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Wildkatzen im Südharz zweifelsfrei nachgewiesen – BUND Thüringen fordert zügige Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete in der Gipskarstlandschaft

Nordhausen. Die Lockstock-Saison 2017 liefert für den BUND Thüringen ein erfreuliches Ergebnis: Mindestens zwei Wildkatzenindividuen konnten in der Südharzer Gipskarstlandschaft zweifelsfrei genetisch nachgewiesen werden. Der Nachweis erfolgte unter anderem auf BUND-eigenen Flächen zwischen den Naturschutzgebieten Himmelsberg und Mühlberg sowie im Kammerforst bei Gudersleben und im Harzfelder Holz bei Neustadt.

„Wir freuen uns, dass die seltenen Tiere noch immer durch den Südharz streifen“, so BUND Wildkatzenexperte Thomas Mölich, der das Projekt im Südharz u.a. begleitet. „Doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass die Tiere auch durch die Zerschneidung der Gipskarstlandschaft, Flächenumbrüche und Beseitigung von Waldsaumbiotopen hier akut bedroht sind.“

Ursprünglich war der Südharz mit zusammenhängenden Laubwäldern bedeckt. Optimale Bedingungen für die Ausbreitung der scheuen Jäger. Doch durch den im Gipskarstgürtel flächenintensiven Gesteinsabbau und die damit verbundenen Lärmbelästigungen und Erschütterungen infolge Sprengungen und LKW-Verkehr, der bis in Naturschutzgebiete vordringt, wird der Lebensraum immer mehr bedroht und zerschnitten.

Durch gezielte Flächenkäufe in der

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Grundschul-Tour: Mit Obermann durch den Landkreis – Logistik zum Anfassen für Schüler aus Bad Grund, Pöhlde und Bad Sachsa

Nachdem sich die Obermann Unternehmensgruppe am 22. Mai über Besuch von mehr als 20 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lasfelde freuen durfte, hat der Logistik- und Speditionsdienstleister jetzt selbst einigen Grundschulen in der Region einen Besuch abgestattet. Am Mittwoch, den 3. Juni, machten sich Stefanie Obermann, die das Harzkurier-Projekt „SchulZ“ bei Obermann betreut, und Lkw-Fahrer Wolfgang Truszinski auf den Weg nach Bad Grund, Pöhlde und Bad Sachsa, um dort den Schülerinnen und Schülern der Grundschulen Logistik zum Anfassen zu bieten.

Eine Gelegenheit, die sich die Kinder nicht haben entgehen lassen. Nach dem Motto „Wann hat man schon einmal einen waschechten Lkw mitten auf dem Schulhof“ löcherten sie ihren Besuch mit zahlreichen Fragen zu Themen, die das Unternehmen und natürlich speziell den Lkw betreffen. Stefanie Obermann und Wolfgang Truszinski standen den Kinder geduldig Rede und Antwort und informierten sie dabei unter anderem darüber, wo man mit einem Lkw fahren darf

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Pfingsturlaub im Harz – der Osten ist beliebter und günstiger

Für das verlängerte Wochenende zum Pfingstfest suchen Deutsche jetzt wieder vermehrt einen Erholungstrip oder haben ihn schon gebucht. Ein paar Tage ausspannen, die Seele baumeln lassen und dem Alltag entfliehen. Seit Jahrzehnten ist der Harz dafür eine der beliebtesten Reiseregionen in Deutschland. Mehr als eine Million Besucher begrüßt das Mittelgebirge jährlich und hat 2015 schon wieder fünf Prozent mehr Besucher gezählt als im vergleichbaren Zeitraum zum Vorjahr. Doch verallgemeinern lässt sich die Beliebtheit für dieses Reisezielgebiet scheinbar nicht. Das zeigt zumindest eine jüngste Erhebung von Reiseexperten. Demnach gibt es im Harz noch immer eine gewisse Teilung nach Ost und West.

Auch noch mehr als 25 Jahre nach der politischen Wende und der Wiedervereinigung ist die Preisschere existent und gerade für Urlauber deutlich spürbar. „Zahlt man im westlichen Teil des Harzes für einen Trip mit zwei Übernachtungen, Frühstück und Halbpension im Durchschnitt 295 Euro, muss man in den Urlaubsorten auf der

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Fackelwanderung bei Neuhof am 21. Februar 2014

Die Arbeitsgemeinschaft “Drei Länder Ein Weg – Karstwanderweg Südharz” führt gemeinsam mit dem Harzklub, dem Naturpark Südharz und dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz am 21. Februar 2014 erstmals in diesem Jahr wieder eine der beliebten geführten Wanderungen durch die Südharzer Gipskarstlandschaft durch. Diese Wanderung unterscheidet sich von den übrigen durch ihren späten Beginn, denn hier soll im Schein der Fackeln das Umfeld um Neuhof südöstlich von Bad Sachsa erkundet werden.

Treffpunkt ist daher erst um 18 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Neuhof. Zielgruppe für diese von Klaus Liebing geleitete Fackelwanderung ist vor allem die Jugend. Die Tour umfaßt eine Strecke von ungefähr vier Kilometer Länge.

