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Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten – Workshop in Goslar über naturnahes Gärtnern am 25. August 2016

Am 25. August 2016 lädt der BUND Niedersachsen gemeinsam mit der NABU-Gruppe Goslar zu einem Workshop zur Herstellung von Terra Preta ein. Nach einer Einführung zu den Grundlagen des naturnahen Gärtnern geht es an die Arbeit: Gemeinsam wird in der Werkstatt Terra Preta, also schwarze Erde hergestellt. Beim Mischen und Grubbern vermitteln Dr. Mona Gharib und Günter Beier Wissenswertes über die Inhaltstoffe Kompost, Dung, Pflanzenkohle und effektive Mikroorganismen und stellen Ergebnisse des BUND-Projektes vor, bei dem der Gemüseanbau auf verschiedenen Böden erprobt wird. Die hergestellte Erde kann nach der Veranstaltung mit nach Hause genommen werden. Alle Inhaltsstoffe werden bereitgestellt. Wer eigenen Kompost, Dung oder selbst angesetzte Pflanzenjauche verwenden möchte, kann diese gerne mitbringen. Mengenangaben können beim BUND angefragt werden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des landesweiten Projektes „Terra Preta in Niedersachsen“ des BUND Niedersachsen statt, ein Förderprojekt der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. Treffpunkt ist das Verbändebüro NABU/BUND Goslar.

PM: Terra

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15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung – Nationalpark Harz von Anfang an dabei

Potsdam 2016

Dr. Kathrin Bürglen, Projektleiterin von Fahrtziel Natur (2. v. re.) mit Vertretern der Bahn, der Umweltverbände und des Nationalparks Harz am Harz-Stand im Kaiserbahnhof Potsdam / Foto: Deutsche Bahn AG, jet-foto Ralf Kranert

Wernigerode – Braunlage. „Fahrtziel Natur“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung engagiert. Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind mit attraktiven Angeboten zur Mobilität vor Ort dabei. Es wurde vor 15 Jahren gegründet – dieser Anlass wurde jüngst im berühmten „Kaiserbahnhof“ in Potsdam gebührend gefeiert.

Wie ging es los? Am 25. April 2001 hatten sich die großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Bahn (DB) zur Kooperation Fahrtziel Natur zusammengeschlossen. Starthilfe gab damals auch noch der WWF. Zum Start einte alle Träger das Ziel, Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland als attraktive Reiseziele bekannt zu machen.

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Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen

Wildkatzen Thomas Stephan

Wildkatzen / Foto von Thomas Stephan, BUND

Die Rückkehr der Wildkatze in Niedersachsen – Ein Vortrag mit Andrea Krug vom BUND-LV Niedersachsen e.V. am Donnerstag, den 26. Mai 2016 ab 19:00 Uhr in Goslar im Verbändebüro NABU/BUND, Petersilienstr. 23

Goslar. Die Europäische Wildkatze (lat. Felis silvestris), eine der meist gefährdeten heimischen Wildtierarten, erobert sich heimlich ihre alten Lebensräume zurück.

Bis vor kurzer Zeit war das Vorkommen von Wildkatzen nur im Harz und im Solling bekannt. Mittlerweile scheint die Anzahl der Tiere zu wachsen und immer mehr Wildkatzen sind in Wäldern, die nördlich dieser beiden Waldgebiete liegen, nachgewiesen. Aber die sind meist zu klein, so dass die Wildkatze hier dauerhaft nicht überleben kann.

Nur ein zusammenhängendes Netzwerk aus Biotopen kann das Überleben der Wildkatzen sichern. Mit diesen Hintergründen wurde das BUND-Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“ initiiert, das seit 2010 in Niedersachsen durchgeführt wird. An diesem Abend werden der aktuelle Stand des Projektes

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Obstbaumschnitt im Frühjahr oder Sommer? – NABU und BUND laden ein zu einem Praxiskurs mit Kai Bergengrün

Goslar – Am 21. Mai 2016 laden NABU und BUND zu einem Praxislehrgang in den Gemeindegarten der St. Andreas-Gemeinde in Langelsheim ein.

Immer wieder wird behauptet, Obstbäume dürfen nur im Winter beschnitten werden. Diese Ansicht ist jedoch leider falsch. Kai Bergengrün, Obstbaumeister, Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung aus Bad Gandersheim zeigt, warum und wie es auch anders sinnvoll ist die Bäume im späten Frühjahr oder im Sommer zu schneiden.

