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Buchneuerscheinung „Mordgeschichten – die blutige Seite des Harzes“

Mordgeschichten

Titel “Mordgeschichten” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Mord und Totschlag gab es zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte. Als Harzer Heimatforscher hat Bernd Sternal recherchiert und zahlreiche dieser Gewaltverbrechen zusammengetragen. Er hat für sein Buch einen Querschnitt dieser Taten über einen Zeitraum von etwa tausend Jahren ausgewählt. Es sind alles – fast alles … – wahre Geschichten. Bei den Mordgeschichten, die ausschließlich auf Sagen beruhen, ist der Wahrheitsgehalt natürlich strittig und zudem etwas dichterische Freiheit dabei. Jedoch werden auch ganze Gerichtsakten wiedergegeben, die einen Spiegel ihrer Zeit darstellen. Auch die NS-Morde im KZ Mittelbau-Dora sind in einem Kapitel dargestellt.

Viel Grusel ist also sicher bei den Harzer blutigen Mordgeschichten, denn Tatsachenberichte sind eben doch anders als phantasievolle Krimis.

Das Buch hat 132 Seiten, ist illustriert mit 18 zeitgenössischen Abbildungen in und schwarz/weiß, drei Zeichnungen, 12 Fotos und zehn Zeitungsausschnitten. Gestaltet und herausgegeben hat das Buch, mit strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal

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Buchneuerscheinung: Eroberer des Himmels – deutsche Luft- und Raumfahrtpioniere

Buchtitel “Eroberer des Himmels – deutsche Luft- und Raumfahrtpioniere” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Wir jubeln Künstlern zu, Dichtern und Schriftstellern, mitunter auch religiösen Führern oder Politikern. Doch wer bejubelt schon Ingenieure und Erfinder? Bereits seit Beginn der Industriellen Revolution weisen Technikphilosophen auf die Bedeutung der Ingenieurskunst hin. Geändert hat sich bis heute nicht viel.

Bernd Sternal, selbst Ingenieur und zudem Flugzeugmechaniker, hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich mit dem Wirken und Schaffen von Luft- und Raumfahrtpionieren zu beschäftigen und von einigen dieser Persönlichkeiten Lebensbilder zu zeichnen. In diesem Band finden sich Darstellungen zu folgenden Eroberern des Luftraums:

– Friedrich Christiansen – Hellmuth Hirth – Max Valier – Willy Messerschmitt – Hans Ullrich Berkner – Claudius Dornier – Gerhard Fieseler – Rudolf Nebel

Die Fülle des Materials ist so groß, dass es bald einen zweiten Band geben wird.

Das Buch hat 184 Seiten und ist illustriert mit 67 Zeitdokumenten

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Vom Brauneisenstein zum Schwefelkies – Buchprojekt zur Grube Einheit

grube-einheit

Titelbild des Buches: Zentralschacht der Grube Einheit in herbstlicher Morgensonne / Foto von Wolfgang Schilling

Nach dreijähriger Arbeit wird am Freitag, 7. Oktober, um 17 Uhr das Buch “Grube Einheit – Goldener Schatz im Harz” in der Harzköhlerei Stemberghaus, Stemberghaus 1, 38899 Hasselfelde, der Öffentlichkeit vorgestellt. Entstanden ist in Mitarbeit von über 20 Autoren ein opulentes Werk mit 320 Seiten und 555 Fotos sowie weiteren ca. 60 Abbildungen.

