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Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29. Mai 2016 im Brockenhaus

Wanderausstellung im Brockenhaus

Wanderausstellung im Brockenhaus / Foto: Nationalpark Harz

“14 auf einem Streich” – Wanderausstellung über die Gründung von 14 Großschutzgebieten im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR bis zum 29. Mai 2016 im Brockenhaus – Schwieriger Start – guter Lauf?

Wernigerode/Brocken. Eine Wanderausstellung zur Entstehungsgeschichte deutscher Nationalparke und zum Nationalparkprogramm der DDR ist jetzt bis zum 29.5.2016 im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus auf dem Brockengipfel zu sehen.

Es war der 12. September 1990, kurz vor der deutschen Wiedervereinigung, da verabschiedete der Ministerrat der DDR in seiner letzten Sitzung ein Regelwerk, dem für den bundesweiten Naturschutz bis heute große Bedeutung zukommt: das Nationalparkprogramm. Es verfügte die Gründung von insgesamt 14 Großschutzgebieten zwischen Ostsee und Sächsischer Schweiz: fünf Nationalparke sowie sechs Biosphärenreservate und drei Naturparke.

Im September 2015 jährte sich die Verabschiedung des Nationalparkprogramms der DDR zum 25. Mal. Dieses Ereignis bot Anlass zur Würdigung der historischen Leistung des Nationalparkprogramms aber auch zur Reflexion darüber, wie

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Waldführer-Plakettenübergabe im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg

Waldfuehrer 2016

Waldführer 2016 – Plakettenübergabe / Foto von Katja John

(Sankt Andreasberg) Wie in jedem Jahr erhielten auch in diesem Jahr die ehrenamtlichen Nationalpark-Waldführerinnen und -Waldführer ihre Jahresplaketten aus der Hand des Nationalparkleiters Andreas Pusch, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement im Nationalpark bedankte. Damit kann die Waldführersaison 2016 im Park starten.

41 Waldführerinnen und Waldführer wurden im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg ausgezeichnet. Dafür mussten sie sich ganz schön ins Zeug legen – immerhin 5 der vom Nationalpark organisierten und angebotenen dreistündigen Fortbildungsveranstaltungen waren zu belegen, um sich für ein weiteres Jahr die begehrte Plakette zu erarbeiten. Darüber hinaus wurde und wird den ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern auch die Teilnahme an den wissenschaftlichen Tagungen des Nationalparks und anderen Fortbildungen ermöglicht.

Im Zuge der Plakettenübergabe in Sankt Andreasberg wurde auch das Fortbildungsprogramm 2016 vorgestellt. Es enthält vielfältige Veranstaltungen, z.B. zum Klimawandel in der Harzregion, zu Fledermäusen, zu den Fließgewässern im Nationalpark, zu den

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Aus einer kleinen Idee wurde ein großes Festival – Mordsharz 2016 mit internationalen Gästen und der Stimme von James Bond

jubilaeum buchhandlung

Von Christoph Lampert und Roland Lange bekam Susanne Kinne eine Torte zum Jubiläum ihrer Buchhandlung / Foto: Veranstalter

Die ursprüngliche Idee zum Mordsharz-Festival entstand in der kleinen Buchhandlung Moller in Bad Lauterberg. Somit war es für die Roland Lange und Christoph Lampert selbstverständlich, ihrer Mitorganisatorin Susanne Kinne zum 125-jährigen Bestehen der Buchhandlung eine große Mordsharz-Torte zu schenken. Die wurde von der Konditorei Schnibbe gefertigt und beim Jubiläum dann bei strahlendem Sonnenschein direkt vor der Tür unter den treuen Kunden, zu denen auch viele Mordsharz-Besucher zählen, verteilt.