Für den Lehrgang stehen max. 15 Plätze zur Verfügung. Teilnehmer sollten ihr Schneidwerkzeug mitbringen, auch um es von Bergengrün auf seine Eignung hin prüfen zu lassen. Weiteres Werkzeug und Leitern stehen zur Verfügung.

Der Kurs findet Samstag, den 21. Mai 2016, ab 8:00 Uhr im Gemeindegarten am Gemeindehaus der St. Andreas-Gemeinde, Kirchstr. 5 in 38685 Langelsheim, statt. Der Lehrgang wird gegen 17:00 Uhr beendet sein. Der Kurs ist grundsätzlich kostenfrei, um eine angemessene Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Anmeldungen

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Vortrag am 13. April 2016 um 19 Uhr in Goslar: Auenland Niedersachsen

Bach

Bach / Foto von Christian Wiesel

Vortrag “Auenland Niedersachsen” am Mittwoch, 13. April 2016, ab 19:00 Uhr in Goslar, Petersilienstr. 23, Verbändebüro NABU / BUND Westharz Der Eintritt ist frei.

Unsere Landschaft ist wasserreich, Bach- und Flussläufe prägen unser Land in vielfältiger Weise. Intakte Gewässer- und Auenlandschaften zählen zu den artenreichsten und leistungsfähigsten Ökosystemen in Deutschland. Doch die Nutzungsansprüche des Menschen und viele Jahrhunderte Gewässernutzungen haben zu tiefgreifenden Veränderungen der einst vielfältigen Gewässerlandschaften geführt. Mit erheblichen Folgen für viele Bäche, Flüsse und Stillgewässer: Strukturarmut, Verbauungen, Nutzungsintensivierung in den begleitenden Talauen, Nährstoffbelastung, gestörter Wasserhaushalt, intensive Freizeitnutzung: Von der Quelle bis zur Mündung vollständig natürliche Fließgewässersysteme gibt es nicht mehr, nur ein kleiner Teil unserer Gewässer und Auen befindet sich heute in einem naturnahen Zustand. Viele Tier- und Pflanzenarten sind stark gefährdet oder ausgestorben, manche Biotoptypen der Gewässer- und Auenlandschaften sind heute z. T. irreversibel geschädigt. Von den ursprünglichen Überflutungsflächen an unseren

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Der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 – NABU und BUND laden ein – Vortrag von Walter Wimmer in Goslar

Goslar – Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU (Naturschutzbund Deutschland) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Vortrag wird von Walter Wimmer, einem ausgewiesenen Experten des NABU, gehalten. Wimmer war jahrelang Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg und ist jetzt Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 18. Februar 2016, um 19 Uhr im Verbändebüro NABU/BUND-Westharz, Petersilienstr. 23 in Goslar, statt. Der Eintritt ist frei, um eine

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BUND Westharz tagte in Walkenried – Weitere Zerstörung der Walkenrieder Gipskarstlandschaft verhindern

Roeseberg

Röseberg West / Foto von Dr. Reiner Cornelius

Walkenried. Jüngst tagte der auch für den Landkreis Osterode am Harz zuständige BUND-Regionalverband Westharz in Walkenried. Er führte eine Begehung der Gipsabbau-Gebiete Röseberg-Mitte und Röseberg-Ost durch und diskutierte im Anschluss daran mit Anwohnern und einem Vertreter des Gipswerks Saint Gobain Formula den heutigen und künftigen Umfang des Gipsabbaus und der Rekultivierungsmaßnahmen zwischen Ellrich und Tettenborn.

Die Beteiligten stellten fest, dass der laufende Abbau im Steinbruch Röseberg-Mitte nicht nur die unmittelbaren Anwohner belastet, sondern auch viele weitere Walkenrieder durch den dabei entstehenden Lärm. Außerdem wird das Ortsbild durch das Abbaufeld erheblich beeinträchtigt. Der Abbau soll allerdings im Jahr 2016 enden. Danach wird die Fläche mit Abraum aus dem neuen Abbaufeld Röseberg-Ost verfüllt. Was dabei vorgesehen ist, wurde durch den Vertreter des Gipswerks erläutert, der auch anbot, den BUND bei anstehenden Fragen zur Rekultivierung zu beteiligen.

