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Biermaße, Handverlust und Sieden von Falschmünzern im Fass – Recht und Ordnung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Goslar und Wernigerode – Band 32 der Harz-Forschungen erschienen

Harz-Forschungen 32

Cover: Harz-Forschungen 32 – Stadtrechte / Foto: Herausgeber

Goslar – Wernigerode. Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde hat den Band 32 seiner Reihe „Harz-Forschungen“ unter dem Titel „Stadtrechte, Willküren und Polizeiordnungen. Teil 1: Goslar und Wernigerode“ herausgegeben.

In einer Epoche der Stadtgeschichte, in der der städtische Rat an Einfluss gewann und sich von königlicher Herrschaft weiter zu lösen suchte, wurde das örtlich geltende Erbrecht, Strafrecht und die Regelungen zu Verfahren vor Gericht verschriftlicht. In Goslar erfolgte dies um 1330. Das Goslarer Stadtrecht wurde zum Vorbild für andere Städte. Wie sich das Goslarer Stadtrecht verbreitete, inwieweit es überhaupt Vorbild war und welchen Einfluss Landrechte auf das Recht in den Städten ausübte, behandelt der nun vorgelegte Band ebenso wie die vom Rat ohne Zustimmung des Stadtherren beschlossenen „Willküren“.

Die Vielfalt der Regeln erinnert bisweilen an einen „Bauchladen“: Es ging um die Rechte und Pflichten der in Gilden organisierten Kaufleute, Krämer, Bäcker,

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Bundesagentur für Arbeit arbeitet weiterhin mit Inkassodienstleistern zusammen

Die Bundesagentur für Arbeit setzt auch künftig in begrenztem Umfang auf Unterstützung bei der Rückforderung von Geldleistungen. Aufgrund ihrer gesetzlichen Verpflichtung gegenüber allen Beitragszahlern der Versichertengemeinschaft, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) sämtliche ihr geschuldeten Geldleistungen vollständig zurückzufordern. Für den Einzug dieser Forderungen ist grundsätzlich der Inkasso-Service der BA zuständig. Zu dessen Unterstützung wurden im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung zwei private Inkassounternehmen mit dem Einzug von niedergeschlagenen Forderungen beauftragt. Dabei handelt es sich ausschließlich um Leistungen der Arbeitsagenturen, die nach dem Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) ausgezahlt wurden. Forderungen zu den von Jobcentern ausgezahlten Leistungen der Grundsicherung sind davon ausdrücklich nicht betroffen.

Aus aktuellen Anlass weist die Halberstädter Arbeitsagentur nochmals darauf hin, dass die beide Inkassodienstleister Apontas GmbH & Co. KG aus Hannover und EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH mit Sitz in Hamburg die BA bereits seit Juli 2016 bei der Rückforderung von SGB III- Leistungen unterstützen. Dabei nehmen beide Firmen Kontakt

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Harzer Schwermetalle – kann man Pilze und Beeren aus dem Harz bedenkenlos essen?

Armeria maritima_Kison

Armeria maritima – Die Hallersche Grasnelke – eine schwermetallanzeigende Pflanze / Foto von Kison

Vortrag am Sonntag, 21. Mai 2017 in Sankt Andreasberg

Die Harzer Schwermetalle in der Umwelt – Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnlicher Flora. Kann man Pilze und Beeren aus dem Harz bedenkenlos essen?

