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Schwalben im Oberharz willkommen heißen – NABU gibt Tipps und ruft auf zur Meldung der gefiederten Untermieter

Mehlschwalbe - Manfred Delpho

Mehlschwalbe / Foto von Manfred Delpho (NABU)

Altenau – Die Schwalben sind wieder in ihre Brutgebiete vor unserer Haustür zurückgekehrt. „Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen – sie sind die Vorboten des Sommers! Wenn sie hoch in das Himmelblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen“, erklärt der Altenauer Daniel Dürholt vom NABU Goslar und ruft dazu auf, den Mehl- und Rauchschwalben sowie den Mauerseglern tatkräftig ‚unter die Flügel zu greifen’.

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Der Mauersegler lässt sich lediglich zur Brutzeit im Nest nieder, den Großteil seines Lebens verbringt er in der Luft. „Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten”,

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Nationalpark und Mountainbiker agieren gemeinsam – Arbeitseinsatz am Bruchberg

Wolfswarter Fussweg

Arbeitseinsatz am Wolfswarter Fußweg / Foto von Jan Zander

Wernigerode. In den letzten Jahren hatten öffentliche Diskussionen über die Vereinbarkeit von Wandern und Mountainbiking im Nationalpark Harz und auch in anderen Waldgebieten des Harzes immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Auch bundesweit wird diese Debatte in praktisch allen touristisch genutzten Waldgebieten geführt.

Lösungen finden sich nur im direkten Gespräch. Im Gebiet des heutigen Nationalparks Harz haben diese Abstimmungsgespräche eine lange Tradition – auch bei der Entwicklung des heutigen Loipensystems ebneten zahlreiche Gespräche den Weg zur heutigen Kooperation. In jüngster Zeit verlief die Entwicklung von Konflikten hin zur vertrauensvollen Kooperation beim Thema Geocaching ähnlich.

Ein vergleichbarer Durchbruch konnte auch beim Thema Mountainbiking erreicht werden. Einige der beliebtesten Wege und Pfade verlaufen zumindest teilweise über das Gebiet das Nationalparks Harz. Aus unterschiedlichen Gründen wurden einige Wege im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks bereits im Jahre 2012 für Mountainbiker gesperrt, d.h. die Räder müssen dort

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Kristalltherme sichert Schwalbennester – NABU berät für friedliches Miteinander

Daniel Dürholt begleitet die Arbeiten von Kristopher Karnovsky, Siegfried Eilers und Jan Vennemann an den Schwalbennestern / Foto von Annette Akbulut

Altenau. Schon lange brüten zahlreiche Mehlschwalben genau über dem Außenbecken der Kristalltherme. „Die Gäste freuen sich darüber, aber hin und wieder fällt auch etwas herab“, erklärt Annette Akbulut, die im Haus für Marketing und Kundenbetreuung zuständig ist. Daniel Dürholt, Schichtleiter Bereich Bad/Sauna, ist selbst beim NABU aktiv, hat die Hilfe initiiert, und die Situation gemeinsam mit Walter Wimmer, NABU-Regionalgeschäftsführer, begutachtet. Es wurde entschieden, dass unter den Nestern ein breiteres Brett mit dem nötigen Abstand angebracht werden soll, um „Herabfallendes“ aufzufangen, damit es nicht am Beckenrand oder gar im Becken landet.

Noch ehe der Brutbetrieb der Mehlschwalben begann, hat Daniel Dürholt mit seinen Kollegen Kristopher Karnovsky, Siegfried Eilers und Jan Vennemann die Arbeiten ausgeführt. An der Kristalltherme brüten noch an weiteren Stellen Mehlschwalben, doch die meisten anderen Nester sitzen

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UNSER HARZ – Dezember 2014: Weihnachtliches Brauchtum in Benneckenstein, Sehnsuchtsberg Brocken und vieles mehr

Unser Harz

Der Titel des Dezemberheftes / Foto: Herausgeber

UNSER HARZ Dezember: Weihnachtliches Brauchtum in Benneckenstein, Nachrichten vom Harz vor 100 Jahren, Der Brocken – Mein Sehnsuchtsberg, Gedichte, Der Oberharzer Tzscherper, Die Stolberger Damenkapelle Teil 5, Das war das Praktikumsjahr 2014 – Jetzt für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2015 im Nationalpark Harz bewerben Clausthal-Zellerfeld. Im Harz hat sich nur noch an wenigen Orten traditionelles Weihnachtsbrauchtum erhalten – einer davon ist Benneckenstein. Hier werden noch die alten Quempasweisen, eine Art Wechselgesang, im Weihnachtsgottesdienst zelebriert. Eine andere Tradition gab es hier auch, von der der Vater des Autors Prof. Lutz Wille sehr lebendig berichtet hat.

1914: Es war viel los vor 100 Jahren im Harz – die Eisenbahnstrecke von Clausthal-Zellerfeld nach Altenau wurde eröffnet, ebenso die neuerbaute Hanskühnenburg. Das Rätsel um die Stärke der Rhumequelle wird gelöst, es gibt große Mengen von Schnee, von Unglücksfällen wird berichtet und auch der Erste Weltkrieg spielt schon hinein.

