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Harzer Hilfe für das Thüringer Auerhuhn-Projekt – zwei Nachwuchs-Hennen aus dem Schaugehege Lonau übergeben

uebergabe auerhuhn

Übergabe der Tiere durch Ranger Jens Heim (rechts) an Michael Schmidt / Foto von F. Knolle, Nationalpark Harz

Herzberg-Lonau. Jüngst konnte der Betreuer des Auerhuhn-Schaugeheges Lonau, der Nationalpark-Ranger Jens Heim, zwei erst in diesem Jahr hier geschlüpfte Auerhennen an das Thüringer Auerhuhn-Projekt übergeben. Mit großer Freude übernahm Michael Schmidt, Mitarbeiter des Forstamts Saalfeld-Rudolstadt, die Tiere. „Sie werden unserem Artenschutzprojekt für diese vom Aussterben bedrohten Tiere sehr helfen“, so Michael Schmidt bei der Übergabe.

Das Auerhuhn-Schaugehege des Nationalparks Harz befindet sich im Herzberger Ortsteil Lonau. Es ist durch einen kurzen, ca. 15-minütigen Spaziergang von der Nationalpark-Informationsstelle und Rangerstation im Dorfgemeinschaftshaus Lonau zu erreichen und zeigt in verschiedenen Volieren die beiden Raufußhuhn-Arten Auerhuhn und Birkhuhn. Nach der Auflösung der Revierförsterei Jagdhaus im Jahr 2013 betreuen die Lonauer Ranger das Auerhuhn-Schaugehege, in dem immer wieder auch Nachwuchs ausgebrütet wird. Dies zeigt, dass den Tieren in dem naturnahen Gehege sehr gute Lebensbedingungen geboten werden,

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Nationalpark Harz warnt vor dem Betreten der Wälder – Rangerstation Scharfenstein geschlossen

Aufgrund der aktuellen Sturmwirkungen sind zahlreiche Wanderwege im Nationalpark Harz zugeworfen und nicht zu betreten. Weitere Bäume sind beschädigt und es besteht Nachbruchgefahr.

Aufgrund zahlreicher umgefallener Bäume ist auch der Zuweg zur Rangerstation und Raststätte Scharfenstein unbegehbar und der Scharfenstein daher geschlossen worden.

Die Aufräumungsarbeiten können erst nach Abflauen des Sturms beginnen und sich durch den Feiertag verzögern.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Neues Luchs-Denkmal im Nationalpark Harz anlässlich der letzten Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren eingeweiht

Bronzeluchs

Das neue Luchs-Denkmal am Kaiserweg im Nationalpark Harz mit (von links) dem Mäzen Dietrich Steinhausen, Nationalparkleiter Andreas Pusch, der Künstlerin Anna Barth und ihrem Mann und früheren Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth. Foto von Friedhart Knolle

Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren, darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies war der Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine

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Der Niedersächsische Heimatbund kürt die Berg-Ahorn-Allee südlich von Sankt Andreasberg zur Allee des Monats Oktober 2017

Am Freitag den 20. Oktober 2017 ist der “Tag der Allee” und anlässlich dieses Datums gibt der Niedersächsische Heimatbund e.V. (NHB) die Allee des Monats Oktober 2017 bekannt:

Es handelt sich um die Berg-Ahorn-Allee im Oberharz südlich der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg.

Die Allee liegt mitten im Wald und ist Teil des Baumlehrpfades am beliebten John-Kothe-Weg, der am Südosthang des Glockenberges verläuft. Zunächst führt die Allee über eine kleine Lichtung mit einem schönen Ausblick in den benachbarten Wäschegrund. Anschließend schlängelt sich die Allee in den Wald hinein. Trotz des die Allee umgebenden Waldes geht der Alleencharakter auf einer Länge von knapp 150 Metern nicht verloren und die alten Bäume ergeben ein schönes und homogenes Gesamtbild. Neben dem dominierenden Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) finden sich Gewöhnliche Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) und Gewöhnliche Eschen (Fraxinus excelsior) als Einzelbäume in den zwei Baumreihen. Gerade mit den herbstlichen Laubverfärbungen ist der Harz und speziell diese Allee einen

