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Unser Harz Dezember 2016 – Rosenwunder zu Weihnacht, Harzer Künstlerpostkarten und vieles mehr

brocken vom wurmberg s. wielert

Der Brocken im Winter. Foto von Siegfried Wielert

UNSER HARZ Dezember: „Es ist ein Ros´ entsprungen“ – Ein Rosenwunder zur Weihnacht; Er pries die eigenartige Schönheit des Harzes – Zum Gedenken an Ehm Welk; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 1; De wiehnachtliche Störenfried; Weihnachtsspaziergang; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 10: Winter Oberharz. Eines unserer schönsten Weihnachtslieder, „Es ist ein Ros´ entsprungen“, wurde der Legende nach von Pater Laurentius gedichtet, als er in der Christnacht des Jahres 1007 im Garten des Klosters Pöhlde eine blühende Rose fand. Überliefert ist es mit seinen ursprünglich 23 Strophen, in denen es die Weihnachtsgeschichte erzählt, im Mainzer Cantual von 1605 und zeugt von der tiefen Frömmigkeit der damaligen Zeit.

Vor 50 Jahren starb Ehm Welk, dessen Schaffen als Journalist und Schriftsteller im Ersten Weltkrieg im Harzer Raum mit pazifistischen Schriften begann. In seinen folgenden Romanen finden sich immer wieder Landschaftsbeschreibungen um fiktive

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Aktuelle Harz-Zeitschrift 2016 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Martin Luthers Wirken über die Salierkönige und den Rabensteiner Stollen bis zur Reichsbauernstadt Goslar und der Zwangsarbeit im Harz

harz-zeitschrift 2016

Harz-Zeitschrift 2016 – Titelseite / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 68. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2016, die für den in Wernigerode Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Beiträge kamen von Jan Habermann, Otmar Hesse, Mark Homann, Margarete Lemmel, Angela Martin, Fritz Reinboth, Uwe Schickedanz, Joachim Stüben und Hans-Joachim Winzer.

Zu den Vorlagen für Luthers Editionen der Theologia Deutsch und einem unbekannten Sammelband aus der Bibliothek des Klosters Himmelpforten bei Wernigerode berichtet Joachim Stüben, gefolgt von einem Beitrag Hans-Joachim Winzers zu den Herren von Ührde, Stadt Osterode am Harz – Genealogie, Besitz, soziale Stellung und herrschaftliches Umfeld.

Jan Habermann berichtet sodann über die königsherrschaftliche Raumerfassung am Nordharz unter den letzten Saliern,

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Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix am 6. November 2016 in Goslar-Hahndorf

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf - hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf – hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

6. November 2016, 14:30 Uhr, Friedhof Goslar-Hahndorf mit Gang zur Sandgrube Försterberg – Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix in Goslar

Goslar. Am 6. November 2016 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist. Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix

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UNSER HARZ Oktober 2016 – Jägerdenkmal Goslar, Stasi-Abhörzentrale auf dem Brocken und vieles mehr

unser-harz

Die Titelseite des Oktoberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Oktober 2016: Das Jägerdenkmal in Goslar; Bergahorn – der Baum des Jahres 2009; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 8 – Goslar; Nationalparkforum: 25 Jahre Brockenhaus – Grenzgeschichte und Nationalpark im Blick

Clausthal-Zellerfeld. Am 19. September 2016 wurde der 90. Geburtstag des Goslarer Jägerdenkmals gefeiert. Anlass für Dr. Donald Giesecke, sich Gedanken über die Bedeutung von Mahn- und Gedenkstätten im Allgemeinen und zum Goslarer Jägerdenkmal im Besonderen zu machen. Den deutlichsten Ausdruck findet der über die Jahrhunderte stattgefundene Sinneswandel bezüglich der Kriegerehrung in dem an der Kaiserpfalz aufgestellten Werk „Goslar Warrior“ des ersten Kaiserringträgers Henry Moore.

Gerade im Oktober ist das kräftig gefärbte Laub des Bergahorns bei uns vielerorts zu bewundern. Nicht nur über sein besonderes Holz, das in vielerlei Bereichen Verwendung findet, wird hier berichtet, auch auf botanische Besonderheiten wird hingewiesen und die besondere Geschichte dieses Baumes hier im Harz gestreift, wo er

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Unser Harz September 2016 – u.a. Geschichte der Radioaktivität – 300. Geburtstag von Hans Dietrich von Zanthier – Historische Gipsöfen am Nordharz

eingang baumannshoehle 1899

Historischer Eingang der Baumannshöhle. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Radioaktivität, was heute kaum noch bekannt ist. Quelle: Hoffmann, Der Harz, 1899.

