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Vorsitzender des Regionalverbandes Harz zur Grünen Karte für den UNESCO-Geopark

Quedlinburg. Verantwortlich für den Südteil des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen ist der in Quedlinburg geschäftsansässige Regionalverband Harz. Dessen Vorsitzender, Landrat Martin Skiebe (Landkreis Harz), zeigt sich über die Nachricht hocherfreut.

Eigentlich war die Bekanntgabe der Entscheidung des UNESCO Global Geopark Council erst für Mitte April erwartet worden. Überreicht werden soll die Urkunde im September anlässlich der 8. Internationalen Konferenz der UNESCO Global Geoparks im Adamello Brenta UNESCO Global Geopark in Italien. Landrat Skiebe sieht in der Grünen Karte eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses mit zwei vergleichsweise kleinen aber hochprofessionell besetzten Geschäftsstellen in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und Königslutter (Niedersachsen) ein enges Netzwerk regionaler Partner aus Kommunen, Unternehmen und Vereinen zu pflegen.

„Natürlich steigen mit jeder Grünen Karte auch die Anforderungen“ weiß Skiebe. Schließlich ist nicht nur das erreichte Niveau auf den Feldern Schutz des geologischen Erbes, Förderung der Regionalentwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu festigen.

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Schoko-Hunger – Landkreis Harz isst 2.110 Tonnen Schokolade pro Jahr

88 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Landkreis Harz pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 2.110 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – gut 9,5 Kilo pro Kopf. Beim Käse waren es 5.420 Tonnen – 24,5 Kilo pro Einwohner. Und beim Bier wurden 230.000 Hektoliter im Jahr getrunken (104 Liter pro Kopf). Schokolade, Käse, Bier – nur drei Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Lebensmittelindustrie und -handwerk haben, sagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Rund 1.370 Arbeitsplätze hängen im Kreis Harz laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln. „Die Branche ist aber nicht nur regional ein Schwergewicht. Nimmt man den Umsatz, ist sie der drittgrößte Industriezweig in Deutschland – ein Großteil der Produktion geht in den Export – und schafft es damit auf die internationalen Teller“, sagt Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. So seien Hersteller

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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im KZ-Außenlager Goslar

KZ Stein Baßgeige Goslar Peter Kamin

KZ-Gedenkstein Baßgeige Goslar / Foto von Peter Kamin

Der 27. Januar ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, denn am 27.1.1945 wurde das KZ Auschwitz befreit. An diesem Datum gedenkt auch der Verein Spurensuche Harzregion e.V. traditionell des nationalsozialistischen Unrechts in der Harzregion. 2018 führen wir die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Goslar und dem Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar durch. Die Veranstaltung findet statt am Gedenkstein des Außenkommandos Goslar des KZ Buchenwald, Ecke Grauhöfer Landwehr/Stapelner Straße am Samstag, 27. 01. 2018 von 15:00 – ca. 15:45 Uhr.

Nahe des Ortsausganges von Goslar in Richtung Hahndorf befand sich von 1940 bis 1942 das Außenkommando Goslar des KZ Buchenwald. Die Häftlinge leisteten u.a. auf dem benachbarten Fliegerhorst Zwangsarbeit. Das prominenteste Opfer dieses Außenkommandos ist Walter Krämer, der vom Staat Israel für seinen mutigen medizinischen Einsatz im KZ Buchenwald mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wurde. Doch er ist nicht das

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UNSER HARZ Januar 2018 – Fliegerhorst Goslar, die Heidestraße in Herzberg, Quellen im Harz und vieles mehr

Titelbild

Januarheft 2018 / Foto: Herausgeber

Dr. Donald Giesecke und Günter Piegsa: Auf dem Fliegerhorst wird neu gestartet. Rudolf Zietz: Erinnerungen an die Heidestraße in Herzberg am Harz. Friedrich-W. Wellmer und Jürgen Gottschalk: Leibniz im Harz. Nationalpark-Forum: Neuerscheinung: Quellen im Harz – unterschätzte Lebensräume