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Heinrich-Heine-Weg im Nationalpark Harz bei Ilsenburg wieder begehbar – Hochwasserschäden beseitigt

Heinrich Heine-Weg 2017 nach Sanierung

Der Heinrich-Heine-Weg im Herbst 2017 nach der Sanierung. / Foto: Nationalpark Harz

Ilsenburg. Jüngst konnte die Reparatur des durch die Hochwasserschäden örtlich weggebrochenen Heinrich Heine-Wegs im Wandergebiet des Ilsetals abgeschlossen werden. Der abgerutschte Wanderweg musste aufgrund seiner schlechten Erreichbarkeit ausschließlich in Handarbeit neu aufgebaut werden.

Die Sperrung der Weges ist nunmehr aufgehoben und der beliebte Weg – einer der schönsten, der auf den Brocken führt – kann wieder bewandert werden. Der Namensgeber Heinrich Heine wanderte auf ihm im Zuge seiner Harzreise 1824 übrigens nicht AUF den Brocken, wie man hin und wieder liest und hört, sondern nach einer Übernachtung HERUNTER nach Ilsenburg.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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BUND: Skiprojekt Schierke weder zeitgemäß noch genehmigungsfähig

BUND: Skiprojekt Schierke weder zeitgemäß noch genehmigungsfähig – Drittes Gutachten weicht von verbindlichen Methoden ab Wernigerode / Magdeburg: Die Auseinandersetzung um das in Schierke im Harz geplante Wintersportprojekt mit Skipiste, Schneekanonen und Seilbahn geht weiter. Das „3. Gutachten“ wurde nicht nach den für alle geltenden verbindlichen Methoden erstellt. Bei dem Bau würde wertvoller Moorwald zerstört werden. Beides ist für den BUND nicht hinnehmbar. Der Verband erwägt gegebenfalls rechtliche Schritte.

Vor diesem Hintergrund hat sich Prof. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND, und der Landesvorsitzende Ralf Meyer über den aktuellen Stand vor Ort informiert. Im einem Pressegespräch erläuterten sie, warum dieses Projekt auch vor dem Hintergrund des dritten Gutachtens weder zeitgemäß noch zukunftsfähig und aus naturschutzfachlicher Sicht nicht genehmigungsfähig sei.

„Angesichts steigender Temperaturen werden Skigebiete in einer Art Torschlusspanik und nach dem Prinzip Hoffnung aufgerüstet“, kritisierte Prof. Dr. Hubert Weiger, die aktuellen Planungen für das Skiprojekt Schierke. „Moor- und Klimaschutz bleiben dabei

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Harzer NABU-Aktion “Schwalbenfreundliches Haus” geht erfolgreich weiter

Schwalbenfreunde LK Hz 2017

Schwalbenfreunde / Foto: NABU-Kreisverband Harz

Wernigerode. Der NABU Sachsen-Anhalt startete 2012 mit freundlicher Unterstützung des Umweltministeriums erstmalig die Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“.

2016 schrieb der NABU-Kreisvorstand Harz, dass er sich freuen würde, wenn im nächsten Jahr viele Bewerbungen im Rahmen der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ eingehen. Der Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Immerhin waren es 2017 34 Harzer, die sich an der Aktion beteiligten.

Leider werden Schwalben häufig vertrieben. Die Hinterlassenschaften von Mehlschwalben an Hausfassaden oder von Rauchschwalben in Gebäuden werden von vielen Hausbesitzern nicht akzeptiert. Schmutzabweisende Fassadenfarben oder Netze sollen den Bau der Lehmnester verhindern.

Bedauerlicherweise werden bei Haussanierungen die vorhandenen Nester oft einfach entfernt. Die vor allem in Stallanlagen oder anderen Gebäuden brütenden Rauchschwalben finden nur noch wenige Orte, die während der Brutzeit eine Einflugmöglichkeit bieten.

Der NABU möchte daher mit der Auszeichnung von Gebäuden, an oder in denen Schwalben nisten, um Toleranz und Verständnis, aber auch um Akzeptanz für

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Parkseminare machen glücklich – Gemeinsames Gärtnern in Ballenstedt vom 6. bis 8. Oktober 2017

Wasserachse Schlosspark Ballenstedt

Auch rund um die Wasserachse im Schlosspark Ballenstedt wird während des Parkseminars gearbeitet. Foto: Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V.