Blankenburg. Was wäre der Harz ohne den Bergbau? Die frühindustrielle Entwicklung hat das Suchen und Schürfen von Rohstoffen verschiedenster Art maßgeblich ausgelöst. Mineralschätze wurden gehoben, die freien Bergstädte kamen zu Wohlstand, Fürsten zu Reichtum, ganze Werke im Berg entstanden – Bergwerke. Doch inzwischen sind alle auf Erze bauenden Reviere des Harzes nur noch Geschichte. Ein Erbe, dem es sich zu widmen gilt. Es lebt(e) in Besucherbergwerken fort und lässt dort auf epochale Erfindungen und ingenieurtechnischer Höchstleistungen zurückblicken, die oft auch in unserer

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Filigrane Sprache vor düsterem Hintergrund – Alexandra Kuis „Rabenseele“ ist ein Geheimtipp in der Krimiszene und am Freitag bei Mordsharz

rabenseele

Am Freitag liest Alexandra Kui aus Rabenseele / Foto: Veranstalter

Wenn das ganze Leben zerbricht, wenn es keine Perspektiven mehr bietet, dann breitet sich unendliche Dunkelheit in der Seele aus. Diese führt oft zu unkontrollierbarer Aggression, aber manchmal auch zu lähmender Duldsamkeit, die jedes andere Gefühl auffrisst. Was bleibt dann am Ende von einem Menschen übrig, der seine Zukunft verbaut und seine Gegenwart hat bedeutungslos werden lassen? Nichts als der quälende Blick in den Abgrund der Vergangenheit.

„Rabenseele“ von Alexandra Kui lässt sich nicht ohne weiteres als Krimi einordnen. Zwar dreht sich die Geschichte um einen Mord, doch der Roman bricht mit den gängigen Mustern, taucht ab in die Gefühlswelt der Hauptfigur. Nicht bestechende Logik wird hier zelebriert, sondern Verzweiflung und Ausweglosigkeit dargestellt, die unerträgliche Beklemmung zwischen Schuld und Rechtfertigung beschrieben.

Lua hat ihren Mann erschossen. In dem ruhigen Tal im Harz griff sie nach einem Streit sein

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Jüdisches Leben in Bad Harzburg – Buchpräsentation am 24. August 2016

Alte Arkaden am Burgberg

Die alten Arkaden am Burgberg, heute überbaut durch die Bundesstraße 4, nachdem der Kurpark in Richtung Radau verschoben wurde. / historische Postkarte

Braunschweigischer Geschichtsverein und Spurensuche Harzregion e.V.: Der Autor Markus Weber präsentiert ein zentrales Kapitel Bad Harzburger Geschichte – Jüdisches Leben zwischen Akzeptanz und Verfolgung. Buchvorstellung am Mittwoch, 24. August 17.00 Uhr im Plumbohms, Herzog-Wilhelm Straße 97, Bad Harzburg

Braunschweig – Wolfenbüttel – Bad Harzburg. Die Erforschung der engen Verbindung zwischen dem Aufstieg der Stadt Bad Harzburg als Kur- und Badeort seit der letzten Dekade des 19. Jahrhundert und dem jüdischen Leben in der Stadt bildet den hintergründigen Leitfaden in Markus Webers historischer Erzählung. Dass und wie diese Verbindung im Zuge der Ausgrenzungs-, Verfolgungs-, und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten seit 1933 zerrissen wird, steht im Fokus der vorliegenden Untersuchung.

Antisemitische Anfeindungen und Diskriminierungen waren immer Bestandteil jüdischen Lebens. Diese wurden nicht widerspruchslos in Wort und Tat hingenommen, auch

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Buchneuerscheinung: Im Anflug auf die Planquadrate Kaufmann – Anton/Berta/Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges in der Harzregion

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Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Im Zeitraum der alliierten Bombenangriffe von 1941 – 1945 war das Harzgebiet nur selten Angriffsziel. Jedoch lag dieses Gebiet häufig auf der Anflugstrecke der Bombergeschwader in das mitteldeutsche Industriegebiet. Dennoch blieben Wernigerode, Halberstadt, Oschersleben und insbesondere Nordhausen nicht verschont. Oftmals war die Harzregion zudem für die deutsche Luftwaffe Abfanggebiet für die alliierten Bomberverbände, was zu unzähligen Luftkämpfen führte. Wie viele Flugzeuge im Harzgebiet angestürzt sind, darüber lässt sich nur spekulieren. Von 244 Abstürzen, die in jahrzehntelanger Arbeit von Werner Hartmann aus Halberstadt recherchiert wurden, berichtet der Autor Bernd Sternal in diesem Buch. Doch es waren mit Sicherheit viel mehr Flugzeuge, wovon die meisten bis heute als verschollen gelten.