Aus der Frühgeschichte der Radioaktivität – Forschungen im Harz und Umland; Forstliche Nachhaltigkeit – nicht im Harz erfunden, aber von Hans Dietrich von Zanthier gelehrt; Historische Gipsöfen am Nordharz; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 7, Brockenhexen; Nationalpark Harz von Anfang an dabei: 15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung

Harz. Vor 120 Jahren wurde die Radioaktivität entdeckt. Dass viele Erkenntnisse hierzu aus dem Umfeld der Wolfenbütteler Physiker Julius Elster und Hans Geitel gewonnen wurden, gründend auf Versuche in Bergwerksschächten und Höhlen der Harzregion, ist weitgehend in Vergessenheit geraten.

2017 kann der 300. Geburtstag des Forstmanns Hans Dietrich von Zanthier begangen werden – Zeit, einen Rückblick zu halten und Klarheit zu verschaffen über sein Wirken und seine zukunftsweisenden Gedanken. Er gründete die erste Forstschule im deutschsprachigen

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Jüdisches Leben in Bad Harzburg – Buchpräsentation am 24. August 2016

Alte Arkaden am Burgberg

Die alten Arkaden am Burgberg, heute überbaut durch die Bundesstraße 4, nachdem der Kurpark in Richtung Radau verschoben wurde. / historische Postkarte

Braunschweigischer Geschichtsverein und Spurensuche Harzregion e.V.: Der Autor Markus Weber präsentiert ein zentrales Kapitel Bad Harzburger Geschichte – Jüdisches Leben zwischen Akzeptanz und Verfolgung. Buchvorstellung am Mittwoch, 24. August 17.00 Uhr im Plumbohms, Herzog-Wilhelm Straße 97, Bad Harzburg

Braunschweig – Wolfenbüttel – Bad Harzburg. Die Erforschung der engen Verbindung zwischen dem Aufstieg der Stadt Bad Harzburg als Kur- und Badeort seit der letzten Dekade des 19. Jahrhundert und dem jüdischen Leben in der Stadt bildet den hintergründigen Leitfaden in Markus Webers historischer Erzählung. Dass und wie diese Verbindung im Zuge der Ausgrenzungs-, Verfolgungs-, und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten seit 1933 zerrissen wird, steht im Fokus der vorliegenden Untersuchung.

Antisemitische Anfeindungen und Diskriminierungen waren immer Bestandteil jüdischen Lebens. Diese wurden nicht widerspruchslos in Wort und Tat hingenommen, auch

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Buchneuerscheinung: Im Anflug auf die Planquadrate Kaufmann – Anton/Berta/Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges in der Harzregion

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Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Im Zeitraum der alliierten Bombenangriffe von 1941 – 1945 war das Harzgebiet nur selten Angriffsziel. Jedoch lag dieses Gebiet häufig auf der Anflugstrecke der Bombergeschwader in das mitteldeutsche Industriegebiet. Dennoch blieben Wernigerode, Halberstadt, Oschersleben und insbesondere Nordhausen nicht verschont. Oftmals war die Harzregion zudem für die deutsche Luftwaffe Abfanggebiet für die alliierten Bomberverbände, was zu unzähligen Luftkämpfen führte. Wie viele Flugzeuge im Harzgebiet angestürzt sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Von 244 Abstürzen, die in jahrzehntelanger Arbeit von Werner Hartmann aus Halberstadt recherchiert wurden, berichtet der Autor Bernd Sternal in diesem Buch. Doch es waren mit Sicherheit viel mehr Flugzeuge, wovon die meisten bis heute als verschollen gelten.

Das Buch hat 108 Seiten, ist illustriert mit einer farbigen Übersichtskarte der Flugzeugabstürze, drei weiteren Karten sowie mit 36 zeitgenössischen Abbildungen. Gestaltet und herausgegeben hat dies Buch, mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag

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Unser Harz August 2016: Kloster Ballenstedt, Werner Grübmeyer, Fledermäuse und mehr