Die Vorbereitung für das 15. Gartenträume-Parkseminar laufen auf Hochtouren. Es findet vom 6. bis 8. Oktober 2017 im Schlosspark Ballenstedt und auf der Roseburg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, aktiv in den Parks mitzuarbeiten, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig zum Erhalt der beiden denkmalgeschützten Parks beizutragen. Bisher haben sich gut 80 Personen angemeldet, weitere sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Gärtnerisches Vorwissen ist nicht notwendig.

Los geht es am Freitagabend, den 6. Oktober, mit einer Einführung zur Geschichte der beiden Anlagen und zu den geplanten Maßnahmen während des Arbeitseinsatzes. Am Samstag sowie am Sonntagvormittag wird in den Parks unter Anleitung von Experten gearbeitet. Vorträge rund um das Thema Gartenkunst am Samstagabend und eine Führung durch beide Parks am Sonntagnachmittag ergänzen das Programm. Eine Teilnahme an einzelnen Tagen ist möglich.

Verschiedene Partner

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“Straße der Romanik”: Wirtschaftsminister Willingmann übergibt Schilder für zwei neue Baudenkmäler im Landkreis Harz

Kloster Wendhusen Thale und Johanniskirche Wernigerode aufgenommen / „Straße der Romanik“ wächst / Willingmann: Dank und Respekt für ehrenamtlichen Einsatz

Bedeutende Zeitzeugen der Romanik: Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute die Schilder für zwei neue Baudenkmäler der „Straße der Romanik“ im Landkreis Harz übergeben: Damit gehören die Kirche St. Johannis in Wernigerode und das Kloster Wendhusen in Thale nun auch offiziell zur historischen Tourismus-Route. Die Landesregierung hatte Mitte Mai beschlossen, die 1993 aus der Taufe gehobene „Straße der Romanik“ mit Blick auf das 2018 anstehende 25-jährige Jubiläum um insgesamt zehn Bauwerke zu erweitern. Dadurch umfasst die Route künftig 88 Bauwerke an 73 Orten im Land. Im Landkreis Harz sind es nun 15 Bauwerke an 12 Orten.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann würdigte bei der Übergabe der Schilder vor allem das ehrenamtliche Engagement: „Viele Menschen setzen sich unermüdlich dafür ein, die Kirchen und Klöster für Besucher zugänglich zu machen.

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Tag des Geotops im und auf dem Iberg am 17. September 2017

Am Sonntag, dem 17. September 2017, dem Tag des Geotops, bietet das HöhlenErlebnisZentrum um 11 Uhr wieder eine Geologische Wanderung im und auf dem Iberg unter dem Motto „Ein Riff auf Reisen“ an.

Über Bad Grund erhebt sich auf einer Fläche von etwa 1,5 km² ein imposantes Korallenriff. Als Massiv aus reinem Kalk erstreckt es sich mit einigen markanten Steilklippen über den Iberg und den heutigen Steinbruch Winterberg. Es entstand im Devon südlich des Äquators.

Wie sah die Erde damals überhaupt aus? Wie gelangte das Riff hierher und erhob sich als Berg? Und was haben die Höhlen im Iberg mit dem Eisenerz zu tun, das sich in ihm gebildet hatte? In der geologischen Sonderführung wird erfahrbar, wie der Iberg zu seinen Fossilien, seiner derzeitigen Lage auf der Nordhalbkugel, zum Erz und zu seinen Höhlen kam und hier später schließlich Bergbau betrieben wurde.

Dauer ca. 2,5 Stunden

Treffpunkt Kasse des HöhlenErlebnisZentrums

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Dem Rothirsch im Nationalpark Harz auf der Spur am 16. September 2017

Rothirsch_Frank Raimer

Rothirsch / Foto von Frank Raimer

Braunlage-Sankt Andreasberg. Am Samstag, den 16. September 2017 geht das Nationalparkhaus Sankt Andreasberg im Rahmen der „Hirschbrunfttage“ auf eine besondere Pirsch: Gemeinsam mit der Wildtierökologin Annika Schröder wird nach Spuren der Wildtiere gesucht.

