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Unser Harz – März 2017: Zahnradbahnen im Harz, Gipsöfen am Südharz, Loipenspuren im Nationalpark

Loipenspuren

Loipenspuren im Nationalpark Harz / Foto von Henning Ohmes

Zahnradbahnen im Harz, Der „Erfurter Kammerofen“ am Hausberg bei Hörden, Ein Leben für die Musik – Helene Elster, Blankenburg, Alte Häusernamen im Bergdorf Lerbach: Sägemühle/Marienburg, Loipenspuren im Nationalpark Harz – was nicht jeder sieht

Clausthal-Zellerfeld. Auch im Bereich der Eisenbahntechnik gingen weltweit wirkende Impulse vom Harz aus. Das Zahnradsystem des Schweizers Roman Abt wurde hier zum ersten Mal bei der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn eingesetzt – nach vorherigen Testfahrten. Später kam es auch in Sankt Andreasberg und in Oker zum Einsatz.

Am Karstwanderweg des Südharzes bei Hörden finden sich Reste eines alten Gipsofens, der eine für die hiesige Gegend unübliche Bauweise zeigt. In der Gipsausstellung in der alten Grundschule in Walkenried finden sich jedoch Entwürfe über die Bauweise des Erfurter Kammerofens, die, wie hier dargelegt wird, mit der Ruine dieses Gipsofens übereinstimmen.

Helene Elster, 1860 in Blankenburg am Harz geboren, gründete dort gemeinsam

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Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Offizierscasino

Blick auf das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal / Foto von Uwe Epping

Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19. 02. 2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich

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Warnung vor Glätte auf Wanderwegen und Loipen

Goetheweg Winter

Goetheweg zum Brocken / Foto von F. Knolle, Nationalpark Harz

Wernigerode. Nicht nur die Loipen, auch zahlreiche Wanderwege im Nationalparkgebiet und im Harz allgemein sind durch die wechselnde Tau- und Frostwetterlage der letzten Tage aktuell stark vereist und dadurch extrem glatt. Bitte seien Sie deshalb beim Betreten von Wanderwegen und Loipen äußerst vorsichtig, damit es nicht zu Stürzen kommt.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Unser Harz Februar 2017: Erinnerungen an den Zollgrenzdienst im Harz und mehr

Diabas-Steinbruch Wolfshagen

Der renaturierte Diabas-Steinbruch Wolfshagen / Foto Specht

Arbeit im Zollgrenzdienst an der DDR-Grenze im Harz; Diabas im Harz – das Gestein des Jahres 2017; Rudolf Klas, ein Osteroder Maler; Einiges über Litfaßsäulen in Osterode am Harz; Dr. Karl Sanders stiftet dem Nationalpark Harz geologisch-gesteinskundliche Sammlung seines Vaters Dipl.-Ing. Karl-Wolfgang Sanders

Clausthal-Zellerfeld. Noch immer ist die ehemalige deutsch-deutsche Grenze im Harz sehr präsent. Viele Entwicklungen, Anekdoten und Begebenheiten aus dieser Zeit schildert der Bericht über den Zollgrenzdienst bei Braunlage. Darüber hinaus stellt er eine kleine Nachkriegsbiografie dar.

Das Gestein des Jahres 2017 ist der Diabas. Da er im Harz weit verbreitet ist, wird er mit seiner Entstehungsgeschichte, seinen Lagerstätten und seinen Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Auch Rudolf Klas, ein Osteroder Maler, dessen Bild schon auf der Titelseite bewundert werden kann, ist Thema des Februarheftes.

Seit 150 Jahren prägen Litfaßsäulen das Bild unserer Städte, auch wenn sie daraus mehr und mehr verschwinden. In

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Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinos

Offizierscasino

Das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal von Prof. Georg Fürstenberg im Jahre 2016 nach Freistellung vom Baumbewuchs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst / Foto von Uwe Epping

Goslar. Die Petition des Geschichtsvereins Goslar zum Erhalt des Offizierscasinos auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Goslar blieb erfolglos: Der Wortlaut der Empfehlung ist bisher nur in Rudimenten durch die Presse und eine Email des örtlichen MdL Dr. Saipa an den Geschichtsverein Goslar bekannt. Danach folgte der Landtag der Empfehlung des Petitionsausschusses in dessen klosterkammerfreundlichen Auslegung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Nach § 10 Absatz 5 des Gesetzes bedürfen genehmigungspflichtige Maßnahmen an Kulturdenkmalen, die sich im Eigentum oder Besitz einer von der Klosterkammer Hannover verwalteten Stiftung befinden, zwar keiner Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Dass sich die Kammer aber wie jeder andere an die materiellen Vorschriften des Gesetzes zu halten hat, so an die Pflicht zur Erhaltung (§ 6), wird beiseite geschoben. Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz: ein lex Biallas.

