Anzeige:

Harzer Erdgeschichte zum Erleben: Nordwestliches Harzvorland – Die Klassische Quadratmeile der Geologie

Die Klassische Quadratmeile der Geologie

Buchcover: Nordwestliches Harzvorland – Die Klassische Quadratmeile der Geologie / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode – Liebenburg. Wie an kaum einem anderen Ort Mitteleuropas kann man im westlichen Teil des Harznordrands und seinem Vorland (besser bekannt als „Klassische Quadratmeile der Geologie“) eine Fülle von Gesteinen vom Erdaltertum bis zu jüngsten Ablagerungen auf engstem Raum finden. Durch tektonische Verschiebungen sind im Gebiet zwischen Salzgitter, Goslar und Wernigerode noch heute neben Gesteinen aus dem Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Jura, Ober- und Unterkreide auch die Gesteine des Erdaltertums mit ihren einstmals ausgebeuteten Erzvorkommen zugänglich.

Als Besonderheiten kann man beispielsweise das Weltkulturebe Altstadt Goslar und Bergwerksmuseum Rammelsberg sowie die zahlreichen Salzstöcke, die die Vorharzlandschaft gliedern, herausheben. Bedeutende Lagerstätten mineralischer Rohstoffe bieten bis heute einen Anreiz zu geologischen Untersuchungen.

Auf insgesamt 7 Streifzügen – unter anderem vom Herzen der Quadratmeile (Goslar) über den nördlichen und südlichen Salzgitter-Höhenzug sowie einem Streifzug rund um Wernigerode und Ilsenburg –

Weiterlesen: Harzer Erdgeschichte zum Erleben: Nordwestliches Harzvorland – Die Klassische Quadratmeile der Geologie

Anzeige:

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 12. Oktober 2017 in Goslar von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Goslar. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Goslar am Donnerstag, 12. Oktober 2017 im Saal des Restaurants Platon, Bäringer Straße 6, um 19 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz, Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Seesen und andere Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von drei Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor. Auch Goslar muss sich wappnen – übrigens gerade Goslar,

Weiterlesen: Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 12. Oktober 2017 in Goslar von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Anzeige:

Am Ende wurde es blutig – Mordsharz in Goslar mit Tatjana Kruse, Sven Stricker und Bernhard Aichner

Christoph Lampert, Susanne Kinne und Roland Lange freuten sich über ausverkaufte Lesungen

Christoph Lampert, Susanne Kinne und Roland Lange freuten sich über ausverkaufte Lesungen. / Foto: Veranstalter

Es fing harmlos an. Mit zwei netten älteren Damen, die eine kleine Pension betreiben. Dass plötzlich eine Leiche vor der Tür liegt, trübt die Idylle ein wenig, doch insgesamt ging es in der Lesung von Tatjana Kruse aus ihrem Krimi „Der Gärtner war’s nicht“ heiter bis skurril zu. Dementsprechend gut gelaunt war das Publikum in der Kaiserpfalz am zweiten Tag des Mordsharz-Festivals in Goslar.

Allerdings machte die Autorin ihren Zuhörern schnell klar, dass die im Grunde gar nicht zu ihrer Zielgruppe gehören, denn ihr Verlag geht dabei eher von Damen über 50 aus. „Es ist eben auch ein Buch übers Älterwerden“, erläuterte Kruse, da gebe es ja zwei Wege, den der Verbitterung und einen von Humor geprägten. Genau diese beiden Wege verkörpern ihre beiden schnüffelnden Wirtinnen. Zudem kommen im Buch aber auch ein Nackkater,

Weiterlesen: Am Ende wurde es blutig – Mordsharz in Goslar mit Tatjana Kruse, Sven Stricker und Bernhard Aichner

Anzeige:

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 13. September 2017 in Bad Harzburg von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Oberes Gelmketal Dr. Donald Giesecke

Hochwasserschäden im Oberen Gelmketal / Foto von Dr. Donald Giesecke

Bad Harzburg. Was ist nur mit dem Wetter los? Unter diesem Thema steht ein Vortrag von Dr. Friedhart Knolle und Dipl.-Ing. Arne Bastian in Bad Harzburg am kommenden Mittwoch in Bad Harzburg, Wandelhalle um 18 Uhr.