Der

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NABU zeichnet Schwalbenfreunde aus: Plakette geht nach Altenau

urkunde nisthilfe w. wimmer

Martina Schreiber und Rainer Eckstein mit Urkunde, Plakette und Kunstnest für Mehlschwalben. (Foto: NABU/Walter Wimmer)

Am Haus am Gerlachsbach sind Schwalben gern gesehen. Altenau. Auf beiden Seiten des „Haus am Gerlachsbach“ flogen die Mehlschwalben die besetzten Nester an, während NABU-Regionalgeschäftsführer Walter Wimmer die Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ an Martina Schreiber und Rainer Eckstein verlieh. Dazu gehört auch eine Urkunde und ein doppeltes Kunstnest für Mehlschwalben. In einem landesweiten, von der Bingo-Umweltstiftung geförderten Projekt zeichnet der NABU Niedersachsen auf diese Weise Menschen aus, die die Schwalben an ihrem Haus dulden und fördern.

„Die waren hier schon bei meiner Mutter“, freut sich Martina Schreiber über die die fliegenden „Glücksbringer“. Und Rainer Eckstein ergänzt: „Wir würden die Nester niemals beseitigen. Natürlich machen die etwas Dreck, aber das steht in keinem Verhältnis, zu der Freude, die sie uns bereiten.“

Doch diese Einstellung ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Alle Beteiligten hoffen, dass

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Abriß von Bahnbrücken der Innerstetalbahn geplant

Im Jahre 1977 wurde der Betrieb der in der Kaiserzeit erbauten Oberharzbahn (Innerstetalbahn) eingestellt. Die Bahngleise wurden in der Folgezeit vollständig entfernt und große Teile der Trasse zu einem Wanderweg umgestaltet.

In den seither vergangenen Jahrzehnten hat der Zahn der Zeit sehr stark an einigen der verbliebenen Brückenbauwerke genagt. Zwei dieser einstigen Bahnbrücken zwischen Clausthal-Zellerfeld und Altenau sind inzwischen einsturzgefährdet. Eine Instandsetzung kommt wohl aus Kostengründen nicht in Frage. Aus diesem Grund gibt es Überlegungen, diese Brücken abzureißen.

Wenn Sie sich für technische Relikte dieser Art interessieren, sollten Sie bald die alte Bahntrasse zwischen den genannten Orten im Oberharz aufsuchen. Besichtigen Sie die Eisenbahnbrücken, solange sie noch stehen.

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Unser Harz Januar 20​13: Neues zum Welter​be – Kloster Walkenried – Welter​bestatus gefährdet?​

UNSER HARZ im Januar 2013: Der steinige Weg zum Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft – Prof. Roseneck war nicht der alleinige Ursprungsvater dieses Kulturdenkmals; Visionen contra geschichtliche Tatsachen: Anmerkungen zu den geplanten Baumaßnahmen in Walkenried; „Heim nach Lautenthal“; Dr. med. Weber, Hildegard Marie Adeline – zum 99. Geburtstag der Goslarer Ärztin und Malerin; „JUBI“, das Heimbier aus der Harzbrauerei Altenau; Treseburg und seine Industrie im 18. Jahrhundert; Neue Serie: Kinderlandverschickung im Harz, Teil 1

Clausthal-Zellerfeld. Das erste UNSER HARZ-Heft dieses Jahres enthält wieder ein vielfältiges Themenangebot. Das Titelbild ziert ein Foto von Irmtraud Theel – es zeigt die Hohne-Eiche auf den Hohnewiesen bei Drei Annen-Hohne im Nationalpark Harz.

Den Anfang macht ein Beitrag von Werner Grübmeyer, der Informationen darüber gibt, wie das Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft entstand – die Bemühungen kamen von vielen Seiten, nicht nur vom jüngst verstorbenen Prof. Roseneck. Damit sollen dessen Leistungen nicht geschmälert, aber die Rahmenumstände erhellt werden.

Sodann

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UNSER HARZ Dezember ​2012: Harzer Notgeld​, Tiere im Schnee, 3​00. Geburtstag von F​riedrich II. u.v.m​

UNSER HARZ Dezember 2012 erschienen: Einiges über Harzer Notgeld von Willi Otto. Zum 300. Geburtstag von Friedrich II. Wiehnachtswunner – ok for Li. Winter- und Weihnachtsgedichte. Vom Reh, das seinen Weg suchte – ein Märchen? Skizze der ehemaligen Bleihütte Clausthal an der Innerste. Erinnerungen an eine bewegte Jugendzeit – 12. und letzter Teil.

Clausthal-Zellerfeld. Im Ersten Weltkrieg und auch noch danach wurden aus Edelmetall hergestellte Münzen gehortet und fehlten so im Umlauf. Als Ersatz wurden Notgeldscheine gedruckt – häufig liebevoll gestaltet, wie die im ersten Beitrag des Heftes in einem reich bebilderten Bericht gezeigten, von Willi Otto entworfenen Scheine aus Halberstadt, Wernigerode und Schierke.

Ausgehend von einem kleinen sechseckigen Jagdhaus südlich von Rübeland, an dessen Stelle einst ein Jagdschloss stand, das den Großeltern der Ehefrau Friedrichs II. gehörte, wird im neuesten Heft von Unser Harz zu seinem 300. Geburtstag an diesen großen preußischen Staatsmann erinnert.

Mit einer Weihnachtsgeschichte werden die

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