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Rekordjahr für Tourismus in Sachsen-Anhalt – NGG fordert mehr Fachpersonal

Landkreis Harz zählte 2,6 Mio. Übernachtungen im letzten Jahr

Solide Betten-Bilanz: Der Landkreis Harz kam im vergangenen Jahr auf genau 2.637.925 Gäste-Übernachtungen – 2 Prozent mehr als noch 2016. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen beruft sich hierbei auf die neuesten Beherbergungszahlen des Statistischen Landesamts. Danach erzielte der sachsen-anhaltinischen Tourismus mit mehr als acht Millionen Übernachtungen ein weiteres Rekordjahr.

„Heimische Hotels und Pensionen erleben seit mehreren Jahren einen kleinen Boom“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Von den hohen Gäste-Zahlen profitierten auch Gaststätten, Restaurants und Kneipen. „Damit die Besucher auch gern wiederkommen, brauchen wir jedoch mehr geschultes Fachpersonal. Minijobber allein stemmen keinen Boom“, betont Tessmann. An die Arbeitgeber appelliert der Gewerkschafter, deutlich mehr für eine attraktive Berufsausbildung zu tun.

„Klar ist auch: Nur wenn Bezahlung und Arbeitszeiten stimmen, werden wir künftig genügend Köche und Kellner haben“, so Tessmann weiter. Dazu gehöre, dass Chefs die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten genau

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Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten im Landkreis Harz – 26 Millionen Überstunden in Sachsen-Anhalt

26 Millionen Überstunden in Sachsen-Anhalt – 35 Prozent unbezahlt Gewerkschaft NGG warnt vor extremen Arbeitszeiten im Landkreis Harz

Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: Im Landkreis Harz ist das für die rund 4.200 Beschäftigten des Gastgewerbes alles andere als ungewöhnlich. Ebenso wenig für die 1.370 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor. Genau darum fürchtet nun die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die zuständige NGG Süd-Ost-Niedersachsen warnt mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD davor, dass es zu einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes „durch die Hintertür“ kommen könnte – mit erheblichen Folgen für Tausende Beschäftigte in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

„Flexibilität im Job kann nicht einseitig auf Kosten der Beschäftigten gehen“, macht NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann deutlich. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei hier längst etwas aus der Balance geraten: So leisteten Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt im vorletzten Jahr 26,2 Millionen Überstunden

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Beschäftigte in Restaurant-Ketten sollen Lohnabrechnung prüfen

Gleiches Geld fürs Braten von Burgern, Steaks und Grillhähnchen mit Pommes: Fastfood- und Restaurant-Ketten zahlen mehr als den Mindestlohn. Ab Januar bekommen Beschäftigte hier mindestens 9 Euro pro Stunde. Bereits im August waren die Löhne bei McDonald’s, Burger King und Co. gestiegen. Jetzt ziehen die anderen Restaurants der Systemgastronomie nach – von Block House über Wienerwald bis Maredo. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen rät den Beschäftigten in der Region, einen Lohn-Check zu machen. „Mit der Januar-Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein“, so Manfred Tessmann. Der NGG-Geschäftsführer nennt das Einkommens-Plus „überfällig“: „Dass der Mindestverdienst jetzt über dem gesetzlichen Mindestlohn liegt, ist ein wichtiges Signal für die Systemgastronomie.“ Bis 2019 steigen die Einkommen nach Gewerkschaftsangaben insgesamt zwischen 8 und 12,7 Prozent. Bereits zum Januar erhalten Auszubildende im ersten Lehrjahr 40 Euro mehr pro Monat.