Einem zu warmen Winter folgte ein verregneter Sommer. Ende Juli kam es zu schweren Unwettern im Nordharz – Teile von Bad Harzburg, Goslar, Ilsenburg und Wernigerode versanken im Wasser. Auch Straßenzüge von Seesen und anderen Kommunen waren betroffen, von Städten wie Hildesheim und anderen im Harzvorland ganz zu schweigen.

Innerhalb von 3 Tagen fielen über 250 mm Niederschlag, kleine Gebirgsbäche wurden zu reißenden Strömen mit verheerenden Auswirkungen. War dies nur ein Zufall oder müssen wir auch in Zukunft mit solchen Unwettern rechnen? Die Antwort der Fachleute lautet leider: Dies ist ein Dauerthema, das Thema wird uns zunehmend beschäftigen und die nächsten Hochwässer stehen bevor.

Weiterlesen: Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – Vortrag am 13. September 2017 in Bad Harzburg von Arne Bastian und Friedhart Knolle

Anzeige:

Interview mit der Mordsharz-Autorin Tatjana Kruse

Tatjana Kruse Mordsharz

Tatjana Kruse bei ihrem ersten Besuch bei Mordsharz. / Foto: Veranstalter

Tatjana Kruse ist eine der Wiederholungstäterinnen bei Mordsharz, weil sie bei ihrem letzten Besuch im Harz mit einer brüllend komischen Lesung überzeugte und jetzt ein vielversprechendes neues Buch mit zwei skurrilen neuen Ermittlerinnen herausgebracht hat. Warum und überhaupt und vieles mehr erzählt sie im Interview mit Christian Dolle.

„Man wird immer schrulliger, bis man irgendwann gar nicht mehr unter Leute kann“ Interview mit Mordsharz-Wiederholungstäterin Tatjana Kruse

Tatjana Kruse war schon einmal bei Mordsharz zu Gast. Damals hatte ihre Lesung viel mit Stand-up-Comedy gemeinsam und brachte den Saal zum Gröhlen. Wer ihren aktuellen Krimi „Der Gärtner war’s nicht“ gelesen hat, der ahnt, dass es diesmal ebenso enden könnte. Daher führten wir vorab noch ein völlig seriöses Interview mit der „freilaufenden Krimiautorin“.

Es heißt, Leute zum Lachen zu bringen sei ungleich schwerer als zum Weinen. Du schreibst seit vielen Jahren

Weiterlesen: Interview mit der Mordsharz-Autorin Tatjana Kruse

Anzeige:

Nicht gedacht, dass es so groß wird – Interview mit Roland Lange zum Mordsharz-Festival

Roland Lange beim Interview

Roland Lange beim Interview / Foto: Veranstalter

Beim Mordsharz-Festival vom 13. bis 16. September in Wernigerode, Goslar und Bad Lauterberg sind in diesem Jahr einige „Wiederholungstäter“ vertreten. Darunter verstehen die Organisatoren jene Autoren, die schon einmal beim Krimifestival im Harz waren und die sie teils auf eigenen Wunsch sowie aufgrund vieler Anfragen aus dem Publikum gerne noch einmal hier begrüßen wollen.

Wer überhaupt zu Mordsharz eingeladen wird, darüber entscheidet das Team, das der Krimiautor Roland Lange vor sieben Jahren zusammentrommelte. Wie es überhaupt dazu kam und was die ursprüngliche Idee zum Festival war, erzählt er jetzt in einem Interview. Im Gespräch im Innenhof des Schlosses Wernigerode berichtet er unter anderem von einer Autofahrt mit „Wiederholungstäter“ Andreas Gruber, aus der zwischen beiden Autoren eine Freundschaft entstand, und spricht auch über den touristischen Effekt von Mordsharz, das durchaus auch Menschen in den Harz holt, die sonst eher einen Bogen darum machten.