Das Denkmalschutzgesetz verfolgt

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Internationale Grüne Woche 2017 in Berlin – Mansfeld-Südharz wieder mit Köstlichkeiten aus der Region dabei

genuesslich-msuedharz

Mansfeld-Südharz auf der Grünen Woche / Grafik: Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH

Genüssliches Mansfeld-Südharz – Leckereien und Touristiker aus der Region locken in die Sachsen-Anhalt Halle 23b Auch zur Internationalen Grünen Woche 2017 darf der Gemeinschaftsstand aus der Region Mansfeld-Südharz nicht fehlen – unter dem Dach des Landkreises und der Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH haben sich in diesem Jahr wieder 4 regionale Produzenten und 4 touristische Partner zu einem gemeinsamen Stand zusammengeschlossen. Sie präsentieren die Vielfalt der Region, angefangen mit malzigen Brotaufstrich bis hin zu köstlichen Weinen.

Am Stand Nummer 137/138 können Sie sich in die Genusswelt Mansfeld-Südharz entführen lassen. Mit dabei sind in diesem Jahr wieder die Landfleischerei Kneusel, der Brotaufstrich Malzit und das Landgut Pfeiffhausen. Neu im Bunde der regionalen Produzenten ist das Obst-und Weingut Goldschmidt aus Beyernaumburg. Und auch die Familie der Touristiker ist angewachsen. Zum wiederholten Mal sind das Tourismusteam Mansfeld-Südharz und die Tourist-Information der Lutherstädte Eisleben und

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Unser Harz Januar 2017 – Der Oderteich – Eine 300 Jahre alte Talsperre und ihre Reparatur; Die Konradsburg, Stammburg der Falkensteiner; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 2

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Oderteich / Foto von Walter Wimmer

Clausthal-Zellerfeld. Für 175 Jahre war der 1721 fertiggestellte Oderteich Deutschlands größte Talsperre. Fast 200 Jahre lang diente er der Versorgung des Sankt Andreasberger Bergbaus mit Aufschlagwasser, seit der Stilllegung des Bergbaus 1913 erzeugt sein immer noch durch den Rehberger Graben geleitetes Wasser Strom. Im letzten Jahr wurden die langwierigen Reparaturarbeiten an der Striegelanlage des zum Welterbe gehörenden Oderteichs beendet. Schon lange war bekannt, dass es Undichtigkeiten gab und immense Mengen Wasser am Striegel vorbeiflossen. Als klar wurde, dass sie in den Dammkörper drangen, war rasches Handeln gefragt. Was sich nun abspielte, wird in unserem Artikel über die Sanierung des Oderteichs detailliert beschrieben.

Südlich von Ermsleben, am Ende des Selketals, liegt die Konradsburg. Ihrer möglichen Gründung und wechselvollen Geschichte, vor allem als Benediktinerkloster, spürt der nächstfolgende Beitrag nach.

Der Inhalt wird ergänzt durch den zweiten Teil der Mitteilungen, was vor 100 Jahren im Harz die

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Unterschriftensammlung zum Erhalt des Goslarer Offizierscasinos gestartet – “Werte bewahren – Identität stiften”

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Blick von der Musikempore in den Großen Saal des Goslarer Offizierscasinos / Foto von K. Epping

Goslar. Ein Bündnis unterschiedlicher Gruppierungen startet eine Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst in Goslar. Angestoßen von der SPD-Abteilung Nord/Goslar schließen sich die Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, der Verein Spurensuche in der Harzregion, der Stadtteilverein Jürgenohl/Kramerswinkel und der Geschichtsverein Goslar zusammen, um über die bisherigen Aktivitäten hinaus vielen Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Haltung zu äußern.

