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Harz-Zeitschrift 2017 erschienen – Kirchenbauten, Sachsengott Krodo als Fake und die Familie Luther in Goslar

Harz-Zeitschrift 2017

Titelseite der Harz-Zeitschrift 2017 / Foto: Herausgeber

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2017 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Kirchenbauten über die Phantasiefigur des „Sachsengotts Krodo“ und die Familie Luther bis zu Julius Elster in Blankenburg und Heinrich Spier in Goslar

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 69. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2017, die für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit historischen Fachthemen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Die Reihe der Aufsätze zur Harzgeschichte beginnt mit einem Beitrag von Ludwig Bamberg zu Bauten des Harzraums als Vorbilder für den protestantischen Kirchenbau des Barock.

Sachsengott Krodo ein “Fake”

Wolfram Janzen entzaubert sodann den „Sachsengott Krodo“, den es niemals gab – dies wird im Rahmen einer umfangreichen literarischen sowie kunst- und religionsgeschichtlichen Spurensuche dargelegt.

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Buchneuerscheinung “Flugzeugabstürze in den Regionen um Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar”

Sternal 2017 Flugzeugabstürze

Buchcover / Foto: Herausgeber

Buchneuerscheinung „Im Anflug auf die Planquadrate Heinrich-Ulrich/Anton & Julius-Ulrich/Anton – Flugzeugabstürze in den Regionen um Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar“

Gernrode. Im ersten Band dieser Reihe hatten Bernd Sternal und Werner Hartmann sich dem östlichen Nordharz zugewandt, im zweiten Band der eigentlichen Harzregion. In diesem dritten Band berichten die Autoren über die fliegerischen Kampfeinsätze in der Westharzregion und dem dortigen Harzvorland. Ihr Berichtsgebiet umfasst den Raum Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar und die für dieses Gebiet dokumentierten und recherchierten Flugzeugabstürze.

Immer wenn die alliierten Bomberverbände mit ihren Begleitjägern Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Berlin und das mitteldeutsche Industriegebiet im Fokus ihrer Bombenabwürfe hatten, überflogen sie dieses Gebiet. Daher versuchten sowohl die deutschen Jäger wie auch die Flak, die Bomberverbände aufzuhalten oder zumindest zu dezimieren, bevor sie ihre Zielgebiete erreichen konnten. Das traurige Ergebnis waren zahlreiche Flugzeugabstürze auf beiden Seiten mit

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Buchvorstellung “Thomas Müntzer – Keine Randbemerkung der Geschichte” am 23. November 2017 im Schloss Allstedt

Vor wenigen Tagen ist im Verlag Janos Stekovics das durch den Landkreis Mansfeld-Südharz und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Sparkasse Mansfeld-Südharz herausgegebene Buch „Thomas Müntzer – Keine Randbemerkung der Geschichte“ erschienen. Die Herausgeber möchten mit dem 352-seitigen Buch den Blick auf Thomas Müntzer weiten, ihn neben die Reformatoren seiner Zeit stellen und sein reformatorisches Wirken beleuchten.

Das Buch entstand innerhalb eines guten Jahres als Beitrag aus dem Landkreis zum diesjährigen Reformationsjubiläum. Zu den Autoren gehören die Professoren Hans-Jürgen Görtz (Hamburg), Günter Vogler und Siegfried Bräuer (beide Berlin); Dr. Marion Dammaschke (Berlin), Dr. Ulrike Müller (Weimar), Dr. Stephan Mokry (München), Dr. Friedrich Winterhager (Hildesheim), Dr. Frank Britsche (Leipzig), Dr. Klaus-Rüdiger Mai (Zossen), Rose-Marie Knape (Lutherstadt Eisleben), Maik Reichel und Adrian Hartke (Allstedt) – alles ausgewiesene Kenner der Materie.

Landrätin Dr. Angelika Klein und Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt, laden zur öffentlichen Buchvorstellung

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Neues Luchs-Denkmal im Nationalpark Harz anlässlich der letzten Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren eingeweiht

Bronzeluchs

Das neue Luchs-Denkmal am Kaiserweg im Nationalpark Harz mit (von links) dem Mäzen Dietrich Steinhausen, Nationalparkleiter Andreas Pusch, der Künstlerin Anna Barth und ihrem Mann und früheren Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth. Foto von Friedhart Knolle

Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren, darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies war der Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine

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Harzretro im Berliner Technikmuseum

Beim Vintage Computing Festival Berlin am 7. und 8. Oktober hat der Computersammler Axel Ehrich aus Clausthal-Zellerfeld einen Teil seiner Sammlung „Harzretro“ der Öffentlichkeit präsentiert. Weit über 2000 Besucher besuchten die Veranstaltung, auf der über 50 kleinere Ausstellungen auf 1400 qm die Geschichte der Rechner für jung und alt wieder aufleben liessen.