„Manchmal fühlt es sich fast irreal an, wenn ich sehe, was aus dieser kleinen Idee eines Harzer Krimifestivals geworden ist“, sagt Roland Lange. Ursprünglich ging es ihm darum, den Trend regionaler Krimis zu nutzen, die Autoren zu vernetzen und dem Publikum gemeinsam etwas zu bieten. Inzwischen ist das Konzept der Kombination aus Harzkrimi und prominenteren Kollegen aus ganz Deutschland gewachsen und geht nicht

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Der Hochharz – eine länderübergreifende Landschaft stellt sich vor

Eckertalsperre

Die Eckertalsperre – je zur Hälfte in den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gelegen. Im Hintergrund der Scharfenstein, im Mittelgrund die auf der Ostseite von den DDR-Grenztruppen freigeschlagenen, ehemals bewaldeten Uferbereiche als Sicht- und Schussfeld im Kalten Krieg. Foto von Siegfried Wielert

Als Band 73 der Reihe „Landschaften in Deutschland“ ist jetzt die erste landeskundliche Gesamtdarstellung des Hochharzes erschienen. Auf 420 Seiten bietet das Buch detaillierte Informationen zur Geographie, Geschichte, Wirtschaft und Kultur der in den vergangenen Jahrhunderte u.a. vom Bergbau, heute dagegen vor allem von Tourismus geprägten Region vom Brocken bis in das nördliche Harzvorland. Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Forschungseinrichtungen, Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden sowie engagierte Regionalkenner vor Ort haben als Autoren an dem Band mitgearbeitet. Er enthält umfangreiches Kartenmaterial; Abbildungen und Fotos illustrieren und veranschaulichen die Texte.

Unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit wurde der Band am 4. März 2016 in der Hochschule Harz in Wernigerode vorgestellt. Grußworte

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Nationalpark-Brockenhaus vom 23. bis 26. Februar 2016 geschlossen

Brockenhaus Archiv GFN

Historisches Foto des Brockenhauses vor dem Umbau / Foto: Archiv GFN

Wernigerode – Brocken. Aufgrund von Renovierungsarbeiten im Treppenhaus muss das beliebte Brockenhaus im Nationalpark Harz vom 23. – 26. Februar 2016 leider geschlossen bleiben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Das Brockenhaus ist das einzige ehemalige Geheimdienst-Gebäude, das erhalten blieb und zu einem Nationalpark-Besucherzentrum umgebaut werden konnte – weltweit.

Ausführliche Informationen zum Brockenhaus finden Sie auf der Internetseite www.nationalpark-brockenhaus.de.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Mit dem Smartphone auf den Spuren des Luchses unterwegs im Nationalpark Harz

Mit dem Smartphone auf den Spuren des Luchses unterwegs im Nationalpark Harz – BUND Niedersachsen e.V. präsentiert aktualisierte Harz App – Bingo-Umweltstiftung hilft

Wernigerode – Torfhaus. Die Harz App – ein mobiler Wander- und Erlebnisführer für den Harz – gibt es bereits seit einigen Jahren. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Nationalparkverwaltung Harz und dem Harzer Tourismusverband hat der BUND Niedersachsen e.V. die App jetzt für das Nationalparkgebiet aktualisiert und um viele multimediale Funktionen erweitert. Drei neue Wildnis-Touren führen naturbegeisterte Wanderer nun zu den Highlights der sagenumwobenen Bergwildnis. Die Touren können kostenlos über das Internet auf Smartphones oder Tablets heruntergeladen werden. Die GPS-Funktion der Geräte führt zu rund 100 Erlebnispunkten entlang der Routen. Dort angekommen erhalten Wanderer auf „Knopfdruck“ ein spannendes Infopaket. Hörgeschichten, Fotos, Tierstimmen, Naturgeräusche und Filmclips bieten faszinierende Einblicke in das reiche Natur- und Kulturerbe und lassen die Harzer Naturgeschichte lebendig werden. Mit Hilfe der App können

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Die Nationalparkhäuser in Ilsenburg, Schierke und am Scharfenstein bleiben am Donnerstag, dem 7. Januar 2016 geschlossen

Wernigerode – Brocken. Aus innerbetrieblichen Gründen sind die Angebote des Nationalparks am Donnerstag, dem 7. 1. 2016 nur eingeschränkt verfügbar. Die Nationalparkhäuser in Ilsenburg und Schierke bleiben ebenso geschlossen wie die Rangerstation am Scharfenstein. Außerdem entfällt die Rundwanderwegführung auf dem Brocken um 12 Uhr. Alle anderen Besuchereinrichtungen stehen den Gästen wie gewohnt zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Besuch.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Nationalparkverwaltung erinnert an Feuerwerksverbot

Zum Schutz der Natur darf auch zum Jahreswechsel im Nationalpark kein Feuerwerk gezündet werden

Wernigerode. Im Nationalpark Harz gilt zum Schutz der Natur ganzjährig ein Verbot, Feuerwerkskörper zu zünden. An diese Bestimmung, die sich in den beiden Nationalparkgesetzen für Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gleichermaßen findet, erinnert die Nationalparkverwaltung Harz und bittet alle Bürger, sie zum Schutz der Tiere und Pflanzen strikt einzuhalten – nicht nur auf dem Brocken, sondern grundsätzlich auf allen Flächen des Schutzgebiets.

