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Herbstliche Buchenpflanzungen im Nationalpark Harz bringen mehr Naturnähe und Stabilität in monotone Fichtenwälder

Buchenpflanzung

Buchenpflanzung / Foto von Thomas Schwerdt

Herbstliche Buchenpflanzungen im Nationalpark Harz beginnen

Wernigerode – Braunlage. In diesem Jahr beginnt die Pflanzsaison für die Buchen in der Waldentwicklung eher. Seit dieser Woche werden in den Revieren Oderhaus und Acker sogenannte Containerpflanzen gepflanzt, so Sabine Bauling, die Fachbereichsleiterin Waldentwicklung im Nationalpark Harz.

Containerpflanzen werden mit Wurzelballen geliefert. Dies ermöglicht es, schon vor der Zeit des Laubabfalls zu pflanzen. Die kleinen Buchen stammen aus Saatgut, das im vergangenen Jahr im Nationalparkrevier Scharfenstein geerntet wurde, und wurden dann in einer Baumschule herangezogen.

Im Einsatz sind derzeit Schülerinnen und Schüler aus dem Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle des Nationalparks Harz und ein ortsansässiger Unternehmer. In diesem Herbst werden noch ca. 550.000 kleine Buchen gepflanzt. Der zeitige Start hilft uns, Vorlauf zu schaffen, bevor der Winter kommt.

Damit kommt der Nationalpark Harz dem Ziel wieder etwas näher, mehr Naturnähe in die monotonen Fichtenforsten der mittleren und unteren Höhenlagen

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Auch in Torfhaus zieht der Frühling ein – WaldWandelWeg wieder bestückt

WaldWandelWeg

Nationalpark-Revierförster Ulrich Schulze vor den wieder installierten Tafeln des Pfades. Foto: Friedhart Knolle, Nationalpark Harz

Frühling im Hochharz: Der WaldWandelWeg bei Torfhaus ist einen Besuch wert In diesen Tage wurden auch die informativen Tafeln des WaldWandelWeges bei Torfhaus wieder Installiert und der Pfad erwartet wieder zahlreiche Besucher. Was kann man hier erleben?

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen, z.B. Orkane oder Sommertrockenheit, auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich da immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer noch einen Tipp für einen schönen Rundgang benötigt, der ist herzlich eingeladen, sich im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus zu informieren. Der Weg ist ausgehend vom Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus am Großparkplatz Torfhaus schnell erreichbar, und die Besucher können im Zuge eines Spaziergangs auf dem

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Gelber Staub im Harz – wo kommt er her?

Fichtenblütenstaub

Überall gelber Staub… / Foto: Nationalpark Harz

Gelber Staub macht sich zur Zeit überall breit ob auf Autos, Fensterscheiben oder Wegen.

Die Ursache ist das massive Blühen der Waldbäume. Während Fichten und andere Laubbäume jetzt erst richtig loslegen, sind die Buchen in den unteren Lagen des Harzes sowie Eichen und Birken nun schon fast verblüht. Verstärkt wird der Effekt durch das trockene windige Wetter.

Die einzelnen Blüten an den Bäumen sind eher klein und unscheinbar, dafür werden sie in sehr großer Zahl ausgebildet. Die meisten Waldbaumblüten werden nicht von Insekten bestäubt, sondern durch den Wind. Das erklärt die Unmenge an Pollen, die bei jeder Böe in Wolken durch die Luft fliegen.

Bereits 2014 blühten die Buchen sehr intensiv. Es ist zu beobachten, dass sich der Abstand sogenannter Mastjahre stark verringert. Waren es früher oft bis zu sechs Jahren zwischen diesen Ereignissen, sind es jetzt mitunter nur zwei. Ein Grund für

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Dem Borkenkäfer auf der Spur – Frühlingsbeginn im Hochharz – WaldWandelWeg Torfhaus ist wieder beschildert

Waldwandelweg

Auf dem WaldWandelWeg – Foto von Ingrid Nörenberg

Wernigerode – Torfhaus. Das Wetter macht es schon lange deutlich: der Frühling kommt mit Macht. Und so stellt sich auch der Nationalpark Harz immer mehr auf die bevorstehende Wander- und Freiluftsaison ein. Nun sind auch die hölzernen Infotafeln am WaldWandelWeg nahe Torfhaus wieder aus dem Winterquartier hervorgeholt und an ihrem angestammten Platz aufgestellt worden. Die Besucher können sich bei ihrem Gang rund um das Große Torfhausmoor oder zum Goetheweg wieder über den Wandel der Wälder informieren.

Beim Anblick von Kahlflächen oder toten Bäumen stellen wir uns Fragen: Wie wird der Harzer Wald der Zukunft aussehen? Wie wirken sich der Klimawandel und seine Folgen wie Orkane oder Sommertrockenheit auf das Wachstum der Fichte aus? Wie profitiert der Borkenkäfer davon? Wer sich nachher immer noch nicht ganz sicher ist, wie das nun alles zusammenhängt oder wer vorher noch einen Tipp für einen schönen Rundgang

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