Der Protest ist dringend erforderlich: Offenbar hat die Klosterkammer Hannover bereits Unternehmen aufgefordert, Angebote zum Abbruch bis Mitte Februar abzugeben. Die Klosterkammer behauptet, das Gebäude sei baufällig und nennt Sanierungskosten von bis zu 5 Mio. Euro – eine Summe, die nach Ansicht des Vorsitzenden des Geschichtsvereins Günter Piegsa, selbst Architekt, aus der Luft gegriffen ist.

Nach wie vor verfolgt die Klosterkammer Hannover („Werte bewahren – Identität stiften“) den Abbruch des Offizierscasinos. Dabei handelt es sich

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Unwetterwarnung für den Brocken und seine Umgebung

Braunlage – Wernigerode. Schon in den letzten Tagen war in den höheren Lagen des Harzes Eisglätte verbreitet und das Unfallgeschehen im Wald war deutlich erhöht. In den nächsten Tagen ist mit weiterem Schneefall und Verwehungen zu rechnen, im Brockenbereich sogar mit Orkanböen. Daher wird beim Betreten der Wälder in den nächsten Tagen zu erhöhter Vorsicht geraten – achten Sie auf waldgerechte Ausrüstung beim Wandern, auf Schneeglätte auf den Wanderwegen und beobachten Sie bei Windbewegung die Bäume. Gehen Sie kein unnötiges Risiko ein und meiden Sie bei stärkerem Sturm den Wald, denn am Nord- und Ostrand des Harzes ist mit Sturmböen bis 85 km/h und auf dem Brocken sogar mit Orkanböen bis 135 km/h zu rechnen.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Ein Kaffee als Weihnachtsgeschenk für den Harzer Luchs

kaffee fuer den luchs

Ole Anders (rechts) übernimmt das erste offizielle “Luchs-Kaffeepaket” von Mark Schnibbe. Foto: Nationalpark Harz

Wernigerode – Bad Lauterberg. Die Harzer Kaffeerösterei von Mark Schnibbe hat ihren Sitz seit 2007 in Bad Lauterberg. Auch seine Kaffeemanufaktur hat seither ihren festen Platz im Stadtbild Bad Lauterbergs und verwöhnt mit leckeren Kaffeespezialitäten sowie feinen Süßigkeiten. Mit seinem neuen „Luchskaffee“ unterstützt der Unternehmer nun das Luchsprojekt des Nationalparks Harz.

Es ist die Philosophie von Mark Schnibbe, seinen Kaffee fair und sozial zu handeln und zu rösten. Dafür reisen er und seine Mitarbeiter in die Herkunftsländer ihrer Bohnen und haben so immer ein Auge auf die Anbaumethoden und die sozialen Arbeitsbedingungen vor Ort. Diese sind der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit und einen fairen Handel mit den Kleinbauern und den Plantagen. Direkt vor der Tür der Harzer Kaffeerösterei liegen die einmalige Natur und der Artenreichtum des Harzes. Mitunter streift sogar nachts der Luchs um das

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Zur Industriegeschichte im Südharz – von der Rohstoffgewinnung von Gips, Kali und Flussspat bis zur Kautabakherstellung – Band 31 der Harz-Forschungen erschienen

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Harz-Forschungen – Band 31 – Zur Industriegeschichte im Südharz / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 31 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Zur Industriegeschichte im Südharz“ herausgegeben.

Im Mittelalter war der Südharz ein Machtzentrum der deutschen Kaiser und Könige. Später, im 19. und 20. Jahrhundert, entwickelte sich hier ein bedeutendes Industriezentrum.

Dank der immer besseren Infrastruktur, vor allem durch den Bau der Eisenbahnstrecken Halle – Kassel, Erfurt – Nordhausen sowie der Harzquerbahn, verbesserten sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Absatz- und Produktionsbedingungen. Dies betraf nicht zuletzt die Erzeugnisse des Maschinenbaus: Betriebe wie Gerlach & König, Montania, Orenstein & Koppel, Maschinenbau- und Bahn AG, VEB Schlepperwerk (später VEB IFA Motorenwerke) bzw. der heute noch bestehende Betrieb Schmidt, Kranz & Co. waren weit über die Region hinaus bekannt für ihre qualitätsvollen Produkte.

