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5. Mai ab Schierke: „Keiner kommt durch“ – Dietmar Schultke wandert zum Brocken

„Keiner kommt durch“ – Dietmar Schultke wandert zum Brocken – Erlebnisse eines DDR-Grenzsoldaten auf dem Brocken – öffentliche Wanderung von Schierke zum Brocken am 5. Mai ab 11 Uhr

Schierke. „Keiner kommt durch – Die Geschichte der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer“ erschien bereits in der 4. Auflage beim Aufbau-Verlag Berlin. In dem spannend zu lesenden Buch berichtet der Autor Dietmar Schultke u.a. über seinen Einsatz als Hundeführer in den Jahren 1987/88 am Brocken im heutigen Nationalpark Harz.

Am 5. Mai 2018 führt Dietmar Schultke eine öffentliche Wanderung zum Brocken durch, auf der er zahlreiche seiner Erlebnisse authentisch berichten wird. Start ist in Schierke an der Tourist-Information um 11 Uhr. Es wird ein Unkostenbeitrag von 5,- Euro erhoben.

Dietmar Schultke ist Autor und DDR-Zeitzeuge zur Geschichte der Deutschen Teilung mit Schwerpunkt Harz. Als 19-jähriger erhielt Schultke den Einberufungsbefehl an den Eisernen Vorhang, doch sein sehnlichster Wunsch war die Überwindung der

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Ausstellungseröffnung am 13. Mai 2018 um 15 Uhr im Burg- und Schlossmuseum Allstedt

„Auf den Spuren der Romanik“ von und mit Ingolf Zeise

„Auf den Spuren der Romanik“,ohne sich dessen bewusst zu sein, bewegte sich Zeise bereits als Vorschulkind. Gemeinsam mit seinen Eltern, wie er aus Halle stammend, erlebten sie auf beruflich oder privat bedingten Ausflügen im Saalkreis und Harz.

Dabei wurden diese alten Ruinen, Kapellen, Burgen und Museen besucht und viel über deren Geschichten erzählt. Ja, vielleicht auch mit dadurch, wurde das bis heute ungesättigte Geschichtsinteresse des Malers geprägt.

Vorstellungstechnisch ist die damalige Zeit vor tausend Jahren in ihrer gesellschaftlichen Komplexität schwer überschaubar. Es bestehen so viele offene Fragen nach dem Leben von damals. Geschichte und Sagen überschneiden sich stellenweise. Aus dieser historischen Neugier heraus besuchte er zahlreiche Sakralbauten und stellte über die Jahre einige bildnerisch dar.

Neben diesen und Personen aus jenen Jahren entstanden Exponate, die er zu einer kleinen Ausstellung zusammengestellt hat. Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung in

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Festkonzert zum Jubiläum „25 Jahre Straße der Romanik“ am 12. Mai 2018

Am 12. Mai 2018 findet um 20 Uhr das Festkonzert 25 Jahre Straße der Romanik – eine musikalisch-literarische Entdeckungsreise mit dem Rossini-Quartett und Solisten auf Burg & Schloss Allstedt statt.

Schirmherr: Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff

Freuen Sie sich auf eine Entdeckungsreise in eine reiche Geschichte Mitteldeutschlands und ihre Literatur, Musik und Bauwerken. Die Geschichten in Stein, die diese tausendjährigen Bauwerke erzählen werden durch Musik aber auch durch das Erklären der architektonischen Besonderheiten, die natürlich jedes Bauwerk unverwechselbar machen, durch unseren Sprecher Wolfgang Klose und den Musikern, dem Publikum nahe gebracht.

Das Rossini-Quartett und seine Solisten werden neben den Texten auch die musikalische Vielfältigkeit unseres Bundeslandes mit Werken von Georg Philipp Telemann, Georg-Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach (der seine Brandenburgischen Konzerte in Köthen komponierte) und Johann-Friedrich Fasch, der vor allem in Zerbst wirkte, vorstellen. Aber auch Komponisten der heutigen Zeit, wie zum Beispiel der Magdeburger Komponist und Dirigent Reinhard

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UNSER HARZ Januar 2018 – Fliegerhorst Goslar, die Heidestraße in Herzberg, Quellen im Harz und vieles mehr