Das neue Abbaufeld Röseberg-Ost wird, wenn nicht aufgepasst

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BUND und NABU erstattet Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Urkundenfälschung

Goslar. Jüngst haben der BUND-Regionalverband Westharz und die NABU-Kreisgruppe Goslar, in Person des 1. Vorsitzenden des BUND, Knut Haverkamp, Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Urkundenfälschung erstattet. Haverkamp erhielt einen Anruf von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die ihm mitteilte, dass sie sein Schreiben, in dem die Umweltverbände eine unsachgemäße Lagerung von Mist in der Gemarkung Mechtshausen anzeigen wollen, erhalten, sie aber wegen der dortigen Zuständigkeit an den Landkreis Goslar weitergeleitet habe.

Auf Wunsch von Haverkamp wurde besagtes Schreiben übermittelt und untersucht. Es stellte sich heraus, dass es wenig professionell aus anderen Schriftstücken (Logos von BUND und NABU und der digitalen Unterschrift von Haverkamp) zusammengeschnitten und mit einem eigenen Text ergänzt wurde.

Da das Schreiben weder vom BUND noch vom NABU, geschweige denn von Haverkamp persönlich gefertigt worden ist, handelt es sich offensichtlich um die Straftat einer unbekannten Person, die nach § 267 StGB mit Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren bestraft werden kann.

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Unzureichender Naturschutz in den Wäldern der Region Braunschweig und Harz

EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland

Unzureichender Naturschutz auch in Wäldern der Region Braunschweig hat jetzt die EU-Kommission veranlasst, ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Sicherung durch Unterschutzstellung von Natura-2000-Gebieten einzuleiten. Am Ende könnten eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof und erhebliche Strafzahlungen auch für Niedersachsen stehen.

Seit Jahren verstößt auch Niedersachsen in dramatischer Weise gegen EU-Recht und deutsche Gesetze. Dabei geht es nicht nur um die unzureichende Sicherung dieser Schutzgebiete durch Naturschutzverordnungen, sondern auch um die bereits eingetretenen Schäden an geschützten Lebensräumen und Populationen streng geschützter Tierarten.

Insbesondere die alten Eichen- und Buchenwälder in den Schutzgebieten des Netzes Natura-2000 der Region Braunschweig haben sich nach Erkenntnissen der AG Wälder in ihrem Erhaltungszustand stark verschlechtert. Großkahlschläge, Entwässerungen, Totholznutzung und Bodenzerstörungen durch die Forstwirtschaft vor allem im öffentlichen Wald sind Ausdruck dieser Übernutzung.

Für Natura-2000-Gebiete existieren ganz überwiegend bisher weder rechtskonforme Schutzverordnungen, noch abgestimmte Managementpläne, wie sie durch die europäische FFH-Richtlinie seit zwei Jahrzehnten vorgeschrieben sind.

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7. September 2014: Arsen und Kobalt an der Oker – Sonntagsspaziergang mit dem BUND entlang von Goslarer Altlasten

Kupferhaltige Schlacken des Okerdamms BUND Westharz

Kupferhaltige Schlacken im Okerdamm am Südende der Altlast Halberstädter Straße in Oker. Foto: BUND Westharz.

Arsen und Kobalt an der Oker – Entlang von Altlasten der Gebr. Borchers AG, Preussag und Fa. Grillo Zinkoxid – die dunkle Seite der idyllischen Oker – Sonntagsspazierung mit dem BUND-Geologen Dr. Friedhart Knolle am 7. September 2014, 14 Uhr Goslar-Oker. Der BUND-Regionalverband Westharz lädt für den kommenden Sonntag, 7. September 2014, zu einem spannenden Spaziergang entlang der Altlasten der Oker im Goslarer Stadtteil Oker ein. Selbst mancher Einheimische ist überrascht, wenn man ihm mitteilt, dass hier unmittelbar an der Oker eine kritische Altlast mit einem Volumen von 230.000 Kubikmeter liegt, die bisher völlig unsaniert ist. Im Talbereich der Oker, teilweise sogar im Überflutungsbereich des Flusses, haben hier die Firmen Gebr. Borchers AG, die seinerzeitige Preussag und auch die Fr. Grillo Zinkoxid Schwermetallschlämme und andere Produktionsabfälle wie Schlacken abgekippt.

Im letzten Jahrhundert machten diese kritischen

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Jubiläums-Aktionstag am 13. September 2014: 20 Jahre Partnerschaft BUND und Nationalpark Harz

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igurengruppe vor dem Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus – Fotograf: Hans-Georg Mendel

Jubiläums-Aktionstag am 13. September 2014: 20 Jahre starke Partnerschaft BUND und Nationalpark Harz – 5 Jahre Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus Wernigerode – Altenau-Torfhaus. So jung und dynamisch – und doch schon so lange vor Ort: Seit Gründung des Nationalparks Harz in Niedersachsen vor 20 Jahren besteht die erfolgreiche Kooperation zwischen dem BUND-Landesverband Niedersachsen und dem Nationalpark Harz am Standort Torfhaus.