Clausthal-Zellerfeld. Die besinnliche Adventszeit liegt nun hinter uns und auch der Jahreswechsel ist mit lautem Knallen oder auch ganz still – je nach Gemüt – vollzogen. Der Beginn eines Jahres ist für viele Menschen eine Zeit, über Veränderungen nachzudenken, Rückschau zu halten und Neues zu beginnen. Rückschau auf das Jahr 1917 halten wir noch nicht, da das Archiv Herrn Hillegeist lange Zeit nicht zugänglich war.

Um Veränderungen geht es im ersten Artikel über den Goslarer Fliegerhorst. Die alten, denkmalgeschützten Gemäuer suchen neue Verwendung. Dr. Giesecke stellt die Gebäude vor und berichtet über den aktuellen Stand. Ebenfalls um alte Gemäuer und Erinnerungen an deren verschiedenste Besitzer und Nutzung

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Das Museum Burg und Schloss Allstedt wird ein Kultureller Lernort

Am 18.01.2018 startet eine mehrjährige Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt

Besuche von Kindern und Jugendlichen hat das Museum Burg und Schloss Allstedt regelmäßig. Sie können sich zum Beispiel auf eine Ralley durch das Museum begeben oder spielerisch in das Mittelalter eintauchen. Bald sollen sie sich aber auch auf die Spuren des Reformators Thomas Müntzer begeben können. Immerhin verbrachte dieser in Allstedt eine entscheidende Zeit seines Lebens und hielt 1524 hier im Schloss seine berühmte Fürstenpredigt.

Für Schulklassen und andere Lerngruppen wird in den nächsten Jahren eine museumspädagogische Konzeption entstehen, die verschiedene Aspekte seines Wirkens, aber auch seine ideologische Vereinnahmung in der DDR beleuchtet. Die Bau- und Nutzungsgeschichte sowie die spätmittelalterliche Schlossküche sind weitere Schwerpunkte der künftigen Lernerlebnisprogramme, die mit den Fachlehrplänen Sachsen-Anhalts verknüpft sein werden. Unterstützung dafür erhält das Museum vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).

Eine gemeinsame Zielvereinbarung wird am 18.01.2018

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Vogelwelt auch im Naturpark Harz gefährdet

Entwicklung des Starenbrutbestandes

Entwicklung des Starenbrutbestandes in einem Untersuchungsgebiet im Naturpark Harz (Graphik: Dr. Klaus George)

Quedlinburg. Gerade hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine scheinbar gute Nachricht verbreiten lassen: Zur „Stunde der Wintervögel“ wurden am vergangenen Wochenende pro Garten 39 Vögel gezählt. Im Vorjahr waren es nur 34. Doch welche Botschaft ist mit diesem Ergebnis verbunden?

Nehmen wir beispielsweise den Star, vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 bestimmt. Er ist im Moment nur selten zu beobachten. Stare überwintern meist in Südeuropa, von wo sie in der Regel erst ab Februar zurückkehren. Werden es viele sein? Schwärme der Heimkehrer könnten diesen Eindruck erwecken. Doch erst, wenn die Vögel verpaart und im Brutgebiet verteilt sein werden, lassen sich seriöse Bestandszahlen ermitteln. Auf einer 52 ha großen Kontrollfläche im Naturpark Harz ist dies in den letzten Jahren geschehen. Das Ergebnis sollte zu denken geben, so Naturparkleiter Dr. Klaus George. Wurden im Jahr 1996 noch 14

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Literarischer Hammer aus dem Harz – Mordsharz-Festival schreibt für 2018 erstmals überregionalen Krimiwettbewerb aus

Andreas Sack, Susanne Kinne, Christoph Lampert, Roland Lange, Christian Dolle

Andreas Sack, Susanne Kinne, Christoph Lampert, Roland Lange, Christian Dolle / Foto: Veranstalter