Titel des August-Heftes

Titel des August-Heftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ August 2016: Geschichte des Klosters Ballenstedt – Begräbnisstätte der frühen Askanier; Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer; Auf der Spur des Verbrechens; Die Kamelfichte am Achtermann; Die Kirchenbrücke in Oker; Der Fledermausbestand des Zoologischen Museums der Universität in Göttingen (ZMUG); Serie Harzer Künstlerpostkarten – Teil 6: Der Brocken und seine Wetterlage; Nationalparkforum: Nationalpark Harz arbeitet mit tunesischem Wald-Nationalpark zusammen

Clausthal-Zellerfeld. Ballenstedt, „die Wiege Anhalts“, wird urkundlich erstmals 1036 erwähnt, im Zusammenhang mit Graf Esiko, verwandt mit den Saliern. Wohl 1043 gründete Esiko auf dem Schlossberg in Ballenstedt ein Kloster. In unserem ersten Artikel bringt Autor Horst Lange Klarheit in die vielen Rätsel um dieses Kloster, das im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde.

Werner Grübmeyer, dem langjährigen Vorsitzenden des Nationalpark-Beirats, wurden anlässlich seines 90. Geburtstages und der letzten von ihm vorbereiteten Beiratssitzung diverse Ehrungen zuteil, um sein engagiertes Wirken

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Das Brusttuch – eines der berühmtesten Häuser von Goslar: Renaissance in Holz

Buch-Cover / Foto: Herausgeber

Renaissance in Holz – Das Brusttuch in Goslar

Goslar. Wer kennt nicht die “Butterhanne” am Brusttuch in Goslar – fast ist sie schon eines der inoffiziellen Wahrzeichen der alten Kaiserstadt geworden…. Und in der Tat ist das „Brusttuch“ eines der interessantesten Häuser in der Altstadt von Goslar. Der wohlhabende Patrizier Magister Johannes Thiling ließ es 1526 errichten. Seine Bildung, seine Geisteshaltung und seinen Reichtum präsentierte er im sowohl derb gewitzten als auch hoch gelehrten Bildprogramm seines Hauses. Darunter auch die “Butterhanne”, die dem Teufel ihr Hinterteil beim Buttermachen präsentiert. Das außergewöhnlich aufwändig beschnitzte Fachwerk über dem steinernen Erdgeschoss ist ein einzigartiges Dokument vom Übergang des Mittelalters in die Neuzeit. Vergleiche lassen sich zum Huneborstelschen Haus in Braunschweig und zu anderen Fachwerkgebäuden in Norddeutschland herstellen. Die Schnitzereien des Brusttuches, aber auch tragende Teile seiner Konstruktion wurden seit 2009 mit Hilfe des Bundesförderprogramms für Welterbestätten saniert.

Die Sanierung

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Offizieller Projektstart “Europäische Route der Reformation”

Projektstart

Projektstart am 5. Juli 2016 / Foto: Veranstalter

Am 5. Juli 2016 fand die offizielle Vorstellung des Projekts „Europäische Route der Reformation“ mit einem Kick-off-Event im Rathaussaal der Lutherstadt Eisleben statt. Dieses Treffen markierte gleichzeitig den Beginn des 3-jährigen Projektes (Juli 2016 bis Juni 2019) welches mit Fördergeldern aus dem EU-Programm „Interreg CENTRAL EUROPE“ finanziert wird.

Das Projekt ist einzigartig in seiner Ausrichtung und seinen Zielen, da es sich erstmals um eine regionale Entwicklungsinitiative in Zentral-Europa handelt, die auf die Nutzung des Reformationserbes ausgerichtet ist. In der Vergangenheit wurde dieses Erbe als regionale Ressource stark vernachlässigt. Das Projekt versucht das Vermächtnis der Reformation als Teil der gemeinsamen Geschichte und Kultur in Zentral-Europa zu vereinen und eine Identität zu verleihen. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus 12 Partnern verschiedener regionaler und ländlicher Entwicklungs- und Marketingagenturen, wie der Thüringer Landgesellschaft (DE), der Regionalentwicklungsagentur Südböhmen (CZ), der Regionalentwicklungsagentur der Region Pilsen (CZ) sowie öffentlichen Verwaltungen,

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“Keiner kommt durch” – als Grenzer auf dem Brocken – Beamerpräsentation am 21. Juli 2016 in Goslar

Schultke Dietmar mit Hund Nena vom Brockenblick

Der Autor seinerzeit mit seinem Grenz-Schäferhund “Nena vom Brockenblick” im Dienst auf dem Brocken. / Foto: Herausgeber

