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Altersarmut – 1.300 Menschen im Landkreis Harz auf „Alters-Hartz-IV“ angewiesen

Altersarmut

Altersarmut / Foto: NGG

Altersarmut auf dem Vormarsch: 1.292 Menschen im Landkreis Harz sind neben ihrer Rente auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung („Alters-Hartz-IV“) angewiesen. Das teilt die für den Kreis zuständige NGG Süd-Ost-Niedersachsen mit. Die Gewerkschaft bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistischen Landesamts. NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

„Zwar ist die Rentenkasse so gut gefüllt wie lange nicht, aber Geringverdiener profitieren kaum von der nächsten Erhöhung“, so Tessmann. Gerade Frauen und Alleinerziehenden bleibe trotz vieler Arbeitsjahre der Gang zum Sozialamt häufig nicht erspart. Verschärfen dürfte sich die Lage in den nächsten zwei Jahrzehnten: Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung wird das Armutsrisiko besonders für die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre ansteigen – von aktuell 15 auf 20 Prozent im Jahr 2036. Als armutsgefährdet gilt ein Rentner, dessen Netto-Einkommen unter 958 Euro monatlich liegt.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen

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Die eigenen vier Wände im Landkreis Harz: 25- bis 40-Jährige sind “Verlierer-Generation”

Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung – im Landkreis Harz gibt es rund 51.500 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. Die Wohneigentumsquote im Kreis Harz liegt damit bei rund 47 Prozent. Nur die Stadt Halberstadt betrachtet, sind dies rund 31 Prozent (Wernigerode: 32 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Regional-Untersuchung zum Wohneigentum hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Eigentumsquote bei knapp 45 Prozent. Damit sei Deutschland weit weg von einem „Wohneigentümer-Land“ und lande im Europa-Vergleich lediglich auf dem drittletzten Platz.

Auch vor diesem Hintergrund sieht das Pestel-Institut beim Wohneigentum im Landkreis Harz „noch Luft nach oben“. Denn es gebe eine neue „Verlierer-Generation“: „Insbesondere die 25- bis 40-Jährigen können sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Immer mehr von ihnen sind gezwungen, zur Miete zu wohnen.

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Petition zur Abschaffung der Sanktionen gegen Hartz4-Bezieher droht zu scheitern

Derzeit läuft eine Petition, welche sich die Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen für Bezieher von Arbeitslosengeld II (sog. “Hartz4″) zum Ziel gesetzt hat (harznews.de berichtete). Begründet wird die Initiative mit der Absicherung des Existenzminimums, welches im Sanktionsfall gefährdet sein könnte. (Zur Petition)

Glaubt man Aussagen von Betroffenen, befürchten diese im Falle der Mitzeichnung der Petition unerfreuliche Reaktionen der Jobcenter. Dies wird dann als Begründung vorgetragen, um die Petition nicht mit zu unterschreiben. Es sieht so aus, als würden am Ende genau diese Stimmen fehlen, um der Petition zum Erfolg zu verhelfen.

Mindestens 50.000 Mitzeichner müssen unterschreiben, damit sich der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages mit dem Thema befaßt. Zur Zeit fehlen noch etwa 5.950 Unterschriften, welche bis zum 18. Dezember getätigt werden müssten. Möglicherweise scheitert die Petition an nur wenigen fehlenden Mitzeichnern. Wenn Sie sich der Forderung nach der Abschaffung der Sanktionen gegen Bezieher von Arbeitslosengeld

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