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Vorsitzender des Regionalverbandes Harz zur Grünen Karte für den UNESCO-Geopark

Quedlinburg. Verantwortlich für den Südteil des UNESCO Global Geoparks Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen ist der in Quedlinburg geschäftsansässige Regionalverband Harz. Dessen Vorsitzender, Landrat Martin Skiebe (Landkreis Harz), zeigt sich über die Nachricht hocherfreut.

Eigentlich war die Bekanntgabe der Entscheidung des UNESCO Global Geopark Council erst für Mitte April erwartet worden. Überreicht werden soll die Urkunde im September anlässlich der 8. Internationalen Konferenz der UNESCO Global Geoparks im Adamello Brenta UNESCO Global Geopark in Italien. Landrat Skiebe sieht in der Grünen Karte eine Bestätigung des eingeschlagenen Kurses mit zwei vergleichsweise kleinen aber hochprofessionell besetzten Geschäftsstellen in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und Königslutter (Niedersachsen) ein enges Netzwerk regionaler Partner aus Kommunen, Unternehmen und Vereinen zu pflegen.

„Natürlich steigen mit jeder Grünen Karte auch die Anforderungen“ weiß Skiebe. Schließlich ist nicht nur das erreichte Niveau auf den Feldern Schutz des geologischen Erbes, Förderung der Regionalentwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu festigen. Vielmehr verlangt die Bildungs- und Wissenschaftsorganisation der Vereinten Nationen eine stete Verbesserung der Arbeit und der Sichtbarkeit eines jeden UNESCO Global Geoparks. „Hinzu kommt“, so Skiebe weiter, „dass das vom Auswärtigen Amt eingesetzte Nationalkomitee für die UNESCO Global Geoparks eine Vorbildwirkung der deutschen UNESCO-Geoparks anstrebt.“

UNESCO-Geoparks in Deutschland sollen Vorbildregionen hinsichtlich der im September 2015 von der Weltgemeinschaft verabschiedeten 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs, Agenda 2030) werden. Zudem sollen sie weltweit Partnerschaften pflegen. Das wird ohne zusätzliches Geld und Personal kaum zu schaffen sein. Immerhin ist dies beispielsweise auch der neuen Landesregierung in Niedersachsen bewusst. In der Ende letzten Jahres verabschiedeten Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU für die 18. Wahlperiode des Niedersächsischen Landtages heißt es, dass auch die Geoparks einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Landes leisten und deshalb die bestehenden Geoparks durch eine moderate institutionelle Förderung unterstützt werden sollen, damit diese ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen können.

PM:
Regionalverband Harz e. V.
www.harzregion.de

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