Braunlage-Sankt Andreasberg. Immer wieder machen die bergbaulichen Altlasten im Harz auch überregional Schlagzeilen. Nach 3000 Jahren Metallgewinnung gibt es heute keinen Bergbau im Harz mehr. Doch für die Umwelt hat er bis heute gravierende Folgen: Die Altlasten sind noch da und die Flusslandschaften des Harzvorlands sind bis in die Nordsee mit Schwermetallen belastet. Denn bei der Gewinnung und Verarbeitung der Metalle wurden die Böden über Jahrhunderte mit Schwermetallen wie Blei, Zink und Cadmium angereichert. Und das Niederschlagswasser, das durch die Halden strömt, in denen die Abfallprodukte der Hütten lagern, nimmt die Metalle auf und transportiert sie bis heute über Innerste und Oker bis

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Fünf Preisträger bei 28. Orchesterwerkstatt in Halberstadt

Mit einem öffentlichen Konzert und der Verleihung von Förderpreisen fand am 17. Mai in Halberstadt die „28. Orchesterwerkstatt junger Komponisten“ ihren feierlichen Abschluss. Fünf Nachwuchskomponisten im Alter von 13 bis 23 Jahren aus Bad Schwalbach, Essen, Sankt Augustin, Weimar und Shanghai wurden ausgezeichnet.

Halberstadt/ Sachsen-Anhalt. Im Nordharzer Städtebundtheater ging heute ein ganz besonderes Konzert über die Bühne: Sieben Nachwuchskomponisten, die in den vergangenen Tagen intensiv mit gestandenen Profis an ihren Werken gearbeitet haben, konnten zusammen mit dem Publikum die Uraufführung ihrer Stücke erleben. Als prominenter Gast begrüßte die Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch (CDU) und Schirmherrin des Jugendmusikfests Sachsen-Anhalt die „jungen Künstler“, denen sie „Respekt und Bewunderung“ zollte. Im Anschluss an das Konzert sind fünf Teilnehmer der Orchesterwerkstatt mit Förderpreisen ausgezeichnet worden.

Den Andreas-Werckmeister-Preis der Stadt Halberstadt, dotiert mit 500 Euro, überreichte Oberbürgermeister Andreas Henke an Emanuel Reichert-Lübbert und Leonie Plaga, die sich die Auszeichnung teilen. Der 18-jährige Reichert-Lübbert aus Bad Schwalbach

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Qualität-Kunsthandwerkermarkt in Quedlinburg am 04. und 05. Juni 2017 (Pfingsten)

hahn keramik

Gebrauchskeramik von Silke Hahn / Foto: Veranstalter

Farbenfrohe Filzdekorationen, individuelle Mode für Groß und Klein, traditionelle Stuhlflechtarbeiten, elegante Ledertaschen à la Hundertwasser, lustige Zier-Elemente aus geschmolzenem Glas, augenfälliger Schmuck und vieles mehr werden von professionellen und ausgewählten Künstlern und Handwerkern aus den unterschiedlichsten Bereichen wieder am Pfingstsonn- und Montag auf dem Quedlinburger Marktplatz präsentiert. Sie sind für diese Ausstellung zum Teil aus Hamburg, Bonn oder Berlin angereist um ihre Kreationen darzustellen und zum Verkauf anzubieten. Einige lassen sich beim Werken sogar über die Schulter schauen und zeigen wie schöpferische Kraft gepaart mit handwerklichem Können, Schönes und Dekoratives entstehen lässt.

Der Kunsthandwerkermarkt ist am Sonntag, den 04. Juni von 11 bis 18 Uhr und am Montag, den 05. Juni von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Er bietet einen angenehmen, interessanten und lehrreichen Bummel vor der eindrucksvollen Kulisse des historischen Marktplatzes und ist sicherlich Gelegenheit, Lieblingsstücke zu finden, die dann im

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Die eigenen vier Wände im Landkreis Harz: 25- bis 40-Jährige sind “Verlierer-Generation”

Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung – im Landkreis Harz gibt es rund 51.500 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. Die Wohneigentumsquote im Kreis Harz liegt damit bei rund 47 Prozent. Nur die Stadt Halberstadt betrachtet, sind dies rund 31 Prozent (Wernigerode: 32 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Regional-Untersuchung zum Wohneigentum hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Eigentumsquote bei knapp 45 Prozent. Damit sei Deutschland weit weg von einem „Wohneigentümer-Land“ und lande im Europa-Vergleich lediglich auf dem drittletzten Platz.

