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Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Bollrichteiche Sudmerberg

Die Absetzbecken am Bollrich zwischen Goslar und Oker – eine von zahlreichen Altlasten der Region / Foto von Siegfried Wielert

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Drei Vorträge von Dr. Friedhart Knolle

Braunlage-Sankt Andreasberg – Goslar-Oker – Liebenburg-Döhren. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich

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Vortrag in Goslar heute abend: Schwermetallbelastung im Harz – eine Gesundheitsgefahr?

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle in Goslar, 8. Juli 2015

Goslar. Vor wenigen Wochen begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker – dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste und Oker. Aber nicht nur zu diesen Flüssen – im ganzen Vor- und Oberharz sind die Böden belastet.

Wo genau findet sich

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Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag von Dr. Friedhart Knolle am 31. Mai 2015

Schwermetallbelastung aus dem Harz bis in die Nordsee – hohe Cadmiumgehalte in Innerste und Oker. Grafik: Veranstalter

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle auf dem 7. Braunlager Naturheilkundetag am 31. Mai 2015

Braunlage. In dieser Woche begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker – dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste

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André-Mouton-Platz in Goslar-Oker und Todesmarsch-Stele werden am 21. Mai 2015 eingeweiht

Stele 9 Andre-Mouton-Platz

Stele 9 – André-Mouton-Platz / Foto von Frank Jacobs, Spurensuche Harzregion e.V.

Goslar. Bereits im Jahr 2012 hatte der Rat der Stadt Goslar den Projektfeststellungsbeschluss zur ganzheitlichen Umgestaltung des Hundemarktes in Oker gefasst. Hierzu wurden in der Folge u. a. Gebäude durch die Stadt Goslar erworben, zurückgebaut und das Areal durch Baumpflanzungen zu einem Platzcharakter umgestaltet.

Im Rahmen dieser Umgestaltung wurde vom Rat der Stadt Goslar ebenfalls beschlossen, auch die Stelen und Gedenktafeln, welche am Bahnhof Oker an den „Großen Harzer Todesmarsch“ von Osterode am Harz nach Goslar-Oker erinnerten, an den neu gestalteten Hundemarkt zu verlegen.

Per Beschluss vom 1. April des vergangenen Jahres sollte der neue Platz nach dem französischen Zwangsarbeiter (KZ Mittelbau-Dora) in „André-Mouton-Platz“ umbenannt werden. Nach der nun erfolgten Verlegung der Todesmarsch-Stele und Gedenksteine und dem damit in Gänze abgeschlossenen Umbau wird der „André-Mouton-Platz“ im Rahmen eines gemeinsamen Gedenktermins am Donnerstag, 21. Mai 2015, um 11:45 Uhr

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