Das Buch hat 108 Seiten, ist illustriert mit einer farbigen Übersichtskarte der Flugzeugabstürze, drei weiteren Karten sowie mit 36 zeitgenössischen Abbildungen. Gestaltet und herausgegeben hat dies Buch, mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband, der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag

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Das Brusttuch – eines der berühmtesten Häuser von Goslar: Renaissance in Holz

Buch-Cover / Foto: Herausgeber

Renaissance in Holz – Das Brusttuch in Goslar

Goslar. Wer kennt nicht die “Butterhanne” am Brusttuch in Goslar – fast ist sie schon eines der inoffiziellen Wahrzeichen der alten Kaiserstadt geworden…. Und in der Tat ist das „Brusttuch“ eines der interessantesten Häuser in der Altstadt von Goslar. Der wohlhabende Patrizier Magister Johannes Thiling ließ es 1526 errichten. Seine Bildung, seine Geisteshaltung und seinen Reichtum präsentierte er im sowohl derb gewitzten als auch hoch gelehrten Bildprogramm seines Hauses. Darunter auch die “Butterhanne”, die dem Teufel ihr Hinterteil beim Buttermachen präsentiert. Das außergewöhnlich aufwändig beschnitzte Fachwerk über dem steinernen Erdgeschoss ist ein einzigartiges Dokument vom Übergang des Mittelalters in die Neuzeit. Vergleiche lassen sich zum Huneborstelschen Haus in Braunschweig und zu anderen Fachwerkgebäuden in Norddeutschland herstellen. Die Schnitzereien des Brusttuches, aber auch tragende Teile seiner Konstruktion wurden seit 2009 mit Hilfe des Bundesförderprogramms für Welterbestätten saniert.

Die Sanierung

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Buchneuerscheinung „Die Germanenkriege der frühen römischen Kaiserzeit zwischen Weser und Elbe“

germanenkriege

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Das Geschichtskapitel zwischen Römern und Germanen zählt zu den interessantesten im Kontext der deutschen Geschichte. Nicht nur, weil in diesem Geschichtsabschnitt – der als Frühe Römische Kaiserzeit in die Geschichtsbücher Eingang gefunden hat – die germanischen Stämme erstmals Erwähnung finden, sondern auch, weil sich die deutsche Geschichte mit einem Sieg der Römer und einer Eingliederung als Germania magna in das Römische Reich wohl ganz anders entwickelt hätte.

Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Autor Bernd Sternal mit den sogenannten Germanenkriegen der frühen römischen Kaiserzeit, die nach bisheriger Geschichtsschreibung unter Caesar 58 v. Chr. begannen und mit den Germanicus-Kriegen 16 n. Chr. ihr Ende fanden. In dieser Zeit beabsichtigten die Römer eine Provinz Germania magna zu errichten, was wohl zum Teil kurzzeitig gelang. Mit der Niederlage des Varus in der gleichnamigen Schlacht im Jahr 9 n. Chr. fanden diese römischen Bestrebungen jedoch ein jähes Ende

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Buchneuerscheinung „Der verschenkte Himmel – Ein Abriss der Raketenentwicklung bis 1945 – der Harz als Keimzelle”

Der verschenkte Himmel

Titelseite des Buches “Der verschenkte Himmel” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Die ersten Ideen und Visionen zu künstlichen, fliegenden Objekten stammen bereits aus der Antike. Schon das Alte Testament und seine Vorgängerschriften geben uns konkrete Hinweise auf derartige Flugkörper, die wir heute als Raketen bezeichnen. Zu allen Zeiten haben sich „Techniker“, die wir heute Ingenieure nennen, mit diesem Traum vom Fliegen beschäftigt – sie wollten in den Himmel vordringen. Doch über die Jahrtausende und Jahrhunderte hinweg blieb es ein Traum, von einigen wenigen einfachen Versuchen abgesehen. Es fehlten den Menschen einfach die technischen und naturwissenschaftlichen Voraussetzungen, um die Ideen in der Praxis umsetzen zu können.