Titelbild

Januarheft 2018 / Foto: Herausgeber

Dr. Donald Giesecke und Günter Piegsa: Auf dem Fliegerhorst wird neu gestartet. Rudolf Zietz: Erinnerungen an die Heidestraße in Herzberg am Harz. Friedrich-W. Wellmer und Jürgen Gottschalk: Leibniz im Harz. Nationalpark-Forum: Neuerscheinung: Quellen im Harz – unterschätzte Lebensräume

Clausthal-Zellerfeld. Die besinnliche Adventszeit liegt nun hinter uns und auch der Jahreswechsel ist mit lautem Knallen oder auch ganz still – je nach Gemüt – vollzogen. Der Beginn eines Jahres ist für viele Menschen eine Zeit, über Veränderungen nachzudenken, Rückschau zu halten und Neues zu beginnen. Rückschau auf das Jahr 1917 halten wir noch nicht, da das Archiv Herrn Hillegeist lange Zeit nicht zugänglich war.

Um Veränderungen geht es im ersten Artikel über den Goslarer Fliegerhorst. Die alten, denkmalgeschützten Gemäuer suchen neue Verwendung. Dr. Giesecke stellt die Gebäude vor und berichtet über den aktuellen Stand. Ebenfalls um alte Gemäuer und Erinnerungen an deren verschiedenste Besitzer und Nutzung

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Das Museum Burg und Schloss Allstedt wird ein Kultureller Lernort

Am 18.01.2018 startet eine mehrjährige Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Besuche von Kindern und Jugendlichen hat das Museum Burg und Schloss Allstedt regelmäßig. Sie können sich zum Beispiel auf eine Ralley durch das Museum begeben oder spielerisch in das Mittelalter eintauchen. Bald sollen sie sich aber auch auf die Spuren des Reformators Thomas Müntzer begeben können. Immerhin verbrachte dieser in Allstedt eine entscheidende Zeit seines Lebens und hielt 1524 hier im Schloss seine berühmte Fürstenpredigt.

Für Schulklassen und andere Lerngruppen wird in den nächsten Jahren eine museumspädagogische Konzeption entstehen, die verschiedene Aspekte seines Wirkens, aber auch seine ideologische Vereinnahmung in der DDR beleuchtet. Die Bau- und Nutzungsgeschichte sowie die spätmittelalterliche Schlossküche sind weitere Schwerpunkte der künftigen Lernerlebnisprogramme, die mit den Fachlehrplänen Sachsen-Anhalts verknüpft sein werden. Unterstützung dafür erhält das Museum vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).

Eine gemeinsame Zielvereinbarung wird am 18.01.2018

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Buchneuerscheinung „Harzer Persönlichkeiten – Lebensbilder“

harzer-persoenlichkeiten

Buchtitel „Harzer Persönlichkeiten“ / Foto: Herausgeber

Gernrode. Die Harzregion hat in der Vergangenheit zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, die Besonderes oder sogar Außergewöhnliches geleistet haben. Andere Menschen haben den Harz als ihre Heimat auserkoren und hier mit ihrer Schaffenskraft Bleibendes geschaffen und hinterlassen.

Einige dieser Menschen möchte der Autor Bernd Sternal mit seinem Werk vor dem Vergessen bewahren, denn sie haben es verdient: Wilhelm August Julius Albert, Karl Blossfeldt, Hermann Bruno Otto Blumenau, Friedrich Adolph Roemer, Gustav Adolf Spengler, Johann August Röbling, Dorothea Christiane Erxleben, Wilhelm Schmidt, Georg Heinrich & Elisabeth Concordia Crola, Emil Mechau, Martin Heinrich Klaproth, Roswita von Gandersheim, Gottfried August Bürger, Carl Friedrich Christian Mohs, Georg Christian Konrad Hunaeus, Albert Friedrich Emil Niemann, Claire von Glümer, Heinrich Engelhard Steinweg, Karl Heinrich Adolf Ledebur, Friedrich August Christian Wilhelm Wolf, Christian Friedrich Gille, Johannes Thal, Andreas Werckmeister, Friedrich Reese und Robert Koldewey.