Neben verschiedenen Branntweinbrennereien, die teilweise noch heute von Bedeutung sind,

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Unser Harz Dezember 2016 – Rosenwunder zu Weihnacht, Harzer Künstlerpostkarten und vieles mehr

brocken vom wurmberg s. wielert

Der Brocken im Winter. Foto von Siegfried Wielert

UNSER HARZ Dezember: „Es ist ein Ros´ entsprungen“ – Ein Rosenwunder zur Weihnacht; Er pries die eigenartige Schönheit des Harzes – Zum Gedenken an Ehm Welk; Nachrichten vom Harz und Harzrand vor 100 Jahren (1916), Teil 1; De wiehnachtliche Störenfried; Weihnachtsspaziergang; Harzer Künstlerpostkarten, Teil 10: Winter Oberharz. Eines unserer schönsten Weihnachtslieder, „Es ist ein Ros´ entsprungen“, wurde der Legende nach von Pater Laurentius gedichtet, als er in der Christnacht des Jahres 1007 im Garten des Klosters Pöhlde eine blühende Rose fand. Überliefert ist es mit seinen ursprünglich 23 Strophen, in denen es die Weihnachtsgeschichte erzählt, im Mainzer Cantual von 1605 und zeugt von der tiefen Frömmigkeit der damaligen Zeit.

Vor 50 Jahren starb Ehm Welk, dessen Schaffen als Journalist und Schriftsteller im Ersten Weltkrieg im Harzer Raum mit pazifistischen Schriften begann. In seinen folgenden Romanen finden sich immer wieder Landschaftsbeschreibungen um fiktive

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Ein marokkanischer Blick auf Hildesheim – Niedersächsischer Heimatbund startet das Projekt „Heimatblicke“ mit einer multilingualen Führung

heimatblick

Sabine Herzog und Khalid El Aouada vor dem Knochenhaueramtshaus in Hildesheim. Foto: Niedersächsischer Heimatbund e.V.

Hannover/Hildesheim – Das Projekt „Heimatblicke“ des Niedersächsischen Heimatbundes e.V. (NHB) stellt sich die Frage, wie Heimatpflege und Neubürger*innen zusammen ihre gemeinsame Heimat erleben und gestalten können. Ein erstes Teilprojekt wurde in Hildesheim vorgestellt.

„Ich möchte Ihnen die Orte in Hildesheim zeigen, die ich besonders spannend finde.“ So begann Khalid El Aouada, der zurzeit ein Praktikum zur Berufsorientierung beim Kreisheimatbund Hildesheim absolviert, am Dienstag seine multilinguale Führung durch Hildesheim. Gemeinsam mit der Stadtführerin Sabine Herzog und der Kreisheimatpflegerin Paloma Klages führte er eine Gruppe von Geflüchteten und interessierten Hildesheimern vom Marktplatz zum Dom und dann weiter zur Michaeliskirche. An den Stationen erklärte er nicht nur ihre historische Bedeutung, sondern auch, was ihn besonders daran interessiert, wie die Biografie Bischof Bernwards oder die Ästhetik der Michaeliskirche.

Mit dem Blick eines Neubürgers auf Hildesheim startet der erste Teil

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Aktuelle Harz-Zeitschrift 2016 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Martin Luthers Wirken über die Salierkönige und den Rabensteiner Stollen bis zur Reichsbauernstadt Goslar und der Zwangsarbeit im Harz

harz-zeitschrift 2016

Harz-Zeitschrift 2016 – Titelseite / Foto: Herausgeber

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 68. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2016, die für den in Wernigerode Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit mehreren historischen Fachdisziplinen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Beiträge kamen von Jan Habermann, Otmar Hesse, Mark Homann, Margarete Lemmel, Angela Martin, Fritz Reinboth, Uwe Schickedanz, Joachim Stüben und Hans-Joachim Winzer.