Weiterlesen: Nicht gedacht, dass es so groß wird – Interview mit Roland Lange zum Mordsharz-Festival

Anzeige:

Harzer Kultur muss zusammenwachsen – Kathrin R. Hotowetz auf der Waldbühne Benneckenstein und bei Mordsharz

Die Waldbühne bietet besondere Atmosphäre

Die Waldbühne bietet besondere Atmosphäre / Foto: Veranstalter

Den Organisatoren des Mordsharz-Festivals war es von Beginn an wichtig, ein Literaturevent für den gesamten Harz auf die Beine zu stellen. Weil Literatur nun einmal grenzenlos ist und weil der Harz endlich zu einer Kulturregion zusammenwachsen muss. Letzteres ist auch der Grund, warum der Goslarer Bürgermeister Oliver Junk im vergangenen Jahr Kulturschaffende aus allen fünf Landkreisen und den drei Bundesländern zu einer Konferenz in den Rammelsberg einlud.

Jetzt traf sich dieses Gremium erneut, um einmal zu sehen, ob aus dem Kennenlernen bereits erste Netzwerke entstanden sind. In Goslar war Christoph Lampert einer der wenigen gewesen, die mit Mordsharz ein Festival organisieren, das über Landesgrenzen hinausgeht. Dennoch kennt auch er die Probleme, die viele andere schilderten, dass kulturelle Veranstaltungen, wenn überhaupt, nur von der eigenen Landesregierung gefördert und oft auch von den Medien nur im eigenen Landkreis beworben werden.

Besonders schwer

Weiterlesen: Harzer Kultur muss zusammenwachsen – Kathrin R. Hotowetz auf der Waldbühne Benneckenstein und bei Mordsharz

Anzeige:

Spannung und Humor vor traumhafter Kulisse – Volles Programm beim siebten Mordsharz-Festival

Roland Lange, Susanne Kinne, Christoph Lampert, Andreas Sack

Roland Lange, Susanne Kinne, Christoph Lampert, Andreas Sack / Foto: Veranstalter

Eine Schwedin und eine Isländerin eröffnen das siebte Mordsharz-Festival. Am Mittwoch, 13. September wird Emelie Schepp um 18 Uhr auf dem Schloss Wernigerode aus „Engelsschuld“ lesen und anschließend um 19.30 Uhr Yrsa Sigurdardόttir aus „Sog“. Übersetzt werden sie von den bekannten deutschen Sprechern Julia Nachtmann bzw. Dietmar Wunder. Beide Lesungen der Eröffnungsgala sind Deutschlandpremieren, was deutlich zeigt, wie sich das Harzer Krimifestival in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

Große Namen konnten im Harz begrüßt werden und viele der Autoren kommen gerne wieder. So sind auch in diesem Jahr einige „Wiederholungstäter“ dabei, so beispielsweise Tatjana Kruse, die am Donnerstag, 14. September um 18 Uhr im Wintersaal der Goslarer Kaiserpfalz aus „Der Gärtner war’s nicht“ lesen wird. Ihr folgt um 19.30 Uhr Sven Stricker mit seiner Lesung aus „Sörensen hat Angst“ und anschließend um 21 Uhr der Österreicher Bernhard Aichner

Weiterlesen: Spannung und Humor vor traumhafter Kulisse – Volles Programm beim siebten Mordsharz-Festival

Anzeige:

Erst- und Wiederholungstäter bei Mordsharz – Große Namen und Deutschlandpremieren beim diesjährigen Harzer Krimifestival

Mordsharz-Team

Entgegen des ersten Eindrucks hat das Mordsharz-Team hart gearbeitet, um ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. / Foto: Veranstalter

Ein Literaturfestival für den gesamten Harz, einige der besten Krimiautoren aus dem In- und Ausland und Lesungen mit Eventcharakter. Das sind die Ansprüche der Mordsharz-Organisatoren und das ist es auch, wofür das Krimifestival in den vergangenen Jahren von vielen Fans gelobt wurde. Noch dazu soll alles diese persönliche und heimelige, eben typische Harzer Atmosphäre behalten, auch Mordsharz 2017, das vom 13. bis 16. September stattfindet.

