Anzeige:

Welterbetag im Oberharzer Bergwerksmuseum

Schachtanlage Kaiser-Wilhelm II.

Kaiser-Wilhelm-Schacht / Foto: Oberharzer Bergwerksmuseum

Der 03.06.2018 ist Welterbetag! Am Oberharzer Bergwerksmuseum startet an diesem Tag um 14 und 15 Uhr die Mitmachaktion „Wissen“ im Rahmen des Trafo-Projektes. Gefragt wird: „Was verbinden Sie mit Wissen?“ Eine Kurzführung durch das Museum widmet sich dem Thema Wissen und Wissenstransfer. Im Anschluss daran sind Sie dann gefragt, Ihre Ideen mit einzubringen. Skizzieren Sie etwas, reimen Sie, fotografieren Sie, erzählen Sie, musizieren Sie! Gern können Sie auch Ihre Ideen oder Objekte zum Thema Wissen zu uns ins Museum bringen. Wir sind gespannt!

Im Außengelände des Oberharzer Bergwerksmuseum können sich Jung und Alt, wie künftig in der Saison jeden ersten Sonntag im Monat, bei einem interaktiven Programm ausprobieren.

Geöffnet hat das Museum am Welterbetag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zudem gibt es an diesem besonderen Tag eine geführte Bustour zu den Außenstandorten des Oberharzer Bergwerksmuseums. Schauen Sie sich die einzigartigen

Weiterlesen: Welterbetag im Oberharzer Bergwerksmuseum

Anzeige:

Wanderung Über Tage – Hirschler-Pfauenteich-Kaskade – 26. Mai 2018 um 14 Uhr

Die Hirschler-Pfauenteich-Kaskade mit ihren vier Teichen sowie das dazugehörige Wassergrabennetz sind eindrucksvolle Zeugnisse des weltweit einmaligen Kulturerbes der Oberharzer Wasserwirtschaft und dessen nachhaltiger Nutzung. Auf dieser Rundwanderung erfahren Sie, welche Verbindung zwischen diesem beeindruckenden Teichsystem und den Kehrrädern den ehemals besonders erzreichen Gruben Caroline und Dorothea seit dem 17. Jahrhundert besteht und wie die Menschen die Landschaft des Oberharzes veränderten.

Dauer: etwa 1,5 bis 2 Stunden Schwierigkeit: leicht Preis: 7,50 Euro Erwachsene, 4,50 Euro Schüler bis 18 Jahre Treffpunkt: 1 Parkplatz Am Pulverhaus 1, Clausthal-Zellerfeld Ausrüstung: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.

http://www.oberharzerbergwerksmuseum.de/wasserwirtschaft.html#fuehrungen

PM: Oberharzer Bergwerksmuseum Museum für Technik- und Kulturgeschichte www.OberharzerBergwerksmuseum.de

Anzeige:

Wanderung Über und Unter Tage – Bremer Hundslauf – 19. Mai 2018 um 14 Uhr

Erleben Sie die Bremerhöhe über und unter Tage. Die Fahrt mit der Tagesförderbahn läuft entlang eines ehemaligen Wassergrabens, der angelegt wurde, um das Wasser zu den Erzgruben am Rosenhof zu leiten. Im Rosenhöfer Revier wurde vom 16. Jahrhundert bis 1930 Blei, Kupfer und Silber abgebaut. Zurück führt die eindrucksvolle Tour durch den Stollen bis zum Ottiliaeschacht. Ausgerüstet mit Helm, Schutzjacke, Stiefeln und Geleucht erkunden Sie den Stollen.

Mindestalter der Teilnehmer: 14 Jahre Dauer: etwa 3 Stunden Schwierigkeit: mittelschwer Preis: 25 Euro Erwachsene, 15 Euro Schüler bis 18 Jahre Treffpunkt: 7 Am Ottiliaeschacht 1, Clausthal-Zellerfeld Ausrüstung: Warme wetterfeste Kleidung, die verschmutzen darf.

http://www.oberharzerbergwerksmuseum.de/wasserwirtschaft.html#fuehrungen

PM: Oberharzer Bergwerksmuseum Museum für Technik- und Kulturgeschichte www.OberharzerBergwerksmuseum.de

Anzeige:

Wanderung Unter Tage – Altensegener Rösche – 12. Mai 2018 um 9 Uhr

Altensegener Rösche und Rosenhöfer Radstuben (Mindestalter der Teilnehmer 14 Jahre)

