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Buchneuerscheinung „Im Anflug auf Planquadrat Julius-Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges im nördlichen Harzvorland“

Gernrode. Die nördöstliche Harzregion ist, mit Ausnahme von Halberstadt, recht glimpflich durch den 2. Weltkrieg gekommen, was die eigentlichen Kriegshandlungen betrifft. Dieser grauenhafte Weltkrieg, der 60 bis 70 Millionen Tote gefordert hat – hinzu kamen unzählige Vermisste, Invaliden, Witwen und Waisen – hat unermessliches Leid über die Menschheit gebracht. Daran muss immer wieder erinnert werden.

Das Autorenteam Bernd Sternal aus Gernrode und Werner Hartmann aus Halberstadt hat sich mit den Auswirkungen des Luftkrieges im Planquadrat J-C auseinandergesetzt. Zuvor hatte Ortschronist Hartmann in Jahrzehnte langer Arbeit deutsche sowie alliierte Flugzeugabstürze in diesem Luftraumabschnitt recherchiert. 112 davon werden in diesem Werk vorgestellt, von weiteren Abstürzen sind leider keine Informationen mehr verfügbar. Dennoch ist wohl ein interessantes kleines Buch entstanden, das versucht, ein trauriges Stück Zeitgeschichte aufzuarbeiten, von dem in naher Zukunft keine Zeitzeugen mehr vorhanden sein werden. Im Anhang des Buches werden nach Schilderung der Geschehnisse noch die zum Einsatz gekommenen deutschen

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Buchlesung “Schatten über Schloss Allstedt” am 21. November 2015

Schatten ueber Allstedt

Titel des Buches “Schatten über Schloss Allstedt” / Foto: Herausgeber

Am Samstag, den 21. November, um 15.00 Uhr wird die Autorin Inge Harländer ihr Werk “Schatten über Schloss Allstedt” persönlich in der Burgküche von Burg & Schloss Allstedt vorstellen. Im Anschluss an die Lesung findet, als kleines Highlight, ein kurzer Spaziergang auf den Spuren des Protagonisten Jasper statt. So haben die Gäste die Möglichkeit, einige der Räume, in denen er sich auf Burg & Schloss aufhielt, kennen zu lernen. Die Umsetzung der Veranstaltung wurde durch die Unterstützung der Sparkasse Mansfeld-Südharz und der Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH ermöglicht.

Die Lesung ist kostenfrei. Um Anmeldung zur Veranstaltung wird unter folgender Nummer während der Öffnungszeiten des Museums gebeten. Telefon: 034652/ 519

Zum Buch: Der Roman spielt im 19. Jahrhundert, lässt aber die 1200-jährige Geschichte von Burg & Schloss Allstedt nicht unberührt. Nicht nur Thomas Müntzer und Gottfried Arnold, sondern auch Johann Wolfgang von Goethe,

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Buchneuerscheinung: „Halberstadt – Fliegerstadt bis 1918 mit einem Abriss der Luftfahrtgeschichte”

Buchtitel

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Halberstadt / Gernrode. Der Harzer Autor Bernd Sternal hat sich einem regionalen Kapitel der Industrie- und Technik-Geschichte zugewandt, das weitgehend in Vergessenheit geraten ist: Halberstadt als einer der innovativsten und erfolgreichsten Flugzeugproduktionsstandorte des Ersten Weltkrieges sowie als renommierter Standort zur Pilotenausbildung.

Um die technischen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge, wie Halberstadt Fliegerstadt wurde, besser zu veranschaulichen, hat der Autor dem Regionalteil einen kurzen Abriss der Luftfahrtgeschichte vorangestellt.

Das Buch ist zudem mit ca. 100 seltenen Zeitdokumenten in Form von Fotos, Grafiken und Zeichnungen ausgestattet, die einen Eindruck von einer Zeit vermitteln, die erst 100 Jahre zurückliegt, uns jedoch vom Stand der Technik her wie eine kleine Ewigkeit vorkommt.

