, nachgewiesen. Aber die sind meist zu klein, so dass die Wildkatze hier dauerhaft nicht überleben kann.

Nur ein zusammenhängendes Netzwerk aus Biotopen kann das Überleben der Wildkatzen sichern. Mit diesen Hintergründen wurde das BUND-Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ initiiert, das seit 2010 in Niedersachsen durchgeführt wird. An diesem Abend werden der aktuelle Stand des Projektes

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Aus einer kleinen Idee wurde ein großes Festival – Mordsharz 2016 mit internationalen Gästen und der Stimme von James Bond

jubilaeum buchhandlung

Von Christoph Lampert und Roland Lange bekam Susanne Kinne eine Torte zum Jubiläum ihrer Buchhandlung / Foto: Veranstalter

Die ursprüngliche Idee zum Mordsharz-Festival entstand in der kleinen Buchhandlung Moller in Bad Lauterberg. Somit war es für die Roland Lange und Christoph Lampert selbstverständlich, ihrer Mitorganisatorin Susanne Kinne zum 125-jährigen Bestehen der Buchhandlung eine große Mordsharz-Torte zu schenken. Die wurde von der Konditorei Schnibbe gefertigt und beim Jubiläum dann bei strahlendem Sonnenschein direkt vor der Tür unter den treuen Kunden, zu denen auch viele Mordsharz-Besucher zählen, verteilt.

„Manchmal fühlt es sich fast irreal an, wenn ich sehe, was aus dieser kleinen Idee eines Harzer Krimifestivals geworden ist“, sagt Roland Lange. Ursprünglich ging es ihm darum, den Trend regionaler Krimis zu nutzen, die Autoren zu vernetzen und dem Publikum gemeinsam etwas zu bieten. Inzwischen ist das Konzept der Kombination aus Harzkrimi und prominenteren Kollegen aus ganz Deutschland gewachsen und geht nicht

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Vortrag am 13. April 2016 um 19 Uhr in Goslar: Auenland Niedersachsen

Bach

Bach / Foto von Christian Wiesel

Vortrag “Auenland Niedersachsen” am Mittwoch, 13. April 2016, ab 19:00 Uhr in Goslar, Petersilienstr. 23, Verbändebüro NABU / BUND Westharz Der Eintritt ist frei.

Unsere Landschaft ist wasserreich, Bach- und Flussläufe prägen unser Land in vielfältiger Weise. Intakte Gewässer- und Auenlandschaften zählen zu den artenreichsten und leistungsfähigsten Ökosystemen in Deutschland. Doch die Nutzungsansprüche des Menschen und viele Jahrhunderte Gewässernutzungen haben zu tiefgreifenden Veränderungen der einst vielfältigen Gewässerlandschaften geführt. Mit erheblichen Folgen für viele Bäche, Flüsse und Stillgewässer: Strukturarmut, Verbauungen, Nutzungsintensivierung in den begleitenden Talauen, Nährstoffbelastung, gestörter Wasserhaushalt, intensive Freizeitnutzung: Von der Quelle bis zur Mündung vollständig natürliche Fließgewässersysteme gibt es nicht mehr, nur ein kleiner Teil unserer Gewässer und Auen befindet sich heute in einem naturnahen Zustand. Viele Tier- und Pflanzenarten sind stark gefährdet oder ausgestorben, manche Biotoptypen der Gewässer- und Auenlandschaften sind heute z. T. irreversibel geschädigt. Von den ursprünglichen Überflutungsflächen an unseren

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Luchsvortrag in Goslar-Jerstedt am 15. April 2016

luchs

Luchs / Foto von Ole Anders

Wernigerode – Goslar. Am Freitag, 15. April 2016, gibt es einen spannenden, reich bebilderten Luchsvortrag von Ole Anders, dem Koordinator des Luchsprojekts im Nationalpark Harz, um 17.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Jerstedt.

Der Stadtteilverein Jerstedt e.V. lädt herzlich ein. Zahlreiche Gäste sind herzlich willkommen.

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Hummelseminar am 29. Februar 2016 in Goslar – NABU will Hummelarten im Harzvorland auf die Spur kommen

Schulung beim NABU in Goslar soll Hummelschützer vorbereiten und sensibilisieren

Goslar – Eine Fortbildung zur Erkennung und zum Schutz seltener heimischer Hummelarten findet am Montag, den 29. Februar 2016 unter Leitung des Hummelexperten Rolf Witt beim NABU in Goslar statt. Ermöglicht wird das Seminar durch eine Förderung der Bingo-Umweltstiftung für das vom NABU Niedersachsen betriebene Hummelprojekt.

Der aus Oldenburg kommende Referent Rolf Witt mit einem bundesweiten Ruf als Experte für Stechimmen aller Art – hierzu zählen alle mit einem so genannten Wehrstachel ausgestatteten Hautflügler – richtete die Aufmerksamkeit vor allem auf eine Gruppe von mehreren sehr selten gewordenen Hummelarten, von denen einige auch im Harzvorland und im Harz nachgewiesen oder zu erwarten sind. So konnte Mathias Kumitz, Vorsitzender des NABU Goslar, bereits mehrere Fundorte seltener Hummelarten anzeigen. Das Auffinden weiterer Arten wie der B. sylvarum = Bunte Hummel, früher Waldhummel (Wildbiene des Jahres), B. soroeensis = Distelhummel, waren sehr erfreulich.

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Der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 – NABU und BUND laden ein – Vortrag von Walter Wimmer in Goslar

Goslar – Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU (Naturschutzbund Deutschland) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Vortrag wird von Walter Wimmer, einem ausgewiesenen Experten des NABU, gehalten. Wimmer war jahrelang Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg und ist jetzt Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 18. Februar 2016, um 19 Uhr im Verbändebüro NABU/BUND-Westharz, Petersilienstr. 23 in Goslar, statt. Der Eintritt ist frei, um eine

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