„Keiner kommt durch“ – Dietmar Schultke liest in Goslar aus seinem Buch. Erlebnisse eines DDR-Grenzsoldaten auf dem Brocken – Beamerpräsentation mit zahlreichen historischen Fotos am 21. 7. 2016 um 20 Uhr in der Jugendherberge Goslar Goslar. „Keiner kommt durch – Die Geschichte der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer“ erschien bereits in der 4. Auflage beim Aufbau-Verlag Berlin. In dem spannend zu lesenden Buch berichtet der Autor Dietmar Schultke u.a. über seinen Einsatz als Hundeführer in den Jahren 1987/88 am Brocken im heutigen Nationalpark Harz. In seinem mit Fotos illustrierten Vortrag am 21. Juli 2016 um 20 Uhr in der Jugendherberge Goslar, Rammelsberger Str. 25, 38644 Goslar

schildert er seine persönlichen Erlebnisse als Grenzer. Dazu dürfen wir Sie herzlich einladen. Der Eintritt ist frei.

Dietmar Schultke ist Autor und DDR-Zeitzeuge zur Geschichte der Deutschen

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Unser Harz Juli 2016: Geschichte des Internationalen Hauses Sonnenberg und mehr

unser harz juli 2016

Titelbild der Juli-Ausgabe / Foto: Herausgeber

„Internationales Haus Sonnenberg“ und Schullandheim „Haus Sonnenberg“ – Gründung und Verwandtschaft; Der Hackelberg-Sagenkreis und der wilde Jäger (Teil 2); Einiges über die Schwarzpappel – Baum des Jahres 2006; Serie: Harzer Künstlerpostkarten – Teil 5 Urlaubsgrüße; Nationalparkforum: Tagungsband zum 125jährigen Bestehen des Brockengartens

Clausthal-Zellerfeld. Aus dem Verantwortungsgefühl einiger Wolfenbütteler Lehrer, sowohl das Bild der Deutschen international wieder aus der Ächtung zu befreien, als auch, ihre Schüler positiv zu prägen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Großen Sonnenberg zunächst das bald weithin bekannte Schullandheim Haus Sonnenberg. Da hier nicht nur Schüleraufenthalte, sondern auch sehr erfolgreiche länderübergreifende Lehrertagungen stattfanden, für die das Schullandheim bald zu klein war, wurde schließlich auf dem Rehberg bei Sankt Andreasberg ein Grundstück erworben und in Zusammenarbeit Jugendlicher aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Nordamerika, Australien und Indien das Internationale Haus Sonnenberg gebaut. Die hier verfolgten Ziele der Völkerverständigung und politischen Aufklärung strahlten

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Öffentliche Stadtführung in Sangerhausen am 6. August 2016

Die Rosenstadt Sangerhausen GmbH bietet am 6. August eine öffentliche Stadtführung an. Während des 2-stündigen geführten Rundganges vermittelt der Stadtführer viel Wissenswertes über die 1000 Jahre alte Berg- und Rosenstadt Sangerhausen.

Seien es das Alte und das Neue Schloss, die Jacobikirche mit der Hildebrandtorgel, das gesamte Gebäudeensemble am Markt mit Patrizierhäusern und Rathaus oder die Ulrichkirche, das älteste Bauwerk der Stadt an der „Straße der Romanik“ – sie alle sind steinerne Zeugen unserer Vergangenheit. Sie bergen Geschichte und Geschichten in sich, die es zu entdecken gilt.

Treffpunkt: 10.00 Uhr an der Tourist-Information, Markt 18 in Sangerhausen

Voranmeldungen bei der Tourist-Information unter 0 34 64 / 1 94 33 sind erwünscht. Erwachsene zahlen 3,00 €, Kinder 1,50 €.

PM: Rosenstadt Sangerhausen GmbH www.sangerhausen-tourist.de

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Buchneuerscheinung „Die Germanenkriege der frühen römischen Kaiserzeit zwischen Weser und Elbe“

germanenkriege

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Das Geschichtskapitel zwischen Römern und Germanen zählt zu den interessantesten im Kontext der deutschen Geschichte. Nicht nur, weil in diesem Geschichtsabschnitt – der als Frühe Römische Kaiserzeit in die Geschichtsbücher Eingang gefunden hat – die germanischen Stämme erstmals Erwähnung finden, sondern auch, weil sich die deutsche Geschichte mit einem Sieg der Römer und einer Eingliederung als Germania magna in das Römische Reich wohl ganz anders entwickelt hätte.

Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Autor Bernd Sternal mit den sogenannten Germanenkriegen der frühen römischen Kaiserzeit, die nach bisheriger Geschichtsschreibung unter Caesar 58 v. Chr. begannen und mit den Germanicus-Kriegen 16 n. Chr. ihr Ende fanden. In dieser Zeit beabsichtigten die Römer eine Provinz Germania magna zu errichten, was wohl zum Teil kurzzeitig gelang. Mit der Niederlage des Varus in der gleichnamigen Schlacht im Jahr 9 n. Chr. fanden diese römischen Bestrebungen jedoch ein jähes Ende

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Wanderworkshop am Grünen Band in Torfhaus

Länderübergreifender Erfahrungsaustausch Umweltbildung in Torfhaus / Foto von Sebastian Berbalk (Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus)

Länderübergreifender Erfahrungsaustausch Umweltbildung in Torfhaus / Foto von Sebastian Berbalk (Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus)

Wanderworkshop am Grünen Band – Treffen „Länderübergreifender Erfahrungsaustausch Umweltbildung“ LEU in Torfhaus Altenau-Torfhaus. Jüngst trafen sich 32 Akteure der Natur- und Umweltbildung aus der länderübergreifenden Region Südniedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Hessen. Bereits zum 25. Mal seit 2002 fand dieses Austauschforum statt. Dabei kommen immer wieder Umweltbildungsakteure aus den verschiedensten Einrichtungen, Schutzgebieten, Nationalparken und Naturparken zusammen. Die Federführung, für die Treffen liegt bei der Heinz Sielmann-Stiftung in Duderstadt.

Dieses Mal stand das Treffen unter dem Motto „Zwischen Naturdynamik und Management – Das Grüne Band im Nationalpark Harz“. Im Rahmen eines Wander-Workshops erwanderten die Teilnehmer das Grüne Band im Eckertal, diskutierten an verschiedenen Punkten im Gelände die historische Entwicklung, hörten O-Töne von Zeitzeugen, lernten die Artenvielfalt am Grünen Band kennen und erfuhren etwas über die Angebote des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus rund um das Thema „Grünes Band“.

„Es ist spannend, wie die

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Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29. Mai 2016 im Brockenhaus

Wanderausstellung im Brockenhaus

Wanderausstellung im Brockenhaus / Foto: Nationalpark Harz

“14 auf einem Streich” – Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29. Mai 2016 im Brockenhaus – Schwieriger Start – guter Lauf?

Wernigerode/Brocken. Eine Wanderausstellung zur Entstehungsgeschichte deutscher Nationalparke und zum Nationalparkprogramm der DDR ist jetzt bis zum 29.5.2016 im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus auf dem Brockengipfel zu sehen.

Es war der 12. September 1990, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, da verabschiedete der Ministerrat der DDR in seiner letzten Sitzung ein Regelwerk, dem für den bundesweiten Naturschutz bis heute große Bedeutung zukommt: das Nationalparkprogramm. Es verfügte die Gründung von insgesamt 14 Großschutzgebieten zwischen Ostsee und Sächsischer Schweiz: fünf Nationalparke sowie sechs Biosphärenreservate und drei Naturparke.

Im September 2015 jährte sich die Verabschiedung des Nationalparkprogramms der DDR zum 25. Mal. Dieses Ereignis bot Anlass zur Würdigung der historischen Leistung des Nationalparkprogramms aber auch zur Reflexion darüber, wie

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Unser Harz – April 2016: Erdfälle sind Geotop des Jahres, Benneckenstein im Mittelalter und vieles mehr

Erdfall Luederholz

Erdfall im Lüderholz bei Herzberg am Harz / Foto von Firouz Vladi

UNSER HARZ im April: Erdfälle – Geotop des Jahres 2016, Benneckenstein im Mittelalter (Teil 2), Harzer Künstlerpostkarten: Tiermaler und Wandmalerei, Neuer Band der Nationalpark-Schriftenreihe: Spinnen – bemerkenswerte Vielfalt auf acht Beinen

Clausthal-Zellerfeld. In der Gipskarstlandschaft am Südharzrand und darüber hinaus in der weiteren Harzregion sowie seinem nördlichen Vorland gibt es Tausende von Dolinen und Erdfällen, große und kleine, alte und neue. Sie wurden zum Geotop des Jahres 2016 erklärt. Beispielhaft für die Fülle der schutzwürdigen Erdfälle steht der Juessee in Herzberg an Harz. Lesen Sie hier, wie sie entstanden und noch entstehen, welche verschiedenen Formen von Erdfällen es gibt und warum sie so wertvoll und erhaltenswert sind.