Gestaltet und herausgegeben hat dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch hat 140 Seiten und ist mit vier farbigen sowie 94 s/w Abbildungen

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Sex vor zwölf – eine satirekosthaltige Lesung mit U.S. Levin am 6. November 2015 im Europa-Rosarium Sangerhausen

Am 6. November um 19.00 Uhr lädt die Rosenstadt Sangerhausen GmbH zur satirekosthaltigen Lesung mit U.S. Levin in das Europa-Rosarium ein.

Unter dem Motto „Spare nicht beim Sex, sonst hast du immer Not.“ liest der Kabarettist aus Markkleeberg aus seinem Buch „Sex vor zwölf“ – Satiren aus dem Ehebett.

In U. S. Levins urkomischen Satiren zur schönsten Nebensache findet sich jeder wieder – ob in der Schul- oder Menopause, ob glücklich oder verheiratet, ob einsam oder geschieden! Sein Credo: „Wunden müssen schmerzen, sonst tun sie nicht weh!“

Er klärt auch die Frage, ob Sex im gehobenen Alter überhaupt noch relevant ist und wenn ja – wie und warum. Dabei bleibt Levin bleibt stets auf dem Teppich. Seine Geschichten sind lebensnah und handlungsreich, mal sinnlich, mal deftig, aber niemals plump.

U.S. Levin, der auch für das Satiremagazin EULENSPIEGEL schreibt, ist zum dritten Mal im Europa-Rosarium in Sangerhausen zu

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Mordsharz-Festival: Krönender Abschluss in der Kaiserpfalz

Mordsharz-Festival

Am Samstag fand das Krimifestival in Goslar statt. / Foto: Veranstalter

Mordsharz wurde mehrsprachig – Max Bentow, Jenny Rogneby und Nicole Neubauer lasen in Goslar International und mit einer Deutschlandpremiere präsentierte sich das Mordsharz-Festival am Samstag in der Kaiserpfalz in Goslar. Die in Äthiopien geborene und in Schweden aufgewachsene Jenny Rogneby stellte ihren Bestseller „Leona – Die Würfel sind gefallen“ vor und war die Autorin mit der längsten Anreise, aber auch dem wenigsten Text in der fünfjährigen Geschichte des Krimifestivals.

Rogneby las den Prolog ihres ersten Romans auf Schwedisch, dann jedoch übernahm die Schauspielerin und Hörbuchsprecherin Julia Nachtmann, da skandinavische Sprachen im Harz nun einmal nicht so verbreitet sind. Nachtmann war dabei keinesfalls eine Art Zugeständnis an die Internationalität, sondern wusste ihre geschulte Stimme einzusetzen, um der ungewöhnlichen Geschichte, die mit dem von einem siebenjährigen Mädchen begangenen Bankraub beginnt, noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Jenny Rogneby kam anschließend

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Gelungener Mordsharz-Auftakt in Wernigerode – Freda Wolff, Christian Amling und Zoë Beck zeigten die Bandbreite von Krimilesungen

Mordsharz 2015

Das Publikum war begeistert. / Foto: Veranstalter

Kurz vor der Tat liegen bei allen die Nerven blank. Alles mag noch so gut geplant sein, es bleibt immer eine letzte Unsicherheit, ob es auch klappt. So ist es bei jedem Verbrechen und eben auch beim Mordsharz-Festival, das am Donnerstag in Wernigerode startete. Noch dazu fand das Krimifestival in diesem Jahr im Rahmen der Landesliteraturtage Sachsen-Anhalt statt, was den Druck für die Organisatoren, „Buchhehlerin“ Susanne Kinne, „Schreibtischtäter“ Roland Lange und „den Paten vom Brocken“ Christoph Lampert, nicht gerade verringerte.