Auch vor diesem Hintergrund sieht das Pestel-Institut beim Wohneigentum im Landkreis Harz „noch Luft nach oben“. Denn es gebe eine neue „Verlierer-Generation“: „Insbesondere die 25- bis 40-Jährigen können sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Immer mehr von ihnen sind gezwungen, zur Miete zu wohnen.

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Unser Harz im Mai 2017 – Martin Luther im Harz, Sanatorium Dr. Barner und die Walkenrieder Mönche

Klosterruine Walkenried

Die Walkenrieder Mönche waren nicht die Väter der Oberharzer Wasserwirtschaft. Foto von Detlef Tront

Zum Reformationsjubiläum 1517 – 2017: Martin Luther war im Harz; Heinrich der Erste, Otto der Große und die Ungarn – Was vor über tausend Jahren im Nordharzvorland geschah; Das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage; Die Walkenrieder Mönche waren nicht die Väter der Oberharzer Wasserwirtschaft

Wir feiern das Lutherjahr mit einer Fülle an Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Luthers Thesen, ausgelöst durch den Ablasshandel, verbreiteten sich vor 500 Jahren im damaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation dank der Druckkunst mit unglaublicher Geschwindigkeit und lösten eine starke Erschütterung und Spaltung in Kirche und Gesellschaft aus. Das beleuchtet der erste Beitrag im Heft.

Zu Beginn des 10. Jahrhunderts wurde Heinrich I. von einfallenden Ungarn bedrängt. Es gelang ihm, einen 9jährigen Frieden auszuhandeln, der jedoch vorzeitig gebrochen wurde. In der entscheidenden Schlacht am Elm wurde Heinrichs Heer vernichtend geschlagen. Erst 955

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Romanik-Sonderpreis geht nach Ilsenburg

Stadt und Kloster-Stiftung erhalten mit 10.000 Euro dotierten Preis Romanik-Sonderpreis geht nach Ilsenburg: Willingmann: „Großartiges Engagement“

Der diesjährige Romanik-Sonderpreis des Wirtschaftsministeriums geht an die Stadt Ilsenburg und die Stiftung Kloster Ilsenburg. Minister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung heute in Jerichow (Landkreis Jerichower Land): „Seit 2013 arbeiten viele engagierte Akteure im Schloss und Kloster Ilsenburg mit großem Erfolg daran, das Areal zu einem kulturellen Zentrum für die Region zu machen. Beispielhaft dafür stehen die Nutzbarmachung des Dormitoriums für Ausstellungen und Tagungen, die Sanierung des Erdgeschosses des Schlosses sowie die Einführung eines virtuellen Klosterführers. Dass sich dieses großartige Engagement für die Entwicklung eines der bedeutendsten Bauwerke an der Straße der Romanik lohnt, zeigen auch die rasant steigenden Besucherzahlen – von 2.000 in 2013 auf rund 26.000 im vergangenen Jahr.“

Willingmann würdigte zudem, dass sich die Akteure auch für die kommenden Jahre viel vorgenommen haben: „Die

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Geotop-Tagung im Geopark Harz vom 18. bis 21. Mai 2017 in Goslar

Achtermann Wilfried Störmer

Die Achtermannkuppe ist einer der interessantesten Geotope im Nationalpark Harz. Foto von Wilfried Störmer

Von der „Klassischen Quadratmeile“ bis ins 21. Jahrhundert – Geotope im Wandel der Zeit im Dreiländereck Niedersachsen – Sachsen-Anhalt – Thüringen

Goslar. Das Erzbergwerk Rammelsberg liegt inmitten der „Klassischen geologischen Quadratmeile“, die den Pionieren im 18. und 19. Jahrhundert auf engem Raum die Grundlagen ihres Fachgebietes vor Augen führte. Während Aufschlüsse ursprünglich bei der Rohstoffsuche beachtet wurden, kam ihnen danach mehr und mehr eine Schlüsselposition bei der Erforschung geologischer Vorgänge zu. Mit dem Rückgang der Rohstoff-Exploration im ausgehenden 20. Jahrhundert fanden Aufschlüsse fast nur noch als lebloser Rahmen schützenswerter Biotope Beachtung.