PM: Manfred Tessmann NGG-Region Süd-Ost-Niedersachsen www.ngg-son.de

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Schoko-Hunger – Landkreis Harz isst 2.110 Tonnen Schokolade pro Jahr

88 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Harz pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 2.110 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 5.420 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 230.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 1.370 Arbeitsplätze hängen im Kreis Harz laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. So seien Hersteller

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NGG lehnt längere Arbeitszeiten im Gastgewerbe im Landkreis Harz ab

Nachtarbeit in der Gastronomie

Nachtarbeit in der Gastronomie / Foto: NGG

In der Region Magdeburg arbeiten 63.000 Menschen regelmäßig sonntags Gastgewerbe: NGG gegen längere Arbeitszeiten im Kreis Harz

13 Stunden täglich arbeiten an bis zu sechs Tagen pro Woche? Wenn es nach dem Willen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) geht, könnte das im Landkreis Harz für rund 6.300 Beschäftigte der Branche bald Alltag werden. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Schon heute arbeiten in der Region Magdeburg rund 63.000 Menschen an Sonntagen – 51.000 sogar nachts. Und 96.000 Beschäftigte sind zwischen 18 und 23 Uhr im Job aktiv. Das geht aus dem aktuellen Mikrozensus hervor.

„Die Zahlen zeigen, dass Arbeitszeitgesetz und Tarifverträge den Arbeitnehmern bereits jetzt eine hohe Flexibilität abverlangen. Den Betrieben geben sie die Freiheit, ihre Beschäftigten weitgehend so einzusetzen, wie sie es brauchen“, sagt Manfred Tessmann. Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen hält jede Aufweichung dieser Regeln für unnötig. Insbesondere der

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Landkreis Harz: 137 offene Ausbildungsplätze im Gastgewerbe – Azubis für die Industrie 4.0 fit machen

Industrie 4.0

Industrie 4.0 / Foto: NGG

Nachwuchs gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf offene Lehrstellen im Kreis Harz aufmerksam. Im Gastgewerbe sind noch 137 Plätze frei – vom Oberkellner bis zur Restaurantfachfrau. Auch die Ernährungsbranche im Landkreis zählt noch 16 offene Stellen für angehende Chemielaboranten oder Lebensmitteltechniker.

Für den Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, Manfred Tessmann, steht fest: „Eine Ausbildung in der Lebensmittelbranche hat Zukunft. Ohne gelernte Fachleute funktioniert die Zucker- oder Getränkeherstellung genauso wenig wie ein Hotel oder Wirtshaus.“ Allerdings hätten viele Betriebe mittlerweile Schwierigkeiten, genügend Nachwuchs zu finden. Arbeitgeber dürften jedoch nicht nur auf Bewerber mit Abitur oder guten Noten schielen. Sie sollten zudem Flüchtlingen eine Chance geben, so Tessmann. Klar sei auch: „Je attraktiver die Ausbildungsbedingungen von der Bezahlung bis zu den Arbeitszeiten im Betrieb sind, desto leichter fällt die Nachwuchs-Suche.“

Viel zu tun gebe es zudem in Sachen „Industrie 4.0“: „Im Kreis

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Urlaubsgeld-Check für Beschäftigte im Landkreis Harz

NGG: Minijobber und Azubis gehen häufig leer aus Beschäftigte im Landkreis Harz sollen Urlaubsgeld-Check machen

Augen auf beim Urlaubsgeld: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rät Beschäftigten im Landkreis Harz, sich über ihr Recht auf die Extra-Zahlung zu informieren. Zwar gebe es keinen gesetzlichen Anspruch auf ein zusätzliches Urlaubsgeld, erklärt Geschäftsführer Manfred Tessmann: „Aber in vielen Tarifverträgen ist die Sonderzahlung klar geregelt. Und auch Arbeitsverträge haben oftmals Klauseln, die einen Anspruch auf Urlaubsgeld begründen.“

Nach Einschätzung der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Kreis Harz zuständig ist, könnten trotzdem Tausende Beschäftigte in der Region beim Urlaubsgeld leer ausgehen. „Und zwar vor allem diejenigen, die jeden zusätzlichen Euro besonders gut gebrauchen können – Azubis, Minijobber und Teilzeit-Kräfte“, so Tessmann. Sie sollten daher ganz genau hinschauen: Wenn den Vollzeit-Beschäftigten im Betrieb ein Urlaubsgeld gezahlt wird, müssen auch Minijobber und Teilzeit-Arbeitnehmer ein solches bekommen. Dieses wird je nach Arbeitszeit anteilig gezahlt, so die NGG.