Doch die Plätze in der Remise füllten sich, Cheftechniker Andreas Sack hatte den Raum in farbiges Licht getaucht und auch die Autoren Wolfram Hänel und Ulrike Gerold kamen pünktlich aus Hannover an. Noch dazu hatten beide den Gitarristen Arndt Schulz dabei, der von Beginn an für die richtige Stimmung sorgte. Die besondere Stimmung war es auch, die die Lesung aus ihrem Thriller

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5. Mordsharz-Festival vom 17. bis 19. September 2015

mordsharz-titel 2015

Roland Lange und einige der diesjährigen Mordsharz-Titel / Foto: Veranstalter

Internationale Thriller treffen auf Regionalkrimis Programm zum Mordharz-Festival vom 17. bis 19. September in Wernigerode, Bad Lauterberg und Goslar

Die Harz-Krimi-Mafia hat zugeschlagen. Mit ebenso viel Begeisterung wie harter Planungsarbeit haben Buchhändlerin Susanne „die Buchhehlerin“ Kinne, Brockenhaus-Geschäftsführer Christoph „der Pate vom Brocken“ Lampert und Schriftsteller Roland „der Schreibtischtäter“ Lange in den vergangenen Monaten ein Programm für das fünfte Mordsharz-Festival vom 17. bis 19. September zusammengestellt, das sich mehr als sehen lassen kann.

Bestsellerautoren sind ebenso dabei wie Newcomer, internationale Thriller ebenso wie Krimis mit regionaltypischem Flair. Von der gewohnt liebevoll ausgewählten Kinderveranstaltung um Die Drei ??? bis zur Deutschlandpremiere des schwedischen Erfolgsdebüts von Jenny Rogneby bleiben kaum Wünsche unerfüllt. Zoë Beck, Klaus-Peter Wolf und Nicole Neubauer werden sich allerdings nur sprichwörtlich die Klinke in die Hand geben, denn wie bereits in den vergangenen Jahren ist Mordsharz ein Event für

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Neuer Geologischer Führer – Brockengranit und Plattentektonik – der Oberharz

Brockengranit und Plattentektonik – 500 Mio. Jahre Harzgeschichte

Rainer Müller und Hans Joachim Franzke (2014): Oberharz. Tiefe Gruben und hohe Rücken. Streifzüge durch die Erdgeschichte. 144 S., edition Goldschneck im Quelle und Meier Verlag, Wiebelsheim

Clausthal-Zellerfeld. Die Autoren, Dr. Rainer Müller und Dr. Hans Joachim Franzke, sind zwei ausgewiesene Experten im Hinblick auf die Erdgeschichte des Oberharzes. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Bergbaugeschichte gelten der Harz und speziell der Oberharz als geologisch gut erforscht, wofür eine kaum noch zu übersehende Fachliteratur spricht. Dass diese dem geologisch interessierten Laien in der Regel nur schwer zugänglich ist, ist verständlich. Umso anerkennenswerter ist die von Müller und Franzke didaktisch gut aufbereitete Darstellung eines komplexen Sachverhalts – und dies ohne Konzession im Hinblick auf die fachwissenschaftliche Exaktheit.

Selbstverständlich wird auch der neueste Forschungsstand referiert, ein z.B. für die bisherige Theorie über die Entstehung der Oberharzer Erzgänge aufregendes Thema. Der Brocken ist eben nicht

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Buchneuerscheinung “Mystischer Harz”

buchtitel mystischer harz

Buchtitel “Mystischer Harz” / Foto: Herausgeber

Die einmalige Aura des Harzes bei Nacht mit Licht »gemalt«

Kaum ein deutsches Gebirge hat so viele sagenhafte und mystische Orte wie der Harz. Sie werden hier auf zauberhafte Weise präsentiert. Ingo Panse hat für seine Nachtfotografien eine besondere Aufnahmetechnik so eingesetzt, dass Felsformationen und Landschaften zu leuchten beginnen und das Romantische und Mystische der Bergwildnis ans Licht kommt. Autor Bernd Sternal kennt die Sagen und Mythen der Region aus dem Effeff. Das Buch lädt ein, die geheimnisvolle Aura des Harzes anders zu sehen als gewohnt.

