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Unser Harz – April 2016: Erdfälle sind Geotop des Jahres, Benneckenstein im Mittelalter und vieles mehr

Erdfall Luederholz

Erdfall im Lüderholz bei Herzberg am Harz / Foto von Firouz Vladi

UNSER HARZ im April: Erdfälle – Geotop des Jahres 2016, Benneckenstein im Mittelalter (Teil 2), Harzer Künstlerpostkarten: Tiermaler und Wandmalerei, Neuer Band der Nationalpark-Schriftenreihe: Spinnen – bemerkenswerte Vielfalt auf acht Beinen

Clausthal-Zellerfeld. In der Gipskarstlandschaft am Südharzrand und darüber hinaus in der weiteren Harzregion sowie seinem nördlichen Vorland gibt es Tausende von Dolinen und Erdfällen, große und kleine, alte und neue. Sie wurden zum Geotop des Jahres 2016 erklärt. Beispielhaft für die Fülle der schutzwürdigen Erdfälle steht der Juessee in Herzberg an Harz. Lesen Sie hier, wie sie entstanden und noch entstehen, welche verschiedenen Formen von Erdfällen es gibt und warum sie so wertvoll und erhaltenswert sind.

Es gibt Hinweise darauf, wo einst die Burg der Honsteiner in Benneckenstein gestanden hat, auch wenn archäologisch nicht mehr viel nachzuweisen ist. Ein Kaufvertrag von 1424 gibt jedoch einige Einzelheiten über

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BUND Westharz tagte in Walkenried – Weitere Zerstörung der Walkenrieder Gipskarstlandschaft verhindern

Roeseberg

Röseberg West / Foto von Dr. Reiner Cornelius

Walkenried. Jüngst tagte der auch für den Landkreis Osterode am Harz zuständige BUND-Regionalverband Westharz in Walkenried. Er führte eine Begehung der Gipsabbau-Gebiete Röseberg-Mitte und Röseberg-Ost durch und diskutierte im Anschluss daran mit Anwohnern und einem Vertreter des Gipswerks Saint Gobain Formula den heutigen und künftigen Umfang des Gipsabbaus und der Rekultivierungsmaßnahmen zwischen Ellrich und Tettenborn.

Die Beteiligten stellten fest, dass der laufende Abbau im Steinbruch Röseberg-Mitte nicht nur die unmittelbaren Anwohner belastet, sondern auch viele weitere Walkenrieder durch den dabei entstehenden Lärm. Außerdem wird das Ortsbild durch das Abbaufeld erheblich beeinträchtigt. Der Abbau soll allerdings im Jahr 2016 enden. Danach wird die Fläche mit Abraum aus dem neuen Abbaufeld Röseberg-Ost verfüllt. Was dabei vorgesehen ist, wurde durch den Vertreter des Gipswerks erläutert, der auch anbot, den BUND bei anstehenden Fragen zur Rekultivierung zu beteiligen.

Das neue Abbaufeld Röseberg-Ost wird, wenn nicht aufgepasst

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Sonntagswanderung durch das herbstliche Hainholz am 6. Oktober 2013

Die Arbeitsgemeinschaft “Drei Länder – Ein Weg Karstwanderweg Südharz” organisiert am 6. Oktober 2013 wieder eine geführte Sonntagswanderung. Dieses Mal geht es durch das herbstliche Hainholz. In diesem Naturschutzgebiet gibt es eine Vielzahl interessanter Karsterscheinungen. Bekannt ist das Hainholz auch durch die öffentlich nicht mehr zugängliche Jettenhöhle.

Die Wanderung beginnt gegen 14 Uhr am Parkplatz Hainholz bei Düna. Auf einer rund sieben Kilometer langen Strecke erkunden Sie dann gemeinsam mit Wanderführer W. Ehrig das Naturschutzgebiet inmitten der Gipskarstlandschaft südlich von Osterode.

Die geführte Wanderung wird unentgeltlich angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig. Spenden zur Finanzierung der Unkosten werden vom Veranstalter gern entgegengenommen. Achten Sie auf eine der Witterung angemessene Bekleidung.

Weitere Informationen zur sonntäglichen Wanderung und zur Südharzer Gipskarstlandschaft erhalten Sie auf der Website des Karstwanderweges (www.karstwanderweg.de). Dort finden Sie auch aktuelle Hinweise, z.B. auf mögliche Planänderungen.

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