Wie bei allen von der ArGe “Drei Länder Ein Weg – Karstwanderweg Südharz” durchgeführten Wanderungen ist auch die Teilnahme an der Fackelwanderung kostenlos. Es wird aber gern gesehen, wenn Sie zur Begleichung der Unkosten eine Spende tätigen. Weitere Hinweise und Infos zu dieser und weiteren

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Abendliche Stadtführung durch das winterliche Bad Sachsa am 31. Januar 2014

Eine eindrucksvolle Stadtführung durch das abendliche Bad Sachsa können Sie am 31. Januar 2014 erleben. Nach Einbruch der Dämmerung erscheint das historische Zentrum der Stadt an der Uffe in einem ganz besonderen Licht. Während des winterlichen Abendspaziergangs erfahren Sie Wissenswertes über den beliebten Erholungsort und seine Geschichte. Unterwegs werden Sie an verschiedenen Stellen mit kleinen harztypischen Köstlichkeiten überrascht. Den Abschluß bildet ein 3-Gänge-Menü mit Spezialtäten aus der Region in einem Restaurant der Stadt.

Für die abendliche Stadtführung ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Der Preis beträgt pro Person 28 Euro, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Weitere Informationen erhalten Sie beim Veranstalter, der Tourist-Information Bad Sachsa (37441 Bad Sachsa, Am Kurpark 6, Tel. 05523 474990) bzw. auf deren Website www.bad-sachsa.de.

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Astfeld, Rathaus Wernigerode, Kloster Walkenried und vieles mehr – Harz-Zeitschrift 2013 erschienen

Harz-Zeitschrift 2013

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 65. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2013, die für den Harzverein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Dr. Bernd Feicke herausgegeben wird.

Der Band enthält fünf Kurzfassungen der Redebeiträge der Tagung des Arbeitskreises Archäologie vom 10.11.2012 in Walkenried zur Wüstungskunde. In ausgewählten Aufsätzen zur Harzgeschichte gehen U. Fuhrmann und R. Vogt der Frage nach, ob der „Gelbe Hof“ zwischen Thale und Weddersleben eine Wüstung oder einen Grabhügel darstellt. F. Rost untersucht Kirchenbauten im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel des 16. und 17. Jahrhunderts, darunter der vier Oberharzer Bergstädte. Die Bedeutung des Wernigeröder Rathauses als Rechtsort in Mittelalter und früher Neuzeit wird von J. Hartwig analysiert. In seiner Reihe „Bauherren und Zimmerleute aus Quedlinburg in Einzeldarstellungen“ stellt K. Wauer diesmal den Zimmermeister Andreas Bock (1629 – 1668) vor. L. Wille beschäftigt sich mit dem Wirken des Orgelbaumeisters Emil Reubke (1836 –

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Abriss der “Stasihütte” erfolgt – Renaturierungsarbeiten auf dem Brocken abgeschlossen

Wernigerode – Brocken. Als 1990 der Nationalpark Hochharz zusammen mit vier weiteren Nationalparken im Zuge des Großschutzgebietsprogramms der damaligen DDR ausgewiesen wurde, glich das Brockenplateau einer Militärkaserne, die von einer hohen Betonmauer umgeben war.

Die Flächen innerhalb dieser ca. 3,5 m hohen Mauer wurden tatsächlich intensiv militärisch beansprucht. So nutzten die sowjetischen Streitkräfte, die DDR-Volkspolizei, die Grenztruppen der DDR und das Ministerium für Staatssicherheit die günstige Lage des höchsten Berges Norddeutschlands für ihre Zwecke.

Die westlichen Pendants zu diesen Militäreinrichtungen waren auf dem nahegelegenen Wurmberg, dem Stöberhai, dem Ravensberg und der Schalke nicht zu übersehen. Von diesen vier Aufklärungstürmen des Kalten Krieges existiert nur noch der 1970 gebaute Turm auf dem Ravensberg nahe Bad Sachsa.

Auf der Brockenkuppe im Nationalpark Harz wurde bereits 1990 mit der Umsetzung der geplanten großflächigen Renaturierung begonnen. Als erstes wurde die Brockenmauer abgerissen, dann der Kalkschotter entfernt und parallel hierzu der Brocken-Rundweg eingerichtet.

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Sonntagswanderung zum Römerstein am 18. August 2013

Am Sonntag, dem 18. August 2013, findet die erste von der Arbeitsgemeinschaft “Drei Länder – Ein Weg Karstwanderweg Südharz” organisierte geführte Wanderung nach der Sommerpause statt. Auf der rund dreistündigen Wanderung bewegen Sie sich durch die Gips- und Dolomitlandschaft südlich von Bad Sachsa nahe Tettenborn. Wichtige Wegpunkte werden u.a. Trogstein, Römerstein und Postreiterskopf sein.

Treffpunkt ist um 14 Uhr am Bahnhof der Kolonie Tettenborn. Sie müssen sich für die Wanderung nicht vorher anmelden. Eine der Witterung entsprechende Bekleidung sollte selbstverständlich sein. Die Wanderung wird kostenfrei durchgeführt, Spenden für die Organisation und die Herstellung der Programmflyer werden aber gerne entgegengenommen.

Weitere Informationen zu dieser und zu weiteren Wanderungen finden Sie auf der Webseite des Karstwanderweges (www.karstwanderweg.de). Es ist ratsam, vor Beginn der Wanderung auf dieser Internetpräsenz nachzuschauen, ob es zu Planänderungen gekommen ist.

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