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Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen

Tätigkeitsbericht 2016

Tätigkeitsbericht 2016 / Foto: Mandy Bantle, Nationalpark Harz

Tätigkeitsbericht des Nationalparks Harz für das Jahr 2016 erschienen – Schwerpunktthema Forschung und Dokumentation

Wernigerode. Mit dem 89 Seiten umfassenden Tätigkeitsbericht 2016 steht wieder eine Übersicht der Arbeit der Nationalparkverwaltung zur Verfügung, die über alle Bereiche der Nationalparkarbeit informiert. Schwerpunktthema des Heftes sind die verschiedenen Forschungsarbeiten im Nationalparkgebiet. Der Bericht kann unter www.nationalpark-harz.de heruntergeladen werden.

Im Vorwort des Tätigkeitsberichts 2016 berichtet Nationalpark-Leiter Andreas Pusch über ein großes Ereignis, das der der Nationalpark Harz gleich zu Beginn des Jahres 2016 feiern konnte – das zehnjährige Jubiläum der Fusion der beiden Nationalparkteile. Im feierlichen Rahmen der Kaiserpfalz Goslar gratulierten als Hauptredner die Ministerpräsidenten der beiden Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Stephan Weil und Dr. Reiner Haseloff. Sie betonten unisono, dass die Fusion eine ökologische und regionalpolitische Erfolgsgeschichte ist und beide Länder den gemeinsamen Weg auch zukünftig beschreiten wollen.

Bei der Würdigung des Erreichten nahm

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Die Brockengartensaison endet am 15. Oktober 2015

Brockengarten im Spaetherbst

Der Brockengarten im Spätherbst / Foto von Dr. Gunter Karste

Wernigerode – Brocken. Am kommenden Donnerstag, den 15. 10. 2015, findet um 14 Uhr, falls der Garten nicht eingeschneit ist, die letzte Brockengartenführung in dieser Saison statt.

Damit geht ein ereignisreiches Brockengarten-Jahr zu Ende. Der 1890 gegründete Brockengarten feierte in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Der Nationalpark Harz nahm dies gemeinsam mit den Universitäten Halle und Göttingen zum Anlass, ein Festsymposium im Kloster Drübeck auszurichten. Den Organisatoren war es dabei wichtig, den zahlreichen Teilnehmern des Symposiums zu verdeutlichen, dass Botanische Gärten vielfältige Aufgaben besitzen. Hierzu zählen neben der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit auch der Naturschutz und die Forschung, die in Botanischen Gärten durchgeführt wird. Dies wurde auch im Vortragsprogramm deutlich. Es referierten am 8. Juni in Drübeck Wissenschaftler aus Basel, Mainz, Halle, Göttingen, München, Frankfurt (Main) und Wernigerode über die Evolution der Hochgebirgsflora, die Geschichte von Alpengärten in Europa, die Umweltbildung

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Unser Harz Juni 2014: Hirschkäfer im Nationalpark, Artenschutz im Oberharzer Wasserregal und vieles mehr

hirschkäfer

Zwei kämpfende Hirschkäfer / Foto von Ralf Steinberg

UNSER HARZ Juni 2014: Der Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz; Ein zwölfter Kaiser im Huldigungssaal? Eine neue ikonografische Deutung der spätgotischen Tafelmalereien im Goslarer Rathaus, Teil 2; Jugenderinnerungen an eine Skihütte in Königskrug; Einiges über die Sommerlinde Tilia platyphyllos; Klöppeln ist Spitze; Kinderlandverschickung im Harz, Teil 18; Der Hirschkäfer in der Nationalparkregion Harz Clausthal-Zellerfeld: Im letzten Jahr war das periodische Absenken der Wasserstände der Oberharzer Stauteiche rund um Clausthal-Zellerfeld besonders augenfällig, da es sich um einige viel frequentierte Badeteiche handelte, wie den Ziegenberger, den Semmelwieser oder den Nassewieser Teich. Was es mit diesen wechselnden Wasserständen auf sich hat, erfahren die Leser im ersten Artikel des Juniheftes von UNSER HARZ, der sich mit dem Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz beschäftigt – Autoren sind Justus Teicke und Kathrin Baumann.