Es gab einen Gaming-Raum, in dem man an den unterschiedlichsten Systemen der 1970er bis 1990er Jahre Computer- und Konsolenspiele ausprobieren konnte – ein Highlight nicht nur für die Generation, die damit aufgewachsen ist, sondern auch für die Kinder und Enkel, die mit zur Ausstellung gekommen waren. Manch ein Kind wollte diesen Bereich nicht wieder verlassen.

In anderen Bereichen der Ausstellung konnte man bei der Reparatur von Computern aus den 1970ern zusehen, die Tricktechnik aus dem Film „Wargames“ bestaunen oder sich auch mit alten und neuen Betriebssystemen für alte Computer beschäftigen.

Am Stand der Ausstellung „Harzretro“

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UNSER HARZ September 2017 – wieder mit einer Fülle von Themen aus dem ganzen Harz

Unser Harz 9-2017

Das Titelbild des Septemberheftes / Foto: Herausgeber

Der WeltWald Harz bei Bad Grund – Ein Wald aus Wäldern / Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945, Teil 2 / Drei alte Ansichten vom Kloster Walkenried und die Frage: Wo standen ihre Zeichner? / Veränderungen des Landschaftsbildes im Oberharz / Einiges über die Eibe (Taxus baccata) im Osteroder Kurpark und Allgemeines über diese älteste Nadelbaumart / Venedigersteine in der Nationalparkregion Harz

Clausthal-Zellerfeld. Der WeltWald bei Bad Grund wird in all seiner Schönheit vorgestellt mit vielen brillanten Fotos von demjenigen, der ihn seit über 40 Jahren betreut, dem Leiter der Revierförsterei Grund, Dietmar Mann. Im zweiten Teil des Beitrags über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk werden abenteuerliche Umstände der Abbaumethoden geschildert, die selbst die Haustiere im Bodetal dazu zwangen, sich nach den Sprengsignalen zu richten und rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Fotos zeigen heute noch sichtbare Relikte aus dieser Zeit. Ein neues

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Buchneuerscheinung: Die Harz-Geschichte 6 – Vom Westfälischen Frieden 1648 bis zum Ende der Napoleonischen Kriege 1815

Sternal Harz-Geschichte 6 Cover

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Beginnend mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und dem Westfälischen Frieden 1648 schließt dieser 6. Band von Bernd Sternal zeitlich nahtlos an den Vorgängerband zur Harzgeschichte an. Die behandelte Zeitspanne endet mit den Napoleonischen Befreiungskriegen 1815 – wobei man hier trefflich streiten könnte, wer wen befreit hat.

Für die Harzregion zählten diese 167 Jahre wohl zu den friedlichsten, die sie bis dahin durchlebt hatte. Zwar war insbesondere das Fürstentum Halberstadt stark vom Siebenjährigen Krieg betroffen, Opfer gab es jedoch nur wenige. Dennoch gibt es viel Interessantes zu berichten, auch wenn die Quellenlage bei weitem nicht so umfangreich ist wie man erwarten könnte.

Einen Schwerpunkt dieses Buches stellt die Entwicklung des Fürstentums Halberstadt als Teil des Preußischen Königreichs dar. Weiterhin gibt der Autor einen Überblick über die Schlesischen Kriege, die Napoleonischen Kriege bzw. die Befreiungskriege.

Das gebundene Hardcover-Buch hat 156 Seiten und ist illustriert mit 86

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LOST PLACE – Das Verlassene Casino-Hotel “Harzburger Hof”

  Das Verlassene Casino-Hotel “Harzburger Hof” / Ein Film von Enno Seifried  

Im Zuge der Dreharbeiten zur Dokumentarfilmreihe “Vergessen im Harz” entstanden u.a. Aufnahmen im ehemaligen Luxushotel “Harzburger Hof” in Bad Harzburg. Dabei wurde auch eine ehemalige Mitarbeiterin interviewt. Derzeit befindet sich das Hotel und das dazugehörige Casino im Rückbau, da es in den letzten Jahren immer wieder durch mehrfache Brände in die Schlagzeilen kam. Der Film von Enno Seifried erinnert an das einstmals so prachtvolle Bauwerk.