Zu den Vorlagen für Luthers Editionen der Theologia Deutsch und einem unbekannten Sammelband aus der Bibliothek des Klosters Himmelpforten bei Wernigerode berichtet Joachim Stüben, gefolgt von einem Beitrag Hans-Joachim Winzers zu den Herren von Ührde, Stadt Osterode am Harz – Genealogie, Besitz, soziale Stellung und herrschaftliches Umfeld.

Jan Habermann berichtet sodann über die königsherrschaftliche Raumerfassung am Nordharz unter den letzten Saliern,

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Unser Harz November 2016 – Der Rammelsberg in der NS-Zeit, Heinrich Spier zum Gedenken und mehr

rammelsberg

Rammelsberg / Foto von Siegfried Wielert

Erz für Hitlers Wahn – Aspekte der nationalsozialistischen Industriepolitik in den Besucherführungen am Weltkulturerbe Rammelsberg; Zur Erinnerung an den Heimatforscher Heinrich Spier; Serie Harzer Künstlerpostkarten, Teil 9; Dr. Hans-Ulrich Kison im Ruhestand

Clausthal-Zellerfeld. Von der ehemaligen Betreiberin des Erzbergwerks Rammelsberg, der PREUSSAG, nicht als Museum vorgesehen, nach Einschätzung des Direktors des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und lt. Gutachten des Deutschen Museums in München jedoch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in Deutschland, erhielt schließlich das Museum am Rammelsberg 1992 als erstes deutsches Industriemuseum den Status des Weltkulturerbes. Doch sollen die technischen Superlative des Rammelsberges nicht außer Acht lassen, in welcher Zeit und zu welchem Zweck der größte Teil der Übertageanlagen gebaut wurde. Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten im Hinblick auf den 2. Weltkrieg ließen ein millionenschweres Investitionsprogramm in das Erzbergwerk Rammelsberg, besonders die Erzaufbereitung nach dem neuen Flotationsverfahren, fließen. Diese nationalsozialistischen Spuren sollen nun stärker museal

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Fotowettbewerb HarzNATUR 2017 startet

Auf Fotopirsch

Auf Fotopirsch / Foto von Ingrid Nörenberg

Fotowettbewerb HarzNATUR startet in die nächste Runde – Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft

Braunlage – Wernigerode. Bereits zum fünften Mal rufen der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH jetzt Fotografinnen und Fotografen auf, sich auf Motivjagd zu machen und ihre schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks einzureichen. Die besten Bilder werden ab August 2017 in einer Ausstellung präsentiert und gestalten den Nationalpark-Kalender 2018, dessen Einnahmen wieder das Harzer Luchsprojekt unterstützen werden. Aus den drei Wettbewerbskategorien wird jeweils ein Gewinnerbild ausgewählt. Der Gesamtsieger gewinnt einen Gutschein in Höhe von 500 € eines Fotogeschäfts seiner Wahl. Die beiden anderen Preisträger erhalten jeweils ein Jahresabonnement der Zeitschrift NaturFoto. Einsendeschluss für Ihre Fotos ist der 15. März 2017.

Erneut übernimmt Hannes Jaenicke die Schirmherrschaft für den Wettbewerb. Der aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte und beliebte Schauspieler ist außerdem engagierter Umweltschützer. Und so freuen

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Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix am 6. November 2016 in Goslar-Hahndorf

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf - hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

Gedenktafel auf dem Friedhof Goslar-Hahndorf – hier beginnt die Veranstaltung / Foto von Karsten Färber

6. November 2016, 14:30 Uhr, Friedhof Goslar-Hahndorf mit Gang zur Sandgrube Försterberg – Gedenken anlässlich des 75. Jahrestags der Ermordung von Walter Krämer und Karl Peix in Goslar

Goslar. Am 6. November 2016 jährt sich der Goslarer Doppelmord an zwei einstmals bekannten niedersächsischen KZ-Opfern. Ihr politischer Werdegang war typisch für die Zeit am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Aus der Arbeiterbewegung stammend, nahmen sie zunächst mit patriotischer Begeisterung am 1. Weltkrieg teil – Walter Krämer als Matrose, Karl Peix als Soldat. Durch die Weltkriegserfahrung in ihren Anschauungen geprägt wurden sie zu Widerständlern der ersten Stunde und beteiligt sich an den revolutionären Auseinandersetzungen nach dem Krieg. Schließlich stiegen sie in der KPD auf und wurden Abgeordnete im Provinziallandtag Hannover, der mit dem heutigen Niedersächsischen Landtag vergleichbar ist. Krämer wurde gleich nach der Machtübertragung an Hitler verhaftet, Peix

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Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit Inkassodienstleistern zusammen

Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit Inkassodienstleistern zusammen Die Bundesagentur für Arbeit setzt künftig in begrenztem Umfang auf Unterstützung bei der Rückforderung von Geldleistungen.