Auf unserer exklusiven Entdeckertour folgen Sie dem uralten „Nassen Stollen“, passieren die Schächte Alter Segen, St. Johannis und Rosenhof und gelangen schließlich zu einer mächtigen, rund gemauerten Radstube, die wie ein gigantischer Turm 24 Meter in die Tiefe ragt. Sie ist in ihrer Bauart und Größe europaweit einzigartig. Ziel der Tour ist die 15 Meter hohe, unmittelbar benachbarte, vollständig unterirdische ovale Radstube. Zeitgenossen beschrieben sie bereits 1822 als „Die schönste Radstube am ganzen Harz“. Ausgerüstet mit Helm, Schutzjacke, Stiefeln und Geleucht wird das Bergwerk erkundet.

Schwierigkeit: schwer Dauer ca. 3 Stunden Preis: 25 Euro Erwachsene, 15 Euro Schüler bis 18 Jahre Treffpunkt: 6 Am Ottiliaeschacht Ecke Reinhard-Roseneck Weg, Clausthal-Zellerfeld Ausrüstung: Warme wetterfeste Kleidung, die verschmutzen darf.

http://www.oberharzerbergwerksmuseum.de/wasserwirtschaft.html#fuehrungen

PM: Oberharzer Bergwerksmuseum Museum für Technik- und Kulturgeschichte www.OberharzerBergwerksmuseum.de

Anzeige:

Museumsfest im Oberharzer Bergwerksmuseum am Internationalen Museumstag – 13. Mai 2018

Freigelände Aufbereitung

Blick auf das Freigelände / Foto: Oberharzer Bergwerksmuseum

Am Internationalen Museumstag, Sonntag,13.05.18, veranstaltet das Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld mit einem bunt gestalteten Programm sein Museumsfest.

Stiftungsdirektor Gerhard Lenz eröffnet die Veranstaltung offiziell um 12 Uhr auf der Bühne im Freigelände. Seine Grußworte werden mit Beiträgen des Neuen Berghornisten-Corps von 1883 und des Bergmusikkorps Bergwerkswohlfahrt von 1847 umrahmt.

Sonderführungen gibt es zum Thema „Mein besonderes Objekt im Bergwerksmuseum“ um 11 und 13 Uhr. Im Rahmen des Trafo-Projektes präsentieren dabei zukünftige Welterbe-Guides im reichen Fundus des Oberharzer Bergwerksmuseums das für sie aussagekräftigste Objekt. Start ist an der Museumskasse.

Für Jung und Alt startet ab 12 Uhr ein vielfältiges Aktionsprogramm, beispielweise Mooskappenfilzen. Auch altes Handwerk darf bestaunt werden.

Die Oberharzer Bergsänger haben ihren Auftritt um 15 Uhr auf der Bühne im Freigelände.

Im Rahmen des auch am Oberharzer Bergwerksmuseum angesiedelten Trafo-Projektes werden anhand einer kurzen Präsentation um 14 bis 14:30 Uhr im Pferdegaipel

Weiterlesen: Museumsfest im Oberharzer Bergwerksmuseum am Internationalen Museumstag – 13. Mai 2018

Anzeige:

Oberharzer Bergwerksmuseum – Touren im April 2018

Samstag, 14.04.18, 14 Uhr, Übertage Zellerfelder Kunstgraben Wasser – Fluch und Segen für den Bergbau

Romantisch plätschernde Bäche durchziehen die beschauliche Landschaft mit offenen Bergwiesen bei Clausthal-Zellerfeld. So scheint es zunächst. Kunstvolle Trockenmauern, kleine Brücken oder Steinbögen erzählen neben den künstlich angelegten Wassergräben jedoch eine andere Geschichte für die Zellerfelder Gruben. Sie berichten von der enormen Meisterleistung und den aufwendigen Bemühungen der Bergleute, das wertvolle Wasser für den Bergbau zu nutzen. Diese leichte Rundwanderung bietet Ihnen einen idealen Einstieg in das Thema Oberharzer Wasserwirtschaft. Dauer: etwa 2 Stunden Schwierigkeit: leicht Preis: 7,50 Euro Erwachsene, 4,50 Euro Schüler bis 18 Jahre Treffpunkt: Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16, Clausthal-Zellerfeld Ausrüstung: Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk

Samstag, 21.04.18, 14 Uhr, Untertage Dorotheer Rösche (mit Anmeldung) Unter Tage zur reichen Caroline / Dorotheer Rösche und Caroliner Wetterschacht (Mindestalter der Teilnehmer 12 Jahre)