Der Fotograf Ingo Panse, geb. 1964, Nachtfotograf, Spezialist für Lightpainting, einer Technik, bei der die Motive mit Hilfe von Taschenlampen und anderer diverser Leuchtmittel ausgeleuchtet werden. Zahlreiche Fotoausstellungen, Bildbände »In der Stille der Nacht« (2005), »Nächtlicher Sagen HARZ« (2013).

Der Autor Bernd Sternal, geb. 1956, Dipl.-Ingenieur, Manager, Geschäftsführer, Unternehmer, Unternehmensberater, betreibt das Harzer Tourismusportal, den Verlag Sternal Media,

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Zwei neue Sachsen-Anhalt-Kinderbücher erscheinen am 25. Juni 2015

Erstes Kinderbuch über die Region Saale-Unstrut und neuer Kinderreiseführer für den Harz Spannende Abenteuerreise durch Sachsen-Anhalt

Mit der richtigen Ferienlektüre macht der Urlaub gleich noch mal so viel Spaß. Darum erscheinen im Kinderbuchverlag Biber & Butzemann pünktlich zu Beginn der Sommerferien neue spannende Feriengeschichten aus der beliebten „Lilly und Nikolas“-Reihe sowie ein neuer Kinderreiseführer für den Harz.

In „Schatzsuche zwischen Saale und Unstrut“, dem ersten Kinderbuch über diese Region, folgen Lilly und Nikolas den Spuren der „Himmelscheibe von Nebra“ und erleben unvergessliche Ferientage. Dabei sind die Kinder zunächst gar nicht begeistert davon, den Urlaub im „Land der Frühaufsteher“ zu verbringen. Doch die Ankündigung, dass es zwischen Saale und Unstrut Schätze und sogar echte Zaubersprüche geben soll, macht sie dann doch neugierig. Auf ihrem Streifzug durch Sachsen-Anhalt entdecken die Geschwister große Dome, eine alte Burg, Filmschauplätze und nicht zuletzt einen der größten Schätze der Menschheit.

Auf 100 liebevoll und detailreich

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Buchneuerscheinung “Harzer Pferdezucht im Spiegel der Geschichte”

sternal pferde

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Zahlreiche Forst- und Flurnamen in der Harzregion deuten offenbar auf Pferde und ihre Haltung hin. Trotzdem wissen wir noch wenig über diese Harzer Pferdezucht.

Heute haben Pferdezucht und Pferdehaltung in der Harzregion fast keine Bedeutung mehr – ausgenommen das Bad Harzburger Gestüt. Das war jedoch im Mittelalter und auch schon davor noch ganz anders. Obwohl wir dazu nur wenige historische Belege haben und die Archäologie uns diesbezüglich kaum aussagekräftige Befunde geliefert hat, ist der geschichtlichen Pferdezucht in der Harzregion ein hoher Stellenwert zuzuweisen – der Harz war Pferdezuchtgebiet.

Die Bedeutung des Pferdes als Reit- und Transportmittel bestand über einige tausend Jahre und wurde erst vor hundert Jahren durch unsere modernen motorbetriebenen Transportmittel abgelöst. Somit kam dem Pferd für die kulturhistorische Entwicklung des Menschen eine bedeutende Rolle zu.

Nur wenige Harzforscher haben sich in der Vergangenheit diesem Thema gewidmet: Rudolf Allman, Walter Grosse, Georg Stolte, Richard

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Neue Harzliteratur vorgestellt: Geologische Wanderkarte und Bergbaugeschichte

