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Zur Industriegeschichte im Südharz – von der Rohstoffgewinnung von Gips, Kali und Flussspat bis zur Kautabakherstellung – Band 31 der Harz-Forschungen erschienen

harz-forschungen band 31

Harz-Forschungen – Band 31 – Zur Industriegeschichte im Südharz / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 31 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Zur Industriegeschichte im Südharz“ herausgegeben.

Im Mittelalter war der Südharz ein Machtzentrum der deutschen Kaiser und Könige. Später, im 19. und 20. Jahrhundert, entwickelte sich hier ein bedeutendes Industriezentrum.

Dank der immer besseren Infrastruktur, vor allem durch den Bau der Eisenbahnstrecken Halle – Kassel, Erfurt – Nordhausen sowie der Harzquerbahn, verbesserten sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Absatz- und Produktionsbedingungen. Dies betraf nicht zuletzt die Erzeugnisse des Maschinenbaus: Betriebe wie Gerlach & König, Montania, Orenstein & Koppel, Maschinenbau- und Bahn AG, VEB Schlepperwerk (später VEB IFA Motorenwerke) bzw. der heute noch bestehende Betrieb Schmidt, Kranz & Co. waren weit über die Region hinaus bekannt für ihre qualitätsvollen Produkte.

Neben verschiedenen Branntweinbrennereien, die teilweise noch heute von Bedeutung sind,

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Buchvorstellung am 19. September 2013: Biographie zu Oberst Gustav Petri

Der Harzverein für Geschichte und Altertumskunde lädt zusammen mit den Förderern der Publikation: Harz-Forschungen 29, Peter Lehmann, geachtet – geleugnet – geehrt. Oberst Gustav Petri, Retter von Wernigerode, zu einer Buchvorstellung mit dem Autor Peter Lehmann in die Historische Halle auf Schloß Wernigerode am Donnerstag, dem 19. September 2013, um 17.00 Uhr, ein.

Anwesend werden auch Vertreter der Förderer des Buches sein. Es begrüßt der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wernigerode und Dezernent für Gemeinwesen, Herr Andreas Heinrich. Zur Buchvorstellung sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Wie aus seinem erst jüngst wiederentdeckten Tagebuch der Kriegsjahre 1939 – 45 hervorgeht, stand der Kaufmann und Wehrmachtsoffizier Gustav Petri (1888 – 1945) dem nationalsozialistischen Regime in klarer Abneigung gegenüber und unterhielt lose Beziehungen zum militärischen Widerstand. Nach Einsätzen in Russland und Frankreich wurde ihm in den letzten Kriegstagen befohlen, die Stadt Wernigerode gegen die Amerikaner zu verteidigen. Militärische Einsicht und humanistische Verantwortung veranlassten ihn jedoch,

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