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Mehr Beschäftigte im Landkreis Harz , aber künftige Altersabgänge stellen Unternehmen vor Herausforderungen

Fast jeder Dritte arbeitet in Teilzeit und jeder Vierte ist älter als 55 Jahre Die Beschäftigungssituation im Landkreis Harz blieb auch im dritten Quartal 2017 auf einem stabilen Niveau. Innerhalb des letzten Jahres stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region zwischen Huy und Oberharz nochmals leicht an. Laut aktueller Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind im Landkreis Harz 74.582 Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das sind 290 Personen mehr als im Vorjahr (+ 0,4 Prozent). Knapp 51 Prozent aller Beschäftigten sind Männer. Der Anteil der sv-pflichtig Beschäftigten Ausländer liegt lediglich bei 2,4 Prozent, in ganz Deutschland liegt der Anteil bei elf Prozent.

Über drei Viertel der Beschäftigten verfügt über einen anerkannten Berufsabschluss oder ist Meister bzw. Techniker. Knapp zehn Prozent können einen akademischen Abschluss vorweisen. Derzeit sind im Landkreis Harz fast zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Dienstleistungsbereich (66,5 Prozent) und knapp ein Drittel (31,6 Prozent) im

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Qualifikation ist die beste Arbeitslosenversicherung

Langzeitarbeitslosigkeit bleibt eine der größten Herausforderungen für den Harzer Arbeitsmarkt. Die Nachfrage auf dem Harzer Arbeitsmarkt nach Fachkräften ist so groß wie noch nie. Wer eine Ausbildung hat ist meist nur kurze Zeit ohne Job. Je länger eine Person jedoch ohne Arbeit bleibt, desto schwerer wird es, in einer neuen Beschäftigung wieder Fuß zu fassen. So gibt es zwar immer Landkreis Harz seit einigen Jahren immer weniger Arbeitslose, aber der Anteil der Menschen, die ein Jahr oder länger ohne Arbeit sind verändert sich seit dem kaum. Insgesamt sind im Landkreis Harz rund 30 Prozent der gemeldeten Kunden (2.103 Personen) langzeitarbeitslos.

Risikofaktoren: insbesondere höheres Alter und fehlende Berufsausbildung Der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit ist nicht mit der allgemeinen rückläufigen Entwicklung der Arbeitslosigkeit gleichzusetzen. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der von Langzeitarbeitslosigkeit kaum verändert. Nach Rechtskreisen betrachtet werden 90 Prozent der Langzeitarbeitslosen durch das kommunale Jobcenter (KoBa Jobcenter Landkreis Harz)

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Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? – Berufsberatung der Arbeitsagentur hilft

Schule zu Ende und kein Abschluss! Was nun? Die Halberstädter Arbeitsagentur berät Jugendliche zu Ausbildungschancen und zeigt Umwege zum Berufsabschluss Wenn Jugendliche die Schule abbrechen oder ihre Schulzeit ohne Abschluss beenden, sieht ihre Zukunft düster aus. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind meist sehr gering. Doch die Berufsberatung der Halberstädter Arbeitsagentur lässt keinen Bewerber bei der Suche allein. Sie kümmert sich mit ihren Partnern der Region um die Jugendlichen ohne Abschluss. „Dabei setzen meine Berufsberater auf eine intensive Beratung und individuelle Betreuung“, informiert Marcella Lange, Teamleiterin der Berufsberatung.

In jedem Jahr beenden im Landkreis Harz leider einige Jugendliche die Schule ohne Abschluss. „Kein Zeugnis, keine Lehrstelle − der Weg in die Abhängigkeit von Sozialleistungen scheint vorgezeichnet. Aber auch für diese Jugendlichen ist noch nicht alles verloren“, betont Lange. Die Arbeitsagentur kann ihnen helfen doch noch einen Abschluss zu schaffen und dann einen Beruf zu lernen, sofern sie sich frühzeitig bei

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Integration von geflüchteten Menschen in den Harzer Arbeitsmarkt

Zahl ausländischer sozialversicherungspflichtig Beschäftigter zum Vorjahr gestiegen Integration arbeitsloser geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt ist möglich – Deutsch ist dafür eine Voraussetzung, dies braucht aber Zeit

Auch der Harzer Arbeitsmarkt braucht ausländische Arbeitnehmer, um so die demografisch bedingt immer größer werdenden Lücken durch Altersabgänge in den Betrieben und fehlenden Nachwuchs teilweise ausgleichen zu können. Das belegen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Im Juni letzten Jahres waren im gesamten Landkreis Harz von den insgesamt knapp 72.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 1.185 ausländische Arbeitnehmer beschäftigt. Das war zum Vorjahr eine Steigerung von mehr als 260 Personen bzw. über 28 Prozent. Insgesamt lag der Anteil der ausländischen Beschäftigten im Landkreis Harz jedoch nur bei 1,6 Prozent (Sachsen-Anhalt: 2,1 Prozent, Deutschland: 9,5 Prozent). „In Anbetracht vieler freier Lehrstellen, wachsender Fachkräftebedarfe und alternder Belegschaften bieten uns die geflüchteten Menschen eine Chance, unseren heimischen Arbeitsmarkt zu stärken“, so Heike Schittko, Chefin der Halberstädter Arbeitsagentur zu

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Pflegekräfte aus dem Ausland – Neue Website informiert über Triple Win Projekt

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste in Deutschland haben immer größere Schwierigkeiten, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Eine Möglichkeit, diese Lücken zu füllen, bietet das Projekt Triple Win: In den Partnerländern Serbien, Bosnien-Herzegowina und den Philippinen gewinnen die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) qualifizierte Pflegekräfte für Arbeitgeber in Deutschland und bereiten sie umfassend auf ihre Tätigkeit in neuer Umgebung vor.

Die neue Homepage www.triple-win-pflegekraefte.de ist nun seit ein paar Tagen online und stellt das Triple Win-Projekt vor, informiert über Neuigkeiten und lässt Kliniken und Einrichtungen sowie bereits vermittelte Pflegekräfte aus den Projektländern zu Wort kommen. Vor allem erhalten hier interessierte Arbeitgeber ausführliche Informationen zum Vermittlungsprozess.

„Auch in unserem Agenturbezirk Halberstadt gibt es einen hohen Bedarf an Krankenpflegekräften.“, sagt Konstanze Kube, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Halberstadt. „Daher freut es uns als Agentur für Arbeit, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in

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