Mit der Definition von Geotopen, die durch ihre wissenschaftliche Aussagekraft allein Bedeutung und Schutzwürdigkeit genießen, wurde vor 25 Jahren eine neue Ära eingeläutet. Heute werden Geotope vor allem auch in den Geoparks als Schlüssel-Orte für das nachhaltige Wirtschaften des Menschen mit den geologischen

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Jahrestagung des Harz-Vereins für Geschichte am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld

Der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V. führt am 6. Mai 2017 in Clausthal-Zellerfeld, Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16 in 38678 Clausthal-Zellerfeld seine Jahrestagung 2017 durch. Gäste und die Medien sind herzlich eingeladen. Die Tagung selbst findet im Anbau des Museums im Museumsgarten statt, der bequemer von der Bäckerstaße 8 a betreten werden kann (dort auch mehr Parkplätze).

Programm

10.00 Uhr – 10.20 Uhr: Begrüßung durch den Vorsitzenden Dr. Christian Juranek und die Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, Frau Britta Schweigel, und den Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz, Herrn Gerhard Lenz, M.A.

10.20 Uhr – 11.20 Uhr: Herr Ulrich Reiff, Kulturhistoriker und Direktor des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld: Die Gründung des Oberharzer Bergwerksmuseums Clausthal-Zellerfeld und der Harz-Verein – Vortrag und Führung mit Unterstützung des Oberharzer Schriftstellers August Ey

11.20 Uhr – 12.30 Uhr: Dietzelhaus: Bergapotheke und Kirche St. Salvatoris – Führung und Vortrag: E. Reiff und Pastor André Dittmann

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Unser Harz April 2017: Steinhäuser in Goslar, Waldgeschichte und Hahnenklee 1945

Reitgras-Fichtenwald_Ute Springemann

Reitgras-Fichtenwald in der Waldforschungsfläche am Brocken / Foto von Ute Springeman

Steinhäuser und Kemenaten – Mittelalterliche Wohnhäuser in Goslar; Zur Waldgeschichte der Nationalparkregion Harz; Hahnenklee im April 1945 – 18 tote Säuglinge und Kinder im „Kurort für Mutter und Kind“; Dr. Carl Friedrich Eduard Mehlis aus Clausthal, Begründer des Naturalienkabinetts der Berg- und Forstschule in Clausthal und sein Fledermaus-Nachlass im Museum für Naturkund in Berlin; Kann der Brocken nicht mehr locken? Deutsch-Tunesische Umweltkooperation trägt erste Früchte

Clausthal-Zellerfeld. Der Bergbau und die damit einhergehende Anziehungskraft der Siedlung Goslar auf die mittelalterlichen Herrscher zogen auch Kaufleute und Handwerker nach sich, Kirchen folgten und so entstanden hier neben den oft reich verzierten Fachwerkhäusern auch beeindruckende Steinbauten. Gerade was diese eindeutig den Blütezeiten des Bergbaus zuzuordnenden Stein-Bürgerhäuser betrifft, hat Goslar eine große Anzahl aufzuweisen, anhand derer noch viel über die damalige Lebensweise geforscht werden kann, wie der Autor Elmar Arnhold aus Braunschweig feststellt.

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Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar

casino

Das historische Gebäude wird abgerissen.