Mehr Informationen: Enno Seifried www.VergessenImHarz.de

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Unser Harz August 2017: Die Harzburg und ihre Kaiser, Diabas-Steinbrüche im Ostharz und vieles mehr

Seilumlenkeinrichtung am Bremsberg der Pfaffenköpfe

Historische Seilumlenkeinrichtung am Bremsberg der alten Diabassteinbrüche bei Neuwerk / Foto von Wolfgang Schilling

Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 2; Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945; „Dort im wehenden Hain wohnt die Begeisterung!“; Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe – 25 Jahre Denkmalvermittlung; Nationalparkforum: Commerzbank-Umweltpraktikanten 2017 in vier Einsatzstellen

Clausthal-Zellerfeld. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts fiel die Harzburg in den Besitz Ottos VI., der sie ausbauen und sich letztendlich auch von der Harlyburg hierher zum Sterben bringen ließ. Diese Zeit der Regentschaft Ottos IV. und die anschließenden wechselnden Besitzverhältnisse der Harzburg bis zu ihrem endgültigen Abriss 1650/51 werden im zweiten Teil des Berichts über diese bekannte Harzer Burg geschildert.

Der Diabas ist das Gestein des Jahres 2017. Über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk wurde schon einmal in UNSER HARZ 8/2011 berichtet, was den Autor Günter Wilke aus Thale zu weitergehenden Recherchen und Zeitzeugenbefragungen inspiriert hat, ergänzt durch eigenes Erleben. Hier

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Unser Harz Juli 2017: Die Harzburg und ihre Kaiser, Nationalpark und Welterbe und viele Harzthemen mehr

Brocken mit Nebel_Walter Wimmer

Der Brocken mit Nebel / Foto von Walter Wimmer

Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 1 Nationalpark Harz und UNESCO-Welterbestätten im Harz: Weltweit bekannte Highlights des Harztourismus Vom Harzer Pflanzenfreund zum Meistergärtner in Südafrika – in memoriam Johannes Andreas Auge (1711 – 1805) Erinnerungen aus meiner Heimat um Herzberg am Harz Die 23. Kunstausstellung in Uehrde Neue Literatur zur Nationalparkgeschichte

Clausthal-Zellerfeld. Die Harzburg, errichtet von Heinrich IV. im 11. Jahrhundert, gehörte zu den wichtigen Zentren der frühen deutschen Reichsgeschichte. Auch wenn sich dem heutigen Besucher auf dem Burgberg nicht mehr allzu viele Reste dieser Burg, die einst größer als die Wartburg war, präsentieren, so gibt es doch eine Menge über ihre Geschichte zu berichten.

Nachgewiesenermaßen stellen die Welterbestätten und der Nationalpark im Harz die touristischen Leuchttürme des Gebirges dar. Was für Angriffe dennoch auf diese „Leuchttürme“ immer wieder stattfinden, wird hier beschrieben.

Im Südharz wurde seine Liebe zu Pflanzen geweckt,

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Unser Harz Juni 2017: Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde und Vogel des Jahres im Nationalpark Harz

Schwarzpulver-Stapelpresse

Schwarzpulver-Stapelpresse in der Pulverfabrik Kunigunde / Foto WANO Schwarzpulver GmbH Kunigunde

Zur Geschichte der Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde bei Liebenburg bis zum Ende des 2. Weltkriegs; Die Haselnuss; Ein historischer Windofen für den Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e. V.; Frühjahrsgedicht; „Auf die Berge will ich steigen“ – Harzgedichte in loser Folge vorgestellt; Waldkauz – der Vogel des Jahres 2017 im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld und Liebenburg-Kunigunde. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Pulverfabrik in Kunigunde (an der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter gelegen) produziert noch heute Schwarzpulver und Zündschnüre. Hinsichtlich der Kriegsproduktion dieses Werks wurde ein Gutachten erstellt, das hier erstmals vorgestellt wird. Es ist hochinteressant, was hier im 1. und vor allen Dingen im 2. Weltkrieg unter strikter Geheimhaltung hergestellt wurde – u.a. mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern.