Das Krimifestival Mordsharz steht seit einigen Jahren nicht nur für Harzkrimis, sondern auch für die interessantesten Autoren der deutschsprachigen Krimiszene wie inzwischen auch ausgewählte internationale Stars. Es steht für hochkarätige Lesungen an einigen außergewöhnlichen Orten im gesamten Harz und ist inzwischen auch über die Grenzen hinaus bekannt. Nun kommt ein weiterer Schritt hinzu: ein festivaleigener Literaturpreis für Schriftsteller im Bereich Krimi und Thriller.

Ein echter Hammer, möchte man sagen und das ist nicht untertrieben, denn ab 2018 wird vom Mordsharz-Festival der „Harzer Hammer“ ausgelobt. Sein Ziel ist die Förderung von Nachwuchsautoren, weshalb er an Debütromane verliehen wird, die zwischen dem vergangenen Festival und dem kommenden Festival erschienen sind bzw. erscheinen. Es müssen deutschsprachige Bücher sein, die in einem Publikumsverlag erscheinen, also nicht in Eigenverlagen, als Book on demand oder als reines E-Book. Zudem sollte es tatsächlich

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Buchneuerscheinung „Harzer Persönlichkeiten – Lebensbilder“

harzer-persoenlichkeiten

Buchtitel „Harzer Persönlichkeiten“ / Foto: Herausgeber

Gernrode. Die Harzregion hat in der Vergangenheit zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, die Besonderes oder sogar Außergewöhnliches geleistet haben. Andere Menschen haben den Harz als ihre Heimat auserkoren und hier mit ihrer Schaffenskraft Bleibendes geschaffen und hinterlassen.

Einige dieser Menschen möchte der Autor Bernd Sternal mit seinem Werk vor dem Vergessen bewahren, denn sie haben es verdient: Wilhelm August Julius Albert, Karl Blossfeldt, Hermann Bruno Otto Blumenau, Friedrich Adolph Roemer, Gustav Adolf Spengler, Johann August Röbling, Dorothea Christiane Erxleben, Wilhelm Schmidt, Georg Heinrich & Elisabeth Concordia Crola, Emil Mechau, Martin Heinrich Klaproth, Roswita von Gandersheim, Gottfried August Bürger, Carl Friedrich Christian Mohs, Georg Christian Konrad Hunaeus, Albert Friedrich Emil Niemann, Claire von Glümer, Heinrich Engelhard Steinweg, Karl Heinrich Adolf Ledebur, Friedrich August Christian Wilhelm Wolf, Christian Friedrich Gille, Johannes Thal, Andreas Werckmeister, Friedrich Reese und Robert Koldewey.

Geboren wurde die Idee zur Vorstellung Harzer Persönlichkeiten für

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Kulturpreis Harz 2018 geht nach Abbenrode

Quedlinburg. Mit dem Kulturpreis Harz 2018 wird der Heimat-, Kultur- und Museumsverein Abbenrode e. V. für sein vielfältiges Engagement in der Kulturarbeit und im Denkmalschutz geehrt. Das beschloss der Vorstand des Regionalverbandes Harz e. V. während seiner letzten Sitzung. Dem Vorstand gehören vier Landräte der Harzregion und die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz an. Die Mitglieder des Vorstandes folgten mit ihrer Entscheidung einer entsprechenden Empfehlung des Kulturausschusses.

Seit 1991 gestaltet und koordiniert der Heimat-, Kultur- und Museumsverein Abbenrode das kulturelle Leben in dem Ortsteil der Gemeinde Nordharz. Ziel des Vereins ist die Pflege und Bewahrung des kulturellen Erbes und die Begleitung der Entwicklung der Gemeinde. Mit viel Engagement und durch erfolgreiches Einwerben von finanziellen Mitteln konnte der Verein die ehemalige Gaststätte „Zur Linde“ übernehmen, sanieren und als Heimatmuseum sowie kulturellen Treffpunkt ausbauen.