Schon im 18. und 19. Jahrhundert besichtigten über 20.000 Besucher, darunter Goethe und

Weiterlesen: Oberharzer Bergwerksmuseum – Touren im April 2018

Anzeige:

Osterferien-Aktion des Oberharzer Bergwerksmuseums

Clausthal-Zellerfeld. Nicht nur in heimischen Gärten versteckt der Osterhase in diesem Jahr seine Schätze. Sein Weg führt ihn auch ins Oberharzer Bergwerksmuseum in Clausthal-Zellerfeld. Am Montag, 19.03.2018, startet die diesjährige Osterferien-Aktion.

Kinder können sich allein oder gemeinsam mit Eltern und Großeltern auf die spannende Suche nach kleinen, goldenen Ostereiern machen. Gut versteckt sind sie überall im Museum und natürlich auch im Außengelände zu finden. Und ganz nebenbei können die Kinder noch viel Spannendes rund um die Geschichte des Bergbaus erfahren. Findet ein Kind ein Ei, sollte es die Gerätschaft oder Werkzeug, bei dem es lag, malen. Zum Schluss gibt es an der Kasse zum Tausch gegen das goldene Ei einen tollen Preis.

Gesucht werden kann täglich zu den Öffnungszeiten des Museums von 10 bis 17 Uhr. Die Oster-Aktion endet am Dienstag, 03.04.2018. Erwachsene zahlen den ermäßigten Eintritt von 5€ (ohne Führung), Kinder 1€ (pro Tag kann ein Ei

Weiterlesen: Osterferien-Aktion des Oberharzer Bergwerksmuseums

Anzeige:

Allee des Monats Februar 2018 bei Clausthal-Zellerfeld im Harz

Allee der Sinne

Allee der Sinne / Foto von Dr. Max Peters

Zwischen den Bergstädten Clausthal-Zellerfeld und Wildemann findet sich eine besondere Allee: Versteckt im Wald kann man hier die Allee der Sinne erkunden. In einem relativ dichten Abstand von ca. 5 m finden sich Berg-Ahorne auf einer Länge von knapp 200 m in zwei Reihen parallel zu der Forststraße. Einige Exemplare der Bäume sind bereits über 150 Jahre alt. Die Allee diente ursprünglich als Verbindungsstraße für Pferdegespanne und Wanderer von Clausthal zum alten Johanneser Kurhaus. Der heute parallel dazu verlaufende Forstweg wurde erst später angelegt, da die moderner und größer werdenden Maschinen und Fahrzeuge nicht mehr durch die Allee passten.

Momentan ist die Allee als ein Ausstellungsraum im Freien konzipiert. In einem Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Bahn-Sozialwerk, den Niedersächsischen Landesforsten, dem Klosterhof Clausthal-Zellerfeld, dem Verkehrsverein Wildemann und der Jugendgruppe Bad Eibling entstand im Jahr 2015 eine Kunstaustellung in der Allee. Neben den alten

Weiterlesen: Allee des Monats Februar 2018 bei Clausthal-Zellerfeld im Harz

Anzeige:

„Winter Games“ in der ESG in Clausthal-Zellerfeld

Die Kalte Jahreszeit bietet im Harz nicht nur Schnee, sondern in diesem Jahr auch ein Ereignis, bei dem man im Trockenen seine eigenen Winterspiele machen kann.

Bei „Winter Games“ kann man verschiedene Computerspiele aus den 80ern-heute erleben. Dabei ist das Hauptaugenmerk auf Spiele gelegt, die man mit mehreren Personen spielen kann, wie zum Beispiel „Winter Games“ oder „Bomber Man“ auf dem C64, oder „Singstar“ auf der Playstation 2.

Es ist jeder eingeladen, auch um nur zu schauen was es früher gab und um in alten Zeiten zu schwelgen, in die ESG Clausthal zu kommen, und dort sein eigenes „Kind“ wieder zu entdecken!

Die Veranstaltung ist kostenfrei und beginnt am 27.01 um 13:00 in der ESG Clausthal, Graupenstrasse 1a.