Die im Handel angebotenen größeren Haselnüsse kommen meist aus der Türkei oder Italien, sie stammen von einem anderen Strauch

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Buchneuerscheinung „Mordgeschichten – die blutige Seite des Harzes“

Mordgeschichten

Titel “Mordgeschichten” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Mord und Totschlag gab es zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte. Als Harzer Heimatforscher hat Bernd Sternal recherchiert und zahlreiche dieser Gewaltverbrechen zusammengetragen. Er hat für sein Buch einen Querschnitt dieser Taten über einen Zeitraum von etwa tausend Jahren ausgewählt. Es sind alles – fast alles … – wahre Geschichten. Bei den Mordgeschichten, die ausschließlich auf Sagen beruhen, ist der Wahrheitsgehalt natürlich strittig und zudem etwas dichterische Freiheit dabei. Jedoch werden auch ganze Gerichtsakten wiedergegeben, die einen Spiegel ihrer Zeit darstellen. Auch die NS-Morde im KZ Mittelbau-Dora sind in einem Kapitel dargestellt.

Viel Grusel ist also sicher bei den Harzer blutigen Mordgeschichten, denn Tatsachenberichte sind eben doch anders als phantasievolle Krimis.

Das Buch hat 132 Seiten, ist illustriert mit 18 zeitgenössischen Abbildungen in und schwarz/weiß, drei Zeichnungen, 12 Fotos und zehn Zeitungsausschnitten. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch, mit strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal

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Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Harz-Forschungen 32

Cover: Harz-Forschungen 32 – Stadtrechte / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 32 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil 1: Goslar und Wernigerode“ herausgegeben.

In einer Epoche der Stadtgeschichte, in der der städtische Rat an Einfluss gewann und sich von königlicher Herrschaft weiter zu lösen suchte, wurde das örtlich geltende Erbrecht, Strafrecht und die Regelungen zu Verfahren vor Gericht verschriftlicht. In Goslar erfolgte dies um 1330. Das Goslarer Stadtrecht wurde zum Vorbild für andere Städte. Wie sich das Goslarer Stadtrecht verbreitete, inwieweit es überhaupt Vorbild war und welchen Einfluss Landrechte auf das Recht in den Städten ausübte, behandelt der nun vorgelegte Band ebenso wie die vom Rat ohne Zustimmung des Stadtherren beschlossenen „Willküren“.

Die Vielfalt der Regeln erinnert bisweilen an einen „Bauchladen“: Es ging um die Rechte und Pflichten der in Gilden organisierten Kaufleute, Krämer, Bäcker,

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Jahrestagung des Harz-Vereins für Geschichte am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld

Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. führt am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld, Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16 in 38678 Clausthal-Zellerfeld seine Jahrestagung 2017 durch. Gäste und die Medien sind herzlich eingeladen. Die Tagung selbst findet im Anbau des Museums im Museumsgarten statt, der bequemer von der Bäckerstaße 8 a betreten werden kann (dort auch mehr Parkplätze).

Programm

10.00 Uhr – 10.20 Uhr: Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Christian Juranek und die Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, Frau Britta Schweigel, und den Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, Herrn Gerhard Lenz, M.A.

10.20 Uhr – 11.20 Uhr: Herr Ulrich Reiff, Kulturhistoriker und Direktor des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld: Die Gründung des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld und der Harz-Verein – Vortrag und Führung mit Unterstützung des Oberharzer Schriftstellers August Ey

11.20 Uhr – 12.30 Uhr: Dietzelhaus: Bergapotheke und Kirche St. Salvatoris – Führung und Vortrag: E. Reiff und Pastor André Dittmann

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Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Reitgras-Fichtenwald_Ute Springemann

Reitgras-Fichtenwald in der Waldforschungsfläche am Brocken / Foto von Ute Springeman

Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin; Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte

Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

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Das Grüne Band – vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Torfhaus. Der ehemalige „Eiserne Vorhang“ trennte fast 40 Jahre lang Mensch und Natur in ganz Europa. Im Gebiet dieses streng bewachten Todesstreifens fanden Tiere und Pflanzen eine weitgehend ungestörte Heimat mit besonderen Lebensräumen. Heute zieht sich der frühere Grenzverlauf als Grünes Band quer durch den Kontinent und bewahrt eine reiche Artenvielfalt.

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus bietet spezielle Führungen zum Thema „Grünes Band“ an. Auf den Spuren der älteren und jüngeren Geschichte wandern Sie durch die Grenzregion und lernen gleichzeitig die Natur und den Nationalpark hautnah kennen. Sofern es möglich ist, werden auch immer wieder Zeitzeugen in die Veranstaltungen eingebunden und es gibt Raum, über die eigene Geschichte und eigene Erlebnisse zu berichten und zu diskutieren.