Für die im Winter ohnehin oft am Limit befindliche Tierwelt, sind sowohl das Knallen als auch die Licht- und Blendwirkung von Feuerwerkskörpern ernst zu nehmende Gefährdungen. Anders als Verkehrsgeräusche oder Beunruhigungen entlang von stark frequentierten Wegen, an die sich die Tiere mehr oder weniger gut gewöhnen können, werden diese plötzlich und heftig auftretenden Störungen als hochgradige Bedrohung erkannt. Diese den Tieren völlig unbekannten Erscheinungen können zu plötzlichem Fluchtverhalten, unkoordinierten Reaktionen und am Ende zu lebensbedrohenden Gefährdungen

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Unser Harz Dezember 2015 – Brockenflieger Willy Steinkrauss, der geteilte Harz und vieles mehr

unser harz dezember 2015

Das Titelbild des Dezemberheftes / Foto: Herausgeber

Das bewegte Leben des Fliegers Willy Steinkrauß und seine waghalsige erste Winterlandung im Februar 1927 auf dem Brocken; Nachrichten vom Harz vor 100 Jahren (1915); Serienabschluss „Der geteilte Harz 1946 – 1989 – Der Wind der Veränderung“

Clausthal-Zellerfeld. Mit vier zusätzlichen Seiten erscheint UNSER HARZ im Dezember 2015. Zwei lange Artikel, zwei kleine Geschichten und der letzte Teil der Grenzserie sowie eine Menge Buchvorstellungen haben es notwendig gemacht.

Der erste Artikel befasst sich mit Willy Steinkrauß, der im Februar 1927 bei tiefem Schnee auf dem Brocken landete. Er gehörte zu den Menschen, die – bedingt durch ihre frühe Kriegslaufbahn – den Anschluss an das zivile Leben verloren hatten und nach dem Krieg versuchten, sich mit den dort erworbenen Fähigkeiten, in seinem Fall dem fliegerische Können, durchzuschlagen. Der Autor Dr. Gerd Kley schildert das Leben des Fliegers und lässt ihn bei der Beschreibung seiner

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Eingeschränktes Nationalpark-Angebot am 8. Dezember 2015

Nationalparkhäuser in Ilsenburg, Schierke und am Scharfenstein bleiben am Dienstag, dem 8. 12. 2015 geschlossen

Wernigerode. Aus innerbetrieblichen Gründen sind die Angebote des Nationalparks am Dienstag, dem 8. 12. 2015 nur eingeschränkt verfügbar. Die Nationalparkhäuser in Ilsenburg und Schierke bleiben ebenso geschlossen wie die Rangerstation am Scharfenstein. Außerdem entfällt die Rundwanderwegführung auf dem Brocken um 12 Uhr.

Alle anderen Besuchereinrichtungen stehen den Gästen wie gewohnt zur Verfügung und freuen sich auf Ihren Besuch.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Unser Harz Oktober 2015 – E-Bässe aus Clausthal, Fliegerhorst Goslar, Zwangsarbeit im Walde und mehr

MTV-Huette Oderteich Hummel-Maass-Huette

Die MTV-Hütte Oderteich, heute Hummel-Maaß-Hütte genannt, war im 2. Weltkrieg ein Lager für kriegsgefangene Franzosen und Russen. / Foto: Siegfried Wielert

UNSER HARZ Oktober: Bekannte Musiker weltweit schätzen Bässe aus dem Harz – 25 Jahre E-Bass-Manufaktur in Clausthal-Zellerfeld; Flugplatz Goslar – vom zivilen Flughafen zum militärischen Fliegerhorst Goslar 1927-1945; Vor 180 Jahren brannte es auf dem Brocken; Zum 175. Todesjahr von Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840), der die Ordnung der Fledermäuse mit dem wissenschaftlichen Namen CHIROPTERA prägte; Der geteilte Harz 1945–1989, Teil 6; Nationalparkforum: NS-Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in den Westharzwäldern – auch im heutigen Nationalpark

Clausthal-Zellerfeld. Die E-Bassmanufaktur Gerald Marleaux in Clausthal-Zellerfeld, die sich weltweit schon längst einen Namen gemacht hat und bekannte Musiker beliefert, feiert im Oktober ihr 25jähriges Betriebsjubiläum – Grund genug, diesen Betrieb einmal vorzustellen.