Das reichhaltige Veranstaltungsprogramm spricht alle Altersgruppen an. Thema ist immer wieder auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte des

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Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Harz: Weichen gestellt

Quedlinburg. Letzten Freitag trafen sich Vertreter der Landkreise Goslar, Göttingen, Harz, Mansfeld-Südharz und Nordhausen zur Mitgliederversammlung des in Quedlinburg geschäftsansässigen Regionalverbandes Harz. Auch viele Vertreter der aktuell 132 Fördermitglieder des Verbandes, der in der Harzregion Träger von drei Naturparken, des UNESCO-Geoparks und im Gebiet des Landkreises Goslar Träger der regionalen Kulturförderung ist, waren anwesend.

Beschlossen wurden u. a. der Wirtschaftsplan 2018 und die Neufassung der Satzung. Nach deren Wirksamwerden durch Eintragung im Vereinsregister kann sich der Regionalverband Harz künftig an Gesellschaften, Stiftungen und Einrichtungen mit gleicher oder ähnlicher Zweckbestimmung beteiligen oder neue Gesellschaften gründen. Nach den Worten des Vorsitzenden, Landrat Martin Skiebe, sind damit die Voraussetzungen geschaffen, die Arbeit der Initiative EIN HARZ zu institutionalisieren. Außerdem können künftig neben den Landkreisen auch Städte und Gemeinden der Harzregion ordentliche Mitglieder im Regionalverband Harz werden. Bürgermeisterinnen bzw. Bürgermeister solcher Städte und Gemeinden, die ordentliche Mitglieder werden, erhalten Stimmrecht und können neben

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Altersarmut – 1.300 Menschen im Landkreis Harz auf „Alters-Hartz-IV“ angewiesen

Altersarmut

Altersarmut / Foto: NGG

Altersarmut auf dem Vormarsch: 1.292 Menschen im Landkreis Harz sind neben ihrer Rente auf Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung („Alters-Hartz-IV“) angewiesen. Das teilt die für den Kreis zuständige NGG Süd-Ost-Niedersachsen mit. Die Gewerkschaft bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistischen Landesamts. NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

„Zwar ist die Rentenkasse so gut gefüllt wie lange nicht, aber Geringverdiener profitieren kaum von der nächsten Erhöhung“, so Tessmann. Gerade Frauen und Alleinerziehenden bleibe trotz vieler Arbeitsjahre der Gang zum Sozialamt häufig nicht erspart. Verschärfen dürfte sich die Lage in den nächsten zwei Jahrzehnten: Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung wird das Armutsrisiko besonders für die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre ansteigen – von aktuell 15 auf 20 Prozent im Jahr 2036. Als armutsgefährdet gilt ein Rentner, dessen Netto-Einkommen unter 958 Euro monatlich liegt.

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen

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Harzer Naturparkpreis 2018 geht nach Aschersleben

Quedlinburg. Der Eigenbetrieb Bauwirtschaft der Stadt Aschersleben wird mit dem vom Regionalverband Harz gestifteten Naturparkpreis ausgezeichnet. Damit würdigt der Naturparkträger die vorbildliche Unterhaltung und Entwicklung des Zentralfriedhofes in Aschersleben. Urkunde und Sachpreis im Wert von 500 Euro sollen Anfang 2018 durch den Vorsitzenden des Regionalverbandes Harz, Herrn Landrat Skiebe, in Aschersleben überreicht werden.