Geboren wurde die Idee zur Vorstellung Harzer Persönlichkeiten für

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Kulturpreis Harz 2018 geht nach Abbenrode

Quedlinburg. Mit dem Kulturpreis Harz 2018 wird der Heimat-, Kultur- und Museumsverein Abbenrode e. V. für sein vielfältiges Engagement in der Kulturarbeit und im Denkmalschutz geehrt. Das beschloss der Vorstand des Regionalverbandes Harz e. V. während seiner letzten Sitzung. Dem Vorstand gehören vier Landräte der Harzregion und die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz an. Die Mitglieder des Vorstandes folgten mit ihrer Entscheidung einer entsprechenden Empfehlung des Kulturausschusses.

Seit 1991 gestaltet und koordiniert der Heimat-, Kultur- und Museumsverein Abbenrode das kulturelle Leben in dem Ortsteil der Gemeinde Nordharz. Ziel des Vereins ist die Pflege und Bewahrung des kulturellen Erbes und die Begleitung der Entwicklung der Gemeinde. Mit viel Engagement und durch erfolgreiches Einwerben von finanziellen Mitteln konnte der Verein die ehemalige Gaststätte „Zur Linde“ übernehmen, sanieren und als Heimatmuseum sowie kulturellen Treffpunkt ausbauen.

Das reichhaltige Veranstaltungsprogramm spricht alle Altersgruppen an. Thema ist immer wieder auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte des

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Harz-Zeitschrift 2017 erschienen – Kirchenbauten, Sachsengott Krodo als Fake und die Familie Luther in Goslar

Harz-Zeitschrift 2017

Titelseite der Harz-Zeitschrift 2017 / Foto: Herausgeber

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2017 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Kirchenbauten über die Phantasiefigur des „Sachsengotts Krodo“ und die Familie Luther bis zu Julius Elster in Blankenburg und Heinrich Spier in Goslar

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 69. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2017, die für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit historischen Fachthemen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Die Reihe der Aufsätze zur Harzgeschichte beginnt mit einem Beitrag von Ludwig Bamberg zu Bauten des Harzraums als Vorbilder für den protestantischen Kirchenbau des Barock.

Sachsengott Krodo ein „Fake“

Wolfram Janzen entzaubert sodann den „Sachsengott Krodo“, den es niemals gab – dies wird im Rahmen einer umfangreichen literarischen sowie kunst- und religionsgeschichtlichen Spurensuche dargelegt.

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Buchneuerscheinung „Flugzeugabstürze in den Regionen um Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar“

Sternal 2017 Flugzeugabstürze

Buchcover / Foto: Herausgeber

Buchneuerscheinung „Im Anflug auf die Planquadrate Heinrich-Ulrich/Anton & Julius-Ulrich/Anton – Flugzeugabstürze in den Regionen um Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar“

Gernrode. Im ersten Band dieser Reihe hatten Bernd Sternal und Werner Hartmann sich dem östlichen Nordharz zugewandt, im zweiten Band der eigentlichen Harzregion. In diesem dritten Band berichten die Autoren über die fliegerischen Kampfeinsätze in der Westharzregion und dem dortigen Harzvorland. Ihr Berichtsgebiet umfasst den Raum Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar und die für dieses Gebiet dokumentierten und recherchierten Flugzeugabstürze.

Immer wenn die alliierten Bomberverbände mit ihren Begleitjägern Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Berlin und das mitteldeutsche Industriegebiet im Fokus ihrer Bombenabwürfe hatten, überflogen sie dieses Gebiet. Daher versuchten sowohl die deutschen Jäger wie auch die Flak, die Bomberverbände aufzuhalten oder zumindest zu dezimieren, bevor sie ihre Zielgebiete erreichen konnten. Das traurige Ergebnis waren zahlreiche Flugzeugabstürze auf beiden Seiten mit

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Buchvorstellung „Thomas Müntzer – Keine Randbemerkung der Geschichte“ am 23. November 2017 im Schloss Allstedt

Vor wenigen Tagen ist im Verlag Janos Stekovics das durch den Landkreis Mansfeld-Südharz und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Sparkasse Mansfeld-Südharz herausgegebene Buch „Thomas Müntzer – Keine Randbemerkung der Geschichte“ erschienen. Die Herausgeber möchten mit dem 352-seitigen Buch den Blick auf Thomas Müntzer weiten, ihn neben die Reformatoren seiner Zeit stellen und sein reformatorisches Wirken beleuchten.