Erst im 20. Jahrhundert – nach dem Ersten Weltkrieg – konnte begonnen werden, neben der Theorie sich diesem Menschheitstraum auch in der Praxis zu zuwenden. Allen voran waren es deutsche Wissenschaftler und Ingenieure, die bis 1945 den „Raketentraum“ vorantrieben. Leider wurden jedoch das technische Potential und

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Neues Lesebuch zum Harz von Knut Diers

Neues Lesebuch zum Harz von Knut Diers: “Harz, aber herzlich – Wildnis, Weitsicht, Weltkultur”

In der Reihe „Lieblingsplätze zum Entdecken“ hat der Reisebuchautor Knut Diers jetzt den Harz porträtiert. 77 Lieblingsplätze stellt er in Bild und unterhaltsamen Kurztexten vor. Dabei stößt er auf verblüffende Parallelen: 500 Jahre Reformation in der Lutherstadt Eisleben und 500 Jahre Doppelkorn in Nordhausen. Es geht um eine Kiepe voller Entdeckungen, die vom Baumwipfelpfad über die Hirschbrunft unter dem Stichwort „Warten auf Godot“ bis zum Schachdorf Ströbeck reicht.

Der Diplom-Geograf und Redakteur hat sich auch das Taufbecken Martin Luthers angesehen und den Froschkönig am Romkerhaller Wasserfall befragt. Der Brockengarten – „In 30 Schritten um die Welt“ – begeisterte ihn genauso wie der Steinway-Park in Seesen oder die Megazipline am Rappbodestausee.

Harz, aber herzlich Diers, Knut 192 Seiten EUR 14,99 [D] / EUR 15,50 [A] ISBN 978-3-8392-1874-7

PM: Gmeiner-Verlag GmbH www.gmeiner-verlag.de

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Der Hochharz – eine länderübergreifende Landschaft stellt sich vor

Eckertalsperre

Die Eckertalsperre – je zur Hälfte in den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gelegen. Im Hintergrund der Scharfenstein, im Mittelgrund die auf der Ostseite von den DDR-Grenztruppen freigeschlagenen, ehemals bewaldeten Uferbereiche als Sicht- und Schussfeld im Kalten Krieg. Foto von Siegfried Wielert

Als Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ ist jetzt die erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes erschienen. Auf 420 Seiten bietet das Buch detaillierte Informationen zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der in den vergangenen Jahrhunderte u.a. vom Bergbau, heute dagegen vor allem von Tourismus geprägten Region vom Brocken bis in das nördliche Harzvorland. Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden sowie engagierte Regionalkenner vor Ort haben als Autoren an dem Band mitgearbeitet. Er enthält umfangreiches Kartenmaterial; Abbildungen und Fotos illustrieren und veranschaulichen die Texte.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Band am 4. März 2016 in der Hochschule Harz in Wernigerode vorgestellt. Grußworte

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Buchneuerscheinung „Vom Burgenbau und Burgenleben in Nord- und Mitteldeutschland – Faszination und Mystik“

buchtitel burgenbau

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Gernrode. Das Mittelalter fasziniert die Menschen unserer modernen Gesellschaft. Diese Geschichtsepoche zwischen der Antike und unserer Neuzeit bietet viel Stoff für Mystik und Fantasie. Jedoch was ist es eigentlich, was uns das Mittelalter so interessant erscheinen lässt? Sind es die mächtigen Burganlagen, die Ritter mit Schwert und Rüstung auf ihren geharnischten Pferden oder ist es das einfache, ursprüngliche Leben. Vielleicht ist es auch der Umstand, dass wir über diese Epoche, die als dunkles Zeitalter bezeichnet wird, recht wenig wissen. Der Autor Bernd Sternal, der bereits 5 Burgenbücher verfasst hat, möchte daher mit diesem Buch versuchen, ein wenig Licht in das Dunkel um Burgenbau und Burgenleben im Mittelalter zu bringen.