PM: Axel Ehrich www.computersammler.de

Anzeige:

UNSER HARZ Januar 2018 – Fliegerhorst Goslar, die Heidestraße in Herzberg, Quellen im Harz und vieles mehr

Titelbild

Januarheft 2018 / Foto: Herausgeber

Dr. Donald Giesecke und Günter Piegsa: Auf dem Fliegerhorst wird neu gestartet. Rudolf Zietz: Erinnerungen an die Heidestraße in Herzberg am Harz. Friedrich-W. Wellmer und Jürgen Gottschalk: Leibniz im Harz. Nationalpark-Forum: Neuerscheinung: Quellen im Harz – unterschätzte Lebensräume

Clausthal-Zellerfeld. Die besinnliche Adventszeit liegt nun hinter uns und auch der Jahreswechsel ist mit lautem Knallen oder auch ganz still – je nach Gemüt – vollzogen. Der Beginn eines Jahres ist für viele Menschen eine Zeit, über Veränderungen nachzudenken, Rückschau zu halten und Neues zu beginnen. Rückschau auf das Jahr 1917 halten wir noch nicht, da das Archiv Herrn Hillegeist lange Zeit nicht zugänglich war.

Um Veränderungen geht es im ersten Artikel über den Goslarer Fliegerhorst. Die alten, denkmalgeschützten Gemäuer suchen neue Verwendung. Dr. Giesecke stellt die Gebäude vor und berichtet über den aktuellen Stand. Ebenfalls um alte Gemäuer und Erinnerungen an deren verschiedenste Besitzer und Nutzung

Weiterlesen: UNSER HARZ Januar 2018 – Fliegerhorst Goslar, die Heidestraße in Herzberg, Quellen im Harz und vieles mehr

Anzeige:

Auf der Spur der Abwasserleitung des Werks Tanne – Rüstungsaltlasten im Harz – Exkursion am 18. November 2017

Schluckbrunnen

Einer der Schluckbrunnen in Osterode-Petershütte / Foto von Jürgen Morr

Osterode am Harz/Clausthal-Zellerfeld. Am Samstag, 18. November 2017, unternimmt die neugegründete BUND-Ortsgruppe Osterode ab 10 Uhr eine Exkursion in den Harz zum Thema „Rüstungsaltlasten“. Hierfür konnte sie den Clausthaler Geologen Dr. Friedhart Knolle gewinnen, der die Gruppe unter anderem zu den Abwasserleitungen des Werks Tanne führen wird.

In der Sprengstoff-Fabrik Tanne wurde im Zweiten Weltkrieg der Sprengstoff Trinitrotoluol (TNT) hergestellt. Darüber hinaus spielten auch andere Sprengstoffe, die in Bomben, Minen und Granaten abgefüllt wurden, eine Rolle in der Produktion. Ein dritter wichtiger Bereich war die Sprengstoffaufbereitung aus Fehlchargen und Beutemunition. Reste der Sprengstoffe und ihre hochgiftigen Abbauprodukte, die zum Teil krebserregend sind, finden sich bis heute sowohl im Werk selbst als auch im Grundwasser unter dem Werk. Sie belasten die Umwelt schwer. Zwar wurden die Clausthaler Pfauenteiche kürzlich saniert und mit Wasserrückhaltebecken versehen, aber das stoppt nur einen Teil der

Weiterlesen: Auf der Spur der Abwasserleitung des Werks Tanne – Rüstungsaltlasten im Harz – Exkursion am 18. November 2017

Anzeige:

Harzretro im Berliner Technikmuseum

Beim Vintage Computing Festival Berlin am 7. und 8. Oktober hat der Computersammler Axel Ehrich aus Clausthal-Zellerfeld einen Teil seiner Sammlung „Harzretro“ der Öffentlichkeit präsentiert. Weit über 2000 Besucher besuchten die Veranstaltung, auf der über 50 kleinere Ausstellungen auf 1400 qm die Geschichte der Rechner für jung und alt wieder aufleben liessen.

Es gab einen Gaming-Raum, in dem man an den unterschiedlichsten Systemen der 1970er bis 1990er Jahre Computer- und Konsolenspiele ausprobieren konnte – ein Highlight nicht nur für die Generation, die damit aufgewachsen ist, sondern auch für die Kinder und Enkel, die mit zur Ausstellung gekommen waren. Manch ein Kind wollte diesen Bereich nicht wieder verlassen.

In anderen Bereichen der Ausstellung konnte man bei der Reparatur von Computern aus den 1970ern zusehen, die Tricktechnik aus dem Film „Wargames“ bestaunen oder sich auch mit alten und neuen Betriebssystemen für alte Computer beschäftigen.