Neue Harzliteratur in der Baumannshöhle vorgestellt – reges Interesse über und unter Tage in Rübeland und Elbingerode Rübeland. Reges Treiben herrschte am 24. Januar in der Baumannshöhle, als auf Einladung des Landesamts für Geologie und Bergwesen (LAGB) und des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt neue Harzliteratur vorgestellt wurde – etwa 100 Teilnehmer waren gekommen. Cathleen Hensel, die Betriebsleiterin der Rübeländer Tropfsteinhöhlen, begrüßte die Teilnehmer im Goethesaal der Höhle. Für die Stadt Oberharz am Brocken sprach der stellvertretende Bürgermeister Roland Krebs ein Grußwort und stellte fest, dass kaum eine andere Stadt im Harz so vielfältig in ihrer Geschichte und Geologie sei – beherbergt sie immerhin gleich zwei Besucherbergwerke und zwei Schauhöhlen. Dr. Albrecht von Kortzfleisch, der Ehrenvorsitzende des Harzklubs, setzte diesen Gedanken in launigen Worten fort, war er doch gerade aus dem sog. Unterharz bei Goslar über den Oberharz bei Elbingerode in den Unterharz nach Rübeland gefahren – denn genau so gliedern die Geographen

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Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz – Band 12 der Schriftenreihe erschienen

titel waldentwicklung und wildbestandsregulierung

Buchtitel “Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz” / Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode. Der soeben erschienene Band enthält die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung des Nationalparks Harz am 20.11.2013 im Kloster Drübeck – das Thema war „Waldentwicklung und Wildbestandsregulierung im Nationalpark Harz“. Diese Frage wird immer wieder, oft auch sehr emotional, diskutiert.

Zunehmend fokussiert sich die Diskussion auch auf Großschutzgebiete, in denen der Prozessschutz Vorrang hat. Es wurde auf der Tagung darauf verwiesen, dass auch das Wild als Wildtier Bestandteil der Natur und schützenswert sei. Im Nationalpark Harz als Entwicklungsnationalpark wird die Wildbestandsregulierung allerdings auf absehbare Zeit unverzichtbar sein. Den Handlungsrahmen gibt der gültige Nationalparkplan Harz vor:

„Die grundsätzliche Verpflichtung, im Nationalpark „Natur Natur sein zu lassen“, stößt im Falle des Wildes auf Grenzen. Da der Nationalpark Harz nicht isoliert von seinem Umland betrachtet werden kann, die Zusammensetzung der Wildpopulationen nicht mehr natürlich ist und die Regulationsmechanismen nicht identisch mit denen der

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Harz-Zeitschrift 2014 erschienen – Halberstädter Dom, Urkundenfälschung Kloster Drübeck und vieles mehr rund um die Geschichte der Harzregion

harz-zeitschrift 2014

Titel der Harz-Zeitschrift 2014 / Foto: Herausgeber

Harz-Zeitschrift für 2014 erschienen – Halberstädter Dom und Halberstädter Münzgeschichte, Grafschaft Mansfeld, Urkundenfälschung zum Kloster Drübeck und vieles mehr rund um die Geschichte der Harzregion Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 66. Jahrgang der in bewährter Weise von Dr. Bernd Feicke für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. herausgegebenen Harz-Zeitschrift.

Der ansprechend gestaltete Band enthält einen Beitrag von Dr. Thomas Küntzel zum karolingischen Westwerk des Doms von Halberstadt mit Rekonstruktionen und Erläuterungen der Bauphasen, wobei auch Parallelen zur Propsteikirche Essen-Werden und zum Kernbau des 10. Jahrhunderts der Klosterkirche St. Marien in Quedlinburg gezogen werden. Claudia Krahnert diskutiert die urkundliche Geschichte des Klosters Drübeck bis zum 12. Jahrhundert, die überarbeitete Fassung ihres Vortrags auf der Tagung des Harz-Vereins vom 22.5.2011 in Drübeck. Dr. Christof Römer bereinigt in seinem Beitrag Irrtümer der Forschung zum Kloster Abbenrode und Fritz Reinboth

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Buchneuerscheinung „Burgen und Schlösser der Harzregion“ Band 5

burgen schloesser harz band 5

Titelseite des 5. Bandes “Burgen und Schlösser der Harzregion” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Wie gehabt: Auch Band 5 meines Burgenführers schließt nahtlos an die Vorgängerbände an. Diesmal stelle ich Ihnen textlich 48 Burgen und Schlösser vor, die durch 100 Rekonstruktionszeichnungen, Grundrisse, Stiche und Illustrationen veranschaulicht werden.

