Anzeige:

Der Natur unter die Arme gegriffen – Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz

buchenpflanzung

Nach kurzer Einarbeitung sitzt jeder Handgriff: Madita und Michelle pflanzen eine junge Buche. / Foto von Thomas Schwerdt

Wernigerode – Braunlage. Das Thermometer zeigt 4 Grad, es nieselt leicht und der Wald ist in ein gleichmäßiges Grau getaucht. Obwohl kein Spaziergänger unterwegs ist, dringen Stimmen durch den Fichtenbestand. Wer sich nähert, erblickt junge Erwachsene, die mit Pflanzhacken und kleinen Buchen den Wald von morgen mitgestalten.

Es sind Praktikanten und Teilnehmer des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ), die eigentlich in verschiedenen Dienststellen des Nationalparks Harz sowie im Haus der Natur in Bad Harzburg arbeiten. In dieser Woche sind sie zusammengekommen, um eine Pflanzaktion im Nationalparkrevier Oderhaus zu unterstützen. Organisiert und betreut wurde die Pflanzung vom Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle – einer Umweltbildungseinrichtung, die zum Nationalpark Harz gehört.

Von Natur aus wären bis in diese Höhenlagen Laub- oder Laubmischwälder zu finden. Aus historischen Gründen der früheren Waldnutzung sind jedoch auch noch strukturarme Fichtenforste anzutreffen, daher

Weiterlesen: Der Natur unter die Arme gegriffen – Freiwillige pflanzen Buchen im Nationalpark Harz

Anzeige:

Im Nationalpark wird wieder gepflanzt – neue Buchen für den neuen Wildniswald

Buchenpflanzung Eckertal

Nationalpark-Forstwirt Klaus-Dieter Kahn bei der Buchenpflanzung im Eckertal / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode – Braunlage. Seit Anfang April werden in den Wäldern des Nationalparks Harz wieder Buchen gesetzt, ca. 200.000 Pflanzen sind geplant.

Insbesondere in den strukturarmen Fichtenforsten der mittleren Höhenlagen soll die Buche zurückkehren. Gerade in diesen Bereichen fehlt es an ausreichend Samenbäumen, damit sich die Buche selbst verjüngen und ausbreiten kann. Deshalb gibt der Mensch der Natur „einen Schubs“ in Richtung mehr Naturnähe. Die gepflanzten Buchen sollen die Samenbäume der kommenden Waldgenerationen werden. Es wird ein spannender Prozess eingeleitet, aus dem sich kommende Nationalparkwälder entwickeln werden.

Deutschland hat für die Buche eine besondere Verantwortung. Ca. zwei Drittel der Landfläche Deutschlands waren mit Buchenwäldern bestockt. Heute gibt es nur noch sehr wenige naturnahe Buchenwälder in Deutschland, insgesamt beträgt die Buchenwaldfläche nur noch 15 %.

Im Nationalpark Harz wären die Höhenlagen bis ca. 750 m über NHN von Natur aus

Weiterlesen: Im Nationalpark wird wieder gepflanzt – neue Buchen für den neuen Wildniswald

Anzeige:

Bergwaldprojekt pflanzt Buchen und Schwarzerlen im Nationalpark Harz

Freiwilliger Einsatz im Nationalpark – Pflanzen für einen naturnahen Bergwald

In den Wochen vom 19.4. – 2.5.2015 pflanzt die Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e.V. im Revier Rehberg des Nationalparks Harz insgesamt 5000 standortheimische Buchen und Schwarzerlen im Voranbau. Ziel ist es, den ökologischen Umbau instabiler Fichtenwälder hin zu natürlichen Buchenmischwäldern zu fördern.

Unter der Anleitung der ProjektförsterInnen Anna Helms und Matthäus Holleschovsky sowie unter der Regie der Revierleiter des Nationalparks Harz werden über 40 Freiwillige aus ganz Deutschland Rotbuchen unter den lichten Schirm der labilen Fichten-Althölzer pflanzen und Schwarzerlen in Feuchtbereichen und im Umgriff von Bächen setzen. Um eine natürliche Entwicklung des Waldes in der Waldentwicklungszone der Fichtenwälder im Nationalpark Harz möglich zu machen, ist es weiterhin nötig, Initialpflanzungen mit standortsheimischen Laubhölzern durchzuführen.

Ein wichtiges Anliegen dieser Einsatzwochen ist es, den Nationalparkgedanken und die Bedeutung sowie die Vielfalt unserer Wälder erlebbar zu machen. Andreas Pusch,

Weiterlesen: Bergwaldprojekt pflanzt Buchen und Schwarzerlen im Nationalpark Harz

Werbung