Zunächst mit einer kleinen Infostelle in „Heinrichs Alter Hütte“ vertreten, ging es bereits 1995 in das Nationalparkhaus Altenau-Torfhaus, wo eine Ausstellung unter anderem mit Multimedia-Schau, damals noch mit Dia-Technik, und der „Gläserne Wald“ gezeigt wurden. Doch trotz der spannenden Angebote blieben die Besucherzahlen immer hinter dem großen Potenzial zurück, das der Standort Torfhaus mit seinen vielen Besucherinnen und Besuchern darstellt. Und so gab es schon bald Planungen, auf die andere Straßenseite der B 4 mit dem eindrucksvollen Brockenblick umzuziehen.

2009 war es schließlich

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20 Jahre starke Partnerschaft BUND und Nationalpark Harz – 5 Jahre Besucherzentrum TorfHaus

Jubiläums-Aktionstag am 13. September 2014 von 12 – ca. 16:30 Uhr Das Programm startet um 12 Uhr mit einem Festakt unter Mitwirkung von Stefan Wenzel, Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz des Landes Niedersachsen.

Ein buntes Programm mit Exkursionsangeboten, Mitmachaktivitäten, Informationsständen und Kulinarischem sowie einem besonderen musikalischen Ausklang um 16 Uhr begleitet den Jubiläums-Aktionstag.

PM: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus Torfhaus 8 38667 Bad Harzburg www.torfhaus.info

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Aktuelle Forderungen der anerkannten Naturschutzverbände des Landkreises Harz 2014

Blick in das Naturschutzgebiet Bodetal bei Thale

Blick in das Naturschutzgebiet Bodetal bei Thale – Foto von Wolfgang Schilling.

Wernigerode. Die anerkannten Naturschutzverbände NABU, BUND und BNU appellieren an den Landkreis Harz, das Landesverwaltungsamt und alle anderen verantwortlichen Behörden und Politiker in Sachsen-Anhalt, sich mehr als bisher für den Erhalt der einzigartigen Naturraumausstattung im Landkreis Harz und darüber hinaus im ganzen Harz einzusetzen. Dabei sehen die Verbände für das Jahr 2014 folgende Schwerpunkte mit aktuellem Handlungsbedarf, die sie anlässlich ihrer jüngsten gemeinsamen Tagung in Wernigerode einstimmig beschlossen haben:

1. Die Verbände des Landkreises Harz setzen sich für den Erhalt und die Weiterführung des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz ein.

2. Bis 2020 sollen entsprechend der 2007 beschlossenen “Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ 10 % der öffentlichen Waldflächen nicht mehr forstlich genutzt und somit der Eigendynamik der Natur zurückgegeben werden. Die Verbände des Landkreises Harz fordern daher die Ausweisung von Waldschutzgebieten in den FFH-Gebieten des Harzes und des Harzvorlandes, so

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BUND und NABU: Rückhaltebecken Bornhausen bei Seesen ist Hochwasserschutz von gestern!

Talabschnitt der Schildau

Blick in den Talabschnitt der Schildau, der dem Rückhaltebecken geopfert werden soll. Foto von Sven Ladwig.

Seesen. Die großen Naturschutzverbände des Kreises Goslar, BUND und NABU, kritisieren das geplante Hochwasserrückhaltebecken vor Bornhausen. Bei der Anlage handelt es um eine mit ca. 8 Millionen € kalkulierte Baumaßnahme, die kaum etwas bewirken wird, dafür aber in erheblichem Umfang Natur zerstört und in das schutzwürdige Fließgewässer der Schildau eingreift.

„Rückhaltebecken sind technischer Hochwasserschutz im Stil der 1970er Jahre und überholt“, so die einhellige Einschätzung der Vorstände des BUND-Regionalverbands Westharz, Knut Haverkamp und Dr. Friedhart Knolle, sowie Mathias Kumitz von der NABU-Kreisgruppe Goslar. Viel wichtiger sei die Renaturierung der Fließgewässer, das Freihalten der Flussauen von Bebauung und die Ausweisung von weiteren Retentionsflächen im Bereich der Nette und ihrer Nebenflüsse.

