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Bildvortrag beim NABU im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg: Metallophyten – Pflanzen auf schwermetallhaltigen Böden des Harzes

Minuartia verna

Minuartia: Die Frühlings-Miere hat im Harz schon vor Jahrhunderten den Namen “Kupferblümchen” bekommen, da sie stets in der Nähe von Bergwerkenoder Hüttenplätzen auftritt / Foto von Dr. Hans-Ulrich Kison

Sankt Andreasberg. Dr. Hans-Ulrich Kison, bis zu seiner Pensionierung im vergangenen Jahr stellvertretender Leiter des Nationalparks Harz, wird am Freitag, den 31. März um 19:00 Uhr zu diesem Thema im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg referieren.

Schwermetalle sind uns meist als Problemfaktoren in unserer Umwelt ein Begriff, wenn es um Kontaminationen, Bodenbelastungen oder Giftwirkungen geht. Im Harz hat das vor allem in historischen Zeiten immer eine Rolle gespielt, aber auch heute sind die Zeugen der Vergangenheit noch vielfach zu sehen. Das sind sowohl die alten Hüttenplätze, die sich zumeist an Flussläufen befinden – z.B. Ecker und Innerste – als auch die “Pyramidenlandschaft” im Ostharz im Umfeld von Hettstedt, wo der Kupferschieferbergbau bis ins vergangene Jahrhundert betrieben wurde.

Für den einen sind das lediglich

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Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Offizierscasino

Blick auf das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal / Foto von Uwe Epping

Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19. 02. 2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich

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Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora

Bollrichteiche Sudmerberg

Die Absetzbecken am Bollrich zwischen Goslar und Oker – eine von zahlreichen Altlasten der Region / Foto von Siegfried Wielert

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Drei Vorträge von Dr. Friedhart Knolle

Braunlage-Sankt Andreasberg – Goslar-Oker – Liebenburg-Döhren. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis in die Nordsee. In der Folge weisen sie örtlich

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Vortrag über Altlasten am 24. März 2016 in Herzberg

altlasten arsen

Arsenverbreitung im Landkreis Osterode – eine bergbauliche Altlast. Quelle: Landkreis Osterode am Harz.

Heimat- und Geschichtsverein Herzberg am Harz e.V. lädt ein: 24. März 2016, 19.30 Uhr, Hotel Englischer Hof, Herzberg am Harz: Über Sieber, Innerste und Oker bis in die Nordsee – Arsen und Schwermetalle im Harz. Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora. Vortrag Dr. Friedhart Knolle.

Herzberg am Harz. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium sowie auch Arsen angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die

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Vortrag in Goslar heute abend: Schwermetallbelastung im Harz – eine Gesundheitsgefahr?

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle in Goslar, 8. Juli 2015

Goslar. Vor wenigen Wochen begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker – dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste und Oker. Aber nicht nur zu diesen Flüssen – im ganzen Vor- und Oberharz sind die Böden belastet.

Wo genau findet sich

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Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag von Dr. Friedhart Knolle am 31. Mai 2015

Schwermetallbelastung aus dem Harz bis in die Nordsee – hohe Cadmiumgehalte in Innerste und Oker. Grafik: Veranstalter

Altlasten und Schwermetalle im Harz – eine Gesundheitsgefahr? Vortrag Dr. Friedhart Knolle auf dem 7. Braunlager Naturheilkundetag am 31. Mai 2015

Braunlage. In dieser Woche begann die Sanierung der Arsen-Altlast an der Halberstädter Straße in Goslar-Oker – dadurch hat das Thema „Altlasten“ auch überregional wieder Aufmerksamkeit. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlandes bis hin nach Bremen sind mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Schwermetalle auf und transportiert sie zu Innerste

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7. September 2014: Arsen und Kobalt an der Oker – Sonntagsspaziergang mit dem BUND entlang von Goslarer Altlasten

Kupferhaltige Schlacken des Okerdamms BUND Westharz

Kupferhaltige Schlacken im Okerdamm am Südende der Altlast Halberstädter Straße in Oker. Foto: BUND Westharz.

Arsen und Kobalt an der Oker – Entlang von Altlasten der Gebr. Borchers AG, Preussag und Fa. Grillo Zinkoxid – die dunkle Seite der idyllischen Oker – Sonntagsspazierung mit dem BUND-Geologen Dr. Friedhart Knolle am 7. September 2014, 14 Uhr Goslar-Oker. Der BUND-Regionalverband Westharz lädt für den kommenden Sonntag, 7. September 2014, zu einem spannenden Spaziergang entlang der Altlasten der Oker im Goslarer Stadtteil Oker ein. Selbst mancher Einheimische ist überrascht, wenn man ihm mitteilt, dass hier unmittelbar an der Oker eine kritische Altlast mit einem Volumen von 230.000 Kubikmeter liegt, die bisher völlig unsaniert ist. Im Talbereich der Oker, teilweise sogar im Überflutungsbereich des Flusses, haben hier die Firmen Gebr. Borchers AG, die seinerzeitige Preussag und auch die Fr. Grillo Zinkoxid Schwermetallschlämme und andere Produktionsabfälle wie Schlacken abgekippt.

Im letzten Jahrhundert machten diese kritischen

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Schacht Gnade Gottes saniert – Nationalparkhaus Sankt Andreasberg wieder gut erreichbar

St. Andreasberg 2014 w.wimmer

Die Untere Grundstraße ist wieder frei. Foto von Walter Wimmer

Sankt Andreasberg. Die Untere Grundstraße vor dem Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ist endlich wieder frei befahrbar. Spürbares Aufatmen bei Walter Wimmer, dem Leiter des Nationalparkhauses, denn seit Anfang Dezember 2012 mussten er und sein Team sich mit der Sperrung der Straße herumplagen. Im vergangenen Jahr 2013 hatte das Haus rund 10 % Besucher weniger als im langjährigen Mittel üblich, was sich natürlich auch im Umsatz wiederspiegelte. Seine Hoffnung ist, dass sich mit wiederkehrendem Durchgangsverkehr nun auch die Besucherzahlen wieder erholen.

Die Vorgeschichte war harztypisch, denn sie hatte mit der langen Bergbaugeschichte dieses Mittelgebirges zu tun. Aus dieser Zeit stammen spannende Schaubergwerke wie die Grube Samson in Sankt Andreasberg und das Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft, aber auch kritische Altlasten wie schwermetallbelastete Halden, Böden und Gewässer sowie nachsackende Schächte. Genau so ein Schacht war hier das Problem, zumal er unmittelbar am Straßenrand lag.

Das

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