Die anspruchsvolle, ca. 5-stündige Wanderung führt Sie auf rund 10 km zu den Spuren der Vergangenheit. Sie startet am Wandertreff hinter dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus.

Wir empfehlen Rucksackverpflegung. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es am Ende der Tour.Sonderveranstaltung mit

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Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Offizierscasino

Blick auf das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal / Foto von Uwe Epping

Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19. 02. 2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich

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Unser Harz Februar 2017: Erinnerungen an den Zollgrenzdienst im Harz und mehr

Diabas-Steinbruch Wolfshagen

Der renaturierte Diabas-Steinbruch Wolfshagen / Foto Specht

Arbeit im Zollgrenzdienst an der DDR-Grenze im Harz; Diabas im Harz – das Gestein des Jahres 2017; Rudolf Klas, ein Osteroder Maler; Einiges über Litfaßsäulen in Osterode am Harz; Dr. Karl Sanders stiftet dem Nationalpark Harz geologisch-gesteinskundliche Sammlung seines Vaters Dipl.-Ing. Karl-Wolfgang Sanders

Clausthal-Zellerfeld. Noch immer ist die ehemalige deutsch-deutsche Grenze im Harz sehr präsent. Viele Entwicklungen, Anekdoten und Begebenheiten aus dieser Zeit schildert der Bericht über den Zollgrenzdienst bei Braunlage. Darüber hinaus stellt er eine kleine Nachkriegsbiografie dar.

Das Gestein des Jahres 2017 ist der Diabas. Da er im Harz weit verbreitet ist, wird er mit seiner Entstehungsgeschichte, seinen Lagerstätten und seinen Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Auch Rudolf Klas, ein Osteroder Maler, dessen Bild schon auf der Titelseite bewundert werden kann, ist Thema des Februarheftes.

Seit 150 Jahren prägen Litfaßsäulen das Bild unserer Städte, auch wenn sie daraus mehr und mehr verschwinden. In

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Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinos

Offizierscasino

Das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal von Prof. Georg Fürstenberg im Jahre 2016 nach Freistellung vom Baumbewuchs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst / Foto von Uwe Epping

Goslar. Die Petition des Geschichtsvereins Goslar zum Erhalt des Offizierscasinos auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Goslar blieb erfolglos: Der Wortlaut der Empfehlung ist bisher nur in Rudimenten durch die Presse und eine Email des örtlichen MdL Dr. Saipa an den Geschichtsverein Goslar bekannt. Danach folgte der Landtag der Empfehlung des Petitionsausschusses in dessen klosterkammerfreundlichen Auslegung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Nach § 10 Absatz 5 des Gesetzes bedürfen genehmigungspflichtige Maßnahmen an Kulturdenkmalen, die sich im Eigentum oder Besitz einer von der Klosterkammer Hannover verwalteten Stiftung befinden, zwar keiner Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Dass sich die Kammer aber wie jeder andere an die materiellen Vorschriften des Gesetzes zu halten hat, so an die Pflicht zur Erhaltung (§ 6), wird beiseite geschoben. Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz: ein lex Biallas.

Das Denkmalschutzgesetz verfolgt

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Taschenlampenführung am 28. Januar 2017 um 19.00 Uhr im Burg- und Schlossmuseum Allstedt

Die Dämmerung ist angebrochen und Burg & Schloss Allstedt fällt in einen tiefen Schlaf? Mitnichten. Die Führung „Licht ins finstere Mittelalter“ lässt Burg & Schloss Allstedt lebendig werden.

Im schummrigen Licht, nur mit der Taschenlampe bewaffnet, gibt es viele spannende Details im Museum zu entdecken. Geschichten machen die 1200-jährige Geschichte der Anlage lebendig. Da erfährt man von einem Kamin, der auf Wanderschaft gewesen ist und dann wieder an seinen alten Platz zurückgekehrt ist oder von einer kleinen Kammer, in der wichtige Geschäfte verrichtet wurden

Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch am 28. 01. 2017 um 19.00 Uhr und nicht vergessen, bitte eine Taschenlampe mitbringen!

Wichtig für alle Interessenten – zur Zeit finden keine Straßenbauarbeiten statt. Somit ist der Weg zum Burg- und Schlossmuseum frei und gut erreichbar ohne lästige Umleitungen.

PM: Burg- und Schlossmuseum Allstedt

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