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Unser Harz August 2016: Kloster Ballenstedt, Werner Grübmeyer, Fledermäuse und mehr

Titel des August-Heftes

Titel des August-Heftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ August 2016: Geschichte des Klosters Ballenstedt – Begräbnisstätte der frühen Askanier; Ein Wanderweg und die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Werner Grübmeyer; Auf der Spur des Verbrechens; Die Kamelfichte am Achtermann; Die Kirchenbrücke in Oker; Der Fledermausbestand des Zoologischen Museums der Universität in Göttingen (ZMUG); Serie Harzer Künstlerpostkarten – Teil 6: Der Brocken und seine Wetterlage; Nationalparkforum: Nationalpark Harz arbeitet mit tunesischem Wald-Nationalpark zusammen

Clausthal-Zellerfeld. Ballenstedt, „die Wiege Anhalts“, wird urkundlich erstmals 1036 erwähnt, im Zusammenhang mit Graf Esiko, verwandt mit den Saliern. Wohl 1043 gründete Esiko auf dem Schlossberg in Ballenstedt ein Kloster. In unserem ersten Artikel bringt Autor Horst Lange Klarheit in die vielen Rätsel um dieses Kloster, das im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde.

Werner Grübmeyer, dem langjährigen Vorsitzenden des Nationalpark-Beirats, wurden anlässlich seines 90. Geburtstages und der letzten von ihm vorbereiteten Beiratssitzung diverse Ehrungen zuteil, um sein engagiertes Wirken

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Buchneuerscheinung: “Die Harz-Geschichte” Band 4 – Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg

harzgeschichte - band 4

Buchcover “Die Harz-Geschichte” Band 4 – Reformation, Bauernkrieg und Schmalkaldischer Krieg / Foto: Herausgeber

Gernrode. Der Autor Bernd Sternal hat seinen vierten Band der „Harz-Geschichte“ veröffentlicht. In diesem Band hat er das Mittelalter verlassen und wendet sich dem Beginn der vierten geschichtlichen Großepoche – der Neuzeit – zu. Die geringe Zeitspanne von etwa 1500 -1555 rückt die Harzregion nach mehreren Jahrhunderten der weltgeschichtlichen Bedeutungslosigkeit erneut in den Blickpunkt der Weltgeschichte. Die Geschichtswissenschaft setzt für den Beginn der Neuzeit einige epochale Zäsuren an, die Wendepunkte in der geschichtlichen Entwicklung setzen – eine davon ist die Reformation. Diese von Martin Luther initiierte kirchliche Erneuerung hatte ihren Ursprung in der Südharz-Region. Die Zeitspanne von 1517 bis 1555 wird innerhalb der neuzeitlichen Geschichte auch als Zeitalter der Glaubenskriege bezeichnet; einige der kriegerischen Auseinandersetzungen wurden auch in der Harzregion ausgetragen oder tangierten deren Umfeld.

Die Quellen dieser Zeit sind nun schon um einiges dichter –

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Buchneuerscheinung „Die Harz-Geschichte“ Band 3 – Das Spätmittelalter

Bernd Sternal – Harz-Geschichte, Band 3

Buchneuerscheinung „Die Harz-Geschichte“ Band 3 – Das Spätmittelalter Gernrode. Der Autor Bernd Sternal hat in seinen ersten beiden Bänden der Harz-Geschichte chronologisch von der geologischen Entstehung des Harzgebirges bis zum Ende des Hochmittelalters berichtet. Die meisten Erkenntnisse aus diesem gewaltigen Zeithorizont liefern die Geologie, Paläontologie und Archäologie. Schriftliche Quellen beginnen mit der Römerzeit und nehmen über das Früh- und Hochmittelalter langsam zu, sind aber immer noch sehr spärlich.

Mit seinem 3. Band der Harzgeschichte berichtet der Autor über die Zeit des Spätmittelalters, also von etwa 1250 – 1500. Die Quellen sind nun schon erheblich dichter, trotzdem weisen sie noch viele Lücken auf. Natürlich überschneiden sich in der geschichtlichen Epoche des Mittelalters die zwei Phasen des Hoch- und Spätmittelalters teilweise. Bernd Sternal hat sich in diesem Band die Aufgabe gestellt, die verschiedensten Grundherrschaften der Harzregion vorzustellen. Diese hatten sich teilweise zwar schon im

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