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NGG kritisiert Tarifflucht im Landkreis Harz

NGG: Große Einkommensunterschiede im Landkreis Harz

Beschäftigte mit Tarifvertrag verdienen im Schnitt sechs Euro mehr pro Stunde

Gut sechs Euro pro Stunde – so groß ist der statistische Unterschied bei der Bezahlung zwischen Betrieben mit und ohne Tarifvertrag. Im Landkreis Harz macht das je nach Betrieb und Branche für einen Großteil der Beschäftigten ein Einkommensgefälle von monatlich mehreren Hundert Euro aus. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „In tarifgebundenen Unternehmen verdienen Beschäftigte in Sachsen-Anhalt laut Statistischem Landesamt im Schnitt 16,61 Euro pro Stunde. In Betrieben ohne Tarifbindung sind es nur 10,23 Euro“, so Manfred Tessmann.

Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Harz zuständig ist, beklagt eine zunehmende „Tarifflucht“ vieler Unternehmen. Bundesweit verdienten zwar immerhin noch 57 Prozent aller Arbeitnehmer nach Tarif, die Quote drohe aber weiter zu sinken. „Auch im Landkreis haben wir viele Arbeitgeber, die sich um Branchenverträge drücken wollen“, kritisiert Tessmann.

Die NGG macht

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NGG kritisiert Ramsch-Angebote beim Bier im Landkreis Harz

Sonderangebot Bier

Bier im Sonderangebot / Foto: NGG

Landkreis Harz trank im letzten Jahr 230.000 Hektoliter Bier NGG: Bier ist keine Ramschware

230.000 Hektoliter – so viel Bier wurde im Landkreis Harz bei einem Pro-Kopf-Verbrauch von 104 Litern (Bundesschnitt) allein im letzten Jahr rein statistisch getrunken. Doch ein Großteil davon ging als Ramschware über die Ladentheke, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Acht Euro für einen Kasten Markenbier sind im Supermarkt mittlerweile gang und gäbe. Damit wird Bier weit unter Wert verkauft“, sagt Manfred Tessmann von der zuständigen NGG Süd-Ost-Niedersachsen. Solche Preise brächten viele Brauereien in ernsthafte Schwierigkeiten und gefährdeten Arbeitsplätze auch in der Region – etwa bei der Hasseröder-Brauerei.

Insbesondere der Einzelhandel solle bei dem Dumping-Wettbewerb nicht mehr länger mitmachen, fordert die Gewerkschaft „Mit Sonderangeboten beim Bier wollen Supermarkt-Ketten Kunden zum Wochenend-Einkauf locken. Damit wird die Kiste Pils zum bloßen Köder“, beklagt Tessmann. Merkwürdig sei, dass sich das Kartellamt um den

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Immer mehr Teilzeit-Jobs im Landkreis Harz

Vater mit Kind

Vater mit Kind / Foto: NGG

NGG will Rückkehrrecht in Vollzeit | Gesetz noch vor Sommer möglich

Kreis Harz: 20 Prozent mehr Teilzeit-Jobs seit 2012

Immer mehr Halbtagsjobs: Rund 20.500 Beschäftigte im Landkreis Harz haben derzeit eine Teilzeit-Stelle. Das sind 20 Prozent mehr als noch vor vier Jahren, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zum Vergleich: Im selben Zeitraum stieg die Zahl aller sozialversicherungspflichtigen Jobs im Kreis um sechs Prozent. Vor dem Hintergrund der Debatte um prekäre Arbeit fordert die Gewerkschaft ein verbrieftes Rückkehrrecht auf Vollzeit.