Gestaltet und herausgegeben hat dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch hat 128 Seiten: Es ist mit 9 Rekonstruktionszeichnungen, 4

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Geheime Pläne – Die ersten Autoren für Mordsharz 2016 stehen bereits fest

mordsharz

Die tollen Locations wird Techniker Andreas Sack auch in diesem Jahr im besten Licht erstrahlen lassen. / Foto: Veranstalter

Fünf Menschen sitzen in einem schummrig beleuchteten Restaurant im Harz an einem Tisch in einer für andere Besucher kaum einsehbaren Nische. Sie stecken die Köpfe zusammen, sprechen auffallend leise. Wortfetzen wie „Verbrechen“, „Täter“ und „Mord“ werden einander zugeraunt, oft gibt es Bestätigungen der jeweils anderen, manchmal auch heftigen Widerspruch. Für jeden, der sie beobachten könnte, würde klar, hier wird etwas Großes geplant, etwas, von dem noch niemand außer ihnen etwas wissen darf.

Das Verbrechen schläft nie. Und anscheinend auch die Organisatoren des Mordsharz-Festivals nicht. Zumindest haben Susanne Kinne, Christoph Lampert, Roland Lange, Andreas Sack und Christian Dolle sich an den wenn schon nicht besonders kalten so doch immerhin dunklen Winterabenden durch etliche Krimis gelesen, um bereits jetzt das diesjährige Krimifestival vom 15. bis 17. September in Goslar, Wernigerode und Bad Lauterberg

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Unser Harz im Januar 2016 – Karl Reinecke-Altenau, der Goslarer Stadtteil Jürgenohl und mehr

Reinecke Karl Altenau

Karl Reinecke-Altenau / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Januar 2016: Rückreise in die verschwindende „Harzheimat“ – Heimatsuche und Heimatpflege in den Büchern und Bildern von Karl Reinecke-Altenau – Jürgenohl – Ein neuer Stadtteil entsteht – Kunstwerke aus Hirschhorn – Handgefertigte Schmuckstücke

Clausthal-Zellerfeld. Karl Reinecke-Altenau – noch immer setzen sich viele mit seinem Leben und Werk auseinander. Prof. Dr. Horst Denkler hat sehr sorgfältig die Zeitströmungen analysiert, in denen Reineckes Schaffen entstanden ist, und in diesem Kontext lassen sich einzelne Aspekte seines Wirkens auch sehr genau bewerten – an einigen Stellen vom Verdacht der Treue zu den Nationalsozialisten befreien, an anderen dem Urteil des nicht-originären Kitsches zuordnen. Trotzdem bleiben die braunen Flecken auf der Weste von Karl Reinecke-Altenau. Eine hochinteressante Abhandlung über den Harzer Heimatschriftsteller, Maler und Brauchtumsbegründer. Und es macht auch nachdenklich, wenn schon damals aufkommender Massentourismus, unaufhaltsame Zivilisationstechnik und Bewirtschaftung aller natürlichen Ressourcen in Reinecke Angst um Verschandelung und Zerstörung

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Buchneuerscheinung „Im Anflug auf Planquadrat Julius-Caesar – Flugzeugabstürze des 2. Weltkrieges im nördlichen Harzvorland“

Gernrode. Die nördöstliche Harzregion ist, mit Ausnahme von Halberstadt, recht glimpflich durch den 2. Weltkrieg gekommen, was die eigentlichen Kriegshandlungen betrifft. Dieser grauenhafte Weltkrieg, der 60 bis 70 Millionen Tote gefordert hat – hinzu kamen unzählige Vermisste, Invaliden, Witwen und Waisen – hat unermessliches Leid über die Menschheit gebracht. Daran muss immer wieder erinnert werden.