Für Autor Roland Lange, Brockenhaus-Geschäftsführer Christoph Lampert, Buchhändlerin Susanne Kinne und Techniker Andreas Sack wird es immer schwerer, ein noch spannenderes Programm als im Vorjahr auf die Beine zu stellen. Nun bekommt man eben auch nicht jedes Jahr einen Arne Dahl, doch der schwedische Superstar war auch längst nicht der einzige, der den Besuchern wie den Veranstaltern im Gedächtnis geblieben ist. „Wir wollten in

Weiterlesen: Erst- und Wiederholungstäter bei Mordsharz – Große Namen und Deutschlandpremieren beim diesjährigen Harzer Krimifestival

Anzeige:

Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Harz-Forschungen 32

Cover: Harz-Forschungen 32 – Stadtrechte / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 32 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil 1: Goslar und Wernigerode“ herausgegeben.

In einer Epoche der Stadtgeschichte, in der der städtische Rat an Einfluss gewann und sich von königlicher Herrschaft weiter zu lösen suchte, wurde das örtlich geltende Erbrecht, Strafrecht und die Regelungen zu Verfahren vor Gericht verschriftlicht. In Goslar erfolgte dies um 1330. Das Goslarer Stadtrecht wurde zum Vorbild für andere Städte. Wie sich das Goslarer Stadtrecht verbreitete, inwieweit es überhaupt Vorbild war und welchen Einfluss Landrechte auf das Recht in den Städten ausübte, behandelt der nun vorgelegte Band ebenso wie die vom Rat ohne Zustimmung des Stadtherren beschlossenen „Willküren“.

Die Vielfalt der Regeln erinnert bisweilen an einen „Bauchladen“: Es ging um die Rechte und Pflichten der in Gilden organisierten Kaufleute, Krämer, Bäcker,

Weiterlesen: Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Anzeige:

Geotop-Tagung im Geopark Harz vom 18. bis 21. Mai 2017 in Goslar

Achtermann Wilfried Störmer

Die Achtermannkuppe ist einer der interessantesten Geotope im Nationalpark Harz. Foto von Wilfried Störmer

Von der „Klassischen Quadratmeile“ bis ins 21. Jahrhundert – Geotope im Wandel der Zeit im Dreiländereck Niedersachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen

Goslar. Das Erzbergwerk Rammelsberg liegt inmitten der „Klassischen geologischen Quadratmeile“, die den Pionieren im 18. und 19. Jahrhundert auf engem Raum die Grundlagen ihres Fachgebietes vor Augen führte. Während Aufschlüsse ursprünglich bei der Rohstoffsuche beachtet wurden, kam ihnen danach mehr und mehr eine Schlüsselposition bei der Erforschung geologischer Vorgänge zu. Mit dem Rückgang der Rohstoff-Exploration im ausgehenden 20. Jahrhundert fanden Aufschlüsse fast nur noch als lebloser Rahmen schützenswerter Biotope Beachtung.

Mit der Definition von Geotopen, die durch ihre wissenschaftliche Aussagekraft allein Bedeutung und Schutzwürdigkeit genießen, wurde vor 25 Jahren eine neue Ära eingeläutet. Heute werden Geotope vor allem auch in den Geoparks als Schlüssel-Orte für das nachhaltige Wirtschaften des Menschen mit den geologischen

Weiterlesen: Geotop-Tagung im Geopark Harz vom 18. bis 21. Mai 2017 in Goslar

Anzeige:

Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Reitgras-Fichtenwald_Ute Springemann

Reitgras-Fichtenwald in der Waldforschungsfläche am Brocken / Foto von Ute Springeman

Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin; Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte

Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

Weiterlesen: Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Anzeige:

Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar

casino

Das historische Gebäude wird abgerissen.

Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar – Denkmalschutz scheitert an Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar

Goslar Es ist unverständlich und bitter: Die Bemühungen zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst Goslar sind an einer Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar gescheitert.

Was für Jedermann gilt, gilt nicht für die Klosterkammer, die sich unter dem Motto „Werte bewahren – Identität stiften” einen Freifahrtschein zum Abriss von Kulturdenkmalen erteilt hat.