„Die Zunahme der Teilzeit ist beunruhigend“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. 20- oder 30-Stunden-Jobs würden immer mehr zur Regel – und häufig zur Falle. „Gerade Frauen bleibt etwa nach einer Familien-Pause der Wunsch, in Vollzeit zurückzukehren, oft verwehrt“, so der Gewerkschafter. Dies erschwere nicht nur die Karriere, sondern

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NGG gegen längere Arbeitszeiten im Landkreis Harz

NGG lehnt längere Arbeitszeiten im Gastgewerbe ab – Landkreis Harz kam 2016 auf 2,5 Millionen Übernachtungen Der Harz bleibt bei Urlaubern sehr beliebt. Auf rund 2,5 Millionen Gäste-Übernachtungen kam der Landkreis im vergangenen Jahr (minus 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr). Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitgeteilt. Die NGG bezieht sich dabei auf Beherbergungszahlen des Statistischen Landesamts.

Der Kreis Harz verzeichnete demnach erneut die weitaus meisten Übernachtungen aller Landkreise und Städte Sachsen-Anhalts. „An der guten Bilanz haben die Beschäftigten in Hotels, Pensionen und Gaststätten einen enormen Anteil“, betont NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Angesichts schon jetzt großer Belastungen seien Forderungen nach immer längeren Arbeitszeiten daher „vollkommen fehl am Platz“.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte wiederholt gefordert, die tägliche Höchstarbeitszeit durch ein maximales Wochen-Pensum zu ersetzen. Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen, die auch für den Kreis Harz zuständig ist, spricht von einem „Irrweg“: „Jeder, der im Gastgewerbe arbeitet, weiß, dass Überstunden gerade in der Hochsaison

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Lohn-Check für Minijobber im Landkreis Harz

Mindestlohn Taschenrechner 8,84

Mindestlohn 8,84 / Foto: NGG

Höherer Mindestlohn: Tipp für Minijobber im Kreis Harz

450-Euro-Jobber müssen zwei Stunden weniger arbeiten

Augen auf beim Mindestlohn: Wer im Landkreis Harz einen Minijob hat und dabei den Mindestlohn bekommt, soll die letzte Lohnabrechnung besonders genau prüfen. Dazu rät die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Grund: Zum Januar ist der gesetzliche Mindestlohn um 34 Cent auf jetzt 8,84 Euro gestiegen. „Für geringfügig Beschäftigte heißt das: entweder weniger arbeiten – oder mehr verdienen“, erklärt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Eine 450-Euro-Kraft müsse zwei Stunden pro Monat weniger arbeiten, um auf den gleichen Verdienst zu kommen, so Tessmann. Mindestlohn-Verdienern mit zehn Wochenstunden stünden am Monatsende knapp 14 Euro mehr zu.

Nach Angaben der Arbeitsagentur gab es im Landkreis Harz zuletzt rund 10.700 geringfügig Beschäftigte – 1.940 davon allein im Gastgewerbe. „Dabei müssen viele Gastro-Beschäftigte mehr als die gesetzlichen 8,84 Euro pro Stunde bekommen. Arbeitet eine Servicekraft in einem Betrieb mit

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Landkreis Harz: NGG warnt vor Zucker-Steuer

Zucker-Euro

Zucker-Euro / Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Kreis Harz: 1.400 Beschäftigte in der Ernährungsindustrie Zucker-Steuer lässt keine Pfunde purzeln

Bewusste Ernährung statt neuer Steuern: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat vor einer höheren Besteuerung von zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln gewarnt. „Neue Abgaben würden im Landkreis Harz einen Großteil der rund 1.400 Beschäftigten in der Ernährungsindustrie treffen“, sagt Manfred Tessmann.

Der Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen spricht angesichts neuer Forderungen aus der Politik von einem „falschen Weg“: „Eine ,Genuss-Strafsteuer‘ lässt keine Pfunde purzeln. Kein Übergewichtiger wird durch Steuern schlanker, kein Diabetiker gesünder.“ Es komme vielmehr auf genug Bewegung und den richtigen Ernährungs-Mix an. Und dies könne man den Menschen vermitteln – „schon in der Schule“.