Das Autorenteam Bernd Sternal aus Gernrode und Werner Hartmann aus Halberstadt hat sich mit den Auswirkungen des Luftkrieges im Planquadrat J-C auseinandergesetzt. Zuvor hatte Ortschronist Hartmann in Jahrzehnte langer Arbeit deutsche sowie alliierte Flugzeugabstürze in diesem Luftraumabschnitt recherchiert. 112 davon werden in diesem Werk vorgestellt, von weiteren Abstürzen sind leider keine Informationen mehr verfügbar. Dennoch ist wohl ein interessantes kleines Buch entstanden, das versucht, ein trauriges Stück Zeitgeschichte aufzuarbeiten, von dem in naher Zukunft keine Zeitzeugen mehr vorhanden sein werden. Im Anhang des Buches werden nach Schilderung der Geschehnisse noch die zum Einsatz gekommenen deutschen

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Buchlesung “Schatten über Schloss Allstedt” am 21. November 2015

Schatten ueber Allstedt

Titel des Buches “Schatten über Schloss Allstedt” / Foto: Herausgeber

Am Samstag, den 21. November, um 15.00 Uhr wird die Autorin Inge Harländer ihr Werk “Schatten über Schloss Allstedt” persönlich in der Burgküche von Burg & Schloss Allstedt vorstellen. Im Anschluss an die Lesung findet, als kleines Highlight, ein kurzer Spaziergang auf den Spuren des Protagonisten Jasper statt. So haben die Gäste die Möglichkeit, einige der Räume, in denen er sich auf Burg & Schloss aufhielt, kennen zu lernen. Die Umsetzung der Veranstaltung wurde durch die Unterstützung der Sparkasse Mansfeld-Südharz und der Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH ermöglicht.

Die Lesung ist kostenfrei. Um Anmeldung zur Veranstaltung wird unter folgender Nummer während der Öffnungszeiten des Museums gebeten. Telefon: 034652/ 519

Zum Buch: Der Roman spielt im 19. Jahrhundert, lässt aber die 1200-jährige Geschichte von Burg & Schloss Allstedt nicht unberührt. Nicht nur Thomas Müntzer und Gottfried Arnold, sondern auch Johann Wolfgang von Goethe,

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Buchneuerscheinung: „Halberstadt – Fliegerstadt bis 1918 mit einem Abriss der Luftfahrtgeschichte”

Buchtitel

Buchtitel / Foto: Herausgeber

Halberstadt / Gernrode. Der Harzer Autor Bernd Sternal hat sich einem regionalen Kapitel der Industrie- und Technik-Geschichte zugewandt, das weitgehend in Vergessenheit geraten ist: Halberstadt als einer der innovativsten und erfolgreichsten Flugzeugproduktionsstandorte des Ersten Weltkrieges sowie als renommierter Standort zur Pilotenausbildung.

Um die technischen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge, wie Halberstadt Fliegerstadt wurde, besser zu veranschaulichen, hat der Autor dem Regionalteil einen kurzen Abriss der Luftfahrtgeschichte vorangestellt.

Das Buch ist zudem mit ca. 100 seltenen Zeitdokumenten in Form von Fotos, Grafiken und Zeichnungen ausgestattet, die einen Eindruck von einer Zeit vermitteln, die erst 100 Jahre zurückliegt, uns jedoch vom Stand der Technik her wie eine kleine Ewigkeit vorkommt.

Gestaltet und herausgegeben hat dieses Buch mit farbig-strukturiertem Paperback-Einband der Verlag Sternal Media in Gernrode. Verlag und Hersteller ist die Books on Demand GmbH, Norderstedt. Das Buch hat 140 Seiten und ist mit vier farbigen sowie 94 s/w Abbildungen

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Sex vor zwölf – eine satirekosthaltige Lesung mit U.S. Levin am 6. November 2015 im Europa-Rosarium Sangerhausen

Am 6. November um 19.00 Uhr lädt die Rosenstadt Sangerhausen GmbH zur satirekosthaltigen Lesung mit U.S. Levin in das Europa-Rosarium ein.