Das Buch entstand innerhalb eines guten Jahres als Beitrag aus dem Landkreis zum diesjährigen Reformationsjubiläum. Zu den Autoren gehören die Professoren Hans-Jürgen Görtz (Hamburg), Günter Vogler und Siegfried Bräuer (beide Berlin); Dr. Marion Dammaschke (Berlin), Dr. Ulrike Müller (Weimar), Dr. Stephan Mokry (München), Dr. Friedrich Winterhager (Hildesheim), Dr. Frank Britsche (Leipzig), Dr. Klaus-Rüdiger Mai (Zossen), Rose-Marie Knape (Lutherstadt Eisleben), Maik Reichel und Adrian Hartke (Allstedt) – alles ausgewiesene Kenner der Materie.

Landrätin Dr. Angelika Klein und Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt, laden zur öffentlichen Buchvorstellung

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Neues Luchs-Denkmal im Nationalpark Harz anlässlich der letzten Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren eingeweiht

Bronzeluchs

Das neue Luchs-Denkmal am Kaiserweg im Nationalpark Harz mit (von links) dem Mäzen Dietrich Steinhausen, Nationalparkleiter Andreas Pusch, der Künstlerin Anna Barth und ihrem Mann und früheren Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth. Foto von Friedhart Knolle

Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren, darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies war der Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine

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Harzretro im Berliner Technikmuseum

Beim Vintage Computing Festival Berlin am 7. und 8. Oktober hat der Computersammler Axel Ehrich aus Clausthal-Zellerfeld einen Teil seiner Sammlung „Harzretro“ der Öffentlichkeit präsentiert. Weit über 2000 Besucher besuchten die Veranstaltung, auf der über 50 kleinere Ausstellungen auf 1400 qm die Geschichte der Rechner für jung und alt wieder aufleben liessen.

Es gab einen Gaming-Raum, in dem man an den unterschiedlichsten Systemen der 1970er bis 1990er Jahre Computer- und Konsolenspiele ausprobieren konnte – ein Highlight nicht nur für die Generation, die damit aufgewachsen ist, sondern auch für die Kinder und Enkel, die mit zur Ausstellung gekommen waren. Manch ein Kind wollte diesen Bereich nicht wieder verlassen.

In anderen Bereichen der Ausstellung konnte man bei der Reparatur von Computern aus den 1970ern zusehen, die Tricktechnik aus dem Film „Wargames“ bestaunen oder sich auch mit alten und neuen Betriebssystemen für alte Computer beschäftigen.

Am Stand der Ausstellung „Harzretro“

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UNSER HARZ September 2017 – wieder mit einer Fülle von Themen aus dem ganzen Harz

Unser Harz 9-2017

Das Titelbild des Septemberheftes / Foto: Herausgeber

Der WeltWald Harz bei Bad Grund – Ein Wald aus Wäldern / Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945, Teil 2 / Drei alte Ansichten vom Kloster Walkenried und die Frage: Wo standen ihre Zeichner? / Veränderungen des Landschaftsbildes im Oberharz / Einiges über die Eibe (Taxus baccata) im Osteroder Kurpark und Allgemeines über diese älteste Nadelbaumart / Venedigersteine in der Nationalparkregion Harz

Clausthal-Zellerfeld. Der WeltWald bei Bad Grund wird in all seiner Schönheit vorgestellt mit vielen brillanten Fotos von demjenigen, der ihn seit über 40 Jahren betreut, dem Leiter der Revierförsterei Grund, Dietmar Mann. Im zweiten Teil des Beitrags über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk werden abenteuerliche Umstände der Abbaumethoden geschildert, die selbst die Haustiere im Bodetal dazu zwangen, sich nach den Sprengsignalen zu richten und rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Fotos zeigen heute noch sichtbare Relikte aus dieser Zeit. Ein neues

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Buchneuerscheinung: Die Harz-Geschichte 6 – Vom Westfälischen Frieden 1648 bis zum Ende der Napoleonischen Kriege 1815

Sternal Harz-Geschichte 6 Cover

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Beginnend mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und dem Westfälischen Frieden 1648 schließt dieser 6. Band von Bernd Sternal zeitlich nahtlos an den Vorgängerband zur Harzgeschichte an. Die behandelte Zeitspanne endet mit den Napoleonischen Befreiungskriegen 1815 – wobei man hier trefflich streiten könnte, wer wen befreit hat.

