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25 Jahre Landesinnungsverband Metall / Zieschang bekräftigt Unterstützung für Erhalt des Meisterbriefs: „Unverzichtbares Qualitätssiegel“

Staatssekretärin gratuliert Landesinnungsverband Metall zu 25-jährigem Jubiläum Zieschang bekräftigt Unterstützung für Erhalt des Meisterbriefs: „Unverzichtbares Qualitätssiegel“

Wirtschaftsstaatssekretärin Dr. Tamara Zieschang hat dem Landesinnungsverband der Metallhandwerke am Freitag (16. Oktober) zum 25-jährigen Jubiläum gratuliert. Auf der Festveranstaltung in Wernigerode (Landkreis Harz) sagte sie: „Metallberufe haben in Sachsen-Anhalt Tradition, sie gehören seit jeher zu den wichtigsten Standbeinen des heimischen Handwerks. Der Innungsverband Metall gibt den vielen kleinen Betrieben eine Stimme und hat damit zur positiven Entwicklung des sachsen-anhaltischen Metallhandwerks in den vergangenen 25 Jahren beigetragen.“

Zieschang bekräftigte zudem die Unterstützung der Landesregierung für den Erhalt des Handwerksmeisters: „Der Meisterbrief ist eine Spitzenqualifikation und ein unverzichtbares Qualitätssiegel. Er belegt handwerkliches Können und fundierte betriebswirtschaftliche Fähigkeiten. Der Meisterabschluss ist kein bürokratisches Übel, das den Weg in die Selbstständigkeit versperrt, sondern ein Garant für die Zukunftsfähigkeit unserer Handwerksbetriebe. Deshalb darf am Meisterbrief nicht gerüttelt werden. Dafür setzt sich die Landesregierung weiterhin mit Nachdruck ein.“

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Unzureichender Naturschutz in den Wäldern der Region Braunschweig und Harz

EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

Unzureichender Naturschutz auch in Wäldern der Region Braunschweig hat jetzt die EU-Kommission veranlasst, ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Sicherung durch Unterschutzstellung von Natura-2000-Gebieten einzuleiten. Am Ende könnten eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof und erhebliche Strafzahlungen auch für Niedersachsen stehen.

Seit Jahren verstößt auch Niedersachsen in dramatischer Weise gegen EU-Recht und deutsche Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die unzureichende Sicherung dieser Schutzgebiete durch Naturschutzverordnungen, sondern auch um die bereits eingetretenen Schäden an geschützten Lebensräumen und Populationen streng geschützter Tierarten.

Insbesondere die alten Eichen- und Buchenwälder in den Schutzgebieten des Netzes Natura-2000 der Region Braunschweig haben sich nach Erkenntnissen der AG Wälder in ihrem Erhaltungszustand stark verschlechtert. Großkahlschläge, Entwässerungen, Totholznutzung und Bodenzerstörungen durch die Forstwirtschaft vor allem im öffentlichen Wald sind Ausdruck dieser Übernutzung.

Für Natura-2000-Gebiete existieren ganz überwiegend bisher weder rechtskonforme Schutzverordnungen, noch abgestimmte Managementpläne, wie sie durch die europäische FFH-Richtlinie seit zwei Jahrzehnten vorgeschrieben sind.

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