Im Juni 2007 wurde der erste Burgentext geschrieben, inzwischen sind über 7 Jahre vergangen. Seit 2010 ist jährlich ein Band „Burgen und Schlösser der Harzregion“ erschienen – der 5. Band ist nun der letzte. Insgesamt wurde die Geschichte von 239 Burgen und Schlössern auf über 850 Buchseiten vorgestellt. Hunderte Grafiken, Zeichnungen, Stiche und Grundrisse illustrieren die Bücher und geben eine Vorstellung vom einstigen Aussehen dieser alten Wehrbauten, von denen heute oftmals nur noch Ruinen, Burgplätze oder Wallanlagen erhalten sind. Viele Menschen haben mich bei diesem Projekt unterstützt. Alle hier zu nennen würde diesen Rahmen sprengen.

Dennoch möchte ich einigen Unterstützern hiermit meinen

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Krimi, Harz und Weltkulturerbe – das Mordsharz-Festival 2014

Es ist wieder so weit. Nach den großen Erfolgen der Vorjahre wird es vom 19. bis zum 21. September 2014 wieder ein Krimifestival rund um den Brocken im Harz geben.

Wie im Vorjahr steht das 4. Mordsharz-Festival nicht nur für gute Krimi-Unterhaltung, sondern hat bei der Wahl der Veranstaltungsorte wieder das gesamte Mittelgebirge im Blick. Mit den diesjährigen Austragungsorten Bad Lauterberg, Goslar und Wernigerode finden die Lesungen rund um den Brocken an herausragenden „Tatorten“ statt. Mit dabei ist in diesem Jahr wieder eine kleine, illustre Schar regional und überregional bekannter Krimi-Schriftsteller und -Schriftstellerinnen, die aus ihren gerade erschienenen oder bereits bekannten Werken lesen werden. Höhepunkte sind hierbei sicherlich die Lesungen der Bestsellerautorinnen Tatjana Kruse in der Remise Wernigerode, Elisabeth Herrmann in Bad Lauterberg sowie dem gefeierten Marc Elsberg im Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar.

Der Auftakt des Festivals findet am Freitagabend, dem 19. September ab 18:00 Uhr im Rahmen des

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Buchneuerscheinung: “Die Harz-Geschichte” Band 4 – Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg

harzgeschichte - band 4

Buchcover “Die Harz-Geschichte” Band 4 – Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg / Foto: Herausgeber

Gernrode. Der Autor Bernd Sternal hat seinen vierten Band der „Harz-Geschichte“ veröffentlicht. In diesem Band hat er das Mittelalter verlassen und wendet sich dem Beginn der vierten geschichtlichen Großepoche – der Neuzeit – zu. Die geringe Zeitspanne von etwa 1500 -1555 rückt die Harzregion nach mehreren Jahrhunderten der weltgeschichtlichen Bedeutungslosigkeit erneut in den Blickpunkt der Weltgeschichte. Die Geschichtswissenschaft setzt für den Beginn der Neuzeit einige epochale Zäsuren an, die Wendepunkte in der geschichtlichen Entwicklung setzen – eine davon ist die Reformation. Diese von Martin Luther initiierte kirchliche Erneuerung hatte ihren Ursprung in der Südharz-Region. Die Zeitspanne von 1517 bis 1555 wird innerhalb der neuzeitlichen Geschichte auch als Zeitalter der Glaubenskriege bezeichnet; einige der kriegerischen Auseinandersetzungen wurden auch in der Harzregion ausgetragen oder tangierten deren Umfeld.

