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Tag der Pflege am 12. Mai – Fachkräftemangel stellt Pflegebranche im Landkreis Harz vor große Herausforderungen

Mehr Beschäftigte in der Pflege im Landkreis Harz Pflegeberufe sind schöne, aber auch harte Berufe. Aufgrund der zunehmend immer älter werdenden Bevölkerung boomt die Pflegebranche in ganz Deutschland, gerade in den letzten Jahren. Auch im Landkreis Harz. Hier sind in der Kranken- und Altenpflege derzeit über 4.800 Frauen und Männer tätig. Das sind rund 6,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 330 Personen mehr als vor vier Jahren. Binnen weniger Jahre ist die Zahl der Angestellten in der Branche damit um 7,4 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Die Beschäftigtenzahl insgesamt ist im Landkreis Harz im selben Zeitraum lediglich um 3,5 Prozent gestiegen. Das spiegelt den großen Bedarf an Arbeitskräften in der Pflege wider.

Pflegekräfte stellen die größte Berufsgruppe im deutschen Gesundheitswesen. Sie bilden in Kliniken, Heimen und Pflegediensten das Rückgrat der Patientenversorgung. Allerdings fehlen aufgrund der zunehmend alternden Bevölkerung immer mehr Fachkräfte zur Versorgung der Patienten. Um die hohe Arbeitskräftenachfrage zu decken,

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Keine Übernahme nach der Ausbildung? − Rechtzeitig online arbeitsuchend melden

„Der Idealfall ist es, nach der Ausbildung vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. In Zeiten von Fachkräftemangel ist es mittlerweile üblich, dass die Unternehmen ihren qualifizierten Nachwuchs halten. Aber leider klappt dies aus unterschiedlichen Gründen nicht immer. Deshalb gilt insbesondere für alle Azubis, die im Frühjahr ihre Ausbildung nach der dreieinhalbjährigen Lehrzeit beenden: Für den Fall, dass keine Übernahme oder nahtlose Beschäftigung in einem anderen Betrieb möglich ist, können wir als Arbeitsagentur bei rechtzeitiger Arbeitsuchendmeldung zeitnah mit unserer Arbeitsvermittlung unterstützen und damit sogar Arbeitslosigkeit vermeiden“, weiß Freya Fuckert, Bereichsleiterin für das operative Geschäft.

Für Arbeitnehmer, deren Arbeits- oder außerbetriebliches Ausbildungsverhältnis endet, ist gesetzlich geregelt, dass sie sich drei Monate vor dem Auslaufen des Vertrages arbeitsuchend melden müssen. Anders ist es bei Absolventen einer betrieblichen Ausbildung, denn hier gibt es keine gesetzliche Vorschrift. „Trotzdem empfehle ich allen Betroffenen, uns frühzeitig zu informieren, wenn nach der Ausbildung keine Übernahme oder Anschlussbeschäftigung möglich ist.

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Harzkreis: Immer weniger Auszubildende pendeln

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Aus- und Einpendler in den Landkreis Harz im Mai 2015 / Grafik: Agentur für Arbeit

Zahl der Azubis, die in anderen Regionen lernen, sank um die Hälfte Immer weniger junge Menschen aus dem Landkreis Harz nehmen mittlerweile ihre Ausbildung in anderen Regionen auf. Allein zwischen 2010 und 2015 sank die Zahl der jungen Auspendler um 52 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Datenauswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Während im Juni 2010 noch 1.100 Auszubildende für ihre Ausbildung in andere Landkreise oder Städte pendelten, waren es im Juni 2015 nur noch 530. Die meisten von ihnen fahren in die angrenzenden Regionen in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Spitzenreiter sind dabei weiterhin der Landkreis Goslar und der Salzlandkreis.

Ursache für Pendlerrückgang: bessere Ausbildungschancen in der Region „Der Rückgang hat vor allen demografische Ursachen. Generell sinkt die Zahl der Auszubildenden spürbar. Hiervon ist unser Landkreis besonders stark betroffen. Allein seit 2010

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Erste bundesweite Fachkräftewoche unter dem Motto: „In Deutschland steckt mehr“

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Logo der Fachkräftewoche „In Deutschland steckt mehr“ / Grafik: Veranstalter

Halberstädter Arbeitsagentur informiert über Fachkräfteengpässe und die Unterstützungsangebote für Unternehmen Unter dem Motto „In Deutschland steckt mehr“ veranstaltet die Partnerschaft für Fachkräfte in Deutschland* vom 26. Oktober bis zum 1. November 2015 erstmals eine bundesweite Aktionswoche – die Fachkräftewoche 2015, die die Halberstädter Arbeitsagentur nutzt, um auf das wichtige Thema und die eigenen Unterstützungsangebote hinzuweisen.

Die Fachkräftesicherung ist angesichts des demografischen Wandels auch im Landkreis Harz, so wie in ganz Deutschland, eine zentrale Herausforderung, um aktuellen und möglichen künftigen Engpässen entgegenzuwirken. Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat des Erfolgs von Unternehmen und damit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unserer Region im Wettbewerb mit anderen. Sie sichern Innovationen und Wettbewerb, Wachstum und Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität. „Engpässe bei der Stellenbesetzung, egal ob als Nachwuchs oder als Fachkraft, betreffen zunehmend mehr Brachen im Landkreis Harz. Der immer stärker drohende Fachkräftemangel betrifft uns deshalb alle,

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