Als 1925 mit dem Bau des zivilen Goslarer Flugplatzes begonnen wurde, hatte er außer den Flugtagen in den ersten Jahren noch wenig Bedeutung.

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Die Brockengartensaison endet am 15. Oktober 2015

Brockengarten im Spaetherbst

Der Brockengarten im Spätherbst / Foto von Dr. Gunter Karste

Wernigerode – Brocken. Am kommenden Donnerstag, den 15. 10. 2015, findet um 14 Uhr, falls der Garten nicht eingeschneit ist, die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt.

Damit geht ein ereignisreiches Brockengarten-Jahr zu Ende. Der 1890 gegründete Brockengarten feierte in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Der Nationalpark Harz nahm dies gemeinsam mit den Universitäten Halle und Göttingen zum Anlass, ein Festsymposium im Kloster Drübeck auszurichten. Den Organisatoren war es dabei wichtig, den zahlreichen Teilnehmern des Symposiums zu verdeutlichen, dass Botanische Gärten vielfältige Aufgaben besitzen. Hierzu zählen neben der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit auch der Naturschutz und die Forschung, die in Botanischen Gärten durchgeführt wird. Dies wurde auch im Vortragsprogramm deutlich. Es referierten am 8. Juni in Drübeck Wissenschaftler aus Basel, Mainz, Halle, Göttingen, München, Frankfurt (Main) und Wernigerode über die Evolution der Hochgebirgsflora, die Geschichte von Alpengärten in Europa, die Umweltbildung

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UNSER HARZ Juli 2015: Wilhelm Raabe und der Harz – Kapelle “Maria vom Schnee” in Hahnenklee-Bockswiese

Titelbild des Juli-Heftes / Foto: Herausgeber

Das Uralt-Regionale und das Modern-Globale Böse – Wilhelm Raabe, die Harzheimat und der Fortschritt, Die Katholische Kapelle „Maria vom Schnee“ in Hahnenklee-Bockswiese, Serie „Der geteilte Harz, 1945–1989“ Teil 3, Nationalparkforum: Neue Themenhefte in „Leichter Sprache“ übergeben

Autor Reinhart Maurer schildert in Kurzvorstellungen einige Beispiele aus Wilhelm Raabes reichhaltigem schriftstellerischem Werk. Wilhelm Raabe, Nachfahre Harzer Bergleute, die allerdings schon lange im nördlichen Harzvorland lebten, kannte den Harz und blieb – abgesehen von einigen jahrelangen Aufenthalten in Berlin und Stuttgart – mit seinen Wohnorten in Wolfenbüttel und hauptsächlich Braunschweig, in dessen Nähe. Immer wieder taucht der Harz in seinen Erzählungen auf, oft unheilvoll, Enge und beschränktes Denken oder wilde Naturgewalten thematisierend, oftmals allegorisch für schon sehr früh wahrgenommene Gefahren gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen.

Um ein nicht so altes, jedoch leider heute nicht mehr existierendes Gebäude handelt es sich im zweiten Beitrag, der die kleine katholische

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Neuer Geologischer Führer – Brockengranit und Plattentektonik – der Oberharz

Brockengranit und Plattentektonik – 500 Mio. Jahre Harzgeschichte

Rainer Müller und Hans Joachim Franzke (2014): Oberharz. Tiefe Gruben und hohe Rücken. Streifzüge durch die Erdgeschichte. 144 S., edition Goldschneck im Quelle und Meier Verlag, Wiebelsheim

Clausthal-Zellerfeld. Die Autoren, Dr. Rainer Müller und Dr. Hans Joachim Franzke, sind zwei ausgewiesene Experten im Hinblick auf die Erdgeschichte des Oberharzes. Nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Bergbaugeschichte gelten der Harz und speziell der Oberharz als geologisch gut erforscht, wofür eine kaum noch zu übersehende Fachliteratur spricht. Dass diese dem geologisch interessierten Laien in der Regel nur schwer zugänglich ist, ist verständlich. Umso anerkennenswerter ist die von Müller und Franzke didaktisch gut aufbereitete Darstellung eines komplexen Sachverhalts – und dies ohne Konzession im Hinblick auf die fachwissenschaftliche Exaktheit.

