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Ergebnisse des Luchs-Fotofallenmonitorings 2016/17 liegen vor

Luchse im Harz

Luchse im Harz bei Nacht / Foto: Nationalpark Harz – Luchsprojekt

Wernigerode – Braunlage. Der Nationalpark Harz hat die Bilder aus dem großflächigen und länderübergreifenden Fotofallenmonitoring im mittleren Harz im Bereich der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ausgewertet. Zwischen August 2016 und März 2017 entstanden an 60 Fotofallenstandorten im Bereich etwa zwischen Goslar – Sieber im Westen und dem Bodetal und Stiege im Osten insgesamt 8689 Fotos von Wildtieren.

502 der Bilder zeigen Luchse. Anhand der charakteristischen Fleckenzeichnung wurden die Tiere voneinander unterschieden. Nach statistischer Auswertung der Daten kann von einer Anzahl von 19 selbständigen Luchsen innerhalb des 779 km² großen Untersuchungsgebiets ausgegangen werden. Dies entspricht einer Dichte von 2,4 selbständigen Luchsen je 100 Quadratkilometer. Vier der fotografierten Luchsinnen hatten Nachwuchs. Zählt man auch die insgesamt 11 Jungtiere hinzu, ergibt sich eine Dichte von 3,9 Luchsen je 100 Quadratkilometer.

Die Harzer Luchspopulation breitet sich nach wie vor aus und so konnten

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Luchsvortrag am 4. April 2017 in Roßla

Luchs

Der Luchs ist im Südharz längst kein Unbekannter mehr. Hier eine Aufnahme aus dem Tierpark in Thale. / Foto von Heinz Noack

Roßla. Zu einem besonderen und sehr interessanten Vortrag lädt die Verwaltung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz am Dienstag, den 4. April nach Roßla ein. Lilli Middelhoff, freie Mitarbeiterin im Nationalpark Harz, stellt das Luchsprojekt im Harz vor. Sie berichtet über die aktuelle Verbreitung der Art und Ergebnisse des Fotofallen-Monitorings. Der Vortrag findet im großen Saal statt. Beginn um 19 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.

PM: Christiane Funkel Leiterin des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz

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Wieviele Luchse leben im Harz – Auswertung von 268 Luchs-Bildern aus dem Fotofallen-Monitoring

fotofalle luchse

Fotofallenbild – Luchse bei Nacht / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Es gehört zu den eher anspruchsvollen Aufgaben eines Forschers, die Größe einer Wildtierpopulation zu bestimmen. Beim Eurasischen Luchs erschwert die relative Seltenheit der Tierart dieses Vorhaben zusätzlich. Allerdings haben Luchse auch einen wesentlichen Vorteil – die großen Katzen sind anhand ihrer Fellzeichnung unterscheidbar. Dies hatten sich die Forscher im Nationalpark Harz unlängst zunutze gemacht und die Katzen mit den Pinselohren gezählt.

Bereits im vergangenen August wurden in einem großen Teil des Harzes an 60 systematisch verteilten Standorten insgesamt 120 Kameras aufgebaut. Die Niedersächsischen Landesforsten, der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt und auch private Jäger unterstützten das Projekt und wirkten teils tatkräftig bei der Auswahl der Standorte mit. 100 Tage lang fotografierten die Geräte die Wildtiere des Harzes und nahmen auch 268 Bilder von Luchsen auf. Das Bildmaterial wurde nun ausgewertet. Es zeigt 15 selbstständige Luchsindividuen. Darunter sechs führende Weibchen, zwei erwachsene Männchen, ein

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Nationalpark zählt Luchse – Bislang größtes Wildtierkameraprojekt des Harzes steht kurz vor dem Abschluss

Fuchs

Fuchs in der “Fotofalle” / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. „Wie viele Luchse gibt es im Harz?“ Diese Frage hören die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung beinahe täglich. Eine einfache und nachvollziehbare Frage. Allerdings ist deren Beantwortung mehr als anspruchsvoll. Die dämmerungs- und nachaktiven Katzen entziehen sich durch ihre relative Seltenheit und die versteckte Lebensweise fast allen klassischen Zähl- und Schätzverfahren, die bei anderen Arten angewendet werden.

In der Diskussion um den Luchs im Harz hilft es nicht weiter, am Schreibtisch vage Bestandesschätzungen zu erstellen, sinnvoll sind nur klare Fakten. Seit September 2014 standen daher insgesamt 120 Wildtierkameras, auch Fotofallen genannt, an ausgesuchten Harzstandorten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Das Projekt wurde mit Fördermitteln aus beiden Bundesländern unterstützt. Das Untersuchungsgebiet von rund 800 Quadratkilometern sollte zunächst zu gleichen Teilen östlich und westlich der Landesgrenze liegen. Datenschutzbedenken aus dem Land Sachsen-Anhalt führten dann jedoch zu einer deutlichen Verschiebung nach Westen, so dass im Ostharz nur

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Luchse und Wildkatzen im Krankenhaus Herzberg am Harz

Luchs Attila

Attila, der verstorbene Luchskuder (männlicher Luchs) des Luchsgeheges Rabenklippe

Luchse und Wildkatzen – Wilde Katzen im Krankenhaus Herzberg am Harz Herzberg am Harz. Nein, die Wilden Katzen des Harzes sind nicht krank. Sie besuchen vielmehr im Rahmen einer Ausstellung das Herzberger Krankenhaus.

Luchs und Wildkatze im Harz zu beobachten ist nicht leicht, denn erst wenn am Abend die meisten Wanderer schon längst wieder zu Hause sind, werden die Wildtiere so richtig aktiv. Wer dennoch Einblicke in deren Leben gewinnen möchte, kann dies mittels moderner Technik tun. Eine mobile Video-Kamera und zahlreiche Fotofallen liefern aktuelle Bilder und Filme von Luchsen, Wildkatzen und anderen Tieren auf die dafür eingerichtete Internetseite www.wilde-katzen.eu.

Dies alles sind Teile des Projektes „Wilde Katzen am Grünen Band“. Umgesetzt hat es die Nationalparkverwaltung Harz. Eine Wanderausstellung gibt Interessierten eine weitere Möglichkeit die wilden Katzen zu erleben. Diese ist ab sofort in der Klinik Herzberg

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