Unter dem Motto „Spare nicht beim Sex, sonst hast du immer Not.“ liest der Kabarettist aus Markkleeberg aus seinem Buch „Sex vor zwölf“ – Satiren aus dem Ehebett.

In U. S. Levins urkomischen Satiren zur schönsten Nebensache findet sich jeder wieder – ob in der Schul- oder Menopause, ob glücklich oder verheiratet, ob einsam oder geschieden! Sein Credo: „Wunden müssen schmerzen, sonst tun sie nicht weh!“

Er klärt auch die Frage, ob Sex im gehobenen Alter überhaupt noch relevant ist und wenn ja – wie und warum. Dabei bleibt Levin bleibt stets auf dem Teppich. Seine Geschichten sind lebensnah und handlungsreich, mal sinnlich, mal deftig, aber niemals plump.

U.S. Levin, der auch für das Satiremagazin EULENSPIEGEL schreibt, ist zum dritten Mal im Europa-Rosarium in Sangerhausen zu

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Mordsharz-Festival: Krönender Abschluss in der Kaiserpfalz

Mordsharz-Festival

Am Samstag fand das Krimifestival in Goslar statt. / Foto: Veranstalter

Mordsharz wurde mehrsprachig – Max Bentow, Jenny Rogneby und Nicole Neubauer lasen in Goslar International und mit einer Deutschlandpremiere präsentierte sich das Mordsharz-Festival am Samstag in der Kaiserpfalz in Goslar. Die in Äthiopien geborene und in Schweden aufgewachsene Jenny Rogneby stellte ihren Bestseller „Leona – Die Würfel sind gefallen“ vor und war die Autorin mit der längsten Anreise, aber auch dem wenigsten Text in der fünfjährigen Geschichte des Krimifestivals.

Rogneby las den Prolog ihres ersten Romans auf Schwedisch, dann jedoch übernahm die Schauspielerin und Hörbuchsprecherin Julia Nachtmann, da skandinavische Sprachen im Harz nun einmal nicht so verbreitet sind. Nachtmann war dabei keinesfalls eine Art Zugeständnis an die Internationalität, sondern wusste ihre geschulte Stimme einzusetzen, um der ungewöhnlichen Geschichte, die mit dem von einem siebenjährigen Mädchen begangenen Bankraub beginnt, noch mehr Ausdruck zu verleihen.

Jenny Rogneby kam anschließend

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Gelungener Mordsharz-Auftakt in Wernigerode – Freda Wolff, Christian Amling und Zoë Beck zeigten die Bandbreite von Krimilesungen

Mordsharz 2015

Das Publikum war begeistert. / Foto: Veranstalter

Kurz vor der Tat liegen bei allen die Nerven blank. Alles mag noch so gut geplant sein, es bleibt immer eine letzte Unsicherheit, ob es auch klappt. So ist es bei jedem Verbrechen und eben auch beim Mordsharz-Festival, das am Donnerstag in Wernigerode startete. Noch dazu fand das Krimifestival in diesem Jahr im Rahmen der Landesliteraturtage Sachsen-Anhalt statt, was den Druck für die Organisatoren, „Buchhehlerin“ Susanne Kinne, „Schreibtischtäter“ Roland Lange und „den Paten vom Brocken“ Christoph Lampert, nicht gerade verringerte.

Doch die Plätze in der Remise füllten sich, Cheftechniker Andreas Sack hatte den Raum in farbiges Licht getaucht und auch die Autoren Wolfram Hänel und Ulrike Gerold kamen pünktlich aus Hannover an. Noch dazu hatten beide den Gitarristen Arndt Schulz dabei, der von Beginn an für die richtige Stimmung sorgte. Die besondere Stimmung war es auch, die die Lesung aus ihrem Thriller

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