Abriss des Baudenkmals Offizierscasino Fliegerhorst Goslar – Denkmalschutz scheitert an Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar

Goslar Es ist unverständlich und bitter: Die Bemühungen zur Erhaltung des Offizierscasinos auf dem Fliegerhorst Goslar sind an einer Interessenverquickung von Klosterkammer Hannover, Niedersächsischem Landesamt für Denkmalpflege, Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Aufsichtsbehörde und der Stadt Goslar gescheitert.

Was für Jedermann gilt, gilt nicht für die Klosterkammer, die sich unter dem Motto „Werte bewahren – Identität stiften” einen Freifahrtschein zum Abriss von Kulturdenkmalen erteilt hat.

Das Institut für Denkmalpflege hat in seiner gutachterlichen Stellungnahme vom 6.1.1994 die Denkmaleigenschaft des ehemaligen Fliegerhorstes in Goslar wegen seiner national- und ortsgeschichtlichen Bedeutung, seiner städtebaulichen Zuordnung und Differenzierung sowie der mustergültigen Erhaltung des gesamten Gebäudebestandes festgestellt. Für das besonders repräsentative Offizierscasino wird darüber hinaus wegen dessen reicher und

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Gemeinde Südharz ist neuer SMG-Gesellschafter

„Wir freuen uns, mit der Gemeinde Südharz einen neuen starken Partner bei der Vermarktung des Wirtschafts- und Tourismusstandorts Mansfeld-Südharz zu gewinnen. Die Einheitsgemeinde hat sich in den vergangenen Jahren sowohl wirtschaftlich als auch touristisch positiv entwickelt.“

Dieser Trend soll sich mit Unterstützung der Standortmarketinggesellschaft nun verstetigen und den Worten sollen schnell Taten folgen: „Wir bieten potenziellen Investoren eine passgenaue Betreuung, wir vermarkten vorhandene Industrie- und Gewerbeflächen, wir beraten Existenzgründer aus dem Südharz, wir betreuen ansässige Unternehmen bei ihren Anliegen und wir unterstützen bei der Standortentwicklung. Deshalb rufen wir alle Interessenten auf, von unseren Unterstützungsangeboten aktiv Gebrauch zu machen!“

Im touristischen Bereich ist zudem eine noch engere Zusammenarbeit bei der Vermarktung vorgesehen. So werden gemeinsame Messeauftritte geplant, man hilft bei der Organisation des ersten Stolberger Schlosslaufs und wird mit einem neuen Qualitätsmanager für die Region Südharz-Kyffhäuser (SKY) sogar bundeslandübergreifend das schon vorhandene touristische Potenzial weiter auszubauen.

Auch Bürgermeister Ralf Rettig freut

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Rüstungsaltlasten im Harz – Werk Tanne: kaum bekannt, aber immer noch brisant

Werk Tanne_Juergen Wode

Auf dem Gelände des Werks Tanne / Foto von Jürgen Wode

Goslar. Am kommenden Donnerstag, 23. März 2017 um 18 Uhr referiert der BUND-Geologe Dr. Friedhart Knolle aus Goslar im Büro der Goslarer Umweltverbände, Petersilienstraße 23 in Goslar, zu einem bis heute oft verdrängten Thema – den Rüstungsaltlasten Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld und Werk Kiefer in Herzberg. Noch in diesem Jahr beginnen neue Untersuchungen des Landkreises Goslar auf einer Altlast des Werks Tanne mitten im Stadtgebiet von Clausthal-Zellerfeld. Was steckt dahinter?

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Dazu gehörte auch die heute nur unter seinem Tarnnamen „Werk Tanne“ bekannte TNT-Produktionsstätte am Stadtrand von Clausthal-Zellerfeld. Das Werksgelände ist zum größten Teil bewaldet und befindet sich im Besitz der IVG. Der Großteil der Fläche ist jedoch wegen des dort vorhandenen Gefährdungspotenzials immer noch nicht frei zugänglich. Bereits Anfang

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Pasofino für Streichelzoo

pasofino

Pasofino-Wallach / Foto: Ursula Kundert

Mein hübscher, 15jähriger Pasofino-Wallach sucht wegen seiner Bindegewebeschwäche einen neuen Wirkungskreis. Er kann nicht mehr geritten werden, ist aber sehr herzig mit Kindern und älteren Menschen. Meine Pflegebeteiligung ist über 80, und im Bild wird er von meinem 8jährigen Nachbarn geführt, der ihn auch putzt und ihm die Hufe auskratzt.