Im zweiten Teil der Ausführungen über einen 12. Kaiser im Huldigungssaal des Goslarer

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Harzer Umweltverbände kritisieren Windkraft-Standorte Ostharingen und Vienenburg-Lochtum im Nordharz

Rotmilan als Windkraftopfer

Rotmilan als Windkraftopfer – leider keine seltene Erscheinung

Goslarer Umweltverbände kritisieren ausgewiesene Potenzialstandorte Ostharingen und Vienenburg-Lochtum im Nordharz – Zum Entwurf der 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms “Weiterentwicklung der Windenergienutzung” Goslar. BUND und NABU Goslar kritisieren die im Entwurf zur 1. Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms (2008) ausgewiesenen Potenzialstandorte im Raum Ostharingen und Vienenburg-Lochtum. Die Potenzialfläche „Lochtum 1“ liegt direkt an der Ländergrenze zu Sachsen-Anhalt, also direkt am sog. „Grünen Band“, dem ehemaligen Grenzverlauf zwischen West und Ost. Das Grüne Band durchzieht ganz Europa und hat sich zum Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt und sollte von jeder weiteren Nutzung freigehalten werden. Die Herausnahme der ebenfalls am Grünen Band gelegenen Potenzialfläche „Wennerode 1“ wird dagegen begrüßt.

Die Potenzialfläche „Ostharingen 1“ ist aus Gründen des Artenschutzes nicht akzeptabel und muss als ungeeignet eingestuft werden. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Vorkommen des Schwarzstorchs und des Rotmilans. Im Entwurf

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Umfrage zum Luchs – ​Machen Sie mit bei d​er Befragung zum Luc​hs in Niedersachsen​

Umfrage zum Luchs – Machen Sie mit bei der Befragung zum Luchs in Niedersachsen Hannover – Wernigerode. Der Luchs breitet sich in Niedersachsen aus. Seit dem Jahr 2000 wurde die ehemals ausgestorbene Art über ein Projekt des Landes und der Jägerschaft wieder angesiedelt. Inzwischen sind die Bestände im Harz so stabil, dass einzelne umher streifende Luchse bereits bis in den Deister vorgedrungen sind. Eine aus Artenschutzsicht erfreuliche Entwicklung, aber wie wird sie innerhalb der niedersächsischen Bevölkerung wahrgenommen? Ergeben sich insbesondere für die unmittelbar betroffene Jägerschaft messbare Konsequenzen durch die Präsenz des Luchses im Revier?

Hierauf Antworten zu bekommen ist das Ziel einer Online-Befragung, die das Institut für Umweltplanung in Kooperation mit der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und dem Luchsprojekt im Nationalpark Harz entwickelt hat. „Es gibt so gut wie keine Kenntnis darüber, wie die Bevölkerung in Niedersachsen und insbesondere die Jägerinnen und Jäger dem Luchs gegenüber eingestellt sind“, erläutert Dr. Eick

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Überwinterungsstollen für Fledermäuse im Oberharz gesichert

Überwinterungsstollen für Fledermäuse im Oberharz gesichert – Gute Kooperation von Niedersächsischen Landesforsten, Landkreis Goslar und ehrenamtlichen Fledermausschützern

Oberharz. Jetzt beginnt wieder die kalte Jahreszeit. Nicht allen Menschen ist klar, was diese Zeit für die Tierwelt des Harzes bedeutet, insbesondere in den Hochlagen des Oberharzes. Der Nahrungsmangel zwingt viele Tiere nun zur Änderung ihres Verhaltens. Besonders schwer haben es die Fledermäuse – sie leben das Jahr über von Insekten und finden im Winter keine Nahrung mehr vor. Die Tiere reagieren darauf mit dem Winterschlaf – mit extrem reduzierten Lebensfunktionen. Im Winterschlaf wird der gesamte Stoffwechsel zurückgefahren. Die Körpertemperatur der Tiere sinkt von 38 bis 40 °C auf die Umgebungstemperatur von 3 bis 8 °C, das Herz schlägt nur noch dreimal pro Minute und geatmet wird in dieser Zeitspanne nur einmal. Wiederholte Störungen im Winterschlaf und somit plötzliches Erwachen schwächen die Tiere und haben oft tödliche Folgen. Daher ist es von großer

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