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Ostern naturfreundlich feiern und auch feuern

Magdeburg. Jedes Jahr freuen sich Jung und Alt wieder auf das Osterfeuer, aber mit dem Abbrennen des Schnittgutes sind auch viele negative Seiten verbunden, denn zu Ostern wird in zahlreichen Städten und Gemeinden in Sachsen-Anhalt das Brauchtum des Osterfeuers gepflegt, was nicht immer so naturfreundlich abläuft, wie es oft aussieht.

Schon bei der Standortwahl sollte darauf geachtet werden, daß die Rauchentwicklungen nicht die Anwohner belasten. Auch Horstschutzzonen, die im Naturschutzgesetz in Sachsen-Anhalt seit 2010 verankert sind, müssen beachtet werden. Brut und Aufzucht störende Handlungen sind in einem Umkreis von 300 m zu unterlassen!

„Seitens der Genehmigungsbehörden in den Landkreisen und Verwaltungsgemeinden sollte vor der Genehmigung darauf geachtet werden und auch Kontrollen durchgeführt werden, selbst wenn die Genehmigung des Osterfeuers schon alle Jahre wieder fast automatisch erteilt wird, aber die Umstände können sich ja ändern“, rät Annette Leipelt vom NABU Sachsen-Anhalt.

Oft beginnen Gartenbesitzer, Vereine und Gemeinden schon lange vor Ostern

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