Selbstverständlich wird auch der neueste Forschungsstand referiert, ein z.B. für die bisherige Theorie über die Entstehung der Oberharzer Erzgänge aufregendes Thema. Der Brocken ist eben nicht

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Hilfe für Nepal – Vom Brocken zum Mount Everest

Brockenkuppe Hilfe fuer Nepal

Gebetsfahnen auf dem Brocken / Foto von Michael Strohmann

Brocken – Braunschweig. Der gemeinnützige Verein Friends For Life aus Braunschweig hat mit einer symbolischen Wanderung zum Brocken und dem Hissen buddhistischer Gebetsfahnen auf dem Gipfel-Stein einen Spendenaufruf für die Erdbebenopfer in Nepal gestartet. Der Verein, dem Ausdauersportler aus der Region Braunschweig angehören, verknüpft seit mehr als zehn Jahren sportliche Aktionen mit karitativen und sozialen Zwecken. Zu den jüngsten Projekten gehört der Versuch, den Harz durch Hilfsmaßnahmen und einen interkulturellen Dialog mit dem höchsten Gebirge der Welt, dem Himalaya in Nepal, zu verbinden.

Das mittel- und langfristig angelegte ehrenamtliche Hilfsprojekt trägt den Titel “From Brocken to Everest”. Unterstützung kommt auch aus dem Raum Göttingen. Mitglieder des dortigen Vereins Ausdauersport für Menschlichkeit (ASFM), der jährlich im Februar die legendäre “Brocken-Challenge” als Benefizlauf veranstaltet, beteiligten sich an der Brocken-Wanderung, an der auch Yangjor Lama, ein Sherpa aus Nepal, teilnahm. Mehr als 30 Aktive

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Arbeitseinsatz auf dem Brocken und im Brockengarten – die Brockengartensaison 2015 kann beginnen

Gruppenfoto der Aktiven des Brocken-Arbeitseinsatzes / Foto von Dr. Gunter Karste

Wernigerode – Brocken. Am vergangenen Wochenende fand der traditionelle Brockengarten-Arbeitseinsatz der ehrenamtlichen Naturschutzhelfer statt. Er ist eine Gemeinschaftsaktion der Nationalparkverwaltung Harz und des Naturschutzbunds Deutschland (NABU), Kreisverband Harz.

Wie in den vergangenen 25 Jahren wurden Besucherlenkungseinrichtungen repariert, die für die Besucherlenkung der zahlreichen Gäste unverzichtbar sind. So war es bisher möglich, das Entstehen von direkten Schäden an der einzigartigen Flora und Fauna der Brockenkuppe zu verhindern.

Damit Charakterarten der Brockenkuppe wie die Brockenanemone oder das Brockenhabichtskraut nicht verloren gehen, werden die Standortbedingungen von den ehrenamtlichen Helfern verbessert, indem sie die wüchsigen, konkurrenzstarken Gräser entfernen und die für den Brocken typische Besenheide pflanzen. In diesen Heideflächen fühlen sich die Brockenanemonen besonders wohl.

Insgesamt wurden immerhin über 700 Heidepflanzen in die Erde gebracht. Die Tatsache, dass sich alljährlich Ehrenamtliche in ihrer Freizeit für den Erhalt seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe einsetzen, ist

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Saisonstart im Brockengarten am 13. Mai 2015

Blick in den Brockengarten / Foto von Dr. Gunter Karste

Wernigerode – Brocken. Wie in den vergangenen 25 Jahren können sich Pflanzenfreunde, Brocken- und Nationalparkbesucher ab Mitte Mai wieder auf die Besichtigung des Brockengartens freuen. In diesem Jahr findet die erste Gartenführung am Mittwoch, dem 13. Mai 2015 um 11.30 Uhr statt. Eine Vielzahl von Felsenblümchen, Primelgewächsen, Steinbrecharten, Veilchen, seltenen Mannsschildarten und natürlich auch Brockenanemonen blühen bereits.