Mein Pferd schlägt nicht und beißt nicht. Deshalb könnte ich mir einen Streichelzoo, eine Südamerika-Erlebniswelt o.ä. vorstellen. Er bräuchte ebenen, trockenen Boden (auch im Winter) und verträgliche Koppelkumpels, noch besser Einzelpaddock, da er sich nicht wehren kann.

Trotz seines Handicaps geht er zur Zeit jeden Tag eine Stunde in der Führanlage. Solche regelmäßige Bewegung im Schritt auf ebenem Boden (noch besser geradeaus) wäre wichtig für die Gesunderhaltung, da die Muskeln die Bänder entlasten.

Die Fütterung ist unkompliziert, aber lieber keine 24-Std.-Weide. Hufbeschlag ist nötig, hinten trägt er Eiereisen. Medikamente sind nicht nötig.

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Unser Harz – März 2017: Zahnradbahnen im Harz, Gipsöfen am Südharz, Loipenspuren im Nationalpark

Loipenspuren

Loipenspuren im Nationalpark Harz / Foto von Henning Ohmes

Zahnradbahnen im Harz, Der „Erfurter Kammerofen“ am Hausberg bei Hörden, Ein Leben für die Musik – Helene Elster, Blankenburg, Alte Häusernamen im Bergdorf Lerbach: Sägemühle/Marienburg, Loipenspuren im Nationalpark Harz – was nicht jeder sieht

Clausthal-Zellerfeld. Auch im Bereich der Eisenbahntechnik gingen weltweit wirkende Impulse vom Harz aus. Das Zahnradsystem des Schweizers Roman Abt wurde hier zum ersten Mal bei der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn eingesetzt – nach vorherigen Testfahrten. Später kam es auch in Sankt Andreasberg und in Oker zum Einsatz.

Am Karstwanderweg des Südharzes bei Hörden finden sich Reste eines alten Gipsofens, der eine für die hiesige Gegend unübliche Bauweise zeigt. In der Gipsausstellung in der alten Grundschule in Walkenried finden sich jedoch Entwürfe über die Bauweise des Erfurter Kammerofens, die, wie hier dargelegt wird, mit der Ruine dieses Gipsofens übereinstimmen.

Helene Elster, 1860 in Blankenburg am Harz geboren, gründete dort gemeinsam

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Blick über den Bauzaun – Sonntagsspaziergang auf Sichtweite des Offizierscasinos am 19. Februar 2017

Offizierscasino

Blick auf das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal / Foto von Uwe Epping

Noch steht das Casino – unnahbar für Dritte. Geschichtsverein Goslar, Kameradschaft ehemaliger Goslarer Jäger, SPD-Abteilung Nord/Goslar, Spurensuche Harzregion e.V., Stadtführergilde und die Stadtteilvereine Jürgenohl / Kramerswinkel und Ohlhof laden ein, wenigstens über den Zaun einen Blick auf das Ensemble aus Unterkünften für Offiziere und Offizierscasino zu werfen. Am Sonntag, den 19. 02. 2017 laden sie zu einem Spaziergang entlang des Bauzauns und der Einfriedung des zukünftigen Wohngebietes „Am Brunnenkamp“ ein. Die Führung startet um 14:30 Uhr an der Zufahrt zur Asklepios Klinik Goslar.

Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Günter Piegsa, geht es zur ehemaligen Zufahrt des Fliegerhorstes an der Ostwache. Umfangreiche Baumfällungen ermöglichen einen Blick auf den zukünftigen Wohnbereich und das Offizierscasino. Dr. Donald Giesecke, Chronist des Fliegerhorstes, wird hier über die Geschichte des Horstes informieren: Wo lag was, wieso gibt es einen abgesetzten Wohnbereich

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Warnung vor Glätte auf Wanderwegen und Loipen

Goetheweg Winter

Goetheweg zum Brocken / Foto von F. Knolle, Nationalpark Harz

Wernigerode. Nicht nur die Loipen, auch zahlreiche Wanderwege im Nationalparkgebiet und im Harz allgemein sind durch die wechselnde Tau- und Frostwetterlage der letzten Tage aktuell stark vereist und dadurch extrem glatt. Bitte seien Sie deshalb beim Betreten von Wanderwegen und Loipen äußerst vorsichtig, damit es nicht zu Stürzen kommt.

PM: Nationalpark Harz www.nationalpark-harz.de

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Unser Harz Februar 2017: Erinnerungen an den Zollgrenzdienst im Harz und mehr

Diabas-Steinbruch Wolfshagen

Der renaturierte Diabas-Steinbruch Wolfshagen / Foto Specht

Arbeit im Zollgrenzdienst an der DDR-Grenze im Harz; Diabas im Harz – das Gestein des Jahres 2017; Rudolf Klas, ein Osteroder Maler; Einiges über Litfaßsäulen in Osterode am Harz; Dr. Karl Sanders stiftet dem Nationalpark Harz geologisch-gesteinskundliche Sammlung seines Vaters Dipl.-Ing. Karl-Wolfgang Sanders

Clausthal-Zellerfeld. Noch immer ist die ehemalige deutsch-deutsche Grenze im Harz sehr präsent. Viele Entwicklungen, Anekdoten und Begebenheiten aus dieser Zeit schildert der Bericht über den Zollgrenzdienst bei Braunlage. Darüber hinaus stellt er eine kleine Nachkriegsbiografie dar.

Das Gestein des Jahres 2017 ist der Diabas. Da er im Harz weit verbreitet ist, wird er mit seiner Entstehungsgeschichte, seinen Lagerstätten und seinen Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Auch Rudolf Klas, ein Osteroder Maler, dessen Bild schon auf der Titelseite bewundert werden kann, ist Thema des Februarheftes.

Seit 150 Jahren prägen Litfaßsäulen das Bild unserer Städte, auch wenn sie daraus mehr und mehr verschwinden. In

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Enttäuschender Landtagsbeschluss bestätigt “lex Biallas” in Sachen des Goslarer Offizierscasinos

Offizierscasino

Das Offizierscasino mit dem Fliegerdenkmal von Prof. Georg Fürstenberg im Jahre 2016 nach Freistellung vom Baumbewuchs durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst / Foto von Uwe Epping

Goslar. Die Petition des Geschichtsvereins Goslar zum Erhalt des Offizierscasinos auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Goslar blieb erfolglos: Der Wortlaut der Empfehlung ist bisher nur in Rudimenten durch die Presse und eine Email des örtlichen MdL Dr. Saipa an den Geschichtsverein Goslar bekannt. Danach folgte der Landtag der Empfehlung des Petitionsausschusses in dessen klosterkammerfreundlichen Auslegung des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes.

Nach § 10 Absatz 5 des Gesetzes bedürfen genehmigungspflichtige Maßnahmen an Kulturdenkmalen, die sich im Eigentum oder Besitz einer von der Klosterkammer Hannover verwalteten Stiftung befinden, zwar keiner Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. Dass sich die Kammer aber wie jeder andere an die materiellen Vorschriften des Gesetzes zu halten hat, so an die Pflicht zur Erhaltung (§ 6), wird beiseite geschoben. Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz: ein lex Biallas.

Das Denkmalschutzgesetz verfolgt

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