„Lebensraum Friedhof“ war das Motto, unter dem Vorschläge für eine Auszeichnung mit dem Harzer Naturparkpreis 2018 eingereicht werden konnten. Friedhöfe verraten viel über Geschichte und Kultur einer Stadt oder Gemeinde. Aber ein Friedhof als Lebensraum? Was auf den ersten Blick geradezu paradox erscheinen mag, ist bei eingehender Betrachtung jedoch gar kein Widerspruch. Einerseits sind Friedhöfe letzte Ruhestätten Verstorbener, Orte der Trauer, des Gedenkens und der Zuversicht. Andererseits sind sie Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Mit dem Thema wurde der Fokus auf solche Friedhöfe gerichtet, die nicht allein Hinterbliebene einladen, sondern auch Menschen, die sich für eine

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Harz-Zeitschrift 2017 erschienen – Kirchenbauten, Sachsengott Krodo als Fake und die Familie Luther in Goslar

Harz-Zeitschrift 2017

Titelseite der Harz-Zeitschrift 2017 / Foto: Herausgeber

Aktuelle Harz-Zeitschrift 2017 erschienen – Beiträge zur Harzgeschichte von Kirchenbauten über die Phantasiefigur des „Sachsengotts Krodo“ und die Familie Luther bis zu Julius Elster in Blankenburg und Heinrich Spier in Goslar

Wernigerode. Soeben erschien im Lukas-Verlag Berlin der 69. Jahrgang der Harz-Zeitschrift für das Jahr 2017, die für den in Wernigerode ansässigen Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e. V. von Jörg Brückner herausgegeben wird. Die Zeitschrift hat eine lange Geschichte – sie erschien erstmals 1868.

Der aktuelle Band beschäftigt sich mit historischen Fachthemen zahlreicher Orte aus dem gesamten Harz. Die Reihe der Aufsätze zur Harzgeschichte beginnt mit einem Beitrag von Ludwig Bamberg zu Bauten des Harzraums als Vorbilder für den protestantischen Kirchenbau des Barock.

Sachsengott Krodo ein „Fake“

Wolfram Janzen entzaubert sodann den „Sachsengott Krodo“, den es niemals gab – dies wird im Rahmen einer umfangreichen literarischen sowie kunst- und religionsgeschichtlichen Spurensuche dargelegt.

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Buchneuerscheinung „Flugzeugabstürze in den Regionen um Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar“

Sternal 2017 Flugzeugabstürze

Buchcover / Foto: Herausgeber

Buchneuerscheinung „Im Anflug auf die Planquadrate Heinrich-Ulrich/Anton & Julius-Ulrich/Anton – Flugzeugabstürze in den Regionen um Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar“

Gernrode. Im ersten Band dieser Reihe hatten Bernd Sternal und Werner Hartmann sich dem östlichen Nordharz zugewandt, im zweiten Band der eigentlichen Harzregion. In diesem dritten Band berichten die Autoren über die fliegerischen Kampfeinsätze in der Westharzregion und dem dortigen Harzvorland. Ihr Berichtsgebiet umfasst den Raum Hildesheim – Salzgitter – Einbeck – Seesen – Goslar und die für dieses Gebiet dokumentierten und recherchierten Flugzeugabstürze.

Immer wenn die alliierten Bomberverbände mit ihren Begleitjägern Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Berlin und das mitteldeutsche Industriegebiet im Fokus ihrer Bombenabwürfe hatten, überflogen sie dieses Gebiet. Daher versuchten sowohl die deutschen Jäger wie auch die Flak, die Bomberverbände aufzuhalten oder zumindest zu dezimieren, bevor sie ihre Zielgebiete erreichen konnten. Das traurige Ergebnis waren zahlreiche Flugzeugabstürze auf beiden Seiten mit

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Verleihung des Siegels „ServiceQualität Deutschland“ an die Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH

Nach dem Gewinn des Vorreiter-Tourismuspreises im letzten Jahr hat die Standortmarketing Mansfeld-Südharz GmbH auch nach diesem Tourismustag wieder Erfreuliches zu Verkünden. Im Zuge des Tourismustages Sachsen-Anhalts wurde Ihr durch Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann das Qualitätssiegel der Initiative ServiceQualität Deutschland (SQD) überreicht.

