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Jugendstunden des Stadtfeld-Gymnasiums Wernigerode für den Waldumbau im Nationalpark Harz

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Jugendstunden für den Waldumbau / Foto von Martin Bollmann

Wernigerode. Keine Gesprächsrunde und kein Workshop standen dieses Mal auf dem Programm – Outdoor war angesagt. In Vorbereitung der Jugendweihe zogen Schüler der Klasse 8a des Stadtfeldgymnasiums Wernigerode zu Jugendstunden ganz anderer Art in den Wald zwischen Drei Annen-Hohne und Schierke. Genauer gesagt in die Nationalpark-Revierförsterei Hohne.

Schüler der Klasse sind Mitstreiter einer Junior-Ranger-Arbeitsgruppe des Nationalparks. Mit deren Leiterin, der Rangerin Birgit Patzelt, entstand die Idee, einmal selber etwas Sinnvolles für den Wald vor der Haustür zu tun. So kam der Vorschlag, mit 14 tatendurstigen Schülern aktiv zu werden, nun zur Umsetzung. Unter Anleitung des zuständigen Revierförsters Martin Bollmann und einiger Väter wurden mit schweren Hacken Pflanzplätze vorbereitet und über 200 kleine Rotbuchen in die oftmals steinige Erde gebracht.

Dass junge Buchen nicht vom Klapperstorch gebracht werden, sondern aus Bucheckern wachsen, wurde auch noch einmal ins Gedächtnis gerufen. Unter dem Schirm

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Vortrag “Kuckuckslichtnelke & Co.” bei NABU und BUND Goslar am 27. Oktober 2016

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Kuckucks-Lichtnelke / Foto von Susen Schiedewitz

Artenreiches Grünland in Niedersachsen – Situation, Gefährdung, Schutz – Zu diesem Themen laden der NABU und BUND Goslar zu einem Vortrag ein am Donnerstag, 27. Oktober ab 19 Uhr bis ca. 21 Uhr im Verbändebüro Petersilienstr. 23, Goslar.

Goslar: Artenreiche Grünlandflächen haben eine herausragende Bedeutung für den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz. Zudem sind sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben etwa 40 % ihren Verbreitungsschwerpunkt im Grünland. In den letzten Jahren ist es zu einem dramatischen Rückgang von artenreichen Grünlandflächen gekommen.

Neben dem Verlust von Grünlandflächen an sich ist zusätzlich von einer massiven Qualitätsverschlechterung der bestehenden Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Biodiversität auszugehen. Der NABU hilft bei der Etablierung von artenreichem Grünland.

Das von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung geförderte Projekt Kuckucks-Lichtnelke und Co. ermöglicht es NABU Gruppen, ihre bereits vorhandenen Grünlandflächen zu optimieren und

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15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung – Nationalpark Harz von Anfang an dabei

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Dr. Kathrin Bürglen, Projektleiterin von Fahrtziel Natur (2. v. re.) mit Vertretern der Bahn, der Umweltverbände und des Nationalparks Harz am Harz-Stand im Kaiserbahnhof Potsdam / Foto: Deutsche Bahn AG, jet-foto Ralf Kranert

Wernigerode – Braunlage. „Fahrtziel Natur“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung engagiert. Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind mit attraktiven Angeboten zur Mobilität vor Ort dabei. Es wurde vor 15 Jahren gegründet – dieser Anlass wurde jüngst im berühmten „Kaiserbahnhof“ in Potsdam gebührend gefeiert.

Wie ging es los? Am 25. April 2001 hatten sich die großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Bahn (DB) zur Kooperation Fahrtziel Natur zusammengeschlossen. Starthilfe gab damals auch noch der WWF. Zum Start einte alle Träger das Ziel, Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland als attraktive Reiseziele bekannt zu machen.

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Die Brockengartensaison endet am 15. Oktober 2015

Brockengarten im Spaetherbst

Der Brockengarten im Spätherbst / Foto von Dr. Gunter Karste

Wernigerode – Brocken. Am kommenden Donnerstag, den 15. 10. 2015, findet um 14 Uhr, falls der Garten nicht eingeschneit ist, die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt.

Damit geht ein ereignisreiches Brockengarten-Jahr zu Ende. Der 1890 gegründete Brockengarten feierte in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Der Nationalpark Harz nahm dies gemeinsam mit den Universitäten Halle und Göttingen zum Anlass, ein Festsymposium im Kloster Drübeck auszurichten. Den Organisatoren war es dabei wichtig, den zahlreichen Teilnehmern des Symposiums zu verdeutlichen, dass Botanische Gärten vielfältige Aufgaben besitzen. Hierzu zählen neben der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit auch der Naturschutz und die Forschung, die in Botanischen Gärten durchgeführt wird. Dies wurde auch im Vortragsprogramm deutlich. Es referierten am 8. Juni in Drübeck Wissenschaftler aus Basel, Mainz, Halle, Göttingen, München, Frankfurt (Main) und Wernigerode über die Evolution der Hochgebirgsflora, die Geschichte von Alpengärten in Europa, die Umweltbildung

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Waldinventur im Nationalpark Harz hat begonnen

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Totholz und Wildnisentwicklung mit Moderverjüngung (junge Fichten wachsen auf dem Totholzstamm) im sogenannten Brockenurwald / Foto von Jürgen Steimecke

Wernigerode. In diesen Tagen beginnen im Nationalpark die Außenaufnahmen zur Waldinventur mit dem sperrigen Namen „Aufnahme der Waldstrukturen als permanente Stichprobeninventur an fest vermarkten Probepunkten“.

An ca. 2.400 Probepunkten von je 500 Quadratmetern werden auf den knapp 25.000 ha des Nationalparks Bäume und Holz „unter die Lupe“ genommen – so z.B. stehende Bäume je nach Baumart, Höhe und Durchmesser, aber auch die Verjüngung am Waldboden und das Totholz. Weiterhin werden verschiedene Kleinstrukturen wie Baumhöhlen, Blitzrinnen oder abgerissene Äste aufgenommen. Diese Inventuraufgabe erwächst aus dem Nationalparkplan. Sie ist wichtig, um die Waldentwicklung im Nationalpark beurteilen zu können. Mit dieser Erstaufnahme wird der aktuelle Waldzustand quantitativ beschrieben und dokumentiert – sowohl in der Naturdynamikzone, d.h. der Kernzone, wo kein menschlicher Eingriff mehr erfolgt, als auch in der Naturentwicklungszone, wo der Mensch noch aktiv

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