Es gibt Hinweise darauf, wo einst die Burg der Honsteiner in Benneckenstein gestanden hat, auch wenn archäologisch nicht mehr viel nachzuweisen ist. Ein Kaufvertrag von 1424 gibt jedoch einige Einzelheiten über

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Bergwiesenseminar geht in die zweite Runde – Bingo-Stiftung fördert Qualifizierung von WanderführerInnen im Harz

Bergwiese bei Buntenbock / Foto von Dr. Ulrich Krynitz

Sankt Andreasberg. Nach dem Erfolg des ersten Bergwiesenseminars im Sommer 2014, geht das Bergwiesenseminar nun in die zweite Runde. Neben dem Grundlagenseminar wird es zusätzlich Vertiefungsseminare zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten geben. Ziel ist die fundierte zielgruppengerechte Vermittlung des Wissens über die Bergwiesen. Die Seminare sollen den WanderführerInnen das nötige Handwerkszeug dazu liefern.

Künftig sollen die Bergwiesen den Touristen als wichtige Landschaften des Harzes näher gebracht werden. Dazu will der Sonnenberg-Kreis aktive Wander- und Bergwerksführer sowie Mitarbeiter der Gastronomie in Seminaren ausbilden. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hilft mit 14.600 Euro bei der Finanzierung der Seminarreihe. „Die Qualifizierung der Wander- und Bergwerksführer sorgt für Einheitlichkeit und Qualität der Informationsvermittlung über die Bergwiesen“, begründet Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr die Förderung. Das mit 24 TeilnehmerInnen ausgebuchte Pilotseminar im Juni 2014 bestätigte durch die hohe Nachfrage das Interesse an dem Thema Bergwiesen und den Bedarf an der Seminarreihe.

„Uns

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Unser Harz März 2016: Der Grabenwärter; Benneckenstein im Mittelalter und vieles mehr

Hans-Günther Griep

Hans-Günther Griep, der verdiente Harzer Haus- und Heimatforscher, dessen im vorliegenden Heft gedacht wird – er verstarb 2016. Foto von Jutta Görke

Der Grabenwärter – ein Traditionsberuf wird fortgeführt, Benneckenstein im Mittelalter (Teil 1), Die Schankwirtschaft „Alter Krug“ in Lerbach, Ein Goldbach sollte es mal werden, Meine Kindstaufe in Uehrde, Neue Serie: Harzer Künstlerpostkarten (Teil 1), Nachruf auf Hans-Günther Griep, Dr. Kison, der Wald und die Spinnen … Forschungskolloquium im Kloster Drübeck

Clausthal-Zellerfeld. Auch heute noch gibt es Grabenwärter, die die Gräben des Oberharzer Wasserwirtschafts-Systems regelmäßig ablaufen. Sie kontrollieren sie auf Hindernisse aus Windwurf oder andere mögliche Verstopfungsursachen und betätigen bei Hochwasser die Schleusen der Fehlschläge. Zu Zeiten des Bergbaus war dies eine existenziell wichtige Arbeit, die auch einiger Erfahrung bedurfte, denn genügend Wasser musste zum Betreiben der Gruben immer verfügbar sein.

Das alte Benneckenstein entstand an einer frühmittelalterlichen Wegeverbindung, dem Thüringerfurt-Weg. Es liegt an der früheren Diözesangrenze zwischen Halberstadt

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Der Hochharz – eine länderübergreifende Landschaft stellt sich vor

Eckertalsperre

Die Eckertalsperre – je zur Hälfte in den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gelegen. Im Hintergrund der Scharfenstein, im Mittelgrund die auf der Ostseite von den DDR-Grenztruppen freigeschlagenen, ehemals bewaldeten Uferbereiche als Sicht- und Schussfeld im Kalten Krieg. Foto von Siegfried Wielert

Als Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ ist jetzt die erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes erschienen. Auf 420 Seiten bietet das Buch detaillierte Informationen zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der in den vergangenen Jahrhunderte u.a. vom Bergbau, heute dagegen vor allem von Tourismus geprägten Region vom Brocken bis in das nördliche Harzvorland. Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden sowie engagierte Regionalkenner vor Ort haben als Autoren an dem Band mitgearbeitet. Er enthält umfangreiches Kartenmaterial; Abbildungen und Fotos illustrieren und veranschaulichen die Texte.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Band am 4. März 2016 in der Hochschule Harz in Wernigerode vorgestellt. Grußworte

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