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13. Januar 2014: Buchvorstellung „Rüstungsindustrie im Harz und Harzvorland“

Nach jahrzehntelangen Recherchen in in- und ausländischen Archiven ist jüngst eine Fachstudie des Autors Frank Baranowski zum Thema „Rüstungsindustrie in der Mitte Deutschlands 1929 – 1945“ als Buch im Rockstuhl-Verlag (Langensalza, Thüringen) erschienen. Die Recherchen umfassten die gesamte Harzregion in allen drei Bundesländern.

Am Montag, den 13. Januar 2014 wird Frank Baranowski die Ergebnisse seiner aktuellen Arbeit in einem öffentlichen Vortrag in der Mediothek der BBS II in der Godehardstraße 11 in Göttingen vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Der Autor fasst in seinem Buch „Rüstungsproduktion in der Mitte Deutschlands von 1929 bis 1945“ mit dem Untertitel „Südniedersachsen mit Braunschweiger Land sowie Nordthüringen einschließlich des Südharzes – eine vergleichende Betrachtung des zeitlich versetzten Aufbaus zweier Rüstungszentren“ seine in jahrelangen Recherchen gewonnenen Einzelbeobachtungen zur Rüstungsindustrie in einen Vergleich zweier Regionen, später Gaue, zusammen: Südhannover-Braunschweig einerseits, Thüringen andererseits. Dargestellt wird dabei der Zeitraum von 1925 bis 1945.

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Ein dunkles Kapitel Heimatgeschichte: Nazi-Rüstungsproduktion in der Harzregion – Neues Buch von Frank Baranowski erschienen

Die Gedenkstätte in der Schauhöhle Heimkehle

Jüngst erschien ein neues, umfangreiches Buch des Autors Frank Baranowski, das die Geschichte zahlreicher Ort im und am Harz berührt. Zu einem Zeitpunkt, als im gesamten NS-Reich Kriegsführung und -rüstung erste Zerfallserscheinungen zeigten, der bevorstehende Zusammenbruch der Fronten sich abzeichnete und gezielte Luftangriffe der Alliierten die Schaltstellen der Rüstungsindustrie massiv lähmten, gab es in quasi letzter Minute Bestrebungen, wichtige Rüstungsbetriebe namentlich der Flugzeugindustrie in den Harz und speziell die Region Südharz zu verlegen. Dies, obwohl die Region um Nordhausen bis dahin in der Rüstungspolitik keine wesentliche Rolle gespielt hatte. Mit Ausnahme der unterirdischen Munitionsanstalten, die das Heer ab 1934 in stillgelegten Kaliwerken von Bernterode bis Sondershausen eingerichtet hatte, war im Gegensatz zum angrenzenden Gau Südhannover-Braunschweig ein nennenswerter rüstungskonjunktureller Aufschwung bis Mitte 1943 ausgeblieben – allenfalls Zulieferaufträge gingen in geringem Umfang an Betriebe südöstlich des Harzes. Auch hatten sich bis zu dem Zeitpunkt

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