Für die Harzregion zählten diese 167 Jahre wohl zu den friedlichsten, die sie bis dahin durchlebt hatte. Zwar war insbesondere das Fürstentum Halberstadt stark vom Siebenjährigen Krieg betroffen, Opfer gab es jedoch nur wenige. Dennoch gibt es viel Interessantes zu berichten, auch wenn die Quellenlage bei weitem nicht so umfangreich ist wie man erwarten könnte.

Einen Schwerpunkt dieses Buches stellt die Entwicklung des Fürstentums Halberstadt als Teil des Preußischen Königreichs dar. Weiterhin gibt der Autor einen Überblick über die Schlesischen Kriege, die Napoleonischen Kriege bzw. die Befreiungskriege.

Das gebundene Hardcover-Buch hat 156 Seiten und ist illustriert mit 86

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LOST PLACE – Das Verlassene Casino-Hotel „Harzburger Hof“

  Das Verlassene Casino-Hotel „Harzburger Hof“ / Ein Film von Enno Seifried  

Im Zuge der Dreharbeiten zur Dokumentarfilmreihe „Vergessen im Harz“ entstanden u.a. Aufnahmen im ehemaligen Luxushotel „Harzburger Hof“ in Bad Harzburg. Dabei wurde auch eine ehemalige Mitarbeiterin interviewt. Derzeit befindet sich das Hotel und das dazugehörige Casino im Rückbau, da es in den letzten Jahren immer wieder durch mehrfache Brände in die Schlagzeilen kam. Der Film von Enno Seifried erinnert an das einstmals so prachtvolle Bauwerk.

Mehr Informationen: Enno Seifried www.VergessenImHarz.de

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Unser Harz August 2017: Die Harzburg und ihre Kaiser, Diabas-Steinbrüche im Ostharz und vieles mehr

Seilumlenkeinrichtung am Bremsberg der Pfaffenköpfe

Historische Seilumlenkeinrichtung am Bremsberg der alten Diabassteinbrüche bei Neuwerk / Foto von Wolfgang Schilling

Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 2; Zum Betrieb der Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk nach 1945; „Dort im wehenden Hain wohnt die Begeisterung!“; Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe – 25 Jahre Denkmalvermittlung; Nationalparkforum: Commerzbank-Umweltpraktikanten 2017 in vier Einsatzstellen

Clausthal-Zellerfeld. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts fiel die Harzburg in den Besitz Ottos VI., der sie ausbauen und sich letztendlich auch von der Harlyburg hierher zum Sterben bringen ließ. Diese Zeit der Regentschaft Ottos IV. und die anschließenden wechselnden Besitzverhältnisse der Harzburg bis zu ihrem endgültigen Abriss 1650/51 werden im zweiten Teil des Berichts über diese bekannte Harzer Burg geschildert.

Der Diabas ist das Gestein des Jahres 2017. Über die Diabas-Steinbrüche bei Neuwerk wurde schon einmal in UNSER HARZ 8/2011 berichtet, was den Autor Günter Wilke aus Thale zu weitergehenden Recherchen und Zeitzeugenbefragungen inspiriert hat, ergänzt durch eigenes Erleben. Hier

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Unser Harz Juli 2017: Die Harzburg und ihre Kaiser, Nationalpark und Welterbe und viele Harzthemen mehr

Brocken mit Nebel_Walter Wimmer

Der Brocken mit Nebel / Foto von Walter Wimmer

Die Harzburg und ihre Kaiser, Teil 1 Nationalpark Harz und UNESCO-Welterbestätten im Harz: Weltweit bekannte Highlights des Harztourismus Vom Harzer Pflanzenfreund zum Meistergärtner in Südafrika – in memoriam Johannes Andreas Auge (1711 – 1805) Erinnerungen aus meiner Heimat um Herzberg am Harz Die 23. Kunstausstellung in Uehrde Neue Literatur zur Nationalparkgeschichte

Clausthal-Zellerfeld. Die Harzburg, errichtet von Heinrich IV. im 11. Jahrhundert, gehörte zu den wichtigen Zentren der frühen deutschen Reichsgeschichte. Auch wenn sich dem heutigen Besucher auf dem Burgberg nicht mehr allzu viele Reste dieser Burg, die einst größer als die Wartburg war, präsentieren, so gibt es doch eine Menge über ihre Geschichte zu berichten.