Die Firmen Apontas GmbH & Co. KG aus Hannover und EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH mit Sitz in Hamburg haben im Rahmen einer Ausschreibung im Juli 2016 den Zuschlag von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erhalten. Beide Inkassodienstleister werden zukünftig bei sogenannten niedergeschlagenen Forderungen für die BA tätig. Deshalb nehmen beide Kontakt mit den Schuldnern auf, um Vereinbarungen zur Rückzahlung der Verbindlichkeiten abzuschließen. Dabei handelt es sich um Forderungen, die ausgesetzt wurden, weil ein Schuldner vorübergehend nicht zahlungsfähig gewesen ist, beispielsweise Unternehmen in einem Insolvenzverfahren.

Apontas und EOS werden im Auftrag der BA gegenüber diesen Schuldnern aktiv. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der BA und in einem fest abgesteckten rechtlichen Rahmen. Die meisten Fälle stammen aus den Jahren 2006 bis 2010. Es geht dabei ausschließlich um

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Petition gestartet: Kein Steinbruch zwischen Meisdorf-Ballenstedt und dem Selketal!

Im Waldgebiet zwischen Ballenstedt und Meisdorf plant man, einen neuen großen Steinbruch zu eröffnen. In unmittelbarer Nähe des geplanten Steinbruchs befindet sich eine Lungenklinik und das streng geschützte und für den Naturschutz wertvolle Selketal. Im Gebiet, wo der Steinbruch erschlossen werden soll, befinden sind zwei FFH-Schutzgebiete sowie angrenzend ein Europäisches Vogelschutzgebiet. Trotz dieser Lage verfolgt man diesen Plan.

Bürger der umliegenden Orte haben sich dazu entschlossen, dagegen etwas zu unternehmen. Dazu haben sie eine Unterschriftensammlungen sowie eine Petition “Nein zum Grauwacke-Abbau zwischen Meisdorf, Ballenstedt und dem Selketal” gestartet. Durch diese Petition soll erreicht werden, dass dieses Vorhaben noch einmal überprüft wird. Um das Ziel zu erreichen, sind noch sehr viel Hilfe bzw. Unterschriften nötig.

Zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-geplanten-grauwackeabbau-zwischen-meisdorf-ballenstedt-und-dem-selketal

PM: Dirk Reichel schwarzepanther@t-online.de

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Buchneuerscheinung: Eroberer des Himmels – deutsche Luft- und Raumfahrtpioniere

Buchtitel “Eroberer des Himmels – deutsche Luft- und Raumfahrtpioniere” / Foto: Herausgeber

Gernrode. Wir jubeln Künstlern zu, Dichtern und Schriftstellern, mitunter auch religiösen Führern oder Politikern. Doch wer bejubelt schon Ingenieure und Erfinder? Bereits seit Beginn der Industriellen Revolution weisen Technikphilosophen auf die Bedeutung der Ingenieurskunst hin. Geändert hat sich bis heute nicht viel.

Bernd Sternal, selbst Ingenieur und zudem Flugzeugmechaniker, hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, sich mit dem Wirken und Schaffen von Luft- und Raumfahrtpionieren zu beschäftigen und von einigen dieser Persönlichkeiten Lebensbilder zu zeichnen. In diesem Band finden sich Darstellungen zu folgenden Eroberern des Luftraums:

– Friedrich Christiansen – Hellmuth Hirth – Max Valier – Willy Messerschmitt – Hans Ullrich Berkner – Claudius Dornier – Gerhard Fieseler – Rudolf Nebel

Die Fülle des Materials ist so groß, dass es bald einen zweiten Band geben wird.

Das Buch hat 184 Seiten und ist illustriert mit 67 Zeitdokumenten

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