Dabei geht es allerdings nicht nur um den Rothirsch, der dann allerorten im Mittelpunkt steht. Die Mitarbeiterin des Naturschutzbundes wird das Augenmerk auch auf die unscheinbareren Arten lenken sowie auch die, die nicht dem „jagdbaren Wild“ zugerechnet werden, denn die Artenvielfalt im Nationalpark Harz ist groß.

Die Exkursion ist für alle Altersgruppen – insbesondere auch Familien – geeignet und wird ca. 2 bis 3 Stunden dauern, so dass man direkt danach zum Mittagessen einkehren kann.

Für die Exkursion werden Gebühren in Höhe von 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien erhoben.

Anmeldung zur Exkursion bitte unter 05582/9230-74.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Wandertreff vor

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Nationalpark-Brockenhaus wegen Umbaus vom 4. bis 18. September 2017 geschlossen

Brockenhaus

Brockenhaus / Foto von Walter Wimmer

Brocken. Das Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus auf Norddeutschlands höchstem Berg bleibt von Montag, dem 4. September bis einschließlich Montag, dem 18. September wegen Bauarbeiten geschlossen.

Das Brockenhaus bekommt in diesen zwei Wochen eine behinderten- und brandschutzgerechte neue Eingangstür. Da die Baustelle sich auf den gesamten Eingangsbereich des Hauses erstreckt, ist es leider in dieser Zeit nicht möglich, die Besucherinnen und Besucher durch einen alternativen Eingang in das Brockenhaus einzulassen

Ab Dienstag, dem 19. September 2017 steht das Brockenhaus mit einem rundum erneuerten Eingangsbereich wieder für die Besucher des Berges offen.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Batnight im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg mit Familiennachmittag und Fledermausexkursion am 26. August 2017

Großes Mausohr_Karl-Heinz Bickmeier, NABU

Großes Mausohr / Foto von Karl-Heinz Bickmeier, NABU

Sankt Andreasberg. Am Samstag, den 26. August findet von 14 Uhr bis 17 Uhr im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg ein Familiennachmittag anlässlich der 21. Internationalen Fledermausnacht statt. In einer Bastelecke können Fledermäuse gebastelt werden, frische Waffeln werden gebacken und bei der Tombola gibt es Preise zu gewinnen. Der Eintritt für den Familiennachmittag ist frei, so Thomas Appel, der Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg.

Um 19:30 Uhr beginnt der einführende Vortrag über Fledermäuse mit der direkt anschließenden Fledermausexkursion. Dabei werden die „heimlichen Jäger der Nacht“ beobachtet und es kann ihren Ultraschall-Rufen mit dem Bat-Detektor gelauscht werden.

Für die Exkursion werden Gebühren in Höhe von 4,- € für Kinder, 6,- € für Erwachsene und 14,- € für Familien erhoben. Es wird empfohlen, eine Taschenlampe dabei zu haben. Anmeldung für die Exkursion unter 05582/923074.

Ort der Veranstaltungen: Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg

PM:

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Hoch zu Ross per Mountain-Bike im Nationalpark unterwegs

Mountain-Bike-Tour Brocken

Mountain-Bike-Tour auf den Brocken / Foto: NBZ TorfHaus

Altenau-Torfhaus. Nein – es waren lediglich Stahlrösser in Form von geländegängigen Mountainbikes, auf denen eine Gruppe aus Mitarbeitern und Kunden einer harzansässigen Firma im Nationalpark Harz am vergangenen Freitag unterwegs war. Fachkundig geführt durch eine Mitarbeiterin des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus, die spannende und interessante Naturphänomene erläuterte, wurde die Rad-Tour auf den Brocken und zurück über Oderbrück nach Torfhaus zu einem spannenden und fröhlichen Gemeinschaftserlebnis, dem auch ein heftiger Regenguss nichts anhaben konnte.