Nachgewiesenermaßen stellen die Welterbestätten und der Nationalpark im Harz die touristischen Leuchttürme des Gebirges dar. Was für Angriffe dennoch auf diese „Leuchttürme“ immer wieder stattfinden, wird hier beschrieben.

Im Südharz wurde seine Liebe zu Pflanzen geweckt,

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Unser Harz Juni 2017: Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde und Vogel des Jahres im Nationalpark Harz

Schwarzpulver-Stapelpresse

Schwarzpulver-Stapelpresse in der Pulverfabrik Kunigunde / Foto WANO Schwarzpulver GmbH Kunigunde

Zur Geschichte der Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde bei Liebenburg bis zum Ende des 2. Weltkriegs; Die Haselnuss; Ein historischer Windofen für den Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e. V.; Frühjahrsgedicht; „Auf die Berge will ich steigen“ – Harzgedichte in loser Folge vorgestellt; Waldkauz – der Vogel des Jahres 2017 im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld und Liebenburg-Kunigunde. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Pulverfabrik in Kunigunde (an der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter gelegen) produziert noch heute Schwarzpulver und Zündschnüre. Hinsichtlich der Kriegsproduktion dieses Werks wurde ein Gutachten erstellt, das hier erstmals vorgestellt wird. Es ist hochinteressant, was hier im 1. und vor allen Dingen im 2. Weltkrieg unter strikter Geheimhaltung hergestellt wurde – u.a. mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern.

Die im Handel angebotenen größeren Haselnüsse kommen meist aus der Türkei oder Italien, sie stammen von einem anderen Strauch

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Buchneuerscheinung „Mordgeschichten – die blutige Seite des Harzes“

Mordgeschichten

Titel „Mordgeschichten“ / Foto: Herausgeber

Gernrode. Mord und Totschlag gab es zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte. Als Harzer Heimatforscher hat Bernd Sternal recherchiert und zahlreiche dieser Gewaltverbrechen zusammengetragen. Er hat für sein Buch einen Querschnitt dieser Taten über einen Zeitraum von etwa tausend Jahren ausgewählt. Es sind alles – fast alles … – wahre Geschichten. Bei den Mordgeschichten, die ausschließlich auf Sagen beruhen, ist der Wahrheitsgehalt natürlich strittig und zudem etwas dichterische Freiheit dabei. Jedoch werden auch ganze Gerichtsakten wiedergegeben, die einen Spiegel ihrer Zeit darstellen. Auch die NS-Morde im KZ Mittelbau-Dora sind in einem Kapitel dargestellt.

Viel Grusel ist also sicher bei den Harzer blutigen Mordgeschichten, denn Tatsachenberichte sind eben doch anders als phantasievolle Krimis.

Das Buch hat 132 Seiten, ist illustriert mit 18 zeitgenössischen Abbildungen in und schwarz/weiß, drei Zeichnungen, 12 Fotos und zehn Zeitungsausschnitten. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch, mit strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal

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Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Harz-Forschungen 32

Cover: Harz-Forschungen 32 – Stadtrechte / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 32 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil 1: Goslar und Wernigerode“ herausgegeben.

In einer Epoche der Stadtgeschichte, in der der städtische Rat an Einfluss gewann und sich von königlicher Herrschaft weiter zu lösen suchte, wurde das örtlich geltende Erbrecht, Strafrecht und die Regelungen zu Verfahren vor Gericht verschriftlicht. In Goslar erfolgte dies um 1330. Das Goslarer Stadtrecht wurde zum Vorbild für andere Städte. Wie sich das Goslarer Stadtrecht verbreitete, inwieweit es überhaupt Vorbild war und welchen Einfluss Landrechte auf das Recht in den Städten ausübte, behandelt der nun vorgelegte Band ebenso wie die vom Rat ohne Zustimmung des Stadtherren beschlossenen „Willküren“.

Die Vielfalt der Regeln erinnert bisweilen an einen „Bauchladen“: Es ging um die Rechte und Pflichten der in Gilden organisierten Kaufleute, Krämer, Bäcker,

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