Die Quellen dieser Zeit sind nun schon um einiges dichter –

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“Keiner kommt durch” – Erlebnisse eines DDR-Grenzsoldaten auf dem Brocken – Buchlesung von Dietmar Schultke am 17. Juli 2014

keiner kommt durch buchcover

Buchcover – “Keiner kommt durch”

17.7.2014, 16 Uhr: Dietmar Schultke berichtet aus seinem Buch “Keiner kommt durch” – Erlebnisse eines DDR-Grenzsoldaten auf dem Brocken – Beamerpräsentation mit zahlreichen historischen Fotos Bad Harzburg – Wernigerode. “Keiner kommt durch – Die Geschichte der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer” erschien beim Aufbau-Verlag Berlin. Das Buch ist spannend zu lesen und fand daher weite Verbreitung – es ist bereits in der 4. Auflage erschienen. Der Autor Dietmar Schultke war in den Jahren 1987/88 als Hundeführer am Brocken im heutigen Nationalpark Harz im Einsatz. In seinem mit Fotos illustrierten Vortrag am 17. Juli 2014 um 16 Uhr im Haus der Natur im Kurpark Bad Harzburg, Nordhäuser Str. 2b, schildert er seine persönlichen Erlebnisse als Grenzer. Dazu dürfen wir Sie herzlich einladen.

Der Autor wuchs als Kind im Spreewald auf, erlebte den DDR-Unterricht im Fach Staatsbürgerkunde und unterhielt seit dem zehnten Lebensjahr eine Brieffreundschaft mit der

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Eiszeitrelikt im Harz – Neues Libellenbuch des Nationalparks Harz vorgestellt

Alpen-Smaragdlibelle

Männchen der Alpen-Smaragdlibelle, einer Art für deren Erhalt der Nationalpark Harz eine besondere Verantwortung trägt. Foto: Dr. Kathrin Baumann

Fliegende Edelsteine der Natur: Libellen im Harz – Nationalpark stellt neues Buch vor – Sogar eine Eiszeit-Reliktart kommt im Nationalpark vor Wernigerode – Bad Harzburg. Himmelsjäger, Drachenfliegen, Juwelenschwingen, Teufelsnadeln, Schillerbolde, Augenstecher: Der Volksmund kennt viele Namen für Libellen. Dies unterstreicht, dass die teils recht großen und auffälligen Insekten von jeher die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen haben. Libellen vermitteln zwischen den zwei Elementen Wasser und Luft. Den Großteil ihres Lebens verbringen die Tiere als oft recht unscheinbare braune Larven im Gewässer. Erst kurz vor der Geschlechtsreife verlassen sie das Wasser, um fortan als uns wohlbekannte geschickte und oft bunt gefärbte Flieger den Luftraum zu erobern und eine neue Libellengeneration zu begründen. Insbesondere durch ihre an das Wasser gebundene Entwicklung und teils sehr spezielle Lebensraumansprüche sind sie sensible Indikatoren für Veränderungen

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Wie wurde die Region Quedlinburg im 9. und 10. Jahrhundert zur Wiege des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation?

region quedlinburg buchtitel

Das neue Buch von Bernd Sternal

Wie wurde die Region Quedlinburg im 9. und 10. Jahrhundert zur Wiege des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation? Buchneuerscheinung von Bernd Sternal Gernrode. Die Quellen schweigen, sind sehr spärlich oder auch schwer zu deuten. Wenig wissen wir bisher über die Besitzerlangung – den sog. Allodialbesitz – und die Besitzstrukturen der Liudolfingischen Sachsen in der Region Quedlinburg am Nordharz. Dies gilt auch für die Tatsache, dass die Liudolfinger nach der Übertragung der Königswürde ihren Sitz von Gandersheim nach Quedlinburg verlegten.

Der Autor Bernd Sternal hat sich viele Jahre mit der früh- und hochmittelalterlichen Geschichte der Harzregion auseinandergesetzt. Dazu gehört neben umfangreichem Literatur- und Quellenstudium auch die Einbeziehung und Deutung neuerer archäologischer Erkenntnisse. In seinem neuen Band möchte der Autor Bernd Sternal dem Leser seine persönliche These zu diesem geschichtlichen Sachverhalt darlegen. Es ist zwar in erster Linie ein regionalgeschichtliches Thema, dieses hatte aber in seinen

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