Im April diesen Jahres ließen sich die beiden SMG-Mitarbeiter Cathleen Scheiner und Martin Schulze zum Qualitätscoach ausbilden. Diese Weiterbildung gehört zu dem Paket, welches im Rahmen der Verleihung des Vorreiter Tourismuspreises den Gewinnern zuteil wird. Neben den beiden SMG Mitarbeitern nahmen auch weitere touristische Partner aus Mansfeld-Südharz an der Weiterbildung teil, so zum Beispiel der Museumsleiter von Burg und Schloss Allstedt, Mitarbeiter aus den Tourist Informationen Eisleben und Stolberg, der Mansfelder Bergwerksbahn, des Biosphärenreservats Karstlandschaft Südharz und die Bürgermeisterin der Gemeinde Berga.

Im Anschluss an die Qualifikation zum Coach erfolgte die Zertifizierung im Unternehmen und damit eine sorgfältige Analyse des eigenen Betriebes. Gemeinsam mit allen Mitarbeitern der SMG

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Schließzeiten Burg & Schloss Allstedt

Das Museum Burg und Schloss Allstedt bleibt am Samstag, den 23. Dezember 2017, und in den Wintermonaten – Januar bis Februar 2018 – geschlossen. Diese Zeit wird für Arbeiten u.a. zur Durchführung von Inventuren genutzt, die bei normalem Museumsbetrieb nicht möglich sind. Die ausgewiesenen Veranstaltungen finden selbstverständlich statt (siehe Veranstaltungskalender www.schloss-allstedt.de)

Sollte jedoch das Interesse an einer Gruppenführung bestehen, wird diese in jedem Fall durch das Personal abgesichert.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und freuen uns Sie wieder im März 2018 regulär begrüßen zu dürfen.

PM: Burg- und Schlossmuseum Allstedt

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Harzer Erdgeschichte zum Erleben: Nordwestliches Harzvorland – Die Klassische Quadratmeile der Geologie

Die Klassische Quadratmeile der Geologie

Buchcover: Nordwestliches Harzvorland – Die Klassische Quadratmeile der Geologie / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode – Liebenburg. Wie an kaum einem anderen Ort Mitteleuropas kann man im westlichen Teil des Harznordrands und seinem Vorland (besser bekannt als „Klassische Quadratmeile der Geologie“) eine Fülle von Gesteinen vom Erdaltertum bis zu jüngsten Ablagerungen auf engstem Raum finden. Durch tektonische Verschiebungen sind im Gebiet zwischen Salzgitter, Goslar und Wernigerode noch heute neben Gesteinen aus dem Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Jura, Ober- und Unterkreide auch die Gesteine des Erdaltertums mit ihren einstmals ausgebeuteten Erzvorkommen zugänglich.

Als Besonderheiten kann man beispielsweise das Weltkulturebe Altstadt Goslar und Bergwerksmuseum Rammelsberg sowie die zahlreichen Salzstöcke, die die Vorharzlandschaft gliedern, herausheben. Bedeutende Lagerstätten mineralischer Rohstoffe bieten bis heute einen Anreiz zu geologischen Untersuchungen.

Auf insgesamt 7 Streifzügen – unter anderem vom Herzen der Quadratmeile (Goslar) über den nördlichen und südlichen Salzgitter-Höhenzug sowie einem Streifzug rund um Wernigerode und Ilsenburg –

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Auf der Spur der Abwasserleitung des Werks Tanne – Rüstungsaltlasten im Harz – Exkursion am 18. November 2017

Schluckbrunnen

Einer der Schluckbrunnen in Osterode-Petershütte / Foto von Jürgen Morr

Osterode am Harz/Clausthal-Zellerfeld. Am Samstag, 18. November 2017, unternimmt die neugegründete BUND-Ortsgruppe Osterode ab 10 Uhr eine Exkursion in den Harz zum Thema „Rüstungsaltlasten“. Hierfür konnte sie den Clausthaler Geologen Dr. Friedhart Knolle gewinnen, der die Gruppe unter anderem zu den Abwasserleitungen des Werks Tanne führen wird.