Das Institut für Denkmalpflege hat in seiner gutachterlichen Stellungnahme vom 6.1.1994 die Denkmaleigenschaft des ehemaligen Fliegerhorstes in Goslar wegen seiner national- und ortsgeschichtlichen Bedeutung, seiner städtebaulichen Zuordnung und Differenzierung sowie der mustergültigen Erhaltung des gesamten Gebäudebestandes festgestellt. Für das besonders repräsentative Offizierscasino wird darüber hinaus wegen dessen reicher und

Weiterlesen: Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar

Anzeige:

Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Werk Tanne_Juergen Wode

Auf dem Gelände des Werks Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Donnerstag, 23. März 2017 um 18 Uhr referiert der BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle aus Goslar im Büro der Goslarer Umweltverbände, Petersilienstraße 23 in Goslar, zu einem bis heute oft verdrängten Thema – den Rüstungsaltlasten Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und Werk Kiefer in Herzberg. Noch in diesem Jahr beginnen neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang

Weiterlesen: Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Anzeige:

Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Offizierscasino

Blick auf das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal / Foto von Uwe Epping

Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19. 02. 2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich

Weiterlesen: Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Anzeige:

Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinos

Offizierscasino

Das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal von Prof. Georg Fürstenberg im Jahre 2016 nach Freistellung vom Baumbewuchs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst / Foto von Uwe Epping

Goslar. Die Petition des Geschichtsvereins Goslar zum Erhalt des Offizierscasinos auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Goslar blieb erfolglos: Der Wortlaut der Empfehlung ist bisher nur in Rudimenten durch die Presse und eine Email des örtlichen MdL Dr. Saipa an den Geschichtsverein Goslar bekannt. Danach folgte der Landtag der Empfehlung des Petitionsausschusses in dessen klosterkammerfreundlichen Auslegung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Nach § 10 Absatz 5 des Gesetzes bedürfen genehmigungspflichtige Maßnahmen an Kulturdenkmalen, die sich im Eigentum oder Besitz einer von der Klosterkammer Hannover verwalteten Stiftung befinden, zwar keiner Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Dass sich die Kammer aber wie jeder andere an die materiellen Vorschriften des Gesetzes zu halten hat, so an die Pflicht zur Erhaltung (§ 6), wird beiseite geschoben. Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz: ein lex Biallas.

Das Denkmalschutzgesetz verfolgt

Weiterlesen: Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinos

Anzeige:

Unterschriftensammlung zum Erhalt des Goslarer Offizierscasinos gestartet – “Werte bewahren – Identität stiften”

grosser-saal-von-der-musikempore

Blick von der Musikempore in den Großen Saal des Goslarer Offizierscasinos / Foto von K. Epping

Goslar. Ein Bündnis unterschiedlicher Gruppierungen startet eine Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst in Goslar. Angestoßen von der SPD-Abteilung Nord/Goslar schließen sich die Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, der Verein Spurensuche in der Harzregion, der Stadtteilverein Jürgenohl/Kramerswinkel und der Geschichtsverein Goslar zusammen, um über die bisherigen Aktivitäten hinaus vielen Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Haltung zu äußern.

Der Protest ist dringend erforderlich: Offenbar hat die Klosterkammer Hannover bereits Unternehmen aufgefordert, Angebote zum Abbruch bis Mitte Februar abzugeben. Die Klosterkammer behauptet, das Gebäude sei baufällig und nennt Sanierungskosten von bis zu 5 Mio. Euro – eine Summe, die nach Ansicht des Vorsitzenden des Geschichtsvereins Günter Piegsa, selbst Architekt, aus der Luft gegriffen ist.