Am Stand der Ausstellung „Harzretro“

Weiterlesen: Harzretro im Berliner Technikmuseum

Anzeige:

Das Sprengstoff- und Munitionswerk Tanne und seine Folgewirkungen – Vortrag am 5. Juli 2017 in Clausthal-Zellerfeld

werk-tanne Jürgen Wode

Gebäude im Werk Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Mittwoch, 5. Juli 2017 um 19:30 Uhr referiert der Clausthaler Geologe Dr. Friedhart Knolle vom BUND-Regionalverband Westharz in der Evangelischen Studentengemeinde Clausthal-Zellerfeld, Graupenstraße 1a, zum bis heute oft verdrängten Thema der Rüstungsaltlast Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld. Noch in diesem Jahr sollten neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld beginnen. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang 1934 hielten Experten im Oberharz Ausschau nach einem

Weiterlesen: Das Sprengstoff- und Munitionswerk Tanne und seine Folgewirkungen – Vortrag am 5. Juli 2017 in Clausthal-Zellerfeld

Anzeige:

Unser Harz Juni 2017: Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde und Vogel des Jahres im Nationalpark Harz

Schwarzpulver-Stapelpresse

Schwarzpulver-Stapelpresse in der Pulverfabrik Kunigunde / Foto WANO Schwarzpulver GmbH Kunigunde

Zur Geschichte der Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde bei Liebenburg bis zum Ende des 2. Weltkriegs; Die Haselnuss; Ein historischer Windofen für den Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e. V.; Frühjahrsgedicht; „Auf die Berge will ich steigen“ – Harzgedichte in loser Folge vorgestellt; Waldkauz – der Vogel des Jahres 2017 im Nationalpark Harz

Clausthal-Zellerfeld und Liebenburg-Kunigunde. Die seit mehr als 300 Jahren bestehende Pulverfabrik in Kunigunde (an der B 6 zwischen Goslar und Salzgitter gelegen) produziert noch heute Schwarzpulver und Zündschnüre. Hinsichtlich der Kriegsproduktion dieses Werks wurde ein Gutachten erstellt, das hier erstmals vorgestellt wird. Es ist hochinteressant, was hier im 1. und vor allen Dingen im 2. Weltkrieg unter strikter Geheimhaltung hergestellt wurde – u.a. mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern.

Die im Handel angebotenen größeren Haselnüsse kommen meist aus der Türkei oder Italien, sie stammen von einem anderen Strauch

Weiterlesen: Unser Harz Juni 2017: Rüstungsproduktion der Pulverfabrik Kunigunde und Vogel des Jahres im Nationalpark Harz

Anzeige:

Jahrestagung des Harz-Vereins für Geschichte am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld

Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. führt am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld, Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16 in 38678 Clausthal-Zellerfeld seine Jahrestagung 2017 durch. Gäste und die Medien sind herzlich eingeladen. Die Tagung selbst findet im Anbau des Museums im Museumsgarten statt, der bequemer von der Bäckerstaße 8 a betreten werden kann (dort auch mehr Parkplätze).

Programm

10.00 Uhr – 10.20 Uhr: Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Christian Juranek und die Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, Frau Britta Schweigel, und den Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, Herrn Gerhard Lenz, M.A.

10.20 Uhr – 11.20 Uhr: Herr Ulrich Reiff, Kulturhistoriker und Direktor des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld: Die Gründung des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld und der Harz-Verein – Vortrag und Führung mit Unterstützung des Oberharzer Schriftstellers August Ey

11.20 Uhr – 12.30 Uhr: Dietzelhaus: Bergapotheke und Kirche St. Salvatoris – Führung und Vortrag: E. Reiff und Pastor André Dittmann

Weiterlesen: Jahrestagung des Harz-Vereins für Geschichte am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld

Anzeige:

Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Reitgras-Fichtenwald_Ute Springemann

Reitgras-Fichtenwald in der Waldforschungsfläche am Brocken / Foto von Ute Springeman

Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin; Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte

Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

Weiterlesen: Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Anzeige:

Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Werk Tanne_Juergen Wode

Auf dem Gelände des Werks Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Donnerstag, 23. März 2017 um 18 Uhr referiert der BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle aus Goslar im Büro der Goslarer Umweltverbände, Petersilienstraße 23 in Goslar, zu einem bis heute oft verdrängten Thema – den Rüstungsaltlasten Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und Werk Kiefer in Herzberg. Noch in diesem Jahr beginnen neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang

Weiterlesen: Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Anzeige:

Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

rammelsberg

Rammelsberg / Foto von Siegfried Wielert

Erz für Hitlers Wahn – Aspekte der nationalsozialistischen Industriepolitik in den Besucherführungen am Weltkulturerbe Rammelsberg; Zur Erinnerung an den Heimatforscher Heinrich Spier; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 9; Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

Clausthal-Zellerfeld. Von der ehemaligen Betreiberin des Erzbergwerks Rammelsberg, der PREUSSAG, nicht als Museum vorgesehen, nach Einschätzung des Direktors des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und lt. Gutachten des Deutschen Museums in München jedoch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in Deutschland, erhielt schließlich das Museum am Rammelsberg 1992 als erstes deutsches Industriemuseum den Status des Weltkulturerbes. Doch sollen die technischen Superlative des Rammelsberges nicht außer Acht lassen, in welcher Zeit und zu welchem Zweck der größte Teil der Übertageanlagen gebaut wurde. Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten im Hinblick auf den 2. Weltkrieg ließen ein millionenschweres Investitionsprogramm in das Erzbergwerk Rammelsberg, besonders die Erzaufbereitung nach dem neuen Flotationsverfahren, fließen. Diese nationalsozialistischen Spuren sollen nun stärker museal

Weiterlesen: Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

Anzeige:

UNSER HARZ Oktober 2016 – Jägerdenkmal Goslar, Stasi-Abhörzentrale auf dem Brocken und vieles mehr

unser-harz

Die Titelseite des Oktoberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Oktober 2016: Das Jägerdenkmal in Goslar; Bergahorn – der Baum des Jahres 2009; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 8 – Goslar; Nationalparkforum: 25 Jahre Brockenhaus – Grenzgeschichte und Nationalpark im Blick

Clausthal-Zellerfeld. Am 19. September 2016 wurde der 90. Geburtstag des Goslarer Jägerdenkmals gefeiert. Anlass für Dr. Donald Giesecke, sich Gedanken über die Bedeutung von Mahn- und Gedenkstätten im Allgemeinen und zum Goslarer Jägerdenkmal im Besonderen zu machen. Den deutlichsten Ausdruck findet der über die Jahrhunderte stattgefundene Sinneswandel bezüglich der Kriegerehrung in dem an der Kaiserpfalz aufgestellten Werk „Goslar Warrior“ des ersten Kaiserringträgers Henry Moore.

Gerade im Oktober ist das kräftig gefärbte Laub des Bergahorns bei uns vielerorts zu bewundern. Nicht nur über sein besonderes Holz, das in vielerlei Bereichen Verwendung findet, wird hier berichtet, auch auf botanische Besonderheiten wird hingewiesen und die besondere Geschichte dieses Baumes hier im Harz gestreift, wo er

Weiterlesen: UNSER HARZ Oktober 2016 – Jägerdenkmal Goslar, Stasi-Abhörzentrale auf dem Brocken und vieles mehr

Anzeige:

Eröffnung der Sonderausstellung „Zur Geschichte des Drahtseils“ im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode am 17. Juni 2016 um 19 Uhr

Ab dem 18. Juni bis Ende September 2016 wird die Ausstellung „Zur Geschichte des Drahtseils“ als Leihgabe des Bergbaumuseums Příbram (Tschechische Republik) im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode gezeigt.

Zur Eröffnung am 17. Juni um 19.00 Uhr wird Ulrich Haag vom Bergbaumuseum Příbram einen Vortrag zum Thema der Ausstellung halten, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind.

2009 wurde in Clausthal-Zellerfeld mit einem Kolloquium an das bedeutende Jubiläum „175 Jahre Erfindung des Drahtseils“ erinnert. Hiervon inspiriert, erstellte das Bergbaumuseum Příbram eine Wanderausstellung, die schon erfolgreich in verschiedenen Technik-Museen gezeigt wurde und nun auf dem Röhrigschacht zu sehen sein wird.

Drahtseile kennt jeder, viele benutzen sie sogar fast täglich, zum Beispiel im Rahmen ihrer Arbeit. Die Geschichte und die Entwicklung des Drahtseils, vor allem dessen genialer Erfinder sind jedoch nur wenigen bekannt.

1834 entwickelte der Oberbergrat Wilhelm August Julius Albert (1787 – 1846) in Clausthal die völlig neue Technologie zur Herstellung

Weiterlesen: Eröffnung der Sonderausstellung „Zur Geschichte des Drahtseils“ im ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode am 17. Juni 2016 um 19 Uhr