Eine Steuer auf besonders zucker- oder fetthaltige Produkte belaste einseitig Geringverdiener – und die Beschäftigten in der Lebensmittelbranche, so der Gewerkschafter. Wichtiger als neue Abgaben sei ein „Genuss in Maßen, nicht in Massen“. Auch die Krankenkassen stünden einer Zucker-Steuer mehrheitlich

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Zwei Jahre Mindestlohn – NGG rät zu Lohn-Check im Landkreis Harz

Mindestlohn

Mindestlohn: 8,84-Euro-Schein / Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

2 Jahre Mindestlohn: 5 Prozent mehr Gastro-Jobs im Kreis Harz Unter 8,84 Euro geht nichts mehr – „Januar-Lohn-Check“ lohnt sich Keine „Null-Tarif-Überstunden“: NGG warnt vor Lohn-Tricksereien durch Chefs

Ein „Cent-Lohn-Plus“ quer durch alle Jobs und Branchen, das einer Vollzeitkraft unterm Strich aber weit über 50 Euro pro Monat bringt. Egal, ob Küchenhilfe oder Verkäuferin im Backshop: Wer im Landkreis Harz vom Chef nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommt, verdient im Januar mehr Geld – und zwar 34 Cent pro Stunde. „Genau zwei Jahre gibt es den gesetzlichen Mindestlohn. Und jetzt ist er zum ersten Mal geklettert – auf 8,84 Euro“, sagt Manfred Tessmann von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen ruft alle Mindestlohn-Beschäftigten im Kreis Harz auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die tatsächlich geleisteten Stunden und das Geld müssen

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1.800 Leiharbeiter im Kreis Harz – NGG will gleiches Geld für gleiche Arbeit

Immer mehr „Jobs zweiter Klasse“: Die Zahl der Leiharbeiter im Landkreis Harz hat drastisch zugenommen. Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben der Arbeitsagentur 1.831 Beschäftigte in Leiharbeit – fünf Jahre zuvor waren es noch 1.109. Das macht eine Zunahme von 65 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen spricht von einer alarmierenden Tendenz – und fordert die Politik zum schnellen Handeln auf.

„Gerade berät der Bundestag über ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen. Die Zahlen zeigen, dass wir eine Regelung dringender brauchen denn je“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Allerdings müsse am Gesetz noch deutlich nachgebessert werden, um den „Wildwuchs im heimischen Arbeitsmarkt“ wirklich zu bekämpfen. Hierfür sollten sich jetzt die Bundestagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen in Berlin stark machen.

Bei der Leiharbeit werden Beschäftigte an einen Betrieb verliehen, wo sie dann für den gleichen Job weniger Geld bekommen als das Stammpersonal. Ursprünglich sollte das

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NGG: „Azubi-Endspurt läuft“ – Im Landkreis Harz warten noch 393 Ausbildungsplätze auf Bewerber

Der „Azubi-Endspurt“ läuft: Noch sind 393 Ausbildungsplätze im Landkreis Harz unbesetzt. Umgekehrt registriert die Arbeitsagentur 261 junge Menschen, die noch einen Ausbildungsbetrieb suchen, um in ihren Wunsch-Job starten zu können. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Die Nachwuchssuche gehe quer durch die Berufswelt. Einige Branchen müssten sich beim „Kampf um gute Köpfe“ allerdings etwas mehr anstrengen: Dazu gehöre das Bäckerhandwerk, ebenso die Hotel- und Gastronomie-Branche. Diese suche noch 88 Nachwuchskräfte.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen verwundert das nicht: „Jugendliche wissen, dass sie hier keine Standard-Arbeitszeit, keinen ‘Nine-to-Five-Job‘ bekommen. Die Brötchen werden nun mal früh gebacken. Und in der Gastronomie wird es abends spät. Trotzdem bieten beide Branchen eine gute Ausbildung und tolle Jobs. Es kommt deshalb darauf an, Jugendliche durch deutlich attraktivere Arbeitsbedingungen vom Bäckerhandwerk und von der Gastronomie zu überzeugen“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Die Gewerkschaft lasse hier nicht locker und trete mit Nachdruck für ein besseres Image der Branchen

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