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Der Harz hat mehr zu bieten als die Polizei erlaubt – Mordsharz-Finale in Bad Lauterberg mit den drei ???, Krischan Koch, Rüdiger A. Glässer, Vincent Kliesch und Andreas Föhr

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Roland Lange, Susanne Kinne und Christoph Lampert sind der Kern des Mordsharz-Teams. / Foto: Veranstalter

Zum ersten Mal gab es eine Leiche auf der Mordsharz-Bühne zum ersten Mal eine Prügelei und zum ersten Mal wurde die Horrorgeschichte eines Zwölfjährigen vorgelesen. Im Bad Lauterberger Kursaal fand das diesjährige Krimifestival seinen würdigen Abschluss, denn würdig bedeutet bei Mordsharz vor allem ungewöhnlich, abwechslungsreich und einzigartig.

Den Anfang an diesem Tag machten noch einmal die drei ???, genauer gesagt Christoph Lampert und Jörg Klinkenberg. Mit ihrer vertonten Lesung und ganz insbesondere einer gestellten und mit zu knackenden Knochen passenden Geräuschen untermalten Prügelszene wussten der Autor und der Geräuschemacher diesmal auffallend viele erwachsene Zuhörer zu begeistern. Das mag daran liegen, dass es für gute Geschichten und hervorragend gemachte Bühnenshows eben keine Altersgrenze gibt.

Das gilt offenbar auch für die Arbeit bei einer Telefonhotline, von der Krischan Koch in seinem Nordfrieslandkrimi „Dreimal tote Tante“

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Arne Dahl und Peter Lontzek sorgten für einen gelungenen Mordsharz-Auftakt

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Arne Dahl (rechts) und Peter Lontzek sorgten für einen großartigen Festivalauftakt / Foto: Veranstalter

Durch Henning Mankell ist der Bestsellerautor Arne Dahl überhaupt erst zum Krimi gekommen. Genauer gesagt durch dessen literarische Qualität. „Ich habe ‘Mörder ohne Gesicht’ gelesen und gelernt: Krimis müssen nicht Scheißliteratur sein“, erzählte der Schwede, der heute selbst weltweit ein Star der Literaturszene ist, beim Mordsharz-Auftakt in Wernigerode.

Seine eigenen schriftstellerischen Qualitäten stellte er allerdings nicht allein, sondern gemeinsam mit dem Hörbuchsprecher seines aktuellen Buches „Sieben minus eins“, Peter Lontzek unter Beweis. Nachdem Dahl das erste Kapitel auf Schwedisch gelesen hatte, machte Lontzek nahtlos mit dem zweiten auf Deutsch weiter und katapultierte die Zuhörer direkt in einen Polizeieinsatz in einem leerstehenden Haus.

Geradezu bildlich konnte das Publikum vor sich sehen, wie Sam Berger und sein Team die versteckten Kellerräume unter dem Haus entdeckten und dann auf ein ebenso schreckliches wie rätselhaftes Verbrechen stoßen. Als

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Mordsharz-Festival: Krönender Abschluss in der Kaiserpfalz

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Am Samstag fand das Krimifestival in Goslar statt. / Foto: Veranstalter

Mordsharz wurde mehrsprachig – Max Bentow, Jenny Rogneby und Nicole Neubauer lasen in Goslar International und mit einer Deutschlandpremiere präsentierte sich das Mordsharz-Festival am Samstag in der Kaiserpfalz in Goslar. Die in Äthiopien geborene und in Schweden aufgewachsene Jenny Rogneby stellte ihren Bestseller „Leona – Die Würfel sind gefallen“ vor und war die Autorin mit der längsten Anreise, aber auch dem wenigsten Text in der fünfjährigen Geschichte des Krimifestivals.

Rogneby las den Prolog ihres ersten Romans auf Schwedisch, dann jedoch übernahm die Schauspielerin und Hörbuchsprecherin Julia Nachtmann, da skandinavische Sprachen im Harz nun einmal nicht so verbreitet sind. Nachtmann war dabei keinesfalls eine Art Zugeständnis an die Internationalität, sondern wusste ihre geschulte Stimme einzusetzen, um der ungewöhnlichen Geschichte, die mit dem von einem siebenjährigen Mädchen begangenen Bankraub beginnt, noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Jenny Rogneby kam anschließend

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