Wie wenig Rückhaltebecken nützen, zeigt das Beispiel Rhüden sehr eindrucksvoll. Seit 1998 gab es in Rhüden vier Hochwasserereignisse. Das erste Hochwasser ereignete sich 1998 und

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Naturschutzverbände kritisieren schleppende Umsetzung des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000 im Landkreis Goslar

Der FFH-geschützte Fluss Sieber

Der FFH-geschützte Fluss Sieber im Winter

Goslar. „Natura 2000“ ist ein zusammenhängendes ökologisches Netz von Schutzgebieten in Europa. Natürliche und naturnahe Lebensräume und gefährdete wildlebende Tiere und Pflanzen sollen hier geschützt und erhalten werden. Grundlage des Netzes Natura 2000 ist die Richtlinie über die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie), in der Ziele, naturschutzfachliche Grundlagen und Verfahrensvorgaben zur Errichtung des Netzes Natura 2000 festgeschrieben sind. Das Netz Natura 2000 soll aus Gebieten gemäß der FFH-Richtlinie (FFH-Gebiete) und der EG-Vogelschutzrichtlinie bestehen, wobei sich die beiden Gebietskategorien durchaus auch überlappen können, wie das Beispiel des Nationalparks Harz zeigt.

Das zusammenhängende Netz Natura 2000 ist auf Grundlage der EU-Richtlinien wie folgt zu sichern: Spätestens binnen sechs Jahren nach Aufnahme der Gebiete in die Liste der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung entsprechend FFH-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz unverzüglich nach der Benennung des Gebiets nach Art. 4 Abs. 1 und 2

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Harzer Umweltverbände kritisieren Windkraft-Standorte Ostharingen und Vienenburg-Lochtum im Nordharz

Rotmilan als Windkraftopfer

Rotmilan als Windkraftopfer – leider keine seltene Erscheinung

Goslarer Umweltverbände kritisieren ausgewiesene Potenzialstandorte Ostharingen und Vienenburg-Lochtum im Nordharz – Zum Entwurf der 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms “Weiterentwicklung der Windenergienutzung” Goslar. BUND und NABU Goslar kritisieren die im Entwurf zur 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms (2008) ausgewiesenen Potenzialstandorte im Raum Ostharingen und Vienenburg-Lochtum. Die Potenzialfläche „Lochtum 1“ liegt direkt an der Ländergrenze zu Sachsen-Anhalt, also direkt am sog. „Grünen Band“, dem ehemaligen Grenzverlauf zwischen West und Ost. Das Grüne Band durchzieht ganz Europa und hat sich zum Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt und sollte von jeder weiteren Nutzung freigehalten werden. Die Herausnahme der ebenfalls am Grünen Band gelegenen Potenzialfläche „Wennerode 1“ wird dagegen begrüßt.

Die Potenzialfläche „Ostharingen 1“ ist aus Gründen des Artenschutzes nicht akzeptabel und muss als ungeeignet eingestuft werden. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Vorkommen des Schwarzstorchs und des Rotmilans. Im Entwurf

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BUND Thüringen und BUND Niedersachsen fordern ein Ende des Gips-Raubbaus im Südharz

Gipsabbau im Harz

Gipsabbau im Harz

Erfurt/Hannover. Die BUND-Landesverbände Niedersachsen und Thüringen fordern von Land und Industrie, im Südharz endlich auf Gipsrecycling zu setzen. Anlass sind die Äußerungen des Werksleiters der Walkenrieder Saint Gobain Formula GmbH zu einer Werksbesichtigung von FDP-Abgeordneten der beiden Bundesländer.

„Die Gipsindustrie im Südharz müsste konsequent auf Baustoff-Recycling und Gipssubstitute setzen, wenn sie eine zukunftsfähige Entwicklung ihrer Standorte möchte. Stattdessen will man aber immer weiter Natur zerstören. Das ist absolut inakzeptabel“, so Ron Hoffmann, Landesvorsitzender des BUND Thüringen. „Bis heute werden durch Gipsabbau jeden Tag unwiederbringliche Teile seltenen Lebensraums zerstört. Die Tagebaue zerschneiden jetzt schon den Biotopverbund ‚Grünes Band‘. Statt Touristen anzulocken, werden diese von Baggerlärm und Staub verschreckt. Aber als Tagebauregion hat der Südharz schlechte Perspektiven“, so Hoffmann weiter.