Bis Mitte Oktober werden im Anschluss Gartenbesichtigungen montags bis freitags um 11.30 und 14.00 Uhr angeboten. Mit einer Ausnahme: Am Montag, dem 8. Juni 2015 wird der Brockengarten 125 Jahre alt. Da zur Feier des Tages ein Festsymposium im Kloster Drübeck stattfindet, entfallen die Gartenbesichtigungen an diesem Tag.

An den Wochenenden ist die Besichtigung des Gartens in Kombination mit der Rundwanderwegführung um 11.00 Uhr und 13.00 Uhr durch einen Ranger möglich. Zusätzlich werden botanisch-gärtnerisch interessierte Gruppen in der Woche, aber auch an den

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„Natürlich.Schierke“ – Steffi Lemke besucht umstrittenes Skigebiet im Harz

Auf Einladung der grünen Stadträtin in Wernigerode Sabine Wetzel besuchte Steffi Lemke am Mittwoch den 11.März Schierke, einen Ortsteil der Stadt Wernigerode im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. In Schierke will die Stadt Wernigerode ein 36 Millionen Euro teures Ski- und Tourismusprojekt verwirklichen. Dieses Projekt steht sowohl aus ökologischen, als auch aus ökonomischen Gründen in der Kritik.

So sollen beispielsweise mehr als 36 Hektar Wald in einem Naturschutzgebiet gerodet werden. Dies gefährdet, wie die Oberbürgermeisterkandidatin Sabine Wetzel den Teilnehmenden berichtete, nicht nur die einheimischen Vogel- und Tierarten, es ist auch ein massiver Eingriff in die geschützte und unberührte Natur. Wandergruppen und Touristen kommen im Sommer in den Harz um die einzigartige Naturlandschaft zu genießen und sich zu erholen. Ist die Natur einmal zerstört, wird es kein Naturerlebnis mehr geben und die Gegend wenig attraktiv für Sommerbesucher sein.

Der Klimawandel macht auch vor dem Harz nicht halt. Die Durchschnittstemperaturen auf dem Brocken

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Zur aktuellen Sturmlage im Brockengebiet

Der Nationalpark Harz teilt mit, daß auf Grund der Sturmlage am Brocken derzeit die Rasthütte & Rangerstation Scharfenstein sowie der Brocken nicht mehr mit Rangern besetzt sind. Auch das Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus ist geschlossen.

Des Weiteren muß bei fortgesetzter Sturmlage mit Einschränkungen im Betrieb der Brockenbahn gerechnet werden. Informieren Sie sich bitte hierzu auf der Webseite der Harzer Schmalspurbahnen unter www.hsb-wr.de.

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Kein Silvesterfeuerwerk im Nationalpark Harz

Wernigerode. Im Nationalpark Harz gilt zum Schutz der Natur ganzjährig ein Verbot, Feuerwerkskörper zu zünden. An diese Bestimmung, die sich in den beiden Nationalparkgesetzen für Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gleichermaßen findet, erinnert die Nationalparkverwaltung Harz und bittet alle Bürger, sie zum Schutz der Tiere und Pflanzen strikt einzuhalten – nicht nur auf dem Brocken, sondern grundsätzlich auf allen Flächen des Schutzgebiets. Die Nationalparkwacht hat auch über Silvester Dienst und wird die Einhaltung des Verbots überwachen. Wir bitten, den diesbezüglichen Hinweisen der Ranger unbedingt Folge zu leisten.

Für die im Winter ohnehin oft am Limit befindliche Tierwelt, sind sowohl das Knallen als auch die Licht- und Blendwirkung von Feuerwerkskörpern ernst zu nehmende Gefährdungen. Anders als Verkehrsgeräusche oder Beunruhigungen entlang von stark frequentierten Wegen, an die sich die Tiere mehr oder weniger gut gewöhnen können, werden diese plötzlich und heftig auftretenden Störungen als hochgradige Bedrohung erkannt. Diese den Tieren völlig unbekannten Erscheinungen können

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