In der Sprengstoff-Fabrik Tanne wurde im Zweiten Weltkrieg der Sprengstoff Trinitrotoluol (TNT) hergestellt. Darüber hinaus spielten auch andere Sprengstoffe, die in Bomben, Minen und Granaten abgefüllt wurden, eine Rolle in der Produktion. Ein dritter wichtiger Bereich war die Sprengstoffaufbereitung aus Fehlchargen und Beutemunition. Reste der Sprengstoffe und ihre hochgiftigen Abbauprodukte, die zum Teil krebserregend sind, finden sich bis heute sowohl im Werk selbst als auch im Grundwasser unter dem Werk. Sie belasten die Umwelt schwer. Zwar wurden die Clausthaler Pfauenteiche kürzlich saniert und mit Wasserrückhaltebecken versehen, aber das stoppt nur einen Teil der

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Neues Luchs-Denkmal im Nationalpark Harz anlässlich der letzten Luchsjagden im Harz vor 200 Jahren eingeweiht

Bronzeluchs

Das neue Luchs-Denkmal am Kaiserweg im Nationalpark Harz mit (von links) dem Mäzen Dietrich Steinhausen, Nationalparkleiter Andreas Pusch, der Künstlerin Anna Barth und ihrem Mann und früheren Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth. Foto von Friedhart Knolle

Torfhaus. Im Jahr 1818 wurde im Harz nach langer Jagd letztmals ein Luchs erlegt. Bereits 1817 fand am Brocken ein anderes Luchsmännchen sein Ende. Präparate beider Tiere existieren heute noch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig bzw. im Harzmuseum in Wernigerode. Ob dies jedoch die letzten beiden echten Harzluchse waren, darf bezweifelt werden. Viel wahrscheinlicher ist es, dass es sich um zwei Zuwanderer handelte, die Jahrzehnte nach der eigentlichen Ausrottung den Weg in das Mittelgebirge gefunden hatten. Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert heute noch an die Jagd von 1818.

Die letzten Luchsjagden jähren sich nun zum 200sten Mal. Dies war der Anlass, einen Konterpart zum Luchsstein zu schaffen. Der Goslarer Mäzen Dietrich Steinhausen stiftete hierfür eine

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Der Niedersächsische Heimatbund kürt die Berg-Ahorn-Allee südlich von Sankt Andreasberg zur Allee des Monats Oktober 2017

Am Freitag den 20. Oktober 2017 ist der „Tag der Allee“ und anlässlich dieses Datums gibt der Niedersächsische Heimatbund e.V. (NHB) die Allee des Monats Oktober 2017 bekannt:

Es handelt sich um die Berg-Ahorn-Allee im Oberharz südlich der Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg.

Die Allee liegt mitten im Wald und ist Teil des Baumlehrpfades am beliebten John-Kothe-Weg, der am Südosthang des Glockenberges verläuft. Zunächst führt die Allee über eine kleine Lichtung mit einem schönen Ausblick in den benachbarten Wäschegrund. Anschließend schlängelt sich die Allee in den Wald hinein. Trotz des die Allee umgebenden Waldes geht der Alleencharakter auf einer Länge von knapp 150 Metern nicht verloren und die alten Bäume ergeben ein schönes und homogenes Gesamtbild. Neben dem dominierenden Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) finden sich Gewöhnliche Rosskastanien (Aesculus hippocastanum) und Gewöhnliche Eschen (Fraxinus excelsior) als Einzelbäume in den zwei Baumreihen. Gerade mit den herbstlichen Laubverfärbungen ist der Harz und speziell diese Allee einen

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