Mit der europaweit einmaligen Gipskarstlandschaft, dem Grünen Band und den Weltkulturerbe-Stätten in einer Region hat der Südharz ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Dies anzuerkennen und zu schützen und mit

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Harzer Umweltverbände protestieren gegen erneutes Radrennen auf der Brockenstraße

Harzer Umweltverbände gegen erneutes Radrennen auf der Brockenstraße – Brockenstraße gehört in Verantwortung des Nationalparks Harz! Wernigerode. Die Harzer Umweltverbände BUND, NABU und GFN protestieren gegen die erneute Planung, im September 2013 ein Radrennen auf der Brockenstraße durchzuführen. „Das ist ein Missbrauch der Brockenstraße, die eine wichtige Wanderroute zum Brocken darstellt und als nichtöffentliche Straße ansonsten nur dem Anliegerverkehr zum Brocken dient“, so die Sprecher der Verbände, Ulrich Kasten für die BUND-Kreisgruppe Harz, Dr. Gunter Karste für die NABU-Kreisgruppe Harz und Dr. Friedhart Knolle für den Nationalpark-Förderverein GFN. Die Leidtragenden werden die vielen Wanderer sein, die durch ein solches Rennen unnötig in Gefahr gebracht werden. Es ist unverständlich und unverantwortlich, dass sich der Landkreis Harz über die Bedenken des Nationalparks der letzten Jahren hinwegsetzt und diese Veranstaltung erneut in die Prüfung genommen hat, so die Sprecher weiter.

Die zunehmende Anzahl von organisierten Veranstaltungen im Nationalpark Harz auf der Brockenstraße registrieren

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Beliebte Tomatenbörs​e des BUND Goslar wi​eder am 1. Mai 2013​

Tomatenbörse des BUND Goslar am 1. Mai 2013

Goslar. Am 1. Mai 2013 findet wieder die beliebte Tomatenbörse des BUND Goslar statt. Sie beginnt ab 10 Uhr auf dem Schulhof des Ratsgymnasiums Goslar in der Goslarer Innenstadt.

Ob Equador-Wildtomate, Gelbes Birnchen, Schwarze Pflaume oder Roter Heinz – der BUND Goslar und der Verein zur Erhaltung der Nutzartenvielfalt (VEN) bieten zum Tausch oder gegen Spende ein umfangreiches Sortiment alter, geschmacksintensiver und außergewöhnlicher Sorten von Tomaten, Paprika oder Chili zum Auspflanzen in Garten oder Topf. Diverse Kürbissorten, Gurken-, Zucchini-, Kräuter- und Wildpflanzen ergänzen die Auswahl. Eine Liste des angebotenen Sorten finden Sie im Internet auf goslar.bund.net

Für diejenigen, die am 1. Mai andere Pläne haben, aber im Sommer trotzdem leckere Früchte und Kräuter ernten möchten, gibt es die Möglichkeit, unsere Tomaten & Co. am Freitag, den 26.4.2013, ab 15 Uhr direkt vom Hof in Liebenburg-Upen, Kreisstr. 14, zu erwerben.

Wir

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Auftaktveranstaltung: Projekt „NATURA 2000-Rettungsnetz für Wildkatze & Co“

Der BUND Regionalverband Halle-Saalekreis lädt am Samstag, den 20.04.2013, im Landhotel „Quernetal“ in Lodersleben, von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr, zur Auftaktveranstaltung des Projektes „NATURA 2000-Rettungsnetz für Wildkatze & Co“ ein, welches aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert wird. Am Vormittag finden Vorträge zu verschieden projektbezogenen Themen sowie zu Ergebnissen von Kartierungen im Ziegelrodaer Forst statt. Nach einer Mittagspause werden bei einer Führung durch Teile des Ziegelrodaer Forstes praktische Bezüge zu den Vorträgen vorgestellt.

Über ein zahlreiches Kommen von Interessierten würden wir uns sehr freuen. Wir bitten wenn möglich um eine kurze Rückmeldung bezüglich Ihrer Teilnahme.

Programmablauf: 10.00 Uhr Begrüßung und Einführung – Markus Gottschild, BUND Halle-Saalekreis 10.15 Uhr Ziele des Projektes – Ralf Meyer, BUND Halle-Saalekreis 10.30 Uhr Die Lockstock-Methode – Uta Lieneweg, BUND Halle-Saalekreis 10.45 Uhr Nachweise der Wildkatze im Projektgebiet – Tobias Ernst, BUND Halle-Saalekreis 11.00

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