Nach wie vor verfolgt die Klosterkammer Hannover („Werte bewahren – Identität stiften“) den Abbruch des Offizierscasinos. Dabei handelt es sich

Weiterlesen: Unterschriftensammlung zum Erhalt des Goslarer Offizierscasinos gestartet – “Werte bewahren – Identität stiften”

Anzeige:

Unser Harz Dezember 2016 – Rosenwunder zu Weihnacht, Harzer Künstlerpostkarten und vieles mehr

brocken vom wurmberg s. wielert

Der Brocken im Winter. Foto von Siegfried Wielert

UNSER HARZ Dezember: „Es ist ein Ros´ entsprungen“ – Ein Rosenwunder zur Weihnacht; Er pries die eigenartige Schönheit des Harzes – Zum Gedenken an Ehm Welk; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 1; De wiehnachtliche Störenfried; Weihnachtsspaziergang; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 10: Winter Oberharz. Eines unserer schönsten Weihnachtslieder, „Es ist ein Ros´ entsprungen“, wurde der Legende nach von Pater Laurentius gedichtet, als er in der Christnacht des Jahres 1007 im Garten des Klosters Pöhlde eine blühende Rose fand. Überliefert ist es mit seinen ursprünglich 23 Strophen, in denen es die Weihnachtsgeschichte erzählt, im Mainzer Cantual von 1605 und zeugt von der tiefen Frömmigkeit der damaligen Zeit.

Vor 50 Jahren starb Ehm Welk, dessen Schaffen als Journalist und Schriftsteller im Ersten Weltkrieg im Harzer Raum mit pazifistischen Schriften begann. In seinen folgenden Romanen finden sich immer wieder Landschaftsbeschreibungen um fiktive

Weiterlesen: Unser Harz Dezember 2016 – Rosenwunder zu Weihnacht, Harzer Künstlerpostkarten und vieles mehr

Anzeige:

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2016 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Martin Luthers Wirken über die Salierkönige und den Rabensteiner Stollen bis zur Reichsbauernstadt Goslar und der Zwangsarbeit im Harz

harz-zeitschrift 2016

Harz-Zeitschrift 2016 – Titelseite / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 68. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2016, die für den in Wernigerode Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Beiträge kamen von Jan Habermann, Otmar Hesse, Mark Homann, Margarete Lemmel, Angela Martin, Fritz Reinboth, Uwe Schickedanz, Joachim Stüben und Hans-Joachim Winzer.

Zu den Vorlagen für Luthers Editionen der Theologia Deutsch und einem unbekannten Sammelband aus der Bibliothek des Klosters Himmelpforten bei Wernigerode berichtet Joachim Stüben, gefolgt von einem Beitrag Hans-Joachim Winzers zu den Herren von Ührde, Stadt Osterode am Harz – Genealogie, Besitz, soziale Stellung und herrschaftliches Umfeld.

Jan Habermann berichtet sodann über die königsherrschaftliche Raumerfassung am Nordharz unter den letzten Saliern,

Weiterlesen: Aktuelle Harz-Zeitschrift 2016 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Martin Luthers Wirken über die Salierkönige und den Rabensteiner Stollen bis zur Reichsbauernstadt Goslar und der Zwangsarbeit im Harz

Anzeige:

Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

rammelsberg

Rammelsberg / Foto von Siegfried Wielert

Erz für Hitlers Wahn – Aspekte der nationalsozialistischen Industriepolitik in den Besucherführungen am Weltkulturerbe Rammelsberg; Zur Erinnerung an den Heimatforscher Heinrich Spier; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 9; Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

Clausthal-Zellerfeld. Von der ehemaligen Betreiberin des Erzbergwerks Rammelsberg, der PREUSSAG, nicht als Museum vorgesehen, nach Einschätzung des Direktors des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und lt. Gutachten des Deutschen Museums in München jedoch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in Deutschland, erhielt schließlich das Museum am Rammelsberg 1992 als erstes deutsches Industriemuseum den Status des Weltkulturerbes. Doch sollen die technischen Superlative des Rammelsberges nicht außer Acht lassen, in welcher Zeit und zu welchem Zweck der größte Teil der Übertageanlagen gebaut wurde. Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten im Hinblick auf den 2. Weltkrieg ließen ein millionenschweres Investitionsprogramm in das Erzbergwerk Rammelsberg, besonders die Erzaufbereitung nach dem neuen Flotationsverfahren, fließen. Diese nationalsozialistischen Spuren sollen nun stärker museal

Weiterlesen: Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

Werbung