Seit dem Jahr 2012 bietet das Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus auch Fahrrad-Begleitungen im Nationalpark an. So haben auch Sportaktive die Möglichkeit, die Phänomene beidseits des Weges besser einzuschätzen und tiefer in die wertvielschichtige, begeisternde sagenumwobene Bergwildnis des Nationalparks einzutauchen. Die Mitarbeiter kennen auch die Strecken, die derzeit aufgrund der Klimaschäden nicht oder nur schwer befahrbar sind.

Das Team des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus ist erreichbar unter Tel. 05320-33179-0 oder post@torfhaus.info

PM: Nationalpark Harz

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Gartenträume-Parks in Sachsen-Anhalt beliebt wie noch nie

Europa-Rosarium Sangerhausen

Das Europa-Rosarium Sangerhausen / Foto: Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V., Felicitas Remmert

Parks und Gärten werden bei Sachsen-Anhalt-Touristen immer beliebter. Das geht aus den kürzlich veröffentlichen Ergebnissen der Permanenten Gästebefragung 2016 (PEG) der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) hervor. Demnach gehörten im vergangenen Jahr Ausflüge in die grünen Oasen des Landes zu den drei beliebtesten Aktivitäten von Übernachtungsgästen in Sachsen-Anhalt. 42 Prozent der Befragten gaben an, während ihres Aufenthaltes Parks und Gärten zu besuchen. Das sind 15 Prozent mehr als bei der letzten Befragung 2011/2012. Zudem gaben rund 70 Prozent der Interviewpartner an, Interesse an Angeboten rund um Parks und Gärten zu haben.

Claus Mangels, Vorstandsvorsitzender des Gartenträume Sachsen-Anhalt e. V. freut sich über die wachsende Beliebtheit von Parks und Gärten. „Die Initiative Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt bietet den Gästen hervorragende Ziele. Insgesamt verbindet die Gartenträume-Route bisher 43 Anlagen. In Kürze wird die Landesregierung über die Ergebnisse einer Evaluierung

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Gewinnerbilder des Nationalpark-Fotowettbewerbs 2017 ausgezeichnet und Nationalpark-Kalender 2018 vorgestellt

Matt Aust - Brockenmilchstrasse

Siegerfoto der Kategorie Landschaft: “Brockenmilchstraße” / Foto von Matt Aust

Eisvogel-Foto von Willi Rolfes aus Vechta gewinnt – Fotoausstellung mit den besten Motiven im Museum Schloss Herzberg in Herzberg am Harz – Nationalpark-Kalender ab sofort im Handel

Herzberg am Harz. Soeben wurden die diesjährigen Gewinner des Fotowettbewerbs „HarzNATUR 2017“ ausgezeichnet. Der Nationalpark Harz hatte zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum fünften Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Schauspieler und engagierte Umweltschützer Hannes Jaenicke.

Beim Wettbewerb sollen Motive von Tieren, Pflanzen oder Landschaften aus dem Nationalpark im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands mit der Kamera eingefangen werden. Geheimnisvolle Waldbilder, schroffe Felsen, rauschende Bäche und jahreszeitliche Farbenpracht können dabei ebenso in Szene gesetzt werden wie eine Vielzahl spannender und zum Teil seltener Tier- und Pflanzenarten.

Gesucht wurden Bilder in drei Kategorien: Es rennt, fliegt oder krabbelt – Kleine und große Tiere des Nationalparks Sagenumwobene Bergwildnis –

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Brocken-Rundwanderweg wird erneuert – Arbeiten beginnen am 21. August 2017

Wernigerode. Am Montag den 21.8.2017 beginnt der Nationalpark Harz auf dem Brocken mit der Instandsetzung des Brocken-Rundwanderwegs, um die Besucherlenkung auf dem Berg zu optimieren.

Diese Instandsetzungsmaßnahmen stehen nur teilweise mit den hohen Niederschlagsmengen in der jüngsten Vergangenheit in Verbindung, die ebenfalls einige Schäden verursacht haben. Vielmehr waren sie schon seit längerem geplant und zeitlich eingetaktet.

Der Rundwanderweg wird während der Arbeiten abschnittsweise gesperrt. Die Besucher kommen dennoch in jedem Fall auf dem Brocken an alle gewohnten Anlaufpunkte. Die Arbeiten werden voraussichtlich ca. 3 Wochen dauern.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Starkregenschäden im Nationalpark Harz – eine Zwischenbilanz

Hasselbachtal

Wegeschaden im Hasselbachtal im Nationalpark Harz / Foto von Sabine Bauling

Wernigerode. Die Starkregenfälle im Juli 2017 haben im Nationalpark Harz größere Schäden insbesondere am Wegenetz hinterlassen als zunächst angenommen. Besonders betroffen sind die nördlichen Nationalparkreviere des Schutzgebiets.

Auf dem Brocken ist besonders viel Regen gefallen. Der Abfluss über Holtemme, Ilse und die zahlreichen Nebenbäche und Gräben war deshalb sehr stark. Innerhalb von 72 Stunden fielen auf dem Brocken 256 mm Regen, das sind über 25 Wassereimer pro Quadratmeter. Diese Wassermassen konnten die Bäche nicht fassen. Das Wasser suchte sich eigene Wege und riss dabei Geröll, Äste usw. auf seinem Weg mit. Bergab schwollen die Wassermassen kurzzeitig dermaßen an, dass ganze Wegebereiche verschwunden sind.

Nach gründlicher Bestandsaufnahme auf der gesamten Nationalparkfläche wird das ganze Ausmaß der Schäden deutlich. Neben den Forstwegen und- straßen sind auch viele Wanderpfade betroffen. Es kam zu Abbrüchen an Straßen- und Wegekörpern zu den Gräben hin,

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Wegeschäden im Nationalpark Harz – Aufräumarbeiten haben begonnen

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Auch im Nationalpark hat der Starkregen der letzten Tage Schäden angerichtet. Wege waren zu reißenden Bächen geworden und haben Wegematerial und Geröll mit sich gerissen. Die Mitarbeiter des Nationalparks nehmen jetzt die Schäden auf und versuchen die Wege so schnell wie möglich wieder begehbar zu machen.

Insbesondere im nördlichen Teil des Nationalparks, also im Bereich um Bad Harzburg, ist jedoch noch mit größeren Einschränkungen zu rechnen. Hier kann auch die Buslinie 875 von Bad Harzburg zum Luchsgehege an der Rabenklippe noch nicht wieder bedient werden. In den Hochlagen und im südlichen Teil des Nationalparks (Ackerstraße, Achtermann, Hahnenkleeklippen) ist die Lage wesentlich entspannter. Wanderer sollten bergtaugliches Schuhwerk tragen und auf schwer begehbare Wegeabschnitte eingestellt sein. Die Moore sind wassergesättigt, so dass auf den Wanderwegen der Hochlagen immer wieder mit Feuchtstellen und erhöhter Rutschgefahr zu rechnen ist. Von Moutainbike-Unternehmungen rät die Nationalparkverwaltung derzeit ab.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Verkehrssicherungsmaßnahmen am Brocken

Verkehrssicherungsmaßnahmen am Brocken notwendig – Baumfällarbeiten an der Brockenstraße und der Straße Am Bahnhof in Schierke

Schierke. Vom 24. Juli bis zum 4. August 2017 werden zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit umfangreiche Maßnahmen in Form von Baumfällarbeiten an der Brockenstraße und der Straße Am Bahnhof in Schierke notwendig. Während der Arbeiten kann es zu kurzen Wartezeiten für Autofahrer kommen (Befahren der Brockenstraße auch weiterhin nur mit Sondergenehmigung).

Der Bereich befindet sich in der Naturdynamikzone des Nationalparks Harz. In diesen Bereichen greift der Mensch nicht mehr ein. Eine Ausnahme ist die notwendige Gewährleistung der Verkehrssicherung an öffentlichen Straßen.

Warum sind gerade hier soviele Fichten abgestorben? Der Harz ist im Bereich über 700 m das Wuchsgebiet natürlicher Bergfichtenwälder. Sie sind stufig aufgebaut mit dichteren Bereichen, kleineren offenen Bereichen und ungleichalten Bäumen, begleitet von Ebereschen, Weiden und Birken. In den betroffenen Bereichen herrschen aber strukturarme, gleichaltrige, dicht